WORTLOS – Leiht den Tieren eure Stimme

Bremen-318 (Waterfront)-horz

Demo des Dt. Tierschutzbüros  Geplant ist ein Demo-Zug durch die Innenstadt von Rahden mit Ziel der Nerzfarm. n der Farm selbst soll ebenfalls 1 ½ - 2 Std. demonstriert werden  (eine stille Mahnwache abgehalten werden).  Treffpunkt ist um 11:30 Uhr der Bahnhofsvorplatz (Eisenbahnstraße 3, 32369 Rahden), Start der Demo wird 12 Uhr sein.  ie Demo ist angemeldet und genehmigt. Eine extra Anmeldung ist nicht nötig.

Demo des Dt. Tierschutzbüros
Geplant ist ein Demo-Zug durch die Innenstadt von Rahden mit Ziel der Nerzfarm.An der Farm selbst soll ebenfalls 1 ½ – 2 Std. demonstriert werden (eine stille Mahnwache abgehalten werden). Treffpunkt ist um 11:30 Uhr der Bahnhofsvorplatz (Eisenbahnstraße 3, 32369 Rahden), Start der Demo wird 12 Uhr sein. Die Demo ist angemeldet und genehmigt. Eine extra Anmeldung ist nicht nötig.

 

(Teilen ausdrücklich erwünscht!)

 

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Wenn ein unschuldiges Lebewesen zur Last fällt …

Freitag. 21. März 2014.  Rahm. Ein westlicher Stadtteil von Dortmund. Es ist ein lauer sonniger Tag der Spaziergänger in den Wald lockt. Sie genießen die Stille, atmen die saubere Luft. Doch etwas stimmt nicht. Geräusche  die fremd klingen dringen an ihre Ohren. Die Spaziergänger verlassen den Waldweg und folgen diesen Geräuschen. Was sie sehen lässt ihnen fast ihr Herz stillstehen:

Weit abseits des Gehweges unter hohen Laubbäumen stand es: Ein Katzenklo. Komplett mit Frischhaltefolie eingewickelt! Aus dem Inneren kam ein klägliches jammern und mauzen. Sofort befreiten sie das ca. 1,5 Jahre alte Kätzchen. Einer der Spaziergänger brachte das Tier zu seiner Schwester. Dort stürzte sich die Samtpfote begierig auf eine Schale Wasser. Die Schwester rief nach der Erstversorgung bei „Arche90“ (Tierschutzorganisation) an. Dieses rieten das einzig richtige: Ab zum Tierarzt!

Die Tierärztin die „Rahmi“, wie die Kleine inzwischen getauft wurde, untersuchte die Katze und schaute sich auch das Katzenklo genauer an. Auf Grund der vorhandenden Kotmenge, sowie dem extremen Durst, stellte die Ärztin fest, dass das Tier bereits mehrere Tage in dem Katzenklo eingsperrt sein musste.

Glück im Unglück:

Bei der Folienumwicklung war ein kleiner Spalt frei geblieben, durch den ein wenig Sauerstoff ins Innere drang. Ansonsten wäre „Rahmi“ erstickt …

—-

Hinweise bitte an Arche90 (http://www.arche90.de), die Polizei oder den Tierschutzbund.

Bleibt nur zu hoffen das der/ die Täter gefasst werden und vor allen Dingen: Das Rahmi in liebevolle Hände kommt…

Umdenken? Paradoxum an der Uni.

Immer mehr Menschen entwickeln ein soziales Verhalten gegenüber Lebewesen. Ihnen wird bewusst, dass auch ein Tier Gefühle hat. Sie entsagen dem Konsum und verzichten auf Fleisch, viele sogar komplett auf tierische Produkte. (Ist inzwischen übrigens einfacher, als es vor zehn Jahren noch war und wirklich verzichten muss man, dank Alternativprodukten, auch auf nichts.) Das haben sogar Restaurants erkannt. Zwar kein wirklichen Restaurant, dafür aber mehrere Mensas gibt es an der Universität von Zürich. Auch hier gibt es eine Menge Studenten, die kein totes Tier (mehr) essen. So hat man sich dort dazu entschlossen eine reine Veggie-Mensa einzurichten. (In Deutschland gibt es als Gegenstück das „Veggie No.1“ in Berlin.) So einen guten Ruf die Uni Zürich auch hat und so sehr ich dieses Projekt begrüße, sehe ich dazu doch ein Paradoxum: Tierversuche werden an der Uni nämlich weiterhin durchgeführt …

Wie LEIDER viele Lehrinstitute sind auch die Japaner weit vorn mit Tierversuchen dabei. Der Schmerz und das Leid sind ihnen scheinbar bewusst: Sie halten in regelmäßigen Abständen Gedenkfeiern für die Tiere ab, die bei den Versuchen ihr Leben ließen und danken ihnen für ihr Opfer. – Als hätte sich auch nur eines dieser Lebewesen freiwillig gemeldet … :,(

Wenn die Universitäten WIRKLICH etwas wollen, sollten sie zuerst die Tierversuche abschaffen!!!

Wenn IHR etwas ändert wollt, legt doch einfach mal einen Fleischlosen-Tag ein. Mein Liebster und ich haben dabei Lust bekommen mal etwas neues zu probieren, haben uns das erste Mal an Süßkartoffeln heran getraut und sind nicht enttäuscht wurden! Das war MEGA-LECKER!!! (Und ich finde, es sieht auch nocht ganz gut aus. ;))

Süßkartoffel-Curry

Süßkartoffel-Curry (vegan)

Das Rezept für das super leckere Süßkartoffel-Curry gibt es hier:

http://www.chefkoch.de/rezepte/860851191578686/Suesskartoffel-Curry.html

Guten Appetit & ein leckeres Wochenende 🙂

Emanzipation? Männerrechte?

Feierabend. Wie an fast jedem Tag begebe ich mich mit meinem Kollegen zum Ausgang. Er den Fahrstuhl. Ich die Treppe. Immer bin ich vor ihm am Ausgang. Dort stelle ich mich an die Tür und halte diese geöffnent, sobald die Lifttür sich öffnent. (Mehr aus Langeweile, als aus Höflichkeit. Aber nicht verraten. ;)) So auch heute. Während mein Kollege sich hinaus begab, sah ich das die Treppe ein junger Mann hinab stieg. Ich blieb also in der Tür stehen. Daraufhin eilte der Mann auf mich zu. „Na okay, der beeilt sich, damit ich nicht so lange warten muss.“ dachte ich. So ganz entsprach das aber nicht der Wahrheit, denn kaum bei mir angekommen riss der junge Mann mir förmlich die Tür aus der Hand. Mit einem Lächeln und einer Handbewegung, deutete er mir an, dass ich hinaus gehen können. Ich war verwirrt, erklärte ihm das ich das sonst auch so machen würde. Mein Kollege bestätigte dieses mit einem eifrigen Nicken.  Sagte Er schüttete vehement den Kopf: „Nein, nein, nein! Frauen halten keine schwere Türen auf! Das macht der Mann!!!!“ Während der „Kavalier“ noch in der Tür steht, damit diese mich nicht im Rücken trifft, halte ich meinem Kollegen die Tür auf. Mein „Retter“ hatte scheinbar eines nicht bedacht: Es handelt sich um eine Doppeltür (zwei Türen kurz hintereinander.)! 😉

Tür

Einfach blubb °°°

An manchen Tagen ist alles gleich und doch anders. Es scheint als befände man sich in einer großen Blase. Sie schützt einen auf der einen Seite, schirmt aber auch alles positve auf der anderen Seite ab. Man nimmt alles wahr und doch dringt fast nichts zu einem durch. Es ist nicht wie auf Wolken zu wandeln. Eher fürhlt es sich an als gleite man durch eine wobende Subtanz, einem Wackelpuddig gleich. Diese Tage sind weder gut, noch schlecht. Für mich sind es „blubb“-Tage. Damit meine ich nicht den Klecks im grünen Gemüse, sondern das Gefühl. Wenn mich an diesen Tagen jemand fragt wie es mir geht antworte ich nur: „Blubb!“. Denn genau so fühlt es sich an.

Heute ist einer dieser Blubb-Tage. So blubbere ich weiter durch den Tag, ehe er zur Nacht wie eine Seifenblase zerplatzt und ich mich Morgen wieder mit dem Sinn des Lebens beschäftigen kann.

blubb

Echtheitszertifikat

Das Wocheneden verbachte ich auswärts. Als ich zurück kam, war nichts mehr wie es vorher war. Oder eigentlich doch. Irgendwie. Körnchen, die vorher das Haus mit ihrem Mauzen erfüllte, hüllte sich in eisiges Schweigen und beschränkte sich darauf mich mit ihren großen grünen Augen anzufunkeln. Trotz eines vorhandenen Kartons lag Phex nicht in selbigem. Miguel kam früher von der Arbeit nach Hause, so dass wir uns mal wieder gesehen haben – (Erstaunlich wie selten man sich sieht, obwohl man unter einem Dach wohnt!) – um mir zu offenbaren das er ins Krankenhaus müsse und somit mindestens die nächste Nacht nicht daheim wäre. Körnchen schlief entgegen ihrer Gewohnheit nicht in meinem Bett.

OptischeTäuschungAuch der Morgen danach ging irgendwie merkwürdig weiter. Nach dem Aufstehen lief ich meinem Mitbewohner über den Weg. (Na gut, ich hatte meinen Wecker extra früher gestellt, um ihm Glück zu wünschen.) Als ich die Bushaltestelle erreichte war diese verweist. Weder Mensch noch Tier weit und breit. Autos fuhren nur sehr selten. (Hauptverkehrsstraße!) Die Sonn begann aufzusteigen. Ein wenig erinnerte es an einen entspannten Sonntagmorgen. Nach und nach (später als sonst) kamen andere Wartegäste hinzu. Doch von den „üblichen Kandidaten“ fehlte einer. Merkwürdig.
Wie ohnehin alles seit meiner Rückreise gestern. Alles wirkt surreal. Bin ich gestern in den richtigen Bus gestiegen? Bin ich wirklich da, wo ich hin wollte?

Während ich diesen Gedanken nachhing und meinen Kopf gegen das kühle Fenster presste stellte ich mir die Frage: „Ist das echt?“ und kam zu der nächsten Frage: „Was ist überhaupt noch echt?“.
Ich meine damit nicht (nur) Produktkopien, sondern auch die wichtigen Dinge, wie z.B. Gefühle, Entschuldigungen, Meinungen, …

Wer steht noch zu seinen Gefühlen? Beispiel: „Ich liebe dich!“ – „Ich liebe dich auch!“ — Gehen wir davon aus, dass die erste Person ihre Äußerung aus tiefsten Herzen macht und die Aussage somit der Wahrheit entspricht. Ist es bei der zweiten Person auch so? Oder erwidert sie es vielmehr, weil es erwartet wird? Lieben die beiden sich wirklich? Oder ist es vielmehr die Gewohnheit zusammen zu sein? Das Bedürfnis sagen zu können, dass man jemanden hat?

Wie steht es mit den Dingen die wir jeden Tag mehrfach von uns geben? „Bitte“, „Danke“, … Meinen wir das ehrlich? Oder sagen wir es vielmehr, weil es uns so anerzogen wurde? Eine Mutter, der man eine Packung Milch für ihr hungerndes Kind übergibt meint ihr „Danke“ sicher ehrlicher, als der Kunde, der im Supermarkt sein Wechselgeld zurück erhält.

Die Erziehung verbietet es uns auf diese Höflichkeitsfloskeln zu verzichten. Aber ist es wirklich höflicher etwas vorzugaukeln???

 

Mangelnde Paarigkeit (Öffi-Nutzung)

Ihr habt das Wort  „Öffi“ (Mehrzahl „Öffi’s) noch nie gehört? Dann seit ihr scheinbar keine Nutzer der selbigen. Die Rede ist von Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wer diese nutzt hat seinen Spaß. Ja, ernsthaft. Manchmal erspart einem die Fahrt den Besuch diverser Freizeiteinrichtungen. Mal ist der Fahrstil, so als würde man sich in einer Achterbahn befinden. Dann hat man auch oft Fahrgäste die sich zum Affen machen. Ich bin ja eh gegen Zoobesuche, um so praktischer das der Zoo zu mir kommt. Und Menschen sind auch noch drin! Die verschiedensten Herkünfte kann man tagtäglich bei ihrem spezifischem Gehabe beobachten.

Je nachdem welchen Bus ich morgens nehme, betrete ich eine andere Zone. Von einigen kenne ich schon die halbe Lebensgeschichte, obwohl ich die Personen nicht einmal kenne, geschweige denn je mit ihnen geredet hätte. Eine andere weibliche Person scheint mich zu verfolgen. EGAL welchen Bus ich auf der Heimfahrt nehme, es können selbst einige Stunden Unterschied dazwischen liegen, steigt auch sie ein. Langsam sind das echt ein paar viele Zufälle. Vielleicht drücke ich ihr mal ein Autogramm in die Hand!?

Auch immer wieder toll sind die Verkehrsmittel selbst. So kam es einst, als ich mich auf den langen beschwerlichen Weg zu meiner Mum machte wie folgt: Natürlich (!) war der Bus seit zwei Minuten weg, als mein Zug ankam. Der nächste lies eine gute 3/4 Stunde auf sich warten. (Meine Mum wohnt auf dem Land, auch wenn sich das Land Stadt nennt!) Nachdem ich mir ein Plätzchen in dem Verkehrsmittel (welches selbstverständlich zu spät kam)  gesichert hatte, beobachte ich die Gegend. Früher bin ich die Strecke regelmäßig gefahren, um so mehr wunderte ich mich, als der Bus PLÖTZLICH rechts abbog und auf den Werkshof fuhr. Mir schossen diverse Gedanken durch den Kopf: „Habe ich den falschen Bus genommen?“,… „Hat sich die Fahrtroute geändert?“ … Meine Überlegungen hatte ich noch nicht zu Ende geführt, als blaue Männchen das Transportgefährt umzingelten. (An Mechanikern scheint der Verkehrsverein jedenfalls anzahlmäßig gesegnet zu sein.) Während inzwischen auch der letzte Fahrgast bemerkt hatte das irgendwas anderes ist, brachte der Busfahrer beruhigende Worte durch den Lautsprecher: „Keine Panik! Alles in Ordnung“. Irgendwie verursachte diese Aussage eine Gänsehaut bei mir. Immerhin fangen im Film so die Schreckensszenen an!!! Aber, irgendwie, habe ich es überlebt und bin bei meiner Mum  gelandet. Wer jetzt aber glaubt, dass solch aufregende Ereignisse nur bei der Fahrt mit einem Bus auftreten, der irrt! Ich habe es tatsächlich schon geschafft mit der Straßenbahn zu verfahren. Allerdings lag das nicht an mir, sondern am Verkehrsmittel. Scheinbar hatte jemand vergessen die Weiche zu stellen und so brach die Bahn auf in unbekannte Gefilde in die zuvor schon ein Mensch gewesen ist …

Man glaubt es kaum, doch manchmal passiert es tatsächlich das ein Bus, ein Zug oder die Straßenbahn PÜNKTLICH kommen! Echt wahr, kein Witz! Okay, ich gebe zu: Wenn an einem Tag alle ihren Fahrplan einhalten und nichts schief geht (kein Deffekt o.ä.) fange ich schon fast an mir Sorgen zu machen. Aber eben nur fast.

Würde all dies nicht geschehen, könnte ich meinen Blog nicht füttern und so hat man auch immer irgendwas zu erzählen. Es sind eben die Kleinigkeiten („kleine Glücksmomente“) an denen man sich festhalten sollte.

In diesem Sinne: Allzeit Gute Fahrt! 🙂

"Wenn man jeden Tag Bahn oder Bus fährt, ist Halloween auch nur ein Tag wie jeder andere."

„Wenn man jeden Tag Bahn oder Bus fährt, ist Halloween auch nur ein Tag wie jeder andere.“