¡Hasta luego 2012! ~ Hola 2013

Entweder ist die Welt (mal wieder) nicht untergegangen oder sie ist untergegangen und ich habe es nicht bemerkt. Welche Möglichkeit auch immer zutrifft, einen Jahresrückblick gibt’s wie gewohnt von mir. 😉

~ °~ 2012 ~°~

Aus einem Film ist mir seit Jahren ein Zitat im Kopf geblieben:
„Man sollte so viele erste Male haben, wie nur möglich.“
2012 stand, im Nachhinein betrachtet, unter diesem Zeichen:

Einige „erste Male“ waren banal:
Ich habe meinen ersten Froozen Yoghurt genossen. (Mit Melone und weißer Schoki, sehr lecker!) und ich habe gelernt wie man eine Krawatte bindet. 🙂
Ich habe angefangen eine neue Sprache zu lernen und über eine Community habe einen seit sieben Jahren „verschollenen“ Brieffreund wiedergefunden oder besser er mich. – ¡De todo corazón bienvenido atrás! 🙂

Natürlich gab es auch „größere erste Male“:

Wie einige von euch vielleicht noch aus dem letzten Jahr wissen, war eines der „großen“ Ziele ein neues Heim. Nach intensiver Suche fanden 20 Beine eine neue Bleibe, sogar ein ganzes HAUS! Mit Garten und Balkon. Der Umzug war begleitet von Pleiten, Pech und Pannen. Zwei Krankmeldungen, 30° C im Schatten, einem verfahrenen LKW und einem (fast) umgefahrenen Zaun…. Aber wir haben es geschafft. Dank unseren Umzugshelfern, denen wir zur Ehre den „GOLDENEN UMZUGSKARTON“ verliehen haben. – Jaja, helfen lohnt sich. 😉
Bisher haben weder mein Mitbewohner noch ich das Bedürfnis auszuziehen. Die Zimmer und die Hausarbeit sind klar verteilt und wir haben genug Platz um uns aus dem Weg zu gehen. –
Es fühlt sich sooooooo gut an. 🙂
Phex war jedoch sehr schnell der Meinung auszuwandern. Sein selbsterwähltes Domizil war der nahegelegene Friedhof. Doch zu unser großen Freude saß er – nach acht Tagen, Verständigung des Tierheims und der Polizei – eines frühen Morgens schnurrend ins Frauchens Bett. (Wozu braucht man da Kinder, wenn selbst Katzen einem so einen Schrecken einjagen können???)
Um wirklich jeden, na gut, fast jeden, daran teilhaben zu lassen, gab es einige Monate eine Einweihungsfeier. Wer mich kennt, weiß das es NATÜRLICH eher ein Event war. Wochenlange Vorbereitung, Dekoration, Musik, diverse Speisen, … und zum Abschluss noch eine Partyzeitung. – Vielen Dank an allen die auf der Fiesta erschienen sind. Es war wunderbar – oder wie Miguel so gerne sagt: „ein voller Erfolg!“ 🙂
Ironischerweise wurde ich sogar schon von Miguel angerufen, weil wir uns einige Tage nicht gesehen hatten und er sich Sorgen machte. Ich weiß schon, warum ich ausgerechnet mit diesem „Kerl“ zusammengezogen bin. 😉

Mein erster (mehr oder weniger) „richtiger“ Urlaub:
Schon bevor es los ging stand er scheinbar unter keinem guten Stern. Alleine das Wort „U-R-L-A-U-B“ scheint bei mir eine Reihe von unglücklichen Umständen auszulösen. Beim ersten Anlauf wurde ich, zwei Tage vor meinem Urlaub, krank, konnte nicht laufen. Beim zweiten Anlauf war mein Urlaub zwar genehmigt, doch ich verlor die Arbeitsstelle. Im dritten Anlauf hätte ich eigentlich noch keinen Urlaubsanspruch gehabt, durch eine Ausnahmegenehmigung wurde mir dieser aber bewilligt. Doch, aus internen Gründen, musste ich diesen dann verschieben. Letztenendes wurde aus der ursprünglich geplanten lediglich zwei Tage … Was immerhin blieb war halbwegs der Ort: die Ostsee.
Statt wie ursprünglich ausgesucht ging es nicht nach Boltenhagen sondern nach Laboe. Da ich keine Chance hatte früh etwas zu buchen (war ja viel zu riskant, da nicht klar war ob mein Urlaub genehmigt würde) musste ich bei der Übernachtung etwas anderweitig suchen, da alles ausgebucht war oder eben nicht nur für eine Nacht möglich war. So wurde es ein kleines schnuckeliges Ferienhaus in Kiel. Es hatte sogar einen Kamin, vor dem ich – ganz klischeemäßig – mit einem Gläschen Wein gelümmelt habe. – Hier hatte ich auch wieder ein kleines „erstes Mal“, denn ich habe gelernt wie man ein Kaminfeuer entfacht und es schürt. Selbst ist die Frau. 😉
In Laboe strahlte die Sonne und das Mitten im Oktober. Natürlich war „Sightseeing“ Pflicht. Ich erklomm das Marineehrendenkmal und
Doch ich war bei allem nicht allein: Den Urlaub verbrachte ich dort mit jemanden, für den ich durchs Feuer gehen würde. – Und ich wüsste nicht mit wem ich ihn lieber verbracht hätte! Es war wunderschön mit dir mein selbsterwähltes Bruderherz! 🙂

Wie hätte es anderes sein können, ich habe – mal wieder – die jobs gewechselt …Von der Servicekraft in einer Spielhalle wurde ich zum CallAgent für ein Mobilfunkunternehmen. Doch bekanntlich sind aller guten Dinge drei und so landete ich da, wo ich es mir nie hatte träumen lassen: Im kreativen Chaos! Ich erwecke – ja ernsthaft!!! -Plüschtiere zum Leben – und ich LIEBE diesen job!!! :-)Inzwischen hat meine super Chefin mir ihr Vertrauen geschenkt und mich zu ihrer Assistentin gemacht. Für den geleisteten Einsatz gab es sogar einen Ehrenbären. – Fühlt sich verdammt gut an – und ja, ich bin STOLZ drauf! 🙂

Es gibt noch etwas auf das ich ein wenig stolz bin:

Ich bin wieder Auto gefahren!!! Sieben Jahre hat es gedauert, ehe ich mich wieder selbst ans Steuer getraut habe. Erst nur einige Meter und auf Parkplätzen, dann tatsächlich auch eine etwas weitere und „öffentliche“ Strecke. Es war toll, erleichternd – auch wenn mir das Herz fast in die Hose gerutscht ist. Ich habe es geschafft! 🙂

auto

Auch meine Freunde habe ich in diesem Jahr nicht vergessen, auch wenn ich gerne mehr Zeit für sie gehabt hätte. Mehr als einmal war ich in Hannover … „Zuhause“ … Ich habe neue Leute kennengelernt und viele Abenteuer erlebt. Ich habe auf einem Livekonzert getantzt, wenn auch eher unfreiwillig. Spaß hat es gemacht. Absolutes Highlight war aber die Halloweenfeier, denn meine “Verkleidung” war wohl ziemlich authentisch, denn selbst die lieben Ordnungshelfer schreckten vor mir zurück. *grins*

Auch gefühlstechnisch haben sich einige Dinge ereignet:

Ich habe Sachen gesagt oder getan die wohl einige andere im Boden versinken lassen würden.

Fast ein Jahr habe ich um jemanden gekämpft, nein, ich habe versucht um jemanden zu kämpfen, bei dem ich nie eine Chance hatte… Lange habe ich gebraucht mir dies einzugestehen und den Blick wieder dem Horizont zuzuwenden.

Und dort sah ich plötzlich jemanden der um mich kämpfte, ahnend keine Chance zu haben. Ich weiß bis heute nicht wie er es geschafft hat mich dazu zu bringen mein Herz zu öffnen und Gefühle zuzulassen. Sicher bin ich auch noch vorsichtiger als er es verdient hat…. Es ist eine Herausforderung, auch grade da wir uns beruflich bedingt leider nur sehr selten sehen, doch ich bin mit an Board gegangen und werde auch dem Sturm widerstehen. Seit dem 15. Dezember kann ich mich glücklich schätzen zu sagen: Es gibt wieder jemanden an meiner Seite. Ich weiß nicht wo die Reise hinführt, doch ich bin gewillt dies rauszufinden … ❤

Alles in allem ging dieses Jahr schnell um. Lag vielleicht auch daran, dass ich den letzten Jahreswechel um zwei Minuten verpasst habe. *lach*

Für das neue Jahr steht ein Experiment an:

Die Grich Miguel und meine Wenigkeit werden ein *hüstel* erlesenes Publikum zu einer kitschigen Weihnachtsfeier einladen. Jaaaa, richtig gelesen! Unser Haus verwandelt sich in eine Weihanchtshochburg samt Tannenbaum und es wird ein festliches Menü kredenzt. Seit gespannt. – Wir sind es. 😉

Und als Abschluss dieses Jahres, muss ich vor die Tür treten und etwas tun, dass ich seit 16 Jahren nicht mehr gemacht habe …

Zeit Dinge hinter mir zu lassen. Auf mit Vorfreude und auch ein wenig Angst in ein neues Jahr.

Alles Lesern einen guten Rutsch und die besten Wünsche für 2013! 🙂

Mooni’s Grinchkalender 2012 (tgl. Aktualisierung bis 24.12.)

~ 24. Dezember ~

Schöne Bescherung

Heute Abend bzw. morgen früh werden sich einige über Geschenke freuen bzw. streiten. Aber wer muss denn nun zur Verantwortung gezogen werden: Weihnachtsmann oder Christkind?

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Nach der Bescherung ist vor der Bescherung. Nachdem man sich den ganzen Streß angetan hat, endet es eventuell im Fiasko und man hat was man wollte: Eine schöne Bescherung…

FAKT

Im Westen glauben ca. 36 % das der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, 47 % glauben es sei das Christkind. Im Osten ist es andersherum. Hier glauben 84% an den Weihnachtsmann und 5% an das Christkind.

 ~ 23. Dezember ~

Glanz & Gloria

Lichterbögen in den Fenstern, ein Adventskranz auf dem Wohnzimmertisch, Schneeflocken an den Fenstern, … Überall hängt und steht Weihnachtsdeko in diversen Farben und Formen.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Die Weihnachtsdeko kostet neben Geld in mehrfacher Hinsicht Zeit: Als erstes muss man sie anschaffen und sie „irgendwohin“ dekorieren.  Nach Weihnachten wendet man Zeit auf um sie wieder wegzustellen und da man sich in den Wochen so daran gewöhnt hat, dass eben auf jenen Platz etwas stand, geht alles wieder von vorne los …  Nur während zu anderen Jahresfeierlichkeiten nicht so darauf geachtet wird, wird im Dezember förmlich danach gesucht…

FAKT

24% der Deutschen schmücken ihre Wohnung festlich.

~ 22. Dezember ~

Feste feiern…

… wie sie fallen, rät ein altes Sprichwort. Wie gut das eineige Feiertage, u.a. Weihnachten immer auf das gleiche Datum fallen, so kann man wenigstens ein wenig planen. Eine Gästeliste ausarbeiten, das Abendprogramm gestalten, …

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

… und genau da beginnt es:  Die wahre Verschwendung von Zeit und Energie! Kein Weihnachten = kein Engerieverlust = mehr Zeit und Kraft für wichtigere Dinge.

FAKT

Evolutionsbiologisch ist feiern eine reine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.

~ 21. Dezember ~

(Thema auf besonderen Wunsch ;-))

Der Fantasie beraubt

In die USA hat es der Nikolaus-Brauch nicht geschafft, dafür ist der Nikolaus irgendwie mit dem Weihnachtsmann begrifflich verschmlozen. Über die vielen Jahrhunderte, die folgten, war nie ganz klar, wie denn nun der Weihnachtsmann aussehen würde. Die Zeichnungen und Vorstellungen reichten vom Gnom und vom Elfen bis zu in Fell gehüllte Riesen.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Der „moderne“ Weihnachtsmann bzw. dessen Abbild  ist nichts weiter als eine Erfindung. Das außgerechnet ein (nicht wirklich gesundes) Erfrischungsgetränk als „Stiefvater“ dafür steht, ist nicht unbedingt vorbildlich. – Und das, wo der Weihnachtsmann immer nur brave Kinder belohnt. Zudem hat Coca-Cola® es geschafft Kindern ihre Illusion zu rauben. Die Kleinen hätten soviel Fantasie in den unbekannten Geschenkebringer legen können… Aber dies ist ihnen nun verwehrt. Wieder einmal ein Teil Heuchellei …

FAKT

Hier kommt Coca-Cola® rettend ins Spiel und konnte erfolgreich Hilfe bei der Frage nach dem Aussehen leisten, schliesslich gibt es heutzutage darüber keine Frage mehr – es ist wohl jedem klar, wie der Weihnachtsmann aussieht. Die Firma Coca-Cola® beauftrage 1931 denTop Designer Haddon Sundblom der den Weihnachtsmann für eine Anzeigenkampagne zu gestalten.  Mit der Einführung dieser Kampagne war der Weihnachtsmann ein für allemal visualisiert.

~ 20. Dezember ~

Trallali und trallala

Ist es nicht herrlich, wenn bunte Töne aus den Häusern ertönen und diverses Geträller durch die Straßen schallt? Wenn Musikinstrumente aus ihren dunklen Ecken gekramt werden und Freunde zusammen kommen, um gemeinsam zu singen?

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Nein, ist es nicht!!! Ich hatte Nachbarn die einmal in der Woche (immer Montags um 20 Uhr)  einen Bibelabend zelebrieten und dabei wurde auch gesungen. Sie wohnten über uns und es gab keine Möglichkeit den Gitarrengeklimper und den Stimmen zu entgehen. – Außer das Haus zu verlassen…. – Netterweise haben sie mich eingeladen, ich habe jedoch schreiend abgelehnt.
Man überlege sich also einmal was man seinen Nachbarn, Mitbewohnern, Haustieren usw. antut. Teilweise grenzt dieses schon an Körperverletzung.

FAKT

40% der Deutschen singen an Weihnachten gemeinsam Lieder.

~ 19. Dezember ~

Kinderarbeit

Es gibt viele Arten Weihnachten zu feiern, oft sind diese von Land zu Land unterschiedlich. Schauen wir doch heute einmal zu den Engländern herüber. s gibt voll beschmückte Räume, ein langes Weihnachtsessen, Tanz, maskierte Kinder und Feuwerwerkskörper, … Am Abend  hängen die Kinder ihre selbstgestrickten Strümpfe vor dem Kamin auf und wenn alle schlafen, kommt „Santa Claus“ und bringt die Geschenke.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Soweit so gut. Allerdings macht Santa hier Unterschiede, denn Geschenke bekommen die Kinder nur, wenn sie ihren Strumpf selbst gestrickt haben. Für alle anderen gibt es nur die Rute … Damit werden bereits kleine Kinder „gezwungen“ handarbeitliche Tätigkeiten zu erbringen.

FAKT

Laut einer  Schätzungen arbeiteb zwischen 158 (Unicef) und 218 Millionen (terre des hommes) Kinder regelmäßig mehrere Stunden am Tag. 126 Millionen von ihnen schuften unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen….

~ 18. Dezember ~

Weihnachtsgeld

Natürlich ist es immer schön ein wenig mehr Geld zu bekommen, grade an bzw. kurz vor Weihnachten, denn da hat man – durch die Last des Schenkens – höhere Ausgaben. Die Freude ist groß und fast nie wird gefragt wo es eigentlich herkommt.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Oft werden auch Beträge gespendet. An sich eine sehr gute Sache, nicht nur zur Weihnachtszeit. Allerdings sollte man einmal genauer schauen WOHIN die Gaben gehen. Dieses Jahr bekommt Griechenland Millionen von Euro – und das von einem Land, in dem Menschen, trotz zwei jobs, noch immer nicht genug Geld haben um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Geschweige denn ihren Kindern eine Freude zu machen…

FAKT

44 Millarden Euro Weihnachtsgeld gehen nach Griechenland, 760 Millionen aus dem Bundeshaushalt.

~ 17. Dezember ~

Sternentaler

Abgesehen von der Zeit, die Menschen, grade in der (Vor)Weihnachtszeit ausgeht, scheinen sie alle wesentlich mehr Geld zu bekommen. Das leite ich aus den Unsummen ab, die sie in den Kaufhäusern und Onlineshops lassen.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Die Realität sieht leider ein wenig anders aus. Sicher bekommen eininge Menschen wirklich mehr Geld, dies liegt aber wiederrum nur daran, dass sie noch mehr arbeiten müssen. – Wegen den Menschen, die auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken sind. Sie selbst haben dann zwar mehr Geld, aber keine dieses auszugeben. Geschenke müssen auf Hektik erworben werden… Ein ewiger Kreislauf…

FAKT

215 Euro gibt jeder Deutsche im Schnitt für Geschenke aus.

~ 16. Dezember ~

Schoki

Weihnachtsmänner, Schokokugeln, Zuckerkränze, Wintertafeln, … Grade zur Weihnachtszeit überraschen die Hersteller mit den schönsten und leckersten Kreationen. Egal ob man selbst verpeist, an den Baum hängt oder verschenkt, die Auswahl ist groß.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Rettet die Erde, sie ist die einzige Welt mit Schokolade und  vernichtet sie, denn sie ist die einzige Welt mit Menschen…

FAKT

Nie wird soviel Schokolade gegessen, wie in der Weihnachtszeit  Je besser die Schokolade schmeckt, desto eher wird vergessen was oft hinter dem zart schmelzendem Genuß steckt: Das der Grundstoff Kakao in den Herkunftsländern  oft unter katastrophalen Bedingungen geerntet wird – oft in Kinderarbeit.

~ 15. Dezember ~

Verpackungskünstler

Geschenke sind schön und gut, noch schöner sind sie aber wenn sie in glänzendem Papier daherkommen. Glitzernd oder mit lustigen Motiven. Schleifen dürfen auch nicht fehlen und der sorgfältig beschriftete Geschenkanhänger nicht zu vergessen. Macht doch was her unterm Weihnachtsbaum.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Geschenkverpackungen sind klasse. Je aufwendiger man sie gestaltet, desto ramschiger kann der Inhalt sein!

FAKT

Die Deutschen verbrauchen im Jahr 19.000.000 Tonnen Papier. Weltweit fällt jeder fünfte Baum, der geschlagen wird, für Papier. Deutschland ist Finnlands wichtigster Papierkunde: Knapp 20 Prozent des Papiers und ein Drittel der Zellstoffexporte Finnlands sind für den deutschen Markt bestimmt. Finnlands Urwälder gehören zu den letzten Europas.

~ 14. Dezember ~

… und keiner weiß wann

Im Normalfall weiß jeder wann er Geburtstag hat oder kann dieses in seiner Geburtsurkunde nachlesen. „Früher“ war das nicht ganz so einfach, aber gefeiert hat man scheinbar gerne – und wenn es keinen Grund zu feiern gab, suchte man sich einen. Zur Not eben eine Kindesgeburt…

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Etwas feiern von dem keiner weiß, wann es überhaupt passierte (oder – verzeiht mir – ob). Ich merke mir das mal vor, dann kann ich den nächsten Jahren eine Feier für meine Bundespresidentinnenkanitur ausrichten oder vielleicht auch für die erste Kontaktaufnahme mit Außerirdischen. (Ob die auch kein Weihnachten mögen, wenn sie Grinch-grün sind??? Mmhhh….)

FAKT

Der exakte Tag der Geburt Jesus Christ ist nicht genau bekannt – weil der Heiland aber selbst sagte: „Ich bin das Licht der Welt.“, feiert man den Geburtstag vom Jesuskind am 25. Dezember, dem „Tag des Lichts“ – was vor der Zeit des Christentums eigentlich ein heidnisches Fest war!

~ 13. Dezember ~

„Lasst ein …“

Während viele Menschen sich auf den Christkindlmärkten und in überfüllten Kaufhäusern tummeln oder gar die Nacht auf der Weihnachtsfeier verbringen, sind andere nicht untätig:
 Sie helfen sogar die Wohnung/ das Haus aufzuräumen, nehmen den „alten Plunder“ auch gleich mit.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Weihnachten ist doch schließlich das Fest der Nächstenliebe, da sollte der weihnachtsfreudige Bürger sich doch einmal von seiner sozialen Seite zeigen und den lieben Einbrechern die Heizing aufdrehen und ein paar Kekse hinstellen – wenn sie doch schon mal da sind …

FAKT

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt im Dezember um 70%.

~ 12. Dezember ~

Oh Tannenbaum …

In Einkaufspasssagen, Kaufhäusern, Wohnungen, … Bereits Ende November stehen sie überall: Tannenbäume. Einige Kugel und eine Lichterkette dran und schon sind sie verwandelt in einen Weihnachtsbaum.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Ein altes Sprichwort sagt man würde den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Warum dann also nicht naheliegenste machen und einfach abholzen, was im Weg steht? Wenn man schon man dabei ist, kann man den Rest ja gleich mit umhauen. Was soll das Gerede um Naturschutz? Ist doch Weihnachten, da kann man ja mal ein Auge zudrücken…

FAKT

Über 28 Millionen (!!!) Bäume werden als Weihnachtsbäume verkauft. Davon sind nur etwa 5% Ökotannen.

~ 11. Dezember ~

Verraten und verkauft …

Er ist groß, er ist dick, er ist schon fast maskiert mit seinem langem weißen Bart: der Weihnachtsmann. Das ganze Jahr über observiert er einen, beobachtet jede noch so kleine Aussage. Eine wirklich seeeeeeeeeehr vertrauenswürdige Person, zu der man unbedingt aufblicken sollte – sonst wird man noch windlweich geprügelt und bekommt am Ende keine Geschenke!

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Der „liebe gute Onkel“ bricht in Häuser ein, klaut Milch und Kekse, verprügelt unartige Menschen mit seiner Rute, produziert in Kinderarbeit (Wichtel), …  Doch eines bewahrt vor allem dem: es gibt ihn nicht! Die ganze Lügerei und das „Angst-einjagen“ für Nichts …

FAKT

Die Anzahl der Kinder, die über die Wahrheit enttäuscht sind steigt jährlich um etwa 10% an.

~ 10. Dezember ~

Tausend Wünsche …

Ist es nicht herrlich, sich zweimal im Jahr (Geburtstag und Weihnachten) die tollsten, schönsten und kuriosesten Dinge wünschen zu können? Die Kataloge und Internetseiten werden durchsucht und auch mal ein eigenes Raumschiff oder ein Sportwagen auf die Liste gesetzt. Ist ja schließlich Weihnachten und der Weihnachtsmann macht’s ja möglich …

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

„Haben, haben, haben. Doch das kostet Geld.“ [T. Eberhartinger] ~ Und was kein Geld kostet und ganz einfach umsetzbar wäre, wenn jeder sein Herz ein wenig öffnen und über den berühmten „eigenen Schatten“ springen würde, wird oft vergessen: Wieso denn nicht einfach mal das Geld, welches man eigentlich für Weihnachtsgeschenke ausgiebt einem sozialen Zweck spenden oder Lebensmittel und Schlafsäcke für die Obdachlosen kaufen???

FAKT

Laut einer amerikanischen Studie werden Kinder immer unhöflicher, nicht nur was ihre Wünsche angeht, sondern vor allen Dingen bei der Formulierung ihrer Wunschlisten. Ein Kind schickte dem Weihnachtsmann sogar eine Todesdrohung.

~ 09. Dezember ~

Tod…

Ein sehr beliebter Weihnachtsbrauch ist das Festessen geworden. Egal ob an Heilig Abend oder Weihnachten, bei Feierlichkeiten scheint es vorwiegend ums Essen zu gehen. Die Eltern stehen stundenlang in der Küche, um ihren Lieben ein leckeres Menü zu servieren.  Die Kinder stopfen sich, bereits weit vprher, mit all den Süßigkeiten voll.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Leider achten nur wenige auf die Herkunft des Essens und noch Wenigeren ist es bewusst, dass ihr Festtagsbraten einmal LEBTE. Für das vergängliche Glück einer Mahlzeit müssen Tausende Tiere ihr Leben geben. Von wegen Fest der „Nächstenliebe“ und „Barmherzigkeit“. Wiedereinmal fordert die Kirche ein Blutbad …

FAKT

Verspeist werden an den Festtagen u.a. 46.000 Tonnen Gänsefleisch. 76 Prozent der Tiere werden zwischen Oktober und Dezember geschlachtet.

~ 08. Dezember ~

Links der Mitte…

Vermutlich kennen selbst Nichtchristen die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, rund um Jesus Geburt. Es ist ja auch schön, wenn Engel erscheinen und das „Wunder der Geburt“ verkünden. Doch, wer weß noch was wirklich wahr ist???

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Leider verschwimmen die Aussagen immer mehr. Liest man genau nach, so wird man feststellen das z.B. nie von einem Stall die Rede war… Es wird interpretiert was das Zeug hält und so ausgeschmückt, dass es passt. Dies kann sehr schnell dazu führen, dass Dinge anderes dargestellt werden, als sie wirklich sind …  – „Jeder soll glauben was er glaubt, was er glauben soll. Nur soll er nicht glauben, das die anderen das auch glauben müssen. Dann haben wir kein Problem!“ [Klaus Eberhartinger, E.A.V.]

FAKT

Die Nationalsozialisten hatten das Ziel, eine „Deutsche Weihnacht“ zu schaffen. Hier sollte Adolf Hitler die Rolle des Messias einnehmen.

~ 07. Dezember ~

„In der Weihnachtsbäckerei  …“

Schokolade in diversen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen, Pfefferkuchen, Spekulatius, Dominosteine, Lebkuchen und anderes Gebäck, … Nicht zu vergessen füllige Weihnachtsmenüs. All diese kulinarischen Köstlichkeiten gibt es haufenweise zur Weihnachtszeit. Eine Einladung zur Weihnachtsfeier – die meist in Restaurants stattfindet oder auf der es zumindest ein üppiges Buffet gibt. Grade wenn man selbst nicht zahlen muss oder auch, weil man sich einfach mal etwas gönnen möchte (ist ja schließlich Weihnachten) schlägt man zu. Ist ja alles sooo lecker….

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Nach dem Fest der Liebe folgt dann der Frust, denn das so schnell und genüßlich verdrückte Essen bleibt ein längerfristiges Geschenk: auf den Hüften..    „… gibt es so manche Kalorienzählerei…“ *tralala*

FAKT

Statistisch gesehen nimmt jeder bei all den pfundigen Leckereien zu Weihnachten 370 Gramm zu.

~ 06. Dezember ~

Schöne Bescherung …

Ein alter Brauch hat sich am heutiegn Tag vor vielen Jahren durchgesetzt: kleine Geschenke in die geputzten Stiefel von braven Kindern zu legen. Allgemeinhin gilt der sechste Dezember als „Nikolaustag“. Am Abend vorher stellen die Kinder (und auch mancher Erwachsene) die Stiefel vor die Tür und hoffen darauf, ihn am nächsten Morgen gefüllt zu finden.  Ebenso ist die Erwartungshaltung an Weihnachten, vorzugsweise Heilig Abend sehr hoch.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

In erster Linie geht es um Geschenke. Das Zusammensein mit der Familie ist längst in den Hintergrung gerückt und wofür nimmt man all die Strapazen auf sich??? Man gibt ein gefühltes Vermögen für die Gaben aus, immer in der Erwartung auf strahlenden Augen und Jubelschreie. Die Geschneke werden jedes Jahr mehr und teurer, aber wozu??? Wenn man jemanden etwas wirklich schenken möchte, so sollte kein bestimmter Tag im Jahr dafür vorgesehen sein, sondern man es dann machen, wenn einem danach ist.

FAKT

Den meisten Beschenkten sind die Geschenke weniger wert, als sie tatsächlich gekostet haben – im Schnitt zehn Prozent unter dem Marktpreis. Die Wertschätzung hängt außerdem auch vom Schenkenden ab – Weihnachtsgeschenke der Großeltern kommen demnach am schlechtesten weg.

~ 05. Dezember ~

Ein(tausend) Licht(er) sind aufgegangen …

Die Tage werden immer kürzer, die Zeit bis Weihnachten vergeht scheinbar immer schneller. Neben Lebkuchen und anderen Weihnachtsleckereien erstrahlt schon lange die feierliche Beleuchtung: in Supermärkte, Klein- und Großfamilie und längst auch auf den Straßen der Städte und Gemeinden.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Als Hobbyastronomin ärgert mich die Lichtflut schon seit über einem Jahrzehnt, denn durch das ganze Licht ist es nicht möglich richtig „zu den Sternen“ zu blicken.  Abgesehen davon ist es überall einfach nur hell. Ich habe ja nichts gegen ein wenig Licht und einen glitzernden Stern hier und da, aber müssen denn wirklich alle Fenster beleuchtet sein? Muss an jeder Ecke ein Baum mit Lichterkette stehen? … – Das Geld welches dabei jedes Jahr rausgeschmissen wird, wird an anderer Stelle sehr viel mehr benötigt!

FAKT

Der  Stromverbrauch erreicht im Dezember den Höhepunkt: Am ersten Weihnachtstag werden 120 Millionen Kilowattstunden Strom mehr als im Schnitt verbraucht – so viel benötigen sonst 34.000 Haushalte im ganzen Jahr.

~ 04. Dezember ~

Friede, Freu(n)de …

Grade in der (Vorweihnachts)zeit hat man noch weniger Zeit als sonst. Oft liegt dieses nicht einmal an einem selbst, sondern an den ganzen Weihnachtsfreudigen um einen herum. Durch diese steht man einfach länger an der Supermarktkasse oder die Bahn hat Verspätung, weil die Wichtel im Shoopingrausch nicht darauf achten wohin sie laufen. Streß ist da vorprogamiert.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Es liegt auf der Hand: Ohne Weihnachten hätten alle Parteien weniger Streß: Die Verkäufer müssen sich nicht mit gestreßten Kunden rumärgern und noch mehr Zeit als ohnehin schon im job verbringen, die Eltern quälen sich nicht noch mehr mit schreienden und quängelnden Kindern, die Großeltern sind nicht von Cyberwunschzetteln ihrer Enkel überfordert, … 

FAKT

47 Prozent der Deutschen fühlen sich jetzt „gestresst“. 45 Prozent haben Angst, an Weihnachten Krach zu kriegen. Stressfaktor Nummer 1 sind für 50 Prozent die überfüllten Shops in der Weihnachtszeit.

~ 03. Dezember ~

Da steppt nicht nur der Weihnachtsmann …

Gefühlt scheint nie so viel gefeiert zu werden, wie im Dezember. Eine Weihnachtsfeier folt der nächsten, meben dem privaten bummeln mit Familie oder Freunden über den Weihnachtsmarkt ist der Monat von betrieblichen Partys. Jeder freut sich – nachdem sie oder er endlich rausgefunden hat, was man zu so einem Ereignis überhaupt anzieht – alle seine Kollegen auf einem Haufen zu haben. Jeder beobachtet jeden, auf der Jagd nach Gesprächsstoff für die nächste Pause.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Man soll die Feste feiern wie sie fallen, besagt ein altes Sprichwort. Doch wozu dann Weihnachtsfeiern, die auch noch weit vor Weihnachten stattfinden??? Oftmals sind es Pflichtveranstaltungen, auf der keiner weiß wie man sich benehmen soll. Alkohol lockert die Zunge und so wird hier mal eine Kollegin angeflirtet oder dort tanzt der Bezierksleiter auf dem Tisch.

FAKT

Bei betrieblichen Weihnachtsfeiern fordern laut einer britischen Studie 25 Prozent im Suff eine Gehaltserhöhung, 9 Prozent kündigen spontan und ein Drittel prügelt sich.

~ 02. Dezember ~

Feuer & Flamme …

Es ist soweit, der erste Sonntag und somit haben wir heute den ersten Advent. In den Wohnzimmern flackert Kerzenlicht in einem schön geschmückten Adventskranz. Die Kinderaugen funkeln und der Kanierenvogel wärmt sich die Federn, ein leichter Schwefelgeruch erfüllt den Raum, während die Familie zusammen vorm Fernseher sitzt, in dem das Licht sich spiegelt – vorzugsweise immer an genau dem Punkt, an dem es spannend wird und irgendwas kommt immer zu nah an die offene Flamme.

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Nichts gegen ein wenig Dekoration, doch u.a. mit Kränzen ist das so eine Sache. Künstlich sehen sie alles andere als schön aus und aus Naturmaterialen verlieren oft schnell ihre Wirkung (oder oftmal auch ihre Nadeln). Bei Adventskränzen kommen dann noch ungleichmäßig brennende Kerzen hinzu, die oft Tischdecken oder Vorhängen so richtig einheizen… Advent, Advent die Bude brennt…

FAKT

Die Feuerwehr muss 12.000 Feuer löschen. Laut Versicherungswirtschaft belaufen sich die Schäden auf rund 36 Mio Euro.

~ 01. Dezember ~

unütze Geschenke …

Was gibt es schöneres, als nach einem hektischen Geschenkekauf unterm Weihnachtsbaum zu sehen wie die Augen des Beschenkten glitzern? Freudig werden die gestrickten Socken übergezogen, die Porzellankatze auf das Fensterbrett gestellt, … und Tausend Dankesreden, wie sehr man sich doch darüber freut gehalten…. – Leider fällt meist nicht auf, dass es sich bei dem Glitzern in den Augen um Tränen handelt. Nicht die der Freude, sondern des Leides: steht doch schon fest, dass man für die Socken verspottet wird und auch die Dekokatze lässt sich nur schlecht vom Staub befreien…

Rossi’s Grinchanmerkung des Tages:

Kaum eine Bescherung vergeht, an der man nicht mindestens ein unnützes Teil geschenkt bekommt. Es spart Zeit und Platz, wenn man gar nicht erst in diesen Geschenkerausch einfällt. Wenn ich jemandem etwas schenken möchte, so kann ich es auch an einem anderen Tag im Jahr. Eben weil ich es möchte und nicht weil es von mir zu einer bestimmten Feierlichkeit erwartet wird.

FAKT

28 Prozent der Deutschen verschenken unerwünschte Präsente einfach weiter. 20 Prozent tauschen um.