DRINGEND! Pelz ist nur an lebenden Tieren schön!

Sicher erinnert ihr euch noch an die Anti-Pelz-Aktion der Reinigungsfirma. (Wer noch mal nachlesen möchte, kann das hier: )

Wir hatten uns alle gewünscht, dass es mehr solcher Betriebe gibt. EasyClean verstand sich da ja auch als Vorreiter. Es HAT funktioniert. Viele Firmen sind inzwischen nachgezogen. Die Werbedruckerei „Echt Pirna“ (http://da-pirna.de/pages/echt-pirna.php)  geht sogar soweit Kunden mit Fell gar nicht erst zu bedienen! Um ihren Entschluss deutlich zu machen, haben die Mitarbeiter auch gleich einen Aufkleber entworfen und am Eingang angebracht! RESPEKT!

PirnaWas mir verstärkt bei der Verfolgung der Thematik auffällt: Es sind „nur“ kleine Betriebe. Sicher, es ist ihnen sehr hoch anzurechnen.

Aber ich, als Endverbraucherin, vermisse hier die großen Ketten und Firmen. TomTailer zum Beispiel (die Kette gehörte mit zu dem Skandal) hat inzwischen die eigenen Ergebnisse. Bei dem Kunstfell handelt es sich leider tatsächlich um Echtfell. In der Stellungnahme spielt TT das aber runter. Dort hießt es das es sich „lediglich um Marderhund handeln“ würde. Boah! Da platzt mir ja echt die Hutschnur! Schön, es ist keine Katze. Das bedeutet aber nicht, dass das Tier weniger gequält wurde!!! Von der Verbrauchertäuschung mal ganz abgesehen! Es wird von einem „einmaligem Vorkommnis“ berichtet. Da frage ich mich wie die das denn wissen wollen, wo ja sonst scheinbar nicht kontrolliert wurde!? Wer die betreffende Bommelmütze erworben hat, dem erstattet das Unternehmen den vollen Kaufpreis zurück. Zumindest Theoretisch, denn in den Stores wissen die Mitarbeiter das wohl nicht so wirklich. Viele Verbraucher meldeten sich zu Wort, dass sie nur die Hälfte ihres Geldes zurück erhalten haben oder die Ware gar nicht zurück genommen wurde. Tom Tailer produziert seine (Kunst-)Fellkleidung fleißig weiter. – Übrigens war das Unternehmen schon einmal vor einiger Zeit in den Schlagzeilen: Lebendrupf für Daunenjacken … Ich war noch nie so froh KEIN Produkt von einer Firma zu besitzen! Hätte ich eines, würde ich es nicht tragen können, weil ich permanent die gequälten Stimmen und das Weinen der Tier hören würde …

„Kunstpelz ist Echt“ hat beim Deutschen Bundestag eine Petition für eine Kennzeichnungspflicht eingereicht. Damit unsere „lieben Politiker“ überhaupt einmal darüber nachdenken, müssen jede Menge Bürger ihr Interesse bekunden und diese unterschreiben. Die Zeit drängt! BITTE tragt euch ein, teilt, bloggt, … In nur 23 Tagen müssen die Unterschriften zusammen sein. Ansonsten gilt die Petition als nichtig. Hier folgen über 450 Menschen. Wenn jeder von uns mitmacht, ist das doch schon mal ein guter Sprung nach vorne!

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_11/_26/Petition_47404.nc.html

Pelzfreies

„Es gibt Augenblicke, in denen es nicht auf Worte ankommt,
sondern darauf, dass man einfach hingeht und etwas tut!“

[Juri Trifonov]

 

Gib DIR das Jawort.

Schon wieder Wochenende! Habt ihr schon was vor? Ja? Das kann warten. Nein. Gut, denn ich habe da einen Vorschlag:

Heiratet euch selbst!

(Also nicht jeder einen anderen, sondern jeder sich selbst.)

Jetzt werdet ihr sicher denken: „Häh? Was will die!?“ und mindestens drei Fragezeichen über dem Kopf haben. Willkommen im Club. Genau so geht es mir auch.

Im Internet findet man ja immer mal wieder Dinge über die man sprichwörtlich stolpert. Bei mir war es grade ein Buch:

„Heirate dich selbst“ von Veit Lindau

Bis eben grade war es mir völlig unbekannt. Doch der Titel hat mich neugierig gemacht und ich habe ein wenig „geforscht“.

http://www.heirate-dich-selbst.de

xros9Es geht schlichtweg um Selbstliebe. Darum, dass jeder erst einmal sich selbst annehmen sollte, bevor er/sie überhaupt in der Lage ist anderen zu helfen. Der Autor ruft in seinem Buch zu „radikaler Selbstliebe“ auf.

Heißt das jetzt, dass wir alle zu großen Egoisten werden (sollen)???

Lindau äußerst sich dazu wie folgt: „Selbstliebe ist eine nüchterne Kunst, mit praktisch-konkreten Auswirkungen bis in den letzten Winkel Deines Lebens.“ – Aha! Kurz gesagt bedeutet das wohl, dass ich selbst für mein Glück verantwortlich bin. Da mache ich ja schon alles richtig, mit meinen „Glücksmomente sammeln“. Aber sollte ich mich auch heiraten?

Ich muss schmunzeln. Angenommen mein Göttergatte in spe macht mir irgendwann den Antrag und ich antworte: „Sorry, aber ich bin bereits verheiratet.“ Nee, ich glaube mich zu mögen reicht. Man muss sich ja nicht gleich heiraten. Oft reicht einfach schon eine innige Beziehung. 😉

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein glückliches Wochenende – und solltet ihr heiraten, eine leckere Hochzeitstorte. 😀

Warmer Glücksmoment

Sicher erinnert ihr euch noch an meinen „Guten Vorsatz“ für 2014: Viele kleine Glücksmomente sammeln.

Letztes Wochenede wurde ich auf eine gute Probe gestellt.

Am Freitag bat ich meinen Mitbewohner mir meine langen Haare zu schneiden. Auf die Frage wieviel er abschneiden solle, antwortete ich mutig: „10-15 cm. Wenn das 1-2 Zentimter mehr werden, ist auch nicht so schlimm.“ Ich vergass das Miguel ein Mann ist (sorry Jungs ;)) und Größenmaße großzügig auslegt. Das Ergebnis war, dass meine Haare nun doch kürzer sind, als ich es eigentlich wollte. ABER: Sie sind nicht nur (endlich) wieder auf einer Länge, sondern ich bekomme nachts auch keine Atmennot mehr, weil sich mein Zopf sich um meinen Hals wickelt. (Kein Witz, sondern leider wahr.) Außerdem habe ich vorher (fast) die ganze Zeit einen Zopf getragen, weil meine Haare immer überall „rumhingen“ und ständig durcheinander wuschelten. Seit dem kreativen Haarsschnitt trage ich sie fast nur noch offen. – Und bin schon gespannt, ob ich nun endlich etwas mit ihnen „anfangen“ kann.HaareDen zweiten Glücksmoment hatte ich grade erst gestern. Am Samstag Abend fiel nämlich unsere Heizung aus. Bei kuscheligen 2° C. Irgendwie klar, das so etwas immer am WE passier, oder!? Da ich nicht viel machen konnte (und sowie keine Ahnung von der neumodischen Therme habe, die unser Vermieter hat einbauen lassen), nahm ich es zum Anlass, es mir so richtig gemütlich zu machen: Dicke Socken, kuschelige Decke, eine Kanne heißen Tee und eine warme Katze auf dem Schoß. Dadruch wurde zwar das Haus nicht warm, aber ich.  😉 Auch dieses hatte einen großen Vorteil, denn um mich warm zu halten, schlürfte ich wirklich Kannenweise Tee. Da ich sonst viel zu wenig trinke, hatte also der Heizungsausfall etwas Gutes.

TeeEin noch besserer Glücksmoment war allerdings die Lösung des Problems. (Nein, die Gasrechnung ist bezahlt! ;)) Der Therme dürstete nach Wasser. Nach der Feststellung, dass man für dieses EcoTherme ein Studium benötigt, diversen Wälzen von Forenbeiträgen und Rätsel raten war die „Schwerkraftsperre“ gefunden und sie schluckte brav. Kurze Zeit später wurden die Heizkörper wieder warm und wir konnten uns die Heizung drücken. – Die Kanne Tee aber, trinke ich noch immer täglich. 😉

Holy crap! [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Lisa Jackson
Desire – Die Zeit der Rache ist gekommen

Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2013
Seiten: 560
ISBN: 978-3426510964 / 3426510960
Preis: 9,99 € [D]

~°~ Klappentext ~°~

Der Anblick des Tatorts ist verstörend – selbst für erfahrene Detectives wie Rick Bentz und Reuben Montoya. In der Kirche St. Marguerite ist eine Nonne, bekleidet mit einem vergilbten Brautkleid, erdrosselt worden. Die Tatwaffe: ein Rosenkranz. Die Obduktion ergibt, dass Schwester Camille schwanger war. Schon wenige Tage später stirbt eine weitere Nonne. Aus sie hütete ein Geheimnis. Eine Mordserie, die Detective Bentz an den Rosenkranzmörder erinnert, den er vor zehn Jahren erschossen hatte …

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Damit es niemanden so geht wie mir: Dieses ist der Roman einer Ermittler-Reihe. Leider nicht der erste, sondern der sechste der New-Orleans-Reihe. Blöderweise bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es sich um eine Reihe handelt und las munter drauf los. Erst am Ende des Roman, bemerkte ich den „Fehler“. Eigentlich nicht sooo schlimm, da es sich um abgeschlossene Romane handelt. Aber trotzdem ärgert es mich ein wenig. (Die vollständige Reihenfolge habe ich euch unten aufgelistet.)

***ACHTUNG SPOLIER ***

Rick Bentz und Reuben Montoya vom New Orleans Police Department ermitteln in einem Mordfall. Soweit nichts neues, doch dieser Fall birgt einen Schatten aus der Vergangenheit, denn bei der Ermoderten Novizin handelt es sich um Montoya Jugendliebe. Camille’s Leiche wurde nicht nur in einem Brautkleid gefunden, sondern die Nonne wurde auch noch mit einem Rosenkranz erdrosselt. Alles deutet auf Rosenkranzmörder hin. Doch den hat Ben vor zehn Jahren erschossen und da ist noch etwas das nicht passt: Camille war schwanger!

Schon direkt am Anfang wird dem Leser hier klar, dass es die Lösung nicht so einfach sein könnte. Es dauerte nicht lange und ich hatte meinen ganz eignen Verdächtigen. Ein kleines Licht, das immer nur mal wieder am Rand auftauchte. Schon in der Mitte des Romans dachte ich: „Ja, das passt. Er ist es.“ Schnell durchschaut, aber trotzdem spannend. Ich wollte ja wissen ob ich recht hatte.

Camilles Schwester Valerie, Ex-Polizistin, stellt Nachforschungen an. Begleitet wird sie dabei von ihrem Noch-Ehemann Slade, mit dem Cami angeblich einen One-Night-Stand hatte. Das er und Val die Ermittlungen nicht unbedingt fördern, wenn sie sich in die Ermittlungen einmischen liegt auf der Hand. Doch birgt es auch Gefahren, denn der Mörder läuft frei herum und sein Werk ist noch lange nicht vollbracht.

Als Leser ist man von Anfang an bei den Ermittlungen beteiligt. Man verflogt auf der einen anderen Seite die Ermittler, deren Handeln meist im Vordergrund steht und auf der anderen begleitet man das Ehepaar. Da auch zwischendurch der Mörder zu Wort kommt, ist der Leser immer einen Schritt voraus. Am liebsten wolle man rufen und warnen. Doch da das nicht geht, hilft nichts als schnell weiter zu lesen. Der Schreibstil ist dabei flüssig und ohne großen Schnickschnack. Auf den ganzen 560 Seiten geht es rasant zu. Lisa Jackson gönnt aber dennoch einige Atempausen.

Die Charaktere sind alle hervorragend ausgearbeitet und wachsen dem Leser, mehr oder weniger, ans Herz. Bei vielen denkt man schnell: „Der/ die hat auf jeden Fall etwas zu verbergen.“, so dass der Leser unbedingt hinter diese Geheimnisse kommen will.

~°~ Fazit ~°~

Temporeicher und actiongeladener Roman mit jeder Menge Spannung und großem Überraschungseffekt. Ein Thriller wie ich ihn liebe!
Da weiß ich schon welche sechs Bücher auf meine Wunschliste wandern… 😉

Fotograf: dreampixx Modell: StMoonlight EBV: StMoonlight

Fotograf: dreampixx
Modell: StMoonlight (ich)
EBV: StMoonlight (ich)

~°~ New Orleans Reihe ~°~

01 Pain. Bitter sollst du büßen
02 Danger. Das Gebot der Rache
03 Shiver von Lisa Jackson
04 Cry – Meine Rache ist dein Tod
05 Angels
06 Mercy. Die Stunde der Rache ist nah
07 Desire. Die Zeit der Rache ist gekommen

~°~°~ Göttliches Schicksal!? ~°~°~

Kaum zu glauben, aber wahr. Während ich an dieser Rezension schrieb kam die Meldung herein, dass eine 31jährige Nonne mit Krämpfen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die alvadorianischen Nonne gebar dort ein Kind. Beide sind wohlauf. Sie soll ihren Sohn Francesco genannt haben. „Ich wusste nicht, dass ich schwanger war. Ich hatte nur Bauchschmerzen“, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa die Nonne. Na dann wünschen wir den beiden doch alles Gute und hoffen das ihr nicht das gleiche Schicksal wie Camille widerfährt!

Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele.

Das Wochenende hat bekanntlich zwei Tage und so ging es am Sonntag auch entspannt-gemütlich weiter.

Eigentlich hätten wir wohl noch immer von dem indischen Essen satt sein müssen, aber auf der anderen Seite war es eben so lecker, dass wir schon wieder Hunger hatten. So kam es auch, dass ich das Frühstück kommentierte mit: „Wenn wir noch eine 1/4-Stunde warten, können wir auch eben rüber und indisch frühstücken.“ Taten wir dann aber nicht. Finanziell hätte das unser Budget dann leider doch gesprengt. Dafür warf es aber die Frage auf, wie bzw. was die Inder überhaupt frühstücken. Die Antwort: Gewürztee mit Milch, Rühreier, Roti bzw. Chapatis (Fladenbrot). Das klingt für meinen europäischen Gaumen jetzt erstmal ziemlich „normal“. Außer der Tee. Tee mit Milch. *Bäh*

Nach unserem „deutschen“ Frühstück mit Vollkornbrötchen, gekochten Eiern, Kaffee, Kakao und jeder Menge Aufschnitt machten wir uns auf in die groß weite Welt und erkundeten die Nachbarschaft. 😀 Auch wenn es nur etwa drei Kilometer waren, die wir zurück legten, so gab es bei strahlendem Sonnenschein und eisigem Lüftchen einiges zu entdecken. Natürlich (!?) habe ich wieder einige Fotos mitgebracht. 🙂

Etwas durchgefroren, aber glücklich ließen wir uns auf dem Sofa nieder, um noch mehr Sport zu treiben. – Tennis auf der PS3. *mbg* Mich bringt das jedenfalls immer wieder ins schwitzen.

Und der Lohn für die Mühe? ESSEN!!! 😄

Mein Göttergatte hat am Abend für mich ein köstliches (und kalorienarmes^^) Mahl kredenzt: Pute mit Zitronen-Brokkoli. – Achja, satt gemacht hat es auch noch. 🙂

Pute mit ZitronenbrokkoliIch werde mich in zwei Wochen mit zwei, äußerst kalorienreichen, Torten bei ihm bedanken. Mein Liebster hat dann nämlich Geburtstag – und ich so einiges vor…. 😉

Heutiger Motivationssong

Zaunpfhal – Baum

Samstagabend, das klingt labend, Wein, Gesang und Kerzenlicht, so ist das Wochenende ein Gedicht.

Was ist noch schöner, als das Wochenende mit seinem Liebsten zu verbringen? Wenn man mit ihm auch noch etwas tolles unternimmt. (Ihr erinnert euch ja sicher noch an meinen Guten Vorsatz, viele Glücksmomente zu sammeln!?) Genau das haben mein Freund und ich letztes WE umgesetzt.

Nach ausgiebiger Kuschel-Knutsch-Begrüßungsorgie machten wir uns über ein leckeres Frühstück her. Am Abend ging es dann ins Kino. Endlich mal wieder. Der letzte Besuch war schon eine gefühlte Ewigkeit her. Den Film durfte ich aussuchen. Entschieden habe ich mich für:

„Fack ju Göthe“.

Zeki Müller, von Beruf Kleinganove, wird aus dem Gefängnis entlassen. Er möchte nur eines: Die Beute von dem Überfall holen, die seine Freundin für ihn versteckt hat. Am Abend führt sie ihn zum Versteck: einer Baustelle. Dumm nur, dass inzwischen aus der Baustelle eine Turnhalle geworden ist, die nun mitten auf der Beute steht. Um unauffällig nach dem Geld graben zu können bewirbt Zeki sich an der Münchner Goethe-Gesamtschule als Hausmeister. Zumindest will er dass, doch durch ein Missverständnis ist er plötzlich Aushilfslehrer…
Da er weder die geringste Ahnung von Pädagogik hat, noch ihn die Schüler interessieren, wendet „der Neue“ unkonventionelle Methoden an. Beispielsweise bewegt er seine Schüler am Unterricht teil zu nehmen, indem er ihnen ansonsten mit einer Paintgun nachstellt. Zum Zeit überbrücken gibt es schließlich jede Menge Filme …
Plötzlich wird aus der Problemklasse ein motivierter junger Haufen mit Zukunftsperspektiven und Zaki findet Gefallen an seinem neuem job und auch die Referendarin Lisi Schnabelstedt hat es ihm angetan. Doch dann taucht sein ebenfalls entlassener Mithäftling auf. Mit einem neuem Plan. Ein neuer Überfall …

Die Geschichte ist, mehr oder weniger plausibel, erzählt. (Auch wenn es keinen Hausmeister gibt, zweifle ich etwas daran, dass niemand bemerkt, wenn ein Tunnel unter der Halle gegraben wird. Grade da Zeki auch „schweres Gerät“ dafür benutzt.) Doch der Charme des Films tut es absolut keinen Abbruch. Der Kleinkrieg an deutschen Schulen, insbesondere der Türkisch-Deutsche Konflikt, Personal- und Budgetmangel werden sehr gut dargestellt. Etwas überspitzt und von flotten Sprüchen untermalt. Mir fielen keine Witze auf, bei denen ich dachte: „Das geht zu weit.“

Die Besetzung ist sehr gut gewählt. Elyas M’Barek in der Rolle des Zeki nimmt man seine Rolle ebenso ab, wie der Karoline Herfurth als Lisi Schnabelstedt. Ein buntes Buket an Schauspielkunst, sowohl bei den Haupt-, als auch bei den Nebenrollen. Es wirkte als wäre man selbst ein Zuschauer, der heimlich durchs Schlüsselloch blickt.

Die Musikeinspielungen sind verhältnismäßig wenig, dafür aber gut gesetzt und immer passend zum Geschehen. – Auch nicht in übertriebener Lautstärke! 😉

Wir haben – wie im übrigen auch der Rest der Kinogäste – herzhaft gelacht. Fack ju Göthe ist sicher kein besonderer Film mit viel Anspruch, doch genau das macht ihn perfekt für einen entspannten Familientag. Im Kino habe ich ihn ja nun schon gesehen. Sollte er irgendwann mal auf DVD ins Haus flattern, würde ich ihn mir noch einmal ansehen. Ich kann euch also nur empfehlen diese Komödie „über euch ergehen zu lassen“. 😉

 Kinokarten

Nach diesen lustigen zwei Stunden trafen wir uns mit Freunden zum Essen. Auch hier hatte ich die Wahl, konnte mich aber nicht zwischen spanisch und indisch entscheiden. Mein Liebster wählte dann indisch. Im „Moghul“ gaben wir uns wahren Gewürzexplosionen und Leckereien hin. Für meine drei Begleiter war das übrigens ihr „erstes Mal“. (Endlich kannte ich mal was. Hah! ;)) Umso mehr Spaß machte es, ihre großen Augen und Lobpreisungen zu sehen/ hören. – Das Essen war aber auch wirklich lecker. Nur leider war meine Soße, die ich „extra scharf“ bestellt hatte, alles andere als scharf… Beim nächsten Mal bekomme ich einen extra Beutel Chili. Hat der Kellner mir „angedroht“. Ich merke mir so was! 😉 Dafür war meine Tandooriplatte einfach nur … *sabba* … mega lecker. Ein Wunder das ich sie nach der Mix Pakora (gemischter Vorspeisenteller: Zwiebelringe, Auberginenscheiben, Variation aus Gemüse, Indischer Käse in Kichererbsenmehlteig gewendet, ausgebacken) überhaupt noch vollständig aufessen konnte. (Zugegen, der Hosenbund spannte schon.) Das Dessert ließen wir dann einpacken und vernichteten den Firni (Reis-Mandel Pudding mit Safran und Pistazien) am nächsten Abend. Der Pudding war allerdings so gar nicht mein Fall. Wenn man nicht dran riecht, schmeckt er aber gar nicht so scheußlich. 😉

Nur über das „Inidische Bier“ grübel ich noch immer, denn auf dem Etikett stand: Great Britain …

Tandooriplatte

So wenig Farbige für Weiße oder Frauen für Männer geschaffen wurden, so wenig wurden Tiere für den Menschen geschaffen.

Woooooow!

Leute, ihr wollt es jetzt aber echt wissen, oder? Erst Anfang des Jahres (06.01.) habe ich mich bei euch für sage und schreibe 300 Follower bedankt. Und was macht ihr? Scheinbar euren Freunden erzählen was für einen Mist ich hier schreibe. 😛  Denn heute, nur eine Woche später ist meine Follwer Zahl auf 400 (!!!) gesprungen!!!! Boah….. Ik freu me. 😀 VIELEN LIEBEN DANK AN EUCH ALLE!!! So macht mir das Schreiben noch viel mehr Spaß, wenn ich weiß, dass das überhaupt einer liest. Ich freue mich auch immer wieder über eure Kommentare. Macht bitte weiter so. Ich hoffe euch nicht zu enttäuschen und mit neuen Meldungen aus der Welt meiner Gedankengänge erfreuen zu könne. 🙂

400

An dieser Stelle möchte ich aber noch ein RIESIGES DANK aussprechen, nämlich an die EsayClean Textilpflege mit Sitz in Gütersloh. Warum? Nein, sie haben keine Flecken aus meinem Lieblingspulli entfernt. (Wäre leider auch etwas weit.) Hier geht es darum, was sie nicht reinigen.

Sicher erinnert ihr euch noch an meinen Bericht „Pelz ist Mord“ vor einigen Tagen? Die Nachrichten über diesen Skandal zogen weite Kreise und bald war es unmöglich nichts davon zu wissen. (Das ist auch gut so!) Die Textilreinigung und Wäschrei „EasyClean“ bekam es auch mit. Im Gegensatz zu vielen anderen Schritten die Mitarbeiter dort aber auch zur Tat: Sie weigern sich Tierpelze zur Reinigung anzunehmen. Hier die Originalemail an die Tierschutzoragnsiation Animals‘ Liberty:

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Betreff: Kein Pelz in die Reinigung
Datum: 13. Jan 2014 13:42

Von: schubert@easyclean-tex.de
An: soniam@animalsliberty.de

Wir als Textilreinigung und Wäscherei sind diejenigen, die für die Reinigung von Kleidungsstücken zuständig sind. Dazu gehört auch das Reinigen von Pelzen jeglicher Art!
Wir die EasyClean Textilpflege Betriebe werden ab SOFORT KEINE Tierpelze mehr zum reinigen annehmen!!!
Dies haben wir und unser Team beschlossen.
Wir möchten auch gerne andere Textilreinigungen, Wäschereien und Annahmestellen bitten jetzt und in Zukunft auf die Pelzreinigung zu verzichten und uns in unserer Vorreiterrolle zu unterstützen!
Darf gerne geteilt und geliked werden!!!

Mit freundlichem Gruß
EasyClean Textilpflege
Mario Schubert

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Ein Tropfen auf den heißen Stein? Nein. Auf jeden Fall EIN ANFANG und EIN GUTER!

Mein voller Respekt geht an Herrn Schubert, sowie das restliche Team dieser Firma. Ich habe selbt eine Email an den Herrn Schubert geschrieben, denn auf der Homepage des Unternehmens steht Pelz leider noch immer … Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort bekomme. (Werde ich dann natürlich entsprechend ergänzen.)

[Uppdate] Hier auch schon die  Stellungnahme:

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Sehr geehrte Frau Pick,

vielen Dank für die netten Worte. Ich kann ihnen 1000% versichern, dass wir keine Pelze annehmen oder reinigen. Bzgl. Der Homepage, dass ist richtig das da noch die Pelzreinigung angeboten wird. Sobald es mir möglich ist dies zu ändern werde ich das selbstverständlich machen!!! Es ist nur so, dass wir das selber nicht ändern können da wir die Homepage haben machen lassen. Und die Umsetzung, Entschluss den wir für uns gefasst haben ist ja erst seit gestern!

Lieben Gruß

Mario Schubert

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Na bitte: Geht doch! 😉