Nerdalarm

Bevor ich euch, wie versprochen, von unser Zeitreise berichte, möchte ich euch erst einmal an unserem Tagestrip nach Norddeich teilhaben lassen. (Ja, das ist dort wo die Fähren auf die „Insel“ fährt und nein, wir blieben am Festland. ;))

Es liegt nun schon einen Monat zurück (ich komme einfach nicht mehr wirklich zum Schreiben) als eben dort die „HeinzCon“ stattfand. Einige werden sich jetzt sicher fragen ob es sich dabei um eine Schlagershow oder eine Dinkelbrotverkostung handelt, aber nein, es ist – mit breitem Schmunzeln geschrieben – eine Nerdveranstaltung. Zumindest werden die meisten wohl an Pullunder, merkwürdige Frisuren und „komische“ Leute denken, wenn ich nun das Wort „Rollenspiel“ in den Raum werfe. Manche Vorurteile sterben eben nie aus. 😉 Bei dieser Conventions handelt es sich um eine vom Uhrwerkverlag organisierte Verantaltung. Dieses Jahr stand die Vorstellung eines im letzten Jahr erschienen Rollenspielsystems im Vordergrund:

SPLITTERMOND.

Wie einige von euch ja bereits wissen hat das Pen & Paper Rollenspiel bei uns einen doch recht hohen Stellenwert. Miguel, der seit Uhrzeiten DSA spielt, Ron der auch vor sieben Jahren damit eingestiegen ist, sowie meine Wenigkeit, die über einen Trick zum Rollenspiel kam. (Wenn ich mich auch weiterhin weigere DSA zu spielen! ;)) Aber das ist eine andere Geschichte.

„Splittermond“ ist eine Mischung aus „Das schwarze Auge“, dem „Lied von Eis und Feuer“ und noch dem ein oderen anderen, was man schon einmal gehört hat. Dabei ist diese Variante mit weit weniger Regeln behaftet, als DSA. Miguel hatte sich erfolgreich als Vorabtester beworben. So zogen wir mit einer Gruppe alter neuer Abenteurer hinaus in eine unekannte Welt, auf der Suche nach Abentuern. Von diesen berichteten wir später, zusammen mit vielen andren Spielern, und trugen dazu bei, die (Spiel-)Welt ein wenig besser zu machen. Das war nicht nur eine kleine Herausforderung (komplett neue Regeln), sondern machte in erster Linie ganz viel Spaß. 🙂

Für die „Spielrundenleiter“ (Ich mag den Begriff „Meister“ immer noch nicht.) gab es ein Abenteuer als Sonderausgabe, denn sie wurden namentlich erwähnt. Mit ein Grund, warum Miguel so scharf darauf war, mal „live“ vor Ort zu sein.  Zwar hätte er es auch per Post bekommen, doch so ein Austausch mit den Autoren und Zeichnern ist ja auch immer mal ganz nett. 😉 Natürlich (?) wurde das auch gleich ausgenutzt.

Nachdem Ron sich dann – endlich 😉 – dazu durchgerungen hatte eine Sonderausgabe des Weltenbandes zu erwerben, schubste ich ihn (mit Miguels Untertützung) in Richtung Thomas Römer. Wenn man schon mal die Gelegenheit hat, dann kann man das Buch ja auch gleich mal signieren lassen! Gesagt, getan. Hat Thomas natürlich sofort gemacht und nicht nur signiert, sondern auch eine Widmung für meinen Götteratten hinterlassen. 🙂

Da die Location sich direkt am Meer befand war klar, dass ich das UNBEDINGT ausnutzen wollte. Blöd nur: Es war kein Meer mehr da! *schock* Die Ebbe hatte die Oberhand und wir blickten „nur“ auf Watt … Schade …

Dennoch: Die Sonne lachte, die Leute waren entsprechend gut drauf und (ein bisschen) Spaß hat es schon gemacht. 😉

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Überraschend real [Rezension]

Ich hatte das Glück nach längerer Zeit mich mal wieder an einer Leserunde beteiligen zu dürfen. Dafür stellte der Oetingerverlag Rezensionsexemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle, ebenso an den Autoren, der allen Lesern während dieser Zeit für Fragen zur Seite stand. Immer wieder ein Erlebnis. 🙂

~°~ Das Buch ~°~

Johannes Groschupf

Der Zorn des Lammes

Verlag: Oetinger

Erscheinungsjahr: 2014
Seiten: 189
ISBN: 978-3-8415-0282-7

 

~°~ Klappentext ~°~

Jazz und Milan. Zwei junge Menschen in Berlin. Zwei Geschichten. Zwei Perspektiven. Die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Jazz kennt Milan, den etwas seltsamen Tellerwäscher aus der Kantine des Tagesspiegels, nur ganz flüchtig. Doch für Milan ist Jazz alles. Er ist wie besessen von ihr und schleicht sich nach und nach in ihr Leben – bis es ihm eines Tages gelingt, Jazz in seine Wohnung zu locken.

  ~°~ Eindrücke / Meinungen ~°~

 >>> ACHTUNG SPOILER <<<

Das Cover ist so gar nicht meins. Mir ist es irgendwie „zu retro“. Den herausstechenden Lammkopf mit den glühend roten Augen fand ich daher sehr gut. Das sieht so schön böse aus. 😉 Über den Titel habe ich mir lange den Kopf zerbrochen. Glücklicherweise klärt sich dieser aber im Laufe der Geschichte, denn Jazz ist das Lämmchen, zumindest für Milan. Warum? Ausgerechnet weil sie so geht wie ein Lämmchen…. (Ich habe mir, glaube ich, noch Gedanken darüber gemacht, wie ein Lämmchen geht.)

 Skeptisch betrachtete ich diesen Roman und fing an zu lesen, nicht wissend was mich erwarten würde. Wäre der Schreibstil überhaupt etwas für mich? Werde ich die Charaktere verstehen? …

Kaum ging es los, wuchs mir Jazz bereits ans Herz. Eine lebensfrohe junge Dame in einer fremden Stadt die versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen. – *schwups* fand ich mich in dem Roman wieder. (Auch ich habe eine Mutter die es gut mit mir meint und für die die 200 km die ich weggezogen bin das Ende der Welt sind.^^).

Auch wenn Milan ein wenig „merkwürdig“ erscheint, so konnte ich auf eine gewisse Weise verstehen. Zumindest das was er wollte, nicht das wie. Da oft nur Andeutungen gemacht wurde, war ich neugierig auf seine Vergangenheit. Was hat jemand alles hinter sich um so zu werden???

 Langsam nähert sich die Geschichte dem Höhepunkt und scheinbar auch die Naivität von Jazz.

Gut, der Mitarbeiter/ Kollege erregt ihr Mitleid und sich kennen zu lernen ist sicher auch ein guter Weg in eienr Stadt neue Kontakte zu knüpfen. Doch wenn man schon ein wenig mehr getrunken hat (was sie selbst ja bereits gemerkt hat), noch mit einem Mann nach Hause gehen, den man sonst nur vom sehen kennt? Hier musste ich mich wirklich fragen, ob Jazz nichts gelernt hat. Immerhin arbeitet sie grade aktuell bei einer Zeitung und bekommt mit wieviele (Gewalt-)verbrechen es in Berlin gibt….

 Schließlich passiert auch, was ich als Leserin bereits ahnte, sie wird von Milan vergewaltigt. Mehr durch einen Zufall kann sie fliehen. Sehr hervorzuheben, dass sie sich nicht erst große anzieht, sondern einfach nur denkt: „Ich muss hier raus.“ (Da kenne ich Bücher, in denen die Opfer sich erst noch die Haare kämmen ehe sich flüchten…. *Kopf schüttel*)

 Das Ende kam nicht plötzlich, aber überraschend. So labil wie Jazz wirkte hätte ich nicht gedacht, dass sie sich schnell fängt und schon gar nicht, dass sie die Flucht nach vorne antritt! Auch wenn ich das „was“ nicht gut heiße, so beeindruckt mich doch der Mut zu „wie“. Jazz hat alles auf eine Karte gesetzt, in einem Spiel das sie das Leben hätte kosten können …

 ~°~ Fazit ~°~

Kurzweilig und intensiv. Trotz, verhältnismäßig, wenig Seiten schafft der Autor es hier viel Spannung zu erzeugen. Es sind nicht einmal die Charaktere oder der leicht anspruchsvolle Schreibstil, sondern die überraschende Echtheit. Eine Geschichte die wirklich passieren könnte oder vielleicht grade passiert. Irgendwo dort draußen rennt vielleicht eine „Jazz“ grade um den Rest ihres Lebens …

DerZornDesLammes

 ~°~ über den Autor ~°~

 Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik, Publizistik und Amerikanistik. Heute lebt er als freier Journalist in Berlin und schreibt für DIE ZEIT, die FAZ, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung u.a. Er hat bereits zwei Romane für Erwachsene veröffentlicht und erhielt 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis für das NDR-Feature „Der Absturz“. Im November 2013 erschien sein erster, viel beachtetet Roman für Jugendliche „Lost Places“.

[Auszug aus dem Autorenprofil des Romans]

BTW.:  Denkt dran auf Gedankenteiler wird noch bis zum 03.05. ein Thriller mit persönlicher Widmung des Mörders verlost. 😉

Folgt einfach diesem Link:

https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/04/23/dreckig-morderisch-gewinnspiel

DRECKig & MÖRDERisch – Gewinnspiel [Beendet]

Es ist soweit! Endlich! Es wird D-U-N-K-E-L!

Heute ist der „Welttag des Buches 2014“ und im Rahmen dessen startet die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“. Schon im letzten Jahr war Gedankenteiler mit dabei. Doch diesesmal wird alles anderes …

Aber mal von Anfang. Vielleicht kennen einige von euch die Aktion ja gar nicht. Daher erst einmal ein paar Worte vorweg:

Blogger_Lesefreude_2014_Logo-e1389941410470„Blogger schenken Lesefreude“ ist ein offener Zusammenschluss (= jeder kann mitmachen) von Lesebegeisterten Bloggern, die andere zum Lesen animieren möchten. „Wir“, die Leseratten und Bücherwürmer, möchte zeigen das Lesen Spaß machen kann und mit unserer Begeisterung andere anstecken. Zu eben diesem Zweck verlosen die teilnehmenden Blogger Bücher. Dabei ist die Sparte riesig. Einer stellt Kinderbücher zur Verfügung, der nächste Thriller, ein anderer SciFi und der nächste ein ganzes Buchpaket. Bei einem gibt es ein  Autogramm, bei einem anderen Lesezeichen, beim nächsten Süßes dazu. Über 950 Blogger haben sich eingetragen. Die ersten Aktionen sind bereits vor einigen Tagen gestartet, die meisten gehen heute los. Es lohnt sich also die Augen offen zu halten! 😉

Wie ich bereits berichtetet (siehe: https://gedankenteiler.wordpress.com/2013/10/11/mit-dem-morder-unter-einem-dach) habe ich das Vergnügen mit einem Mörder zusammen zu wohnen. Was liegt da näher, als dass es hier „Drecksspiel“ von Martin Krist aus dem Ullsteinverlag zu gewinnen gibt. ABER: Das ist noch nicht alles, denn Miguel signiert das Exemplar der/s Gewinner/in! Einer von euch bekommt also ein Taschenbuch in dem einmal nicht der Autor, sondern der MÖRDER unterschrieben hat. Gerne verfasst er auch eine persönliche Wunschwidmung für euch. (Rechtswidrige Inhalte, sowie Inhalte die der Ideologie Miguels wiedersprechen sind ausgeschlossen!)

Drecksspiel

Was ihr dafür tun müsst ist ganz einfach:

Normalerweise werden Autoren interviewt. Hier habt ihr die Chance den Mörder besser kennen zu lernen. Hinterlasst dazu, im Kommentarfeld unter diesem Posting, eine Frage an Mörder Miguel. Was möchtet ihr wissen? Was interessiert euch? Ob nun auf die Romanfigur oder das reale Leben bezogen, fragt was ihr schon immer mal fragen wolltet. – Die Antwortet werden nach Ende des Gewinnspiels auszugsweise veröffentlicht. – Wir sind total gespannt was man eine „echte Romanfigur“ fragen würde. 😉

Solltet ihr, aus welchem Grund auch immer, keinen Kommentar posten können, schickt einfach eine Email mit eurer Frage unter dem Betreff: „Welttag des Buches“ an gedankenteiler[at]arcor.de. Bitte gebt dort auch einen Namen an, unter dem ich die Frage hier für euch einstellen darf. 🙂

Teilnahme auch möglich, wenn ihr nicht aus Deutschland kommt! (Ich habe ja schließlich auch Leser aus vielen anderen Ländern.) 🙂

Bitte hinterlasst unbedingt eine Emailadresse, damit ich euch im Gewinnfall benachrichtigen kann. – Nicht wundern: Die Kommentare müssen erst freigeschaltet werden. Ich behalte mir vor unwidrige Inhalte kommentarlos zu löschen. Allen anderen: VIEL GLÜCK. 🙂

Ganz ohne Regeln geht’s leider nicht daher hier der:

~ Paragrafenreiter ~

Es wäre schön wenn ihr „Gedankenteiler“, „Miguel“ webblog.miguel.de und/ oder „Haus der Geschlechtslosen“ haus.miguel.de folgen würdet. Ob wir interessant genug schreiben überlassen wir euch. Das Followern ist keine Bedingung um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Dieses Gewinnspiel starten am 23.04.2014 und endet am 03.05.2014 23:59 Uhr [MEZ]. Alle Kommentare danach werden für das Gewinnspiel nicht mehr berücksichtigt.

Der Gewinner erhält eine Email mit der Gewinnbenachrichtung und meldet hat innerhalb von einer Woche seine Adresse, sowie seine Wunschwidmung, mitzuteilen. Meldet er/sie sich nicht, wird ein anderer Gewinner gezogen.

Die Zusendung des Gewinns erfolgt nach Ablauf des Gewinnspiels auf dem Postweg per Büchersendung (kann leider bis zu 2 Wochen dauern). Für Verlust / Beschädigung auf dem Postweg erfolgt keine Haftung.

Ich behalte mir vor das Gewinnspiel zu ändern, anzupassen oder vorzeitig zu beenden, sollte dieses nötig werden.

Familienangehörige der „Gedankenteiler“Redaktion, sowie Lebensgefährten und deren Verwandschaft (auch Wahlverwante) sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Komm auf die dunkle Seite – Hier gibt’s zynische Kekse

„Zyniker: einer, der den Glauben an das Böse im Menschen  noch nicht verloren hat.
[Ron Kritzfeld]

Man findet (nicht nur) im Internet die kuriosesten Dinge. Ich habe beim stöbern mal wieder was interessantes entdeckt, über das ich euch heute berichten möchte.

Kennt ihr Glückskekse? Das sind diese kleinen harten Teigstücke mit meist philosphischen Botschaften darin. Fast immer sagen sie Glück vorraus oder andere schöne Dinge. Laaaaaaangweilig!?

Dem kann Abhilfe geschaffen werden, denn nun gibt es auch den PECHKEKS!

Die Packungen der einzeln verpackten Kekse (13 Kekse pro Packung)  werden von vier verschiedenen Motiven geziert: Neben einer schwarzen Katze gibt es z.B. auch noch einen Zombieteddy.

Schon die Optik ist ein wenig anders, denn dieser Keks kommt in der Trendfarbe schwarz daher. Damit sollte dieser kleine Kerl nun wirklich zu jedem Outfit passen.

Aber wie heißt es schön: Auf den Inhalt kommt es bekanntlich an und der hat es hier in sich:

Statt irgendwelchen Liebesbotschaften gibt es hier zynische und pessimistische Botschaften. Statt: „Alles wird gut.“ erwartet den Keksbrecher so etwas wie:

„Lerne besser, dir aus deiner Pechsträhne eine Frisur zu kämmen“ oder „Du bist irgendwie komisch. Und damit ist nicht lustig gemeint“.

Auch wenn diese Kekse mit 13,- EUR pro Packung (ergo 13 Pechkeksen) doch einen recht hohen Preis haben, so ist die Idee an sich klasse.

Für Halloween, als kleine Aufmunterung oder vielleicht als Geschenk zum kommenden Muttertag!? *mbg*

Wo ihr dieses Kekse bekommen könnt ihr auf der Homepage des Herstellers nachlesen:

http://www.pech-keks.de/shopfinder

Pechkeks

Pechkeks

Hörnerhelme & andere Katastrophen – oder wie man ein echter Wikinger wird

Ehe mein indischer Wikinger und ich uns Morgen auf „Große Fahrt“ begeben und zum Markt nach Haitabu aufbrechen, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, wie es überhaupt dazu kam:

Mein Liebster hatte Geburtstag und ich habe ihn, sozusagen, gezwungen zu feiern. Bot sich einfach an, immerhin war es ein Samstag! Außerdem hatte ich einen Plan. Es ging um mein Geschenk für ihn. Da Ron total von Wikingern fasziniert ist und auch scheinbar nur arbeitet wollte ich ihm eine Freude machen. Bereits vier MONATE vorher organisierte, telefonierte und schrieb ich mir die Finger wund, damit alles klappt.

Über youtube stieß ich einige Zeit vorher auf äußerst angenehme Wikingermusik. Ich hatte die songs laufen, als mein Freund einst herein kam. Auch er fand sie toll. Meine Hirnzellen vermeldeten einen kleinen Erfolg. Kaum war er zur Tür heraus schrieb ich den Musiker an, lobte ihn und fragte – ganz dreist – ob er mir eine CD mit seinen songs aufnehmen würde. Bezahlen würde ich ihn dafür selbstverständlich! Als am nächsten Tag immer noch keine Antwort da war, wurde ich schon leicht nervös, denn ich dachte ich hätte DAS Geschenk gefunden. Doch dann war sie da: Die Antwortmail mit dem Einleitungssatz: „Das geht runter wie Öl!“. – Der Musiker, „Ragnar Rognik“, macht nämlich alles nur privat. Er hält sich nicht für gut genug … und dann kam ich. 😛 Christian alias Ragnar, sagte sofort zu und ging noch einen Schritt weiter: Auf der CD, seiner sozusagen ersten veröffentlichten ^^, findet sich nun unter Titel Eins ein Intro. Aber nicht irgendeins, sondern eines das für und über „Asathor Swafgardson“ (Rons Winkingername) erzählt. Etwas erschrocken habe ich mich, als plötzlich ich in dem Lied auftauchte. 😀  Diese CD ist also etwas GANZ PERSÖNLICHES und entsprechend hat sich mein Göttergatte auch gefreut. – Und ich mich mit ihm! ❤

Hier geht’s zu den super songs von Ragnar Rotvik. Schaut doch mal vorbei, hinterlasst einen lieben Kommentar und abboniert ihn bei Gefallen. 😉

https://www.youtube.com/channel/UC-zSwT_OMPleSeO0tCNkRtA

Nach der überschwenklichen Danksagung und einem ausgiebigen Früstück richteten wir die Wohnung, nach unseren Möglichkeiten, ein wenig im Nordmannenstil ein. Ich bin da vlt. komisch, aber ich LIEBE Mottopartys und die entsprechende Deko gehört einfach dazu. 😉 Wochen vorher hatte ich schon das ein oder andere gebastelt. Aus Zeitmangel leider nur sehr wenig, aber besser als nichts. Am wichtigsten war eh die Torte, aber dazu komme ich später.

Am Nachmittag fand das, irgendwie obligatorsiche, Kaffeekränzchen mit der family statt. Darunter aber leider kein einziger Wikinger. Die schmunzeln alle nur und verstehen das alle irgendwie nicht. Entsprechend vielen auch die Kommentare zur „Inneneinrichtung“ aus. Nun ja, jedem das seine. 😉 Wie bei mir schon fast nicht anders zu erwarten, befanden sich auf der Torte – den Vorlieben des Geburtstagskindes entsprechend Zitronencreme – nicht ausblasbare Kerzen. ^^ Irgendwie schafften wir es dann aber doch noch, die Torte vor dem Abfackeln zu retten und den Neffen zu beschäftigen …

Am Abend, die Familie zog bereits von dannen, trudelten die Freunde ein. Als alle kulinarisch versorgt waren rief ich zum Rat zusammen. Der Winkinger hatte sich zu behaupten. DAS er an diesem Tage Prüfungen ablegen müsse, dass wusste er bereits. Nur das WIE hatte ich gekonnt verschwiegen. Bevor es aber los ging bekam der Arme erst einmal einen Helm verpasst. Mit Hörnern. (Auf die hatten Freunde bestanden, allein um Ron zu ärgern.) Da Nordmänner stark sein mussten bestand die erste Aufgabe im Kräfte messen. Armdrücken gegen drei der Anwesenden. Fast hätte Ron es geschafft… Wer lange unterwegs ist und sein Wildschwein bereiten will, braucht Feuer. Aufgabe zwei: Feuer machen. Die Streichhölzer allerdings hatten wir irgendwo ausgegraben. Das anfeuchten konnten wir uns ersparen. Sie brannte eh nicht. ^^ Die Nordmänner waren berüchtigte Seefahrer. Da liegt es nahe, dass die dritte Aufgabe darin bestand ein Boot zu bauen. In diesem Fall aus Papier. Allerdings könnte es sein, dass die Bögen des Geburtstagskindes so etwas dreimal kleiner waren, als die der anderen… Bei der vierten und letzten Prüfung galt es eine „Giftprobe“ zu machen. Dreimal Met sollte gekostet und beurteilt werden. Zweimal war es auch Kischmet, beim dritten Mal erhitzte ich roten Traubensaft. Auch wenn Ron nur knapp daneben geraten hat: Statt einem dritten BECHER Met, erhielt er sein erstes Geschenk: Ein Trinkhorn, welches Freunde ihn (auf einen kleinen Wink von mir) besorgt hatten. Geschafft, aber doch irgendwie glücklich, freute sich der „irgendwie.immer.noch.nicht.ganz.Wikinger“. Zeit schwere Geschütze aufzufahren!

Wie vorher abgesprochen kam nun Miguel’s Einsatz. Mit einem breiten Strahlen (gemeinhin auch als schelmisches Grinsen bekannt) überreichter er Ron seinen Lohn für die Prüfungen: Eine Wikingerquitscheente! 😀 Reaktion: „Oh ja danke. Ich freue mich. Wollte ich schon immer mal haben!“ So erlöste ich meinen Liebsten nach einigen Minuten. „Nein, das war nur ein Scherz: HIER ist dein richtiges Geschenk!“ Mit diesen Worte stellte ich eine, von mir handgefertigte, Kokostorte auf den Tisch. – Als Hörnerhelm …

Das arme Geburtstagskind war inzwischen völlig fertig und das lag sicher nicht nur an dem Met, sonder vielmehr an den ganzen Eindrücken. Wenn auch im postiven Sinne. Bevor Ron nun aber noch gänzlich zusammen brechen würde, zückte ich mein „Haupt“Geschenk für ihn. Einen Gutschein. Einen Gutschein für eine ZEITREISE! Und auf eben diese Zeitreise, auf die Spuren der Nordmänner, begeben wir uns dieses Wochende: Nach Haitabu … Wie es war, was wir erlebt haben und ob aus meinem Göttergatte ein echter Wikinger geworden ist, das erfahrt ihr in einem anderen Blogeintrag …

Große Scheiße

Es gibt immer wieder die kuriosesten Sachen. Über die „überfahrenen Plüschtiere“ berichtete ich ja bereits. Nun habe ich wieder etwas gefunden, von dem ich irgendwie nicht so wirklich überzeugt bis bzw. nicht wirklich weiß, was ich davon halten soll. Ein Magazin namens „Kot & Köter“. Es handelt sich, laut Aussage des schreibenden Journalisten, um ein Mazain für HundeHASSER.

Das Magazin selbst verteht sich, laut eigener Aussage, als eine Art Satiremagzin und möchte lediglich mit dem Vorurteil aufräumen, dass der Hund der Beste Freund des Menschen ist.

Doch unter der Rubrik „Vermischtes“ befindet sich beispielsweise der Artikel: „Drei Schritte in die Selbstständigkeit: Wie werde ich Hundepräparator?“

Und LEIDER zeigen die Leserzuschriften, dass es dort draußen nicht nur Hundeliebhaber gibt, sondern tatsächlich Menschen die diesen … ähm … Schrott wirklich ERNST nehmen! Klar kann nicht jeder jedes Tier lieben, aber gleich hassen!? Ich halte den Erfolg solch einer Zeitung für erschreckend. Er zeugt von der mindernden Intelligenz der Menschen.

Mal wieder.

Langeweile …

… macht kreativ

Spedi

… und hungrig. 😛

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Bremen 03.04.2014 – 21° C – SONNE