Weihnachtsbräuche neu entdecken (DYS)

Warum ein Grinch Weihnachtsdeko bastelt

Wie meine treuen Stammleser wissen habe ich nicht viel mit Weihnachten, oder wie ich es liebevoll nenne dem „Fest der Heuchelei“ am Hut. Um so mehr wird es euch wundern, wenn ich schreibe: Ich habe soeben Weihnachtsdekoration gebastelt. Nein, keine Sorge ich bin nicht krank. (Zumindest nicht mehr als sonst!)

Hintergrund ist der: Ich wurde für einen Produkttest ausgewählt den Ferrero zusammen mit dem „Lisa Freundeskreis“ veranstaltet. Die Spezialitäten zu essen und darüber zu berichten wäre nun einfach und würde mir sehr entgegenkommen, denn ich liebe diesen ganzen Ferrero Kram. (Bis auf Mon Chery. Aber für die hat mein Mitbewohner sich bereit erklärt sich zu opfern und sie hingebungsvoll zu verschlingen. ;))

Nun handelt es sich aber um einen Krativ-Wettbewerb. Bedeutet soviel wie: Erst basteln, dann naschen. Da ich liebend gerne bastele und dekoriere soll dieses kein allzu großes Problem darstellen. Das es, für mich als Grinch, nun ausgerechnet das Thema Weihnachten hat sehe ich als Herausforderung.

Damit ihr nicht immer nur Rezensionen oder Katzengeschichten zu lesen bekommt, möchte ich an meinen kreativen Ideen teilhaben lassen – und natürlich zum nachmachen animieren.

„Weihnachtsbräuche neu entdecken“

~°~ Ferrero-Weihnachtsteller ~°~

Wer kennt ihn nicht den „bunten Teller“, der ab Heilig Abend unter dem Weihnachtsbaum steht? Voller bunter glitzernder Süßigkeiten und oft auch Nüssen und Clementinen lockt er Klein und groß zum Zugreifen. Auch ich bin mit so einem Teller (okay, bei uns waren es immer mehrere^^) aufgewachsen. Hübsch gestaltet ist er zudem eine schöne Dekoration auf dem Stubentisch. In wenigen Minuten fertig:

Ihr benötigt:

1 (möglichste tiefen) Teller

1 (Papier-)Serviette

1 Rosette

1 Stück Perlenschnur (Gibt es im Bastelladen.)

diverse Ferrero-Spezialitäten (Anzahl je nach Größe des Tellers)

Stellt den Teller auf einen flachen Untergrund, am besten direkt dorthin wo er später stehen soll. (Bei uns ist es eine Ecke des Wohnzimmertisches.) Faltet die Serviette auseinander und legt sie flach hinein. Nun drapiert ihr die Perlenschnur um den Teller. Lasst dabei ruhig das ein oder andere Ende über den Rand hängen. Nun verteilt die Süßigkeiten im Teller. Wie es euch beliebt entweder sortiert oder gemischt. Ich finde letzteres schöner. Stapelt ruhig ein wenig in die Höhe, damit der Teller schön voll aussieht. Zum Schluss noch die Rosette in eine Ecke der herausluckenden Serviette. Fertig.

WeihnachtstellerKombi

Wissenswertes:

Der Brauch für jedes Familienmitglied einen Weihnachtsteller zu bescheren ist in Deutschland schon lange verbreitet, wobei die Zutaten sich verändert haben. Früher dürfte der Anteil an Äpfeln, Nüssen, Dörrobst und Apfelsinen erheblich höher gewesen sein. Speziell zu diesem Anlass hergestellte Weihnachtsteller mit festlichen und christlichen Motiven, sind aber als erstes in Dänemark Ende des 19.Jahrhunderts aufgetaucht. Dort war es üblich Hausangestellten zum Heiligen Abend einen gut gefüllten Teller zu überreichen.

[Quelle: evangelisch.de]

~°~ Ferrero Adventskalender ~°~

Etwas aufwendiger, aber auch schick anzusehen ist der Adventskalender. Damit versüßt ihr euch (oder euren Lieben) das Warten auf Weihnachten. Meine Mama hat den für mich früher immer selbst gebastelt oder genäht. Ich bekam jahrelang irgendeinen anderen. Mit Liebe gemacht und gefüllt. ❤

Ihr benötigt:

1 Ast (Alternativ könnt ihr auch einen Kochlöffel nehmen)

Kräuselband in verschiedenen Farben

1 Rosette

23 (einzelne) Ferrero-Spezialitäten

1 „Riegel“ Rocher (oder eure Lieblingssorte)

1 großen + 23 kleine Papiersterne

doppelseitiges Klebeband (Alternativ Klebefilm)

außerdem: Schere, Stift, Geduld

Am besten hängt ihr den Ast schon mal auf. (Ich fand das beim bestücken am einfachsten. Ihr könnt das natürlich auch mit liegendem Ast machen.) Nun bindet ihr in etwas Abstand drei lange Streifen des (ungekräuselten) Bandes an ihm fest.

Anschließend kommt ein bisschen Fummelarbeit, denn die Leckereien sollen ja auch gut aussehen. Dafür die ein oder andere Schleife um eine Praline binden. Die Rosette kommt auf den Rocher-Riegel.

Die Süßigkeiten befestigt ihr nun  mit Klebepunkten (aus dem doppelseitigem Klebeband) an den Schnüren. (Tipp: Wenn ihr Raffaello verwendet könnt ihr oben durch die Folie prima ein Band ziehen. Vorsicht bei Rocher. Die sind sehr schwer und fallen schnell wieder ab.) Ob ihr die Pralinen nach einem bestimmten System anordnet bleibt euch überlassen. Ich finde es Querbeet schöner.

Auf die Sterne schreibt ihr nun die Zahlen (1.-24.), wobei der größte Stern natürlich für den 24. reserviert ist. Auch hier wieder doppelseitiges Klebeband nehmen und diese auf bzw. an  die Pralinen kleben. Der größte Stern kommt auf den Riegel.

Fertig.

Adventskalender1

Wissenswertes:

Zunächst war der Adventskalender vor allem Zählhilfe und Zeitmesser. Die eigentlichen Ursprünge lassen sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen; der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt vermutlich aus dem Jahr 1851. Die ersten Formen kamen aus dem protestantischen Umfeld. So hängten religiöse Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand. Einfacher war eine Variante mit 24 an die Wand oder Tür gemalten Kreidestrichen, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurden Strohhalme in eine Krippe gelegt, für jeden Tag einer, bis zum Heiligen Abend.

[Quelle: Wikipedia]

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