Schritt-für-Schritt zum Papierboot

Im letzten Artikel rief ich zur „Papierbootwelle“ auf.

Die Idee fandet ihr super, doch wie sich heraus stellte, sind die meisten gar keine Bootsbauer (mehr).

Die einen beherrschten die Faltkunst noch nie, die anderen haben es einfach verlernt.

Diese Ausreden zählen nun NICHT mehr, denn hier kommt das, woruf ihr alle gewartet habt:

Die „Schritt-für-Schritt zum Papierboot“-Anleitung!!! 😀

Material:

Pro Papierschiff benötigt ihr einen rechteckigen Bogen Papier. Für kleinere Boote (die sich hervorragend auf einen Monitor stecken lassen) empfehle ich DIN A4-Format. Für größere könnt ihr auch Ton- oder Zeitungspaier nehmen.

Damit ihr meinen Bastelschritten folgen könnt verwende ich zweifarbiges Origamipapier in DIN A4-Größe. So könnt ihr die Innen- und Außenseiten unterscheiden. 😉

Papierboot (1)

Habt ihr einen Bogen? Prima. Auf gehts:

Schritt 1

Das Blatt an der kürzeren Seite einmal in die Mitte falten.

Papierboot (2)

Schritt 2

Nun die oberen Ecken zur Mitte falten. Eurer Blatt sollte nun in etwa wie ein Segelflieger aussehen. Ihr habt das Segel für euer Boot! 🙂

Schritt 3

Den Rand, der nun unterhalb des Segels nach oben falten. Die überstehenden Ecken auf der anderen Seite umknicken. Auf der anderen Seite wiederholen.

Schritt 4

Das Ganze sollte nun ausshene wie ein kleiner Hut.

Schritt 5

Diensen Hut setzt ihr nun auf und rennt klatschend um den Stuhl. Viermal wiederholen. Dann Hut absetzen und an den schmalen Stellen zusammen falten.

Anschließend die unteren Ecken (dort wo offen ist) auf beiden Seiten nach oben falten.

Ihr solltet jezt ein Gebilde haben, welches etwa an einen Tafelspitz erinnert.

Schritt 6

Alles was ihr jetz noch tun müsst ist, das Gebilde „auszubeulen“. Dazu einfach die äußeren Ecken vorsichtig und gleichzeitig nach außen ziehen.

Na, erkennt ihr es? Herzlichen Glückwunsch! Euer Papierschiffchen kann vom Stapel laufen! 🙂

Schritt 7

Das fertige Papierschiffchen an die Ecke des Monitors klemmen und auf die neidvollen Blicke der Kollegen warten. 😉

VIEL SPAß!!! 🙂

Papierboot (20)

P.S.: Ich bin im erklären eine absolute Niete. Aber ich hoffe die Fotos machen alles ein bisschen verständlicher und ihr habt euer (erstes) eigenes Boot!?

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Faltet mehr Boote!!! – Die Welt muss bunter werden!

Das ich, wie Freunde es so schön umschreiben, „kreativ veranlagt“ bin, wisst ihr, liebe Leser ja inzwischen auch schon.

Nun ist es leider so, dass selbst ich ab und an mal gerne abschweife und einem Dozenten irgendwie nicht folgen kann (oder will).

Da beschäftige ich mich gerne mit anderen Dingen: Malen zum Beispiel.

Nach so vielen Wochen wurde das aber auch langweilig. Ich fing das Basteln an.

Ein Papierschiffchen entsatand.

Ich malte es bunt an und stekcte es auf meinen Monitor.

Kollege 1: „Machst du mir auch eins?“

Also falte und bemalte ich ein weiteres Boot.

Am nächsten Tag war Kollege 2 wieder da, sah das Boot: „Ich will auch eins!!!“

Ich faltete und malte ein drittes Mal.

Und ja, ich hab drei Kollegen im Büro und nochmal ja, an jedem Monitor hängt nun ein buntes Papierboot.

Aber damit noch nicht genug, denn die Welle ist übergschwappt.

In die Nachbarbüros befindet sich inzwischen auch schon bunte Papierboote. –

Von mir gebastelt und bemalt. 😉

Da kam mir die Idee:

Warum denn nur hier?

Der Sommer ist schließlich endlich da und Urllaubsstimmung macht sich breit.

Also macht mit:

Verschönert euere Monitore mit einem bunten Papierboot – und die der Kollegen und Familienmitglieder am besten gleich mit. 😉

Foto machen – Blogeintrag verfassen (gerne mit Verweis auf „Gedankenteiler“) und die Welle weitertragen.

Bin gespannt auf eurer Boote.

VIEL SPAß & einen entspannt-bunten Sommer 🙂

 

Dieses Gefängnis lebt!

„Wir verbieten Wachstum und somit den Verfall.

Ehrgeiz und somit die Verzweiflung.

Denn das eine ist nur das verzerrte Spiegelbild des anderen.

Vor allem aber ist die Zeit verboten.

Von nun an wird nichts mehr sich wandeln.“

Das Dekret von König Endor

 

~°~ Das Buch ~°~

 Catherine Fisher

Incarceron

Fliehen heißt sterben

Verlag: blanvalet

Seiten: 475

Erscheinungsjahr: 2014

ISBN: 978-3-442-26993-8

 

~°~ Klappentext ~°~

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis, dessen Inneres aus Metallwäldern, verfallenden Städten und endlosen Weiten besteht. Niemand kann hier entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen. Unzählige Gegner warten auf sie. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt …

>>> ACHTUNG! SPOILER! <<<

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Okay, ich gesteht: Ich habe es (wieder) getan. Dieses Buch habe ich wegen seines Covers gekauft. Wie magisch zog mich der geprägte Schlüsseln auf dem Titelbild in seinen Bann. Erst einmal in der Hand las ich mir den Klappentext durch und die Entscheidung war endgültig getroffen: Ich MUSSTE diesen Roman lesen. Soviel sein schon einmal verraten: Ich habe es nicht bereut!

Die Geschichte handelt von einem Gefängnis, welches „Incarceron“ genannt wird. Es ist eine eigene Welt. Ein Gefängnis welches (fast) keine Grenzen kennt. Erschaffen wurde es vor hunderten von Jahren, als Experiment. Nichts sollte verschwendet, jedes Molekül recycelt und wieder verwertet werden. In den einzelnen Epochen der Zeit sollten die Gefangenen, fern abseits von der Welt, die sie nicht mehr wollte, sollten sie ein Sorgenfreies Leben führen. An nichts sollte es mangeln. Doch das Experiment scheiterte. Statt blühenden Wiesen, üppiger Nahrung und Harmonie herrschen in Incarceron Verrat, Hunger und Trostlosigkeit…

Hier lebt auch Finn. Ein Zellengeborener. Erschaffen vom Gefängnis selbst. Zusammen mit seinem Eidbruder Keiro kämpft er ums Überleben. Tag für Tag. Auf seinem Arm befindet sich eine Tätowierung: Ein Schwan. Was dieser bedeutet weiß niemand, nicht einmal Finn selbst. Doch dann findet er etwas. Eine Art Kristall in dem ein Schwan eingearbeitet ist. Dieser erweist sich als Schlüssel der die Toren Icarcerons öffnet. Zusammen mit seinem Bruder Finn und einem kleinen Mädchen, welches er gerettet hat, macht er sich auf die gefährliche Reise zum Tor. Nicht einmal ahnend wo dieses sich überhaupt befindet. Als wäre die Situation nicht schon verworren genug, beobachtet das Gefängnis die drei auch noch auf Schritt und Tritt – und will die Insassen definitiv nicht hergeben!

Claudia hingegen ist ein junges Mädchen außerhalb von Incarceron. Sie weiß vom Gefängnis, denn ihr Vater ist der „Hüter“ des selbigen. Allerdings kennt sie nur die Geschichten, in denen die Menschen dort glücklich sind. Von der Wahrheit ahnt sie nicht einmal etwas. Doch Claudia ist eifersüchtig auf das Gefängnis, denn ihr Vater verbringt nicht nur viel Zeit mit seinen Hüteraufgaben, sondern will sie auch noch verheiraten. Den Prinzen den sie heiraten soll, mag sie jedoch gar nicht.

„Man versuchte sie zu isolieren. Sie hatte damit gerechnet, und Jared hatte sie darauf vorbereitet. Man wollte sie alleine am Hof der Königin Sia haben, sodass sie niemanden vertrauen konnte. Aber das würde sie nicht zulassen.“ (S. 174)

„Nur die Hälfte des Tieres war organisch; der Rest war ein Sammelsurium aus verschiedenen Metallen, die erfindungsreich zusammengeflickt worden waren.“ (S.181)

~ Geschichte/ Handlungsstränge ~

Der Schreibstil ist leicht anspruchsvoll. Saloppe Wörter oder Sätze kommen äußerst selten vor, doch der Roman lässt sich schnell und flüssig lesen. Ein zurückblättern, um Zusammenhänge zu verstehen, ist nicht nötig. Alles fügt sich nach und nach. – Auf Grund des sich immer weiter aufbauenden Spannungsbogens, kann dieses gefühlt viel zu lange dauern. 😉 Immer wenn die Charaktere (und ich^^) eine Atempause hatte und ich dachte: „Jetzt weiß ich ENDLICH wer mit wem wieso und überhaupt.“, dann kam er wieder: Der von mir so geliebte Überraschungseffekt! Während der ganzen 475 Seiten „klebte“ ich an dem Buch. (Als ich mich auf die Bahnfahrt freute, damit ich endlich die letzten Seiten lesen konnte, traf ich einen Bekannten. Wir hatten uns eine Ewigkeit nicht gesehen, daher lies ich mein Buch stecken und unterhielt mich mit ihm. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es gar nicht erwarten konnte, dass er endlich ausstieg. – Und es lag nicht daran, dass ich ihn nicht mag. ;))

~°~ Fazit ~°~

Zwei Schicksale, miteinander verbunden, führen zusammen. Eine einzigartige Geschichte um Leben und Tod, Wut, Trauer, Liebe und Verrat nimmt ihren Lauf …

Ich LIEBE dieses Buch. Es gibt sogar schon einen zweiten Teil, wenn auch (leider) nur als Hardcover. 😉

Incarceron

~°~ Über die Autorin ~°~

 Catherine Fisher ist die Autorin vieler fantastischer Kinder- u. Jugendbücher sowie zweier preisgekrönter Gedichtbände. Mit Incarceron gelang ihr der große internationale Durchbruch. Catherine Fischer lebt und schreibt in Wales.

DRECKig & MÖRDERisch – Die Antworten des Mörders … [Part 3]

So langsam mache ich mir keine Sorgen mehr, wenn Miguel mal wieder spontan verschwindet. Aber ich muss zugeben, dass es mich immer neugieriger macht. Natürlich (!) möchte ich wissen, wo er sich rumtreibt. Auch wenn mich das nichts angeht. Eigentlich … Vielleicht sollte ich bei nächsten Mal einfach hinterher schleichen??? … Während ich mir so meine Gedanken mache, höre ich ein vertrautes Geräusch, welches die Verschmelzung von Metall und Porzellan bedeutet. Völlig klar: Miguel hat es wieder geschafft sich ins Haus zu schleichen. Da kommt er auch schon. Wie erwartet mit Kaffeetasse in der einen und Zigarette in der anderen Hand.

~°~ Das Interview ~°~

Miguel: *grinst über’s ganze Gesicht* „Óla!“

StMoonlight: *seufzt* „Ich frag‘ gar nicht erst … Lass uns einfach direkt weiter machen.“

Miguel: „Schieß los.“

StMoonlight: Die passende Eingangsfrage hat Sandra wohl parat: Was meinst du wie lange warst du mit deiner jetzigen Tätigkeit bereits in Gedanken beschäftigt, bevor du zum Tun übergegangen bist?“

Miguel: „Die ersten Instinkte dafür entwickelte ich mit 7, als ich beim Zerdrücken eines Schokoschweines mich fragte, wie es sich für ein echtes anfühlen würde.“

StMoonlight: (meint bei der letzten Frage ein Blitzen in seinen Augen gesehen zu haben.) Manchmal sieht, liest oder hört man etwas, bei dem man denkt „tolle Idee“. Wie es bei dir ist möchte caterina gerne wissen. Gibt es berühmte – reale oder fiktive – Vorbilder, die dich inspirieren? Oder bist du bzw. sind deine Taten einzigartig?“

Miguel: „Jack the Ripper hat mir einige Dinge hinterlassen, auch von Edgar Allen Poe lasse ich mich gerne inspirieren.“

StMoonlight:Queen of Home scheint ganz schön neugierig. Wie sie selbst schreibt, würde sie brennend interessieren ob du spontan getrieben wirst oder lange und bis ins kleinste Detail planst. Außerdem wann du mit dem Morden angefangen und ob du eine Trophäensammlung hast.“

Miguel: “ Das sind ja viele Fragen auf einmal, fange ich mal an: Inzwischen ist alles bis ins kleinste Detail geplant und organisiert. .Das mit dem Morden begann vor ca. 5 Jahren. Eine Trophäensammlung habe ich nicht, daran könnte ich überführt werden, außerdem halte ich mich an: Bilder an die ich mich nicht erinnere sind es nicht wert aufbewahrt zu werden. Also habe ich alle meine Photos verbrannt.“

StMonlight: „Auch wenn ich die Antwort zu kennen glaube, so fragt Crischo, ob Dich manchmal ein schlechtes Gewissen plagt?“

Miguel: *guckt irritiert* „Was ist das?“

StMoonlight: „Man sagt ja, dass viele Mörder nach der Tat zurück zum Tatort gehen. Oder zumindest zum Opfer auf den Friedhof. Hast Du auch so ein “Ritual”? Oder nimmst Du Dir Souvenirs vom Opfer mit? Das interessiert Pamala Reid brennend.“

Miguel: „Weder noch, beides erhöht das Risiko, dass ich erwischt werde.“

StMoonlight: „Du machst das ganze ja sicher nicht ohne Grund. Der Meinung ist Swantje Eilers. Sie schreibt: Ich würde gerne wissen was genau an einem Mord befriedigend ist?? Tötest du nur aus Spaß oder ist das Töten eine Art Zwang? Und eine Frage hab ich noch. Wen tötest du? Sind es Unschuldige oder andere Verbrecher?“

Miguel: „Zu sehen, wie die Opfer begreifen, dass es endgültig ist. Und die Opfer sind durch die Auftraggeber vorgegeben.“

StMoonlight: Magguieme ahnt das du einen starken Verbündeten hast: Den Tod. Bitte erzähle uns von ihm. Wie fühlt er sich an? Wie riecht er? Wann hast du dich entschieden, mit ihm zusammenzuarbeiten? Was macht diese Kooperation leicht? Wie wirst du einst sterben?

Miguel: „Er fühlt sich gar nicht an und er riecht nicht. Er ist einfach (immer) da. Die Kooperation bot er mir an. Ich sollte ihm Menschen zufuehren, dafuer haellt er seine schützende Hand über mich. – Ich werde den Zeitpunkt meines Todes und die Art zu gegebener Zeit selbst bestimmen…“

StMoonlight: (*grinst*)Birgit hat eine sehr kreative Frage: Sie möchte wissen, ob Dir trotz all Deiner Taten bei einem Disney-Happy End die Tränen kommen.“

Miguel: „Ja, vor Wut.“

StMoonlight: „Du lebst ja immer mit dem Risiko verhaftet zu werden. Elke H fragt dazu, ob Du Dir schon mal überlegt, wie es sein wird, wenn Du erwischt wirst und im Gefängnis landest.“

Miguel: „Nein, zu utopisch.“

StMoonlight:Monika V. stellt sich vor, dass du auf einen anderen Mörder triffst. Was würdest du diesen dann fragen?“

Miguel: *schüttelt verächtlich den Kopf* „Es käme zu keinem Gespräch, ich mag keine Konkurrenz.“

StMoonlight:Mosahi würde gerne wissen wie du am wenigsten gern ermordet werden würdest und wie am liebsten.“

Miguel: „Zu erst einmal natürlich gar nicht, aber wenn, dann will ich meinem alten Kumpel dem Tod ins Auge lachen, das Sterben also mitbekommen. Kurz von hinten wäre also die schlimmste Variante.“

StMoonlight:Claudia Kolberg und nilibine70 fragen sich, ob du dich gebauchpinselt gefühlt hast oder gar abgehoben bist. Wie ist es wenn man seine Taten in einem Buch niedergeschrieben findet? Ist es realitätsnah oder hast du das anders empfunden als es dargstellt wurde?“

Miguel: „Zuerst ja.“ *zwinkert* „Da ich im direktem Draht zum Autor stand, ist alles genauso, wie es niedergeschrieben wurde.“

StMoonlight: Glücklicherweise bist du ja „nur“ ein Romanmörder. Auch darauf, also auf dich als Reale Person, sind die Leser neugierig. Sabine: möchte beispielsweise wissen, wie es sich anfühlt, unschuldig (oder eben nur per Bewerbung) zum Mörder zu werden. Verrätst Du es ihr?

Miguel: *verzieht die Mundwinkel zu einem schlemischen Lächeln* „Ja, mache ich. Aber bist DU dir wirklich sicher das ich nur ein Romanmörder bin??? Aber zur Frage von Sabine: Eigentlich ziemlich klasse, immerhin habe ich mich gegen Konkurrenz durchgesetzt. Aber das ganze war/ist sehr spaßig. Angefangen vom direkten, netten Kontakt zum Autoren und meiner Beteiligung. Bis hin, dass meine Chefin das Buch im Urlaub las (ohne von mir zu wissen) und mich dann erkannte.“

StMoonlight:Sami fragst welches dein Lieblingshorrorfilm ist.“

Miguel: „Die Tagesschau., das mein ich ernst!“

StMonlight:Sabienefragt sich, ob du auch noch andere Hobbies hast.“

Miguel: *zwinkert* „Weißt du doch. Kaffee und Zigaretten. Ja, ab und zu Fotografieren, DSA (Das Schwarze Auge) und Comix, bevorzugt Batman, Druuna, Canardo und Underground/unbekannte Sachen.“

StMoonlight: *fängt an zu lachen*Kristina H. bist du Gärtner?“

Miguel: *verzieht angewidert das Gesicht* „Ich hasse Natur und liebe Technik und die Stadt, also nein. Allerdings muss ich aus der WG den Rasen mähen, zählt das?“

StMoonlight: *schnaubt*Martin Baier hat wohl Angst um unsere Gewinnern. Er fiebert mit der Frage, ob wirst Du den Gewinner töten, damit Du das Buch nicht hergeben musst.“

Miguel: (*seine Augen blitzen*) Nein, ich mag meine Fans.

StMoonlight: „Na da hat sie ja Glück gehabt und wird sich sicher über das Buch freuen. Inzwischen dürfte es auch bei ihr eingetroffen sein. Danke Miguel, das war’s dann auch schon. Du kannst dich wieder von dannen machen, wenn denn dann du willst.

Miguel: *grinst übers ganze Gesicht* „Nö. Ich bleibe.“

Gewinner-Exemplar mit "Mörder"Widmung :)

Gewinner-Exemplar
mit „Mörder“Widmung 🙂

DRECKig & MÖRDERisch – Die Antworten des Mörders … [Part 2]

Ich warte und warte…. Die Stille wurde langsam unerträglich, die Dunkelheit hat mich inzwischen umhüllt. Ich spüre einen Luftzug, die Vorhänge wehen. Hatte ich das Fenster nicht geschlossen? Ich schließe es. Plötzlich höre ich ein Geräusch aus der Küche. Ein eigenartiges Blubbern durchbricht die Stille. Während ich mich noch frage, was da vor sich geht taucht plötzlich Miguel im Türrahmen aus, eine dampfende Tasse in der Hand – und ein merkwürdig befriedigendes Grinsen im Gesicht: „Bin wieder da.“ Mir fällt nichts ein. Ich nicke nur und deute auf das Sofa. Miguel setzt sich, dreht sich eine Zigarette und sagt mit einem befriedigten Lächeln: „Kann weitergehen.“ Ich sammel mich und stelle weiter Fragen.

~°~ Das Interview ~°~

StMoonlight: „Ich nehme an, ich brauche dich gar nicht fragen wo du warst?“

Miguel: *grinst* und schweigt

StMoonlight:lysander1330 hat gleich zwei Fragen auf einmal: Was geht in Dir Vor während der Planungen und Ausführung der Tat und worin besteht Deine letztendliche Zufriedenheit?“

Miguel: „Während der Tat gehe ich die nexten Schritte durch, durchlaufe alles im Kopf. Meine Zufriedenheit besteht darin, dass ich erfolgreich war. Dabei besonders wenn ich viel Zeit fuer die Tat hatte.“

StMoonlight:mestrayllana1 möchte wissen wie sich das Erkennen in den Augen deiner Opfer anfühlt, wenn sie begreifen, dass es kein Entrinnen gibt.“

Miguel: (*lächelt*)  „Das Erkennen ist der Zeitpunkt in dem ich meinen Kopforgasmus bekomme.“

StMoonlight: „Das Letzte bist du sicher nicht, doch bigeyesramona fragt was das Letzte ist, das du deinen Opfern mit auf den Weg gibst? Ein paar Worte, eine Melodie, ein Symbol, ein Blick?“

Miguel: „Nichts, denn das ist der Ort, an dem sie landen.“

StMoonlight:Gewinnerin Caren möchte einfach nur wissen, wie  du auf die Mordwaffe gekommen bist. Vielleicht bekommt zu dem Buch ja auch noch eine Antwort?“

Miguel: (*zwinkert*) „Aber nur, weil heute die Sonne scheint. Ist von Fall zu Fall unterschiedlich, will ich abschrecken, muss ich still sein, wenig Spuren hinterlassen, muss es schnell gehen.“

StMoonlight:Pudelmütze stellt eine Frage, die auch mich aufhorchen ließ. Was machst du eigentlich, wenn du während der Tat bemerkst das du ganz dringend mal musst? Machst du dir dann in die Hose oder nimmst du dein Opfer mit auf´s Klo?“

Miguel: „Da ich jede einzelne Tat akribisch plane, war ich vorher pissen.“

StMoonlight: „Manchmal inspirien Songs. Krpfen35 fragt sich, wie es bei dir ist. Hast du eine bestimmte in Musik im Kopf während bzw. vor oder nach den Morden?“

Miguel: „Nein, ich brauche einen klaren Kopf beim Vorbereiten, bei der Tat und beim Abhauen/Spuren verwischen. Allerdings spuckt mir ab und an „Heart and soul / Joy Division“ durch den Kopf.“

StMoonlight:QueenOfHome möchte vermutlich ein Souvenier: Gibst du dir besonders viel Mühe keine Spuren zu hinterlassen oder denkst du nicht weiter darüber nach.“

Miguel: „Spuren hinterlasse ich nur bewusst, wenn ich abschrecken will.“

StMoonlight:Christine F. möchte wissen was du dabei empfindest, wenn Dein Opfer sein Leben aushaucht? Schon mal eine Spur von Mitleid oder schlechtem Gewissen verspürt?“

Miguel: „Wuerde es etwas an der Situation aendern wenn ich Mitleid hätte?“

StMoonlight:dany1705 fragt was das Erste ist, was Du nach einem Mord tust.“

Miguel: (*hebt Kaffeebecher und Zigarette in die Höhe*) „Wenn ich vom Tatort weg bin? Kaffee und Zigarette.“

StMoonlight: „Ich mag gerne Softes und fruchtiges Eis. Wie ist es bei dir? Welch ein Eis bevorzugst Du nach deinen Taten? Das möchte occ wissen.“

Miguel:  „Ich hab mir bis heute nicht gemerkt, wie es heisst. Es ist ein Kugel, blau und schmeckt nach Chemie und Zucker.“

StMoonlight:Betty M. möchte scheibar ein Bierchen mit dir trinken gehen, denn ihre Frage: Gönnst du dir nach getaner Arbeit auch ein Feierabendbier?“

Miguel: (*winkt mit dem Kaffeebecher*) „Nein, bin überzeugter Koffeinjunkie.“

StMoonlight: „Ist dir das Töten bewusst? Wie fühlst du dich nach einem Mord? Wie unsereiner am Feierabend? Oder beginnt umgehend die Planung der nächsten Untat? Das sind Fragen die Wortakzente/Kinderohren und Bettina Huchlerbrennend interssieren.“

Miguel: „Natuerlich ist es mir bewusst. Befriedigt, mit innerer Ruhe. Den nexten Plane ich dann normalerweise noch nicht, mein Gehalt reicht fuer eine lange Zeit.“

StMoonlight:Seltsamwunderlich fragt sich wie lange du deinen ersten Mord geplant hast oder ob es eher eine spontane Handlung war.“

Miguel: Den ersten Mord habe ich sehr akribisch geplant, allerdings war das Motiv privater Natur. Die Vorbereitungszeit hat fast 2 Monate gedauert (Ort/Zeit/Tatwaffe/Alibi).

StMoonlight: „Wenn Du nach Hause kommst und siehst, dass ein Polizeiauto vor dem Haus steht, woran denkst Du dann? Was Sira denkt weiß ich leider nicht, aber auf deine Antwort bin ich gespannt.“

Miguel: „An das Nachbarspaar, das sich regelmaessig pruegelt. Wenn die Polizei wegen mir da waere, waeren sie vorsichtig genug es mir nicht zu zeigen.“

StMoonlight:Bettina´s Welt fragt sich, ob es leichter ist zu morden, wenn man schon ein paar Menschen um die Ecke gebracht hat? Oder ist es für dich immer wieder aufs Neue aufregend?“

Miguel: (*bekommt ein blitzen in den Augen*) „Aufregend ist es immer wieder, ist halt sehr abwechslungsreich und ich nähere mich der absoluten Pefektion. Aber ist schon richtig, es wurde immer leichter.“

Wie aus heiterem Himmel springt Miguel auf, klemmt sich eine frisch gedrehte Zigarette hinters Ohr und verschwindet… Mal wieder … Noch sind einige euerer Fragen offen, aber ich bin zuversichtlich, dass er zurück kommt. Wer weiß, vielleicht komme ich auch hinter das Geheimnis, wo er gesteckt hat!?

DRECKig & MÖRDERisch – Die Antworten des Mörders … [Part 1]

Das Gewinnspiel zum Welttag des Buches 2014 ist beendet, die Gewinnerin gezogen und das signierte Buch so gut wie auf dem Weg zu ihr. Doch etwas bleibe ich euch, liebe Leser, noch schuldig: Antworten. Ihr habt viele tolle und interessante Fragen an den „Mörder“ gestellt. Todesmutig habe ich mich ihm gegenüber gestellt und Miguel hat sich die Zeit genommen, um JEDE EINZELNE zu beantworten! Folgt mir in die tiefen Abgründe einer schwarzen düsteren Seele …

~°~ Das Interview ~°~

Vor mir: Ein Mörder. Alles an ihm wirkt dunkel. Die Beine hat er lässig übereinander geschlagen, eine schwarze Haarsträhne fällt in sein Gesicht. Sein Blick durchdringend. Ein eisiger Schauer läuft mir über den Rücken, meine Nackenhaare stellen sich auf. Ich fühle ein prickeln auf der Haut: etwas zwischen Faszination und Angst. Vielleicht werde ich sein nächstes Opfer? … Doch ich schlucke meine Angst herunter und stelle, im Namen meiner treuen Leser, die erste Frage:

StMoonlight: „Jeder fängt mal klein an. Elja interessiert sich für deine Kindheit. Sie möchte gerne wissen, ob du dich als Kind verkleidet hast und wenn, als was.“

Miguel: „Nein, verkleidet habe ich mich nie gerne, und tue es auch heut noch nicht.“

StMoonlight: „Gab es denn zumindest eine Jahresfeierlichkeit, die du besonders mochtest?“

Miguel: „Als ganz kleines Kind habe ich Weihnachten geliebt, weil der Baum so schön glitzerte.“

StMoonlight (*bekommt eine Gänsehaut, da sie sofort an ein blinkendes Messer denken muss.*): „Hast du (gern) mit anderen Kindern gespielt und wenn ja, was am liebsten und welches Spiel mochtest du gar nicht?“

Miguel: „Ich habe auch mit anderen Kindern gespielt, aber sehr oft alleine. Ich mochte nie Ringlein, Ringlein, Du musst wandern.“

StMoonlight: „Damit es überhaupt zu einem Mord kommen kann, braucht man natürlich ein Opfer. Caren und mestrayllana1 möchten gerne wissen, wie du deine Opfer auswählst. Ist es ein Blick, eine Geste, ein Lächeln? Oder eine Tat, ein Vergehen? “

Miguel: (*selbstzufrieden*) „Ich wähle (nicht mehr) aus, ich werde bezahlt. Die Auftraggeber wählen aus. Ich kriege die Opfer zugeteilt. Es sind Aufträge.“

StMoonlight: QueenOfHome möchte wissen, ob du eine bestimmte Sorte von Opfern bevorzugt oder ob es dir ans morden an sich geht.“

Miguel: „Ich bevorzuge inzwischen die Opfer, für die ich bezahlt werde. Da genieße ich vor allem die sanftmütigen, Gutgläubigen.“

StMoonlight: (*seufzt erleichtert*) „Planst du für jedes eine spezielle Art zu töten?“

Miguel: (*grinst breit*): „Ja! Jedes Opfer kriegt den Tod, den es verdient.“

StMoonlight:Ploffivandeplooink möchte gerne wissen, was das erste war, was du getötet hast.“

Miguel: (*Hass blitzt in seinen Augen auf*) „Meine zweite Frau!“

StMoonlight: „Weißt du, welches psychische Trauma Ihr Verhalten auslöste?“

Miguel: „Ihre Art die Ehe mit mir zu führen, ihre Verlogenheit.“

StMoonlight: (*bekommt große Augen*)QueenOfHome ist ganz mutig und fragt dich nach dem vielleicht dunkelsten Geheimnis: Welches ist der Grund, warum du überhaupt mordest?“

Miguel: (*bekommt ein Leuchten in den Augen*) „Weil ich es KANN!“

Miguels Mundwinkel ziehen sich zu einem schmalen Strich zusammen und deuten ein Lächeln an. Mit wehender Haarsträhne steht er auf und schreitet Richtung Tür. Ich schaue verwirrt, unfähig etwas zu der plötzlichen Reaktion zu sagen. Dann dreht er sich noch einmal um. Ein eisiger Blick trifft mich: „Ich habe Dinge zu erledigen.“ Verwirrt frage ich: „Was denn für Dinge?“ Miguels Lächeln wird breiter, in seinen Augen blitzt etwas auf: „Dinge eben.“ antwortet er und verschwindet in die Dunkelheit …

HappyCat: Kater findet nach 12 Jahren (!) sein Herrchen wieder

Wer mit Tieren lebt weiß wieviel Sorgen man sich macht, wenn der Gefährte einfach verschwindet. So ging es auch dem Herrchen von Kater Arion, als der „Kleine“ nicht mehr nach Hause kam. Irgendwann glaubt man, dass der Kleine Freund verstorben ist… Die beiden hatten sogar gemeinsame Ausflüge gemacht und überhaupt viel gemeinsam unternommen. Um so tiefer ist die Trauer. Man muss lernen mit dem Verlust zu leben. So auch das Herrchen dieses Katers. Er zog irgendwann um, wechselte die Stadt.

Zwölf Jahre später: Im Tierheim Riem wird ein älterer Kater abgebenen. Angeblich sei er agressiv und unnahbar. Einer Pflegerin im Katzenhaus kam das merkwürdig vor, denn dort verhielt sich der 14 Jahre alte Kater ganz anders. Sie lies den Chip des Tieres auslesen und kam zu einem überraschendem Ergebnis:

Die Daten auf dem Chip waren nicht identisch mit dem Mann, der die Samtpfote abgegeben hatte. Vielmehr besagte die Datenbank, dass dieser Kater vor zwölf Jahren als vermisst gemeldet wurde. Die Leiterin der Tierheim-Vermisstenstelle machte sich ans Werk und fand den Mann wieder. Dieser zögerte nicht, setzte sich ins Auto und fuhr die 700 Kilometer (!), um seinen „alten“ Gefährten abzuholen.

Arion näherte sich erst vorsichtig seinem „alten“ Herrchen, lies sich dann von ihm streicheln und kraueln. Als er die ausgestreckten Finger des Mannes ableckte, war (nicht nur den Angestellten) klar, dass der Kater sein Herrchen, nach all der Zeit, wieder erkannt hat. ❤

So sehr euch ein zugelaufens Tier auch ans Herz gewachsen ist, denkt immer daran: Irgendwo dort draußen gibt es vielleicht jemanden, der sich Sorgen um euer Findelkind macht und mit ihm schon durch Dick und Dünn gegangen ist …

Arion (Foto: Tierschutzbund)

Arion
(Foto: Tierschutzbund)