Mord auf Raten

„Gelebt,
gekämpft,
und doch verloren…“

Es war ein Samstag der mein Leben erschüttern sollte.
Es war ein Freitag der mein Leben verändern sollte.
Es war ein Ereignis, dass bis heute mein Leben bestimmt.

Vor 13 Jahren …

„Mir tut der Kopf so weh!“ Dieser Satz meines Vaters beunruhigte uns alle. Er war, abgesehen von Erkältungen, nie krank. Schmerzen kannte er nicht und KOPFschmerzen schon mal gar nicht. Da die üblichen Pillen nicht anschlugen wurde er wiederwillig, meine Mutter kann sehr hartnäckig sein, zum Arzt geschleppt. Dieser fand – nichts. Es folgte einer Tortur durch Fachärzte der Region, zittern, bangen und hoffen.

An einem Morgen des Wochenendes lag etwas in der Luft. Dieses „komische Gefühl im Bauch“, wenn man irgendwie weiß das etwas passiert oder nicht stimmt, lies mich nicht los. Ich gab im Wohnzimmer eine Erstausführung meines einen Monat zuvor belegten HipHop-Kurses, mehr um mich abzulenken und meine Eltern ein wenig aufzuheitern. (Ich war nicht die Beste Tänzerin, so das zumindest letzteres gelang.) Das Telefon klingelte und als das Gespräch beendet war, setzte meine Mutter alles daran uns aus dem Haus zu verbannen. Mein Vater war es dem ich schließlich den Wunsch erfüllte und mit meinem Bruder in die Stadt fuhr.

Wieder zu Hause herrschte eine merkwürdige Stimmung. So wie, wenn die Sonne scheint, die Blätter wehen, die Vögel fliegen, aber man kein einziges Geräusch wahrnimmt.
„Der Arzt war hier.“ erklärte mein Vater. Unter Aufbietung all seiner Kraft fügte er, nach einem kurzen Blickwechsel mit meiner Mutter, hinzu: „Ich muss sterben …“. Später erfuhren wir das er darum gebeten hatte es uns Kindern selbst zu sagen – und zwar sofort. In diesem Punkt war er fair, auch wenn das Wissen es nicht leichter machte, so bin ich ihm doch sehr dankbar dafür.
„Ich muss sterben. Ich muss sterben. Ich muss sterben. Ich muss…“ Noch heute hallen diese Worte in meinem Kopf wieder. Ich werde sie einfach nicht mehr los – und damit auch nicht die negativen Gedanken.
Ein herzzerreißender Blick meiner Mutter: „Euer Vater hat Krebs…“. Ich fühlte förmlich wie mir die Farbe aus dem Gesicht wich, meine Beine schwankten. „Nein!“ flüsterte ich vor mich hin und schüttelte leicht den Kopf. Es war bestimmt alles nur ein ganz schlimmer Traum, ich würde aufwachen und alles wäre in Ordnung. Aber ich wachte nicht auf …
Nach etlichen Wochen gab es endlich eine Diagnose und dann das: KREBS! Zwei Tumore hatten sich im Kleinhirn gebildet. Die beiden waren „positiv“, welch’ Ironie.
Ich fing an alles über diese Krankheit zu lesen was ich in die Finger bekam, von Fachbüchern, über Erfahrungsberichte. Ich sammelte jeden noch so kleinen Zeitungsschnipsel darüber. „Kenne deinen Feind.“ war schon immer einer meiner Grundsätze, nur war mir bereits klar das es diesmal nichts nutzen würde. Aber es war etwas das mir half, ein letzter Strohhalm an dem ich mich verzweifelt zu klammern versuchte.

Vor 14 Jahren …

Es war ein Freitagmorgen an dem ich verschlief. Damals hatte ich die Einstellung lieber gar nicht zu erscheinen, als zu spät zu kommen. Da der Unterricht längs in Gange war, suchte ich schnurstracks meinen Hausarzt auf. (Ich fehlte zumindest nie unentschuldigt!). Bereits beim Betreten der Praxis warf die Sprechstundenhilfe mir einen mitleidigen Blick zu. „Sehe ich diesmal etwa richtig krank aus?“ war mein erster Gedanke. (Ich hatte in kurzer Zeit gelernt wie ich so ziemlich alles, von Gesichtsfarbe bis Blutdruck an meine Bedürfnis anpassen konnte. Eine äußert praktische Begabung.) Im Wartezimmer überlegte ich mir dann, welche krankheit ich denn hätte. Ich entschied mich letztenendes für Magenprobleme, mit Übelkeit und Kreislaufproblemen. Daraus wurde dann fast immer eine Magen-Darm-Grippe diagnostiziert. Als ich dem Arzt gegenübersaß, kam ich jedoch gar nicht erst zu Wort. Er schüttelte nur den Kopf, sah mir mitleidig in die Augen und meinte: „Ich weiß gar nicht was ich für dich tun soll!“ Mein Herz raste, ich war ertappt! Doch dann: „Soll ich dir eine Krankmeldung ausstellen?“ Natürlich bejahte ich sofort. Eine komplette Woche stellte er das Attest aus – und übergab es mir den Worten: „Sag bescheid, falls du noch länger frei brauchst. Musst auch nicht herkommen, bring ich vorbei.“ Spätestens dies war der Punkt an dem meine Irritation in Angst umschlug. Ich machte mich so schnell wie möglich auf den Weg nach Hause…
Als ich die Wohnungstür öffnete stand meine Mutter, noch immer im Nachthemd, am oberen Ende der Treppe. Sie blickte auf mich herab, ein skurriles Bild, da ich bereits damals größer war. Meine Mutter sah blass und erschrocken aus. Sie fragte ob ich nicht in die Schule gefahren sei. Ich verneinte, hielt das Attest hoch und sagte das ich krank geschrieben sei – eine ganze Woche. Meine Mutter senkte kurz den Blick, sah dann tränenerfüllt wieder auf. Sie musste nicht mehr erklären … Ich lief die Treppe hinauf und nahm sie in den Arm. Am liebsten hätte ich sie nie wieder losgelassen…

Ich weinte, aber ich spürte keine wirkliche Trauer. Immer nur den Gedanken. „Du musst jetzt stark sein, deine Mutter braucht dich.“ So ersetzte ich alles emotionale durch rationales – und wurde von einer auf die andere Minute erwachsen. Mitten in der Pubertät (ich war grade 15, hatte meinen ersten Freund, eine neue Schule, …) verabschiedete ich mich von meiner kindlichen Freiheit. Was hätte ich auch anderes tun sollen? Irgendjemand musste alles zusammen halten. Meine Mutter war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage und meinem Bruder war es schlichtweg egal.
Wie oft habe ich zu hören bekommen: „Herzliches Beileid“. Wie oft habe ich trocken schulterzuckend geantwortet: „Bringt ihn auch nicht wieder!“ und in Gedanken hinzufügt: „Verheucheltes Arschloch!“ Auch konnte ich, vom ersten Augenblick an, diese Sätze wie „Es ist besser so.“, „Jetzt hat er wenigstens keine Schmerzen mehr.“ und ganz besonders (in Bezug auf meine äußerliche Emotionslosigkeit) „Sie hat noch gar nicht richtig verstanden was passiert ist…“ nicht hören. Sie machten mich sogar aggressiv, was wussten DIE denn schon???

Es kam der Tag der Beerdigung, sowie das zweite – und bis heute letzte – Mal, dass meine Mutter mich über dem Tod meines Vaters hat weinen sehen. Wenn wir alleine sind, reden wir manchmal über vergangene Tage, aber nur über die Schönen. Immer bleibt ein friedliches Lächeln auf unseren Lippen zurück. Keine von uns redet über den Schmerz der uns seit über einen Jahrzehnt verbindet. Keine fragt nach Antworten, auf quälende Fragen. Und doch wissen wir beide um den Schmerz der jeweils Anderen. Auch wenn wir beide einen geliebten Menschen verloren haben, so hat uns eben dieser Verlust noch mehr zusammen geschweißt.
In einem unser Gespräche erfuhren wir das mein Papa, ihr Mann, uns beiden – unabhängig voneinander – ein Versprechen abgenommen hatte: Aufeinander aufzupassen! Wir beide nehmen dieses sehr ernst und verteidigen diesen Schwur gegen jeden und alles.
Meine Mum musst zudem noch versprechen wieder glücklich zu werden. Sie sei ja noch jung, sagte mein Vater, zu jung um alleine zu bleiben … Auch dieses Versprechen löste sie ein, wenn auch schweren Herzens.

Ich begann mir die Schuld am Tod meines Vaters zu geben. Die meiste Zeit war er zu Hause, das Wohnzimmer zum Pflegezimmer mutiert. Mein Zimmer war drei Türen entfernt und doch habe ich die letzten zwei Wochen seines Lebens nicht einmal mehr den Weg an seine Seite gefunden. Es war schlimm geworden, das Gesicht eingefallen, er spukte Blut, röchelte, … Ich konnte das alles einfach nicht ertragen, wollte es auch gar nicht sehen.
Als feststand das mein Vater sterben muss, bestellte er alle Freunde und Verwandten nach und nach zu sich. „Ich möchte das ihr mich so in Erinnerung behaltet, wie ich gelebt habe – und nicht wie ich vor mich hinwegstiere…“ erklärte er traurig. Eigentlich habe, auch ich, ihm nur diesen Wunsch erfüllt. Und doch: Immer wieder quält mich die Frage ob er noch einmal gekämpft hätte, wenn ich da gewesen wäre. Hätte es ihm Mut gemacht sich zu stellen und an unserer Seite alt zu werden? … Über ein Jahrzehnt, und manchmal auch heute noch, finde ich keine Antwort auf diese Frage. Doch dann dachte ich auch einmal in die andere Richtung: Wäre es nicht vielleicht schlimmer gewesen wenn ich da gewesen wäre? Hätte es meinen Eltern nicht das Herz zerrissen, zu sehen wie ich leide? Hätte mein Vater sich nicht vielleicht geschämt, das er keinen Arm zum halten mehr bieten geben kann? … ??? …
Ich werde wohl nie erfahren ob ich die richtige Wahl getroffen habe. Aber zumindest eines ist gewiss:
Ungestillte Sehnsucht nach einem geliebten Menschen.
Mögest du in Frieden ruhen. Ich liebe dich. @–}—-

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Liebe oder Dummheit?

Liebe ist …

Ja, was eigentlich???

Wenn man seinen Partner in einer Situation leiden sieht, die man selbst ausgelöst hat, diese sofort beenden und das Leid mildern könnte, man es aber nicht macht. Ist es dann Liebe den Partner wissentlich zu quälen, weil man denkt diesen damit eine Chance zu bieten???
Ist es Liebe, wenn der Leidende seine Last weiter trägt, obwohl er einfach gehen könnte, wissentlich das er selbst seinen Partner verletzen würde, wenn er die Qual weiter erträgt?
Oder ist es von beiden Seiten einfach nur pure Dummheit? Es scheint keine Möglichkeit zu geben, egal wie man die Situation zu ändern versucht, einer der beiden wird immer leiden. Wenn sie sich trennen, würde zwar keiner mehr leiden und jeder frei sein, aber dennoch wären vermutlich beide unglücklich, denn sie lieben sich und möchten einander nicht missen.

Welche Möglichkeiten gebe es, dass beide nicht leiden ohne sich trennen zu müssen?

Mein Jahr – 2010 vs. 2011

[Erstveröffentlichung: 2011/01/02]

Das neue Jahr ist angebrochen und somit auch wieder die Zeit für Veränderungen. Daher erscheint dieser Blog erst jetzt.

[Na gut, ich gebe zu: es gab technische Probleme die einer vorherige Veröffentlichung im Weg standen, aber der erste Satz klang irgendwie besser. Tut einfach so als hättet ihr ihn noch Silvester gelesen, dann muss ich nicht erst alles umschreiben. ;))

Hallo Allerseits
Gestern bekam ich einen Anruf von einer Bekannten, die mich längere Zeit nicht erreicht hatte. Sie befürchtete schon ich sei umgezogen. Nun ihr Lieben, KEINE SORGE. Ich bin noch im Lande, lebe noch und mir geht es weitgehend gut! Trotzdem vielen Dank für euere Besorgnis! Schön zu wissen das es jemanden interessiert! 🙂

Das Straßenbild: Rauchschwaden, bunte Lichter, gut gelaunte Menschen, verängstigte Tiere…

Es ist mal wieder soweit: das Jahr neigt sich dem Ende. Natürlich (?) sollt ihr auch, ganz der Tradition folgend, in dieses Mal nicht auf meinen persönlichen Jahresrückblick verzichten. (Wenn ich schon nur noch selten zum Schreiben komme, so will ich mir doch wenigstens heute die Zeit nehmen euch eine Zusammenfassung zu geben.)

Es war ein schnelles Jahr. Die Ereignisse überschlugen sich, rasant verflog die Zeit. Von Atemlosigkeit gequält, konnte nicht stehen bleiben, aus Angst vor dem Zusammenbruch.

2010 begann, wie eigentlich immer, feucht. Nicht vom Alkohol oder Wetter, sondern von Tränen geprägt. Gedanken an Verblichene, nicht erreichtes, Enttäuschungen, … Es begann auch mit Angst:

Direkt Januar stand mir eine Reise vor. Eine Reise ins Ungewisse und die Suche nach mir selbst. Vielen vielen Dank geht hier ganz besonders an JustMe, die mir virtuell Händchen gehalten hat, sowie Schamane der in den sechs Wochen Abwesenheit meiner Pflanze, mit seiner „Vergesslichkeit“ das Leben rettete. 😉

Bis zu dem Morgen der Abfahrt wurde ich von regelechten Angstattacken heimgesucht, doch an der Bushaltestelle stehend, blickte ich auf das rege treiben in den Straßen. Es war noch früher morgen, die Leute bahnten sich ihre Wege. Zur Arbeit, zur Schule oder nach Hause. Dieser Anblick erfüllte mich mit ungeahnter Ruhe. Ich gehörte nicht zu ihnen, durfte einfach nur stehen und ihnen zusehen. Kurze Zeit später tauchte eine „Leidensgenossin“ auf. Wir verstanden uns auf Anhieb so gut, dass wir schnell für Freundinnen gehalten wurden. (Und das Schönste daran: Wir haben noch immer Kontakt. :))

Die sechs Wochen erschienen am Anfang wie eine Ewigkeit, doch letztenendes war der Zeitraum ganz okay. (Auch wenn ich nach zwei Wochen keine Berge mehr sehen konnte… Ich HASSE Berge… Gib’ mir MEER!!!!)

Während dem Aufenthalt lerne ich eine Menge. Ganz besonders mehr Selbstvertrauen. Ich tat Dinge, die ich nie für möglich gehalten hätte, nutzte die gebotenen Möglichkeiten: Auf eine Trommelgruppe, folgte eine Tanzgruppe. Wer hätte gedacht das in mir doch ein wenig Rhtymusgefühl versteckt ist und tanzen so viel Spaß machen kann? Sport wurde ausgetestet wo er nur ging. Ich, als absoluter Sportmuffel, lernte den Umgang mit Tischtennis, kegeln und sogar schwimmen!!!

Vor der Reise hatte ich das Gefühl nicht von ihr zurückzukehren. Es sollte sich bewahrheiten! Die Roswitha die am Morgen des 05. Januars an der Bushalte stand, war nicht mehr die, die am Nachmittag des 16. Februars zurückkehrte. – Und ich BEREUE NICHTS!!!

Kaum zurück in Norddeutschland folgte bereits das nächste Abenteuer: Leseratten und Bücherwürmer aus ganz Deutschland stürmten Bremen. Zusammen mit Melli2502 und Joey galt es den Angereisten einen schönen Aufenthalt zu bescheren und unser tolle Stadt näher zu bringen. Wir verbrachten wunderschöne Tage beim gemeinsamen Essen, Stadtbesichtigung, der Stürmung eines Buchverkaufs und besichtigten einen alt eingesessenen Bremer Buchverlag. Die Reaktionen waren einstimmig und unser Treffen ein voller Erfolg.

Mehr zum Thema dazu ihr bei Binea nachlesen:
http://blog.lovelybooks.de/2010/04/18/so-war-es-in-bremen-beim-lovelybooks-usertreffen

Grade einmal zwei Wochen darauf fand die nächste Veränderung stand: Ein neuer Job war vorhanden. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte: er sollte eine große Chance für mich werden… nicht nur beruflich …

Es begann mit einem 400,-€-Job und einer Menge Spaß. Inzwischen ist der Spaß ein wenig verflogen, dafür ist inzwischen ein Teilzeitjob in Führungsposition daraus geworden! Das tollste daran waren die Worte meiner Mutter („Du schaffst das schon!“), die vorher nie an mich geglaubt hatte. Ohne diesen Satz, hätte ich die Chance wohl nicht ergriffen. Danke Mum. 🙂

Während dieser Beschäftigung lernte ich auch den tollsten Mann der Welt kennen – und schließlich lieben. :)))

Nur einen Bruchteil später begann ich zusätzlich eine ehrenamtliche Tätigkeit aufzunehmen. Hier ist der Spaß noch nicht verflogen und das Gefühl „etwas Gutes zu tun“ hilft durchzuhalten. Schön auch immer wieder die privaten Gesprächen. Danke Heike, schön das ich dich getroffen habe.

Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind, kam noch ein Minijob als Eventfotografin (mit direktem Einstig in Führungsposition) dazu. Ich konnte mit meiner Leidenschaft ein wenig mein Taschengeld aufbessern. Es war anstrengend, aber machte auch eine Menge Spaß. Um jedoch auch noch genügend Zeit für meinen Partner zu haben beendete ich diese Tätigkeit schnell wieder. Es war eine Erfahrung, wenn auch nicht nur positiv.

Im Spätsommer brach ich wieder auf neues zu entdecken – und landete am Steinhuder Meer. Lieben Dank an Sunshine & Globi für diesen tollen, wenn auch ziemlich verregneten, Tag.

Schließlich fasst ich den Endschluss, einen meiner „Träume“ zu verwirklichen. Getreu dem Motto „Wenn ich es heute nicht mache, werde ich mich nie trauen.“ ließ ich mir mein langersehntes Bauchnabelpiercing stechen. (Für alle die sich jetzt fragen ob das weh tut: OH JA!!! Ich habe den halben Laden zusammen geschrien. Bin halt ’ne Memme… ;)) Da es sich entzündet hatte und einfach nicht abheilen wollte, musste ich den Stecker wieder rausnehmen. Zeit und Geld verschwendet? Nein! Denn ich kann jetzt wenigstens sagen das ich es versucht habe. 🙂

Unter meinen Gewinnen befanden sich in diesem Jahr auch wieder Bücher. Von „Apocalypsia“ war ich besonders angetan und verfasste eine entsprechen Rezension. (Hier nachzulesen: http://www.lovelybooks.de/mitglied/StMoonlight) Zu meiner großen Überraschung bekam ich eine PN von eben diesem Autor, der sich für meine tolle Rezension bedankte. Auch wenn er im gleichen Atemzug fragte, ob ich diese auch auf anderen Portalen veröffentlichen könnte, so fand ich es doch schön eine Reaktion zu erhalten.

Es folgte die Kunst der Überredung: Ganz besonderen Dank an Unknow, der mich quasi vor die Kamera zerrte. Inzwischen fühle ich mich auf beiden Seiten wohl. Ihr werdet also weder auf neue Fotos von, noch mit mir verzichten müssen. Kommentare für beide Seiten stets erwünscht. 😉

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Martin, Glücksburger, Christmann und alle anderen Fotografen die immer neue Ideen und Projekte mit mir verwirklichen. Diese sind teilweise ein bischen crazy, machen aber irre viel Spaß. Im Waschsalon bei laufendem betrieb die Bluse ausziehen, in Dessous über die Kegelbahn, versunken in einem Meer von Luftballons, in einem Kleid durch den Schnee, … I like it. 🙂

Es geht aber noch eine Spur abgedrehter. Ich habe die geplanten shootings nicht vergessen und freue mich riesig darauf! 😉

Auch Lüneburg und meine „Zurückgebliebenen“ habe ich nicht vergessen. Es ist ein komisches Gefühl in die „alte Heimat“ zu fahren. Weder in die eine, noch in die andere Richtung ist es ein „nach Hause kommen“. Aus der einen Stadt bin ich zu lange fort, zu der anderen kann ich nie richtig gehören. Ich bin ein Fremdling, eine Grenzgängerin. Bin immer auf der Suche. Der Suche nach Halt, Geborgenheit, Erfüllung – und dem Gefühl endlich angekommen zu sein.

Wieder kam, was kommen musste: der schlimmste Tag des Jahres: Silvester. Ich hatte die Ehre sie mit einem tollen Mann (und fünf vierbeinigen Kameraden) verbringen zu dürfen. Es passierte etwas unverhofftes: Es war das erste mal, seit 13 Jahren (!) das ich an diesem Tag keine einzige Träne vergoss… Ich kann gar nicht in Worte fassen, was mir dieses „neue Gefühl“ bedeutet. Die Gewissheit nicht alleine zu sein, jemanden zu haben der mich versteht – auch ohne Worte. Es ist unbeschreiblich. Vielen vielen Dank!!!

Mein 2010: Ich Habe Grenzen überwunden, bin an neue Grenzen gestoßen.
Ein Jahr in dem ich keine Verluste zu beklagen, sondern nur Gewinne zu verzeichnen habe!

Werfen wir einen kurzen Blick auf meine Ziele, die ich für 2010 gefasst hatte:

„Ich habe mir fest vorgenommen endlich schwimmen zu lernen.
Ich möchte noch mehr nette kennen lernen – und zwar mehr als flüchtig.
Ich möchte UNBEDINGT Just me wieder sehen und mit Globi die Welt erkunden!

Ich möchte einfach ein Jahr voller schöner Glücksmomente“
[Auszug aus meinem Blog vom 31.12.2009]

Konnte ich alles erfüllen?

Ich kann zumindest ein bischen schwimmen, habe eine Menge neue Menschen kennengelernt; einige sogar sehr intensiv, habe mit JustMe & Globi zumindest einen gemeinsamen Abenteuerausflug gemacht und hatte ein wirklich schönes und aufregendes Jahr. Alles in allem also: Ziel erreicht! 🙂

Aber mein absolutes Top-Ereignis war, ganz eindeutig und ohne Abstriche:

Der tollste Mann der Welt, der mich mit seine Welt nahm. Eine Welt jenseits der Vorstellungskraft. Eine Welt in der ich mich noch ein wenig zurechtfinden muss, mich aber ein kleines Stückchen „zu Hause“ fühle …

Na, klar! „Gute Vorsätze“ habe ich auch 2011 wieder:

Labskausessen mit Markus M. im Ratskeller. 😉
(Vielleicht hätte ich dich besser nach dem Jahr fragen sollen. *fg*)
&
viele neue Erfahrungen sammeln
&
mich meinen Ängsten stellen
(z.B. endlich mit Melli2502 den Hochseilgarten entern…)
&
Das Leben genießen. 😉

(Aber ihr wisst ja: „Gute Vorsätze sind Schecks, die selten gedeckt sind.“ ;D)

Zum Schluss noch die Danksagungen an die unter euch, die sich etwas herausgehoben haben:

@DragonOfDarkness:
Vielen Dank das du noch immer ein offenes Ohr für mich hast und auch für die kleinen Anstöße und Rüffel. Ich vermisse unsere gemeinsamen Streifzüge, die Blödeleien und auch die kleinen „Streitereien“. Du fehlst mir hier! Komm mich mal wieder besuchen. Sofa ist ja jetzt da. 😉

@Schamane:
Danke für die offenen Ohren, die gemeinsamen Erlebnisse und die „erste Hilfe“. 😉
Die nächste Ente kommt bestimmt!

@JustMe, Sunshine, … oder wie auch immer du dich jetzt schon wieder nennst… 😉
Vielen Dank für deinen (virtuellen) Arme und A****tritte. Grenzgänger unter sich sind eben unschlagbar. Wir zeigen es denen schon noch! Unsere Zeit wird kommen! 😉
Wäre echt toll, wenn du deinen Hintern endlich mal nach Bremen bewegst. 🙂

@Unknow:
Nun „Gruselharald“ ;D, noch mal vielen Dank fürs Mut machen und die tollen Erlebnisse. Auch für die Reise in die Vergangenheit …

@Haderlump:
Was könnte ich hier schreiben, was ich dir nicht auch zeigen könnte? 😉
Ich möchte mich nur, von ganzen Herzen, bei dir bedanken. Dafür das du mir eine Chance gegeben hast, von der ich nie zu träumen gewagt habe. Für den Ausflug in deine Welt und ganz besonders für deine Geduld mit mir und meinen Launen. Ich weiß das ich manchmal schwer zu ertragen bin… Ich denke gemeinsam werden wir in dieser Welt irgendwie zurechtkommen. Dafür bin ich bereit auch Dinge zu tun, vor denen ich Angst habe. Ich weiß dich ja an meiner Seite, also: auf nach Norwegen. 😉
Und noch mal vielen Dank für das schönste Silvester des letzten Jahrzehnts!!! Du bist eben etwas ganz besonderes.
Ich liebe Dich! @–}—-

@all:
Das Leben ist ein Kampf, dem ihr euch stellen müsst. Wer nicht kämpft, kann auch nicht gewinnen. Ich wünsche euch Mut, Durchsetzungskraft, eisernen Willen und vor allen Dingen jemanden der euch zuhört!!! Denn manchmal reicht genau das, um ein Stück der Last zu nehmen …

Kommt gut ins neue Jahr
Eure Mooni

Seelenbalsam :o))) [last update: 29.07.2010]

[Erstveröffentlichung: 2010/07/29]

Mein neues Sammelgebiet: KOMPLIMENTE

Bis vor kurzem waren mir Komplimente eher unangenehm. Inzwischen werde ich fast täglich damit „konfrontiert“ und fange an es zu genießen. (Habt ihr jetzt davon!)

Da es sicher wieder Zeiten geben wird in denen ich mich wieder am Abgrund befinde habe ich den Entschluss gefasst eure Worte hier zu sammeln, dann ich mich bei Bedarf daran hochziehen. Keine Sorge, sämtliche Statements werden ohne Namen veröffentlicht, dafür aber mit Rechtschreibfehlern. Findet ihr euch wieder? ^^ (Könnte für den ein oder anderen sonst arge Probleme nach sich ziehen. Denkt dran: Gegessen wird zu Hause! ;))


Komplimente von Männern:

„Als Kind schon eine Hübsche..“
„Und wie ich sehe schon damals begehrt…“
„Schon als Kind diese markante Brille. Gefällt mir. Brillenträgerinen strahlen viel Inteligenz aus…“
„scheinst ECHT ein GANZ nette zu sein“
„Du Wassernixe…“
„…aber vor alem finde ich Dich wunderschön“
„ich weiß nur das nur das ich total begeistert von Dir bin“
„Are all people from Germany as sweet as you?”….
“Du bist ’ne süße Maus, die es echt verdient hätte ein passendes Herz zu finden.“
„mmmm, i like it..nice hair and the sweater.mmm that looks soft!”….
„Ich wünsche Dir alles Glück auf Erden, Du hast es echt verdient.“
„beautiful“
„Was für eine Ausstrahlung…“
„sehr nachdenklich aber sehr schön…“
„schöne lange haare*-* toll^,..,^“
„So ein Foto möchte ich gerne sehen. Die Hörner könnten gut mit deiner Brille harmornieren. Und die Flügel könnten deine nicht wirkliche Figur noch schöner erscheinen lassen. Aber im Ernst in jedem von uns steckt ein Teufel. Und in jeden Teufel ein Engel und in jeden Engel ein Teufel… Die Mischung machts eben… Obwohl zu Walpurgis bist du bestimmt in Harz leicht zu finden… Ich halte schon Ausschau nach Dir… „….
„Ich danke Dir auch für den Roland…Dein hübsches Gesicht würde ihn bestimmt glücklich machen :)“
„Das Profilfoto – wirklich ein Touchdown“
„Das sieht man auf dem Foto wie die Gesundheit formlich aus dir sprüht… Hut ab, vor so viel Mondschein“
„nice pretty long hair, wow it looks soft! :)”….
“Dieses Lächeln, die Brille in Kombination mit den langen Haaren… Das hat schon was… „
„Du bist immer eine, nein mehrere Ansichtskarten wert… „
„…ohne dich ist es hier alles irgendwie leer“
„Bist eine wirklich hübsche Teufelin…“
„Bist du jetzt aber zuckersüüss (dein Profil auch)“
„Was soll ich sagen?? Ich hatte sehr auch viel Spass mit Dir. Du bist eine sehr interessante, witzige und sehr hübsche Persönlichkeit… Ich bereue keine einzige Minute deinen Ruf zu folgen… Wenn du mal wieder Zeit und Lust hast was neues zu entdecken bin ich wieder da…“
„nun aber sag mal!!! Hab ich es richtig gelesen?? Bis MAI auf Dich zu warten?? Überleben wir das?? bzw leben wir bis dato???“
„Ich muss schon zugeben dass ich deine Kommentare vermisst hab…“
„Es wird wirklich schwer ohne Dich so lange… Es war doch schwer genug die ohne Dich die Weihnachtswoche durchzustehen..“
„Ich vermisse Dich :(„
„…, dass soll dich jetzt nicht in Verlegenheit bringen denn ich verbringe sehr gern Zeit mit dir…“
„Schönes verträumtes Gesicht…“
„ich finde dich halt sympathisch und schreibe deswegen gerne mit dir“
„find dich echt fesch“
„schaust da irg.-wie schon sehr zielstrebig und selbstbewusst aus“
„ich würde mich auch liebend gerne mit dir treffen, schließlich bist du echt total liebenswert und wie ich dir schon sagte wirklich fesch! *rot werd* ;)“
„Mondschein dein Blick hier… Süss“ – „Ich guck doch ganz normal!?“ – „Ja, deswegen!“
„Dich siehst hervorragend wie immer aus….“
„da werde ich eher noch aufgrund deiner schönheit sprachlos…“
„Hier auch hübsch… Eigentlich überall und zu jeder Zeit….“
„Es ist garantiert besser du schaust fesch, süss, aber auch zielstrebig und selbstbewusst aus, als schirch und schüchtern aus…nicht dass schüchtern ausschauen negativ wäre, aber die kombination wäre es 😉 also ich denke mit deinem aussehen kannst du jedenfalls sehr zufrieden sein“
„Sehr sehr hübsch…“
„…denn schließlich find ich dich sympathisch und wünsche dir daher auch nur das beste ;)“
„Siehst hübsch aus…“
„Ich mag diesen Seitenblick von Dir“
„Egal wann und egal wo – trotzdem mondscheinhübsch“
„.. dann siehst du bezaubernd aus… Egal wer dich fotografiert… „
“ Na du Schöne??“
„Sehr hübsche Stieftochter habe ich“
„Schönheit und Natürlichkeit pur“
„Ich mag Dich sehr… :)“
„Hab Dich auch gerne in meiner Naehe…“
„…ästhetisch, elegant und fast schon atemberaubend hübsch. Mein Kompliment.“
„Zu Deinen Fotos: Auch das beste Grafikprogramm nützt nichts wenn das Motiv nichts taugt.“
„total sweet“
„Sehr süß!“
„süß …. zum verlieben“
„schöne frau“
„Du bist interessant, schön“
„du bist der hammer, WOW“
„du bist ein echtes Phaenomen“
„bist ja auch eine süße“
„gefällst mir sehr ,würde dich gerne näher kennenlernen“
„sweetheart“
„i just wanna say…you beautiful girl”….
“ich mag dich sehr“
„ich verehre dich!!“
„du bist etwas gaaanz besonderes!!!“
„du bist mir sehr wichtig und wertvoll“
„du bist eine sehr hübsche frau, stehst voll im leben, bist klug, intelligent, hübsch, alles was ein mann will“
„sehr süß… einfach wow“
„Wie, bitte – wie kann man Dich vergessen?“
„möchte so ein kluges mädchen wie dich kennenlernen, und wenn es nur freundschaft ist“
„Sehr sexy“
„Dein Mund hat mich ja „damals“ schon sehr fasziniert… und klar, der Rest auch!“
„Du siehst von Foto zu Foto zauberhafter aus… „….
“cool looking girl!!”….
„Du machst sogar trosten Betonpflasten schön…“
“Sonnenschein”
„du bist nicht nur schön sondern auch klug“
„mag dich sehr gern von aussehen und wie du dich ausdrügst die worte,mochte gern dich persönlich kennelernen“
„hübsche frau“
„Mit jedem Photo steigerst du deine Schönheit…“
„u look nice”….
„schöne frau“
„Hübsch… Hübscher… Am hübschesten… Mondschein…“
„endlich sieht man mal dein hübsches gesicht“
„verträumtes gesicht aber sehr hübsch“
„Man… du bist doch so eine Süße …und liebe“
„man bist du eine verdammt hübsche Frau“

Sogar ein Gedicht wurde mir gewidmet:

(@Verfasser: Wenn ich deinen Namen nennen soll bitte kurze Info ;))

„Das ist ja ein Gau
in St Moonlight steckt
eine hübsche Frau
Sie trägt Brille
Hat Fotos – ganz schön viele
Erzählt werden Lebensgeschichten
in Form von Bilder will sie uns hier dichten
Gemalte Bilder von Klein zu Gross
Damit verdient sie bestimmt ganz schön viel Moos
Familienfotos Mutter, Vater, Bruder
und sie hält fest den Ruder
Feier und Feste – ganz nette Geste
Natur und Kultur – Baum und Skulptur
Von den Fotos ein paar sind ganz rar
Deswegen werde extra komentieren und bei dir noch mal pausieren
Ich hoffe dass alles was geschrieben habe hat Zweck und Sinn
Wenn nicht ist es auch nicht schlimmm“

Und auch ein Cocktail wurde eigens für mich kreiert:

„Hi. Mondschein. Für dich extra versprochenes mondschein-Cocktail.
Rezept kommt sofort…
2cl Vodka
2cl Triple Sec
1 Dasch Vanillensirup
6 cl Zitronensaft oder 1 Kugel Zitronensorbet
als Aufguss Bananennektar
als Garnierung eine Scheibe Apfel (Vollmond)
Da scharf und salzgig magst empfehle ich Dir einen Salzrand zu machen.
Ich hoffe – Ich hab deine Geschmachsrichtung getroffen. Prost.“

Mondschein-Cocktail

Komplimente von Frauen:

„Süss :o)“
„Liebchen“
„Süße“
„Schatz“
„J’adore“
„Strahlend“
„Du hast ein wirklich schönes lächeln und es tut Dir selber gut“
“ du bist wirklich ein besonderer und liebenswerter Mensch“
„Das Wort Grenzdebil dass du benützt hat auf deinen „Mood“ gefällt mir sehr. Es ist immer von Vorteil ins Leben nicht ganz normal zu sein“
„hey maus…ich vermiss dich auch“
“ Ich bin froh dich hier wiederzusehen“
„hab dich ganz doll lieb.!! 🙂 :*“….
„hab dich lieb.!! kussi :)“
„du bist großartig.!!“
„Oh das ist schön dass du zurück bist…hast mir hier schon irgendwie gefählt.“
„ich bin wirklich froh dich hier kennengelernt zu haben!“
„boah ich bin grad überglücklich von Dir mal wieder was zu hören ^.^“
„…und noch mehr Danke für Deine Freundschaft!“
„Du bist echt was besonderes…Danke das es Dich gibt!“
„Hallo Rosso mein Mondschein in meiner finsterniss ;)“
„Du siehst sehr gut aus und du wunderst die über die Kerle die dir nachlaufen“
„ich find dich süß!!!“….
„du hast schöne ausgeprägte Lippen“….

Nicht ganz so konstruktive Kommentare, aber auf ihre Art auch irgendwie … „schön“.
(Welche Frau ist denn nicht gerne sexy??? Seht ihr! ;))

….
„zeit: urlaub, geld: urlaubsgeld, begleitung: ruf mich einfach an :))))“
“You look very sexy in that blue bikini!!! “….
„your a dirty sexy girl”….
“Na ja aber wenn dir immer noch so kalt ist, dann sende ich einfach MICH“
„du hast so eine erotische geile ausstrahlung…………………“
„schöner bl…… mund.“
„Dein Mund wird mich im Schlaf verfolgen“
„wüürde gern mehr von dir seh´n“
„Bei dem Blick bekommt man doch glatt rote Ohren! :)“
„wow! those hot lips mmmmm, Muah! you look like fun Sweetie!”
“i love the glasses Cutie, your lips look so good in all your pics.i just want to kiss them!”
“i think i might be falling in love with you!”….
“i want to marry you”….
“I LOVE YOUR BAZOOKA’S!!!!”….
„Jedenfalls gefällt mir Dein Lächeln auf den Fotos sehr. Was für ein Mund!“
„mich reizt an dir auch so einiges“
„Am Liebsten würde ich Dich ohne Bikini sehen – schickst Du mir Fotos?“
„Ich gebe zu, ich habe vorgestern von den Fotos geträumt. Bzw. wie es ist, Deinen Mund zu küssen.“
„Dein Blick auf den Fotos löst bei mir jedenfalls ein mächtiges Kribbeln aus.“
„du gefällst mir halt sehr gut!! hast ein tolles gesicht….sinnliche lippen usw…..“


DANKE:….

Vielen Dank an euch alle für die tollen Komplimente und aufbauenden Worte.

Ganz besonders auch für die konstruktiven Kommentare zu meinen Fotos. In absehbarer Zeit wird sich hoffentlich meine Ausrüstung ändern und dann geht’s schonungslos zur Sache. Ideen sind bereits zahlreich vorhanden. Seit gespannt. 😉


FAZIT:

Ich sehe unverschämt gut aus, habe eine große sexuelle Anziehungskraft auf beide Geschlechter, meine Ausstrahlung zieht viele in ihren Bann und ich werde vermisst, wenn ich mal länger nicht da bin. Kurzum: ICH BIN TOLL! ;o) (Und nebenbei noch intelligent und emotionsgeladen. Was will Mann mehr?^^)

ABER:

Tut mir Leid, wenn ich den/ die ein oder andere/n jetzt enttäuschen muss, doch ihr braucht euch keine Hoffnungen zu machen. Ich bin in den tollsten Mann der Welt verliebt!!! @–}—-

Wie sage ich immer so schön:

An der Hand frei, im Herzen vergeben…

Einzug in mein neues Leben – 1 Jahr Bremen

[Erstveröffentlichung: 2010/04/26]

Einzug in mein neues Leben

Ein Blick auf den Kalender verrät es: Heute, vor genau einem Jahr, bin ich meinen Weg gegangen und nach Bremen gekommen.

Noch gut kann ich mich daran erinnern wie ein Bekannter mich in seinem Auto mitnahm. Es war ein Sonntag, die Sonne schien und ich sah „frisch und fröhlich“ aus. Genauso fühlte ich mich auch, selbst als wir auf der Autobahn in ein „Stop and Go“ gerieten. Ich fühlte mich einfach unendlich frei.

Natürlich hatte ich ein wenig Angst, immerhin ist so ein Wohnortwechsel ein nicht unbedingt kleiner Schritt. Ich kannte bisher hier ja nur eine einzige Person. Ich sagte mir immer wieder das ich das Richtige tue und beruhigte mich damit das ich ja immer noch zurück könnte, wenn wirklich alle Stricke reißen.

Jetzt, ein Jahr danach blicke ich zurück auf eine abwechslungsreiche und teils auch turbulente Zeit. Es passierten schöne und weniger schöne Dinge.

Selbst nach einem Jahr ist meine Wohnung noch immer nicht renoviert und auch ein Sofa hat noch kein Einzug gehalten, aber ich bin zuversichtlich das ich einen Teil dieses Jahr fertig stellen werde – und dann darf der eine oder andere die heiße Schokolade auch bei mir genießen.

Obwohl schon so viel Zeit vergangen ist kenne ich noch nicht einmal meine ganze neue Heimat. Ich entdecke sie immer Stückchenweise, oft mit neuen Bekannten an der Seite die mir das Leben hier näher bringen.

Da ich mich als noch relativ jung bezeichne liebe ich wohl grade deswegen an dieser Stadt so sehr das hier eigentlich immer irgendwo etwas los ist. Auch ist die Mentalität hier anders, offener, als in Lüneburg. Ich mag die Mischung aus Kunst und Kultur, altbewährtem und Moderne, Vergangenheit und Zukunft, … Auch wenn man Bremen, in Anbetracht der Globalisierung, nicht mehr unbedingt als wahre Hansestadt betrachten kann, so hat es seinen ganz eigenen Charme.

Ich habe gelernt meine Probleme selbst in die Hand zu nehmen, mein Selbstbewusstsein stark vergrößerst und habe eine Welt hinter dem PC entdeckt.

Auch wenn der Mensch der mir den Mut zu dem Schritt in ein neues Leben gab leider nicht mehr da ist, so bereue ich nichts. Für mich war es das Beste. Ich fühle mich hier endlich frei, habe viele nette Menschen kennengelernt und bin glücklich.

Ich weiß nicht was die Zukunft noch bringen mag und welche Pläne das Schicksal mit mir hat, doch eines fühle ich: meine Reise ist hier noch nicht zu Ende …

Und wieder geht ein Jahr …

[Erstveröffentlichung: 2009/12/31]

Für das Jahr 2009 fasste ich nur einen „guten Vorsatz“:

Ein neues Leben anfangen!

….
Jetzt, Ende des Jahres bin ich glücklich darüber das ich diesen Vorsatz in die Tat umgesetzt habe!
….

Was brachte mir 2009?

Nun, im Nachhinein kann ich sagen es war ein Jahr voller Toter und Verletzter. Kaum ging es einem wieder gut, starb ein anderer. Es war hart und besonders der Verlust unseres Familienhundes Quinnie sitzt noch immer tief.

Aber es bringt niemanden wieder zurück in Trauer zu versinken, so freue ich mich lieber daran das sie gelebt haben.

Aber das Jahr brachte auch positives.

Ich lernte einen ganz besonderen Menschen kennen, der mir den Mut gab meinen guten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Durch ihn lernte ich das es keine Schande ist Probleme zuzugeben und Hilfe anzunehmen – und ich lernte zu vertrauen!

Ich lies mit meinem „alten Leben“ auch Menschen zurück die ich für Freunde hielt. Doch wenn ich zurückblicke war es einseitig. Es interessierte fast niemanden wie es mir geht, wenn überhaupt kam mal nach drei Monaten ohne Kontakt eine SMS mit der Frage ob ich Zeit zum Babysitten hätte. Ich denke auf solche „Freunde“ kann man verzichten.

Mit dem Entschluss ein neues Leben anzufangen fand auch ein Umzug statt und ich landete in Bremen. Es dauerte nicht lange und ich fühlte mich hier wohler als noch zuvor in Lüneburg. Ich lernte seit meinem Umzug hier mehr Leute kennen als in den vergangenen Jahren in meiner alten Heimat. Und das beste: Wenn ich mich auch nur eine Woche nicht melde schlagen sie gleich Alarm und ich bekomme Emails, SMS und Anrufe mit der Frage ob bei mir alles in Ordnung ist. Wenn ich antworte das es mir schlecht geht, wird direkt gefragt ob man irgendwas für mich tun kann. Bis zu einer Freundschaft ist es immer ein langer Weg, aber die Augen nicht zu verschließen wenn es jemanden schlecht geht ist der beste Anfang!

Vielen lieben Dank an alle die auch an schlechten Zeiten nicht von meiner Seite gewichen und mir Hilfe angeboten haben!

Ganz besonderen Dank gehen hier an Schamane, sowie Just Me und Globi. Ihr seit super! Drück euch alle ganz doll ….

….

Gute Vorsätze und Pläne für 2010?

Oh ja!!! Meinen Weg in ein neues Leben weiter gehen und lernen mit mir selbst klar zu kommen. Ich möchte lernen mit Dingen anders umgehen zu können und mir selbst damit das Leben zu erleichtern. – Und ich bin zuversichtlich das ich es schaffen werde!!!

Im Gegensatz dazu sind meine restlichen Pläne banal:
Ich habe mir fest vorgenommen endlich schwimmen zu lernen.
Ich möchte noch mehr nette kennen lernen – und zwar mehr als flüchtig.
Ich möchte UNBEDINGT Just me wieder sehen und mit Globi die Welt erkunden!
Ich möchte ….
….
Ich möchte einfach ein Jahr voller schöner Glücksmomente und die wünsche ich euch allen.

Ihr seit jeder etwas besonderes. Vergesst das nie!

….

* DANKE FÜR ALLES! *

Abschied für immer

[Erstveröffentlichung: 2009/11/05]

Liebste Quinnie,

ich kann mich noch zu gut daran erinnern wie ich dir beim Kinder gebären half, wie ich gekämpft habe um dich aus den Klauen deiner Vorbesitzerin zu befreien. Ich weiß noch wie sehr wir uns gemeinsam freuten, als du für immer bei uns bleiben durftest. Wir waren füreinander da, wenn es der anderen schlecht ging, jede so wie sie konnte. Wir haben zusammen die Welt neu endeckt und uns gemeinsam des Lebens erfreut. Wenn ich sah wie du durch hohe Gräser sprangst erfüllte es mich mit einem unbeschreiblichen Glücksgefühl. Du hast es geschafft mich in den schwersten Momenten wieder aufzubauen, sei es mit deinen Schelmereien oder durch dein bloße Anwesenheit. Du hast mir das Gefühl gegeben nicht allein auf dieser Welt zu sein.
Als ich mich das letzte Mal von dir verabschiedete wußte ich nicht das es ein Abschied für immer sein würde. Das es das letzte Mal sein würde das ich dich hinter den Ohren krauel, das es es das letzte Mal sein würde das du mir Arme und Gesicht abschleckst. Ich ahnte nicht das wir nie wieder zusammen über bunte Wiesen toben würden, nie wieder zusammen in der Elbe baden würden. Noch immer spüre ich dein weiches Fell und deine raue Zunge, das Pochen deines kleinen Herzchens, wenn wir zusammen kuschelten.
Mir zerreist es das Herz das ich mich nicht von dir verabschieden, dich nicht hinüber in eine andere Welt bgeleiten konnte. Es tut mir so Leid das ich nicht bei dir war. Bitte verzeih mir.
Wo immer deine treue Hundeseele jetzt auch sein mag, ich hoffe du wirst nie mehr leiden müssen und hast viele andere nette Hunde zum spielen – und einen unerschöpflichen Vorrat an Pansen die du so geliebt hast. Ich werde dich nie vergessen!!!

Ruhe in Frieden.