Eindrücke eines Wochend-Trips – Hamburg (Teil 3)

Einer geht noch: Ein Blogbeitrag zu meinem (unserem) Hamburg-Trip.

An was denken viele als erstes, wenn sie „Hamburg“ hören?

Ganz klar an:

 Station 10 – Fischmarkt

„Immer wieder Sonntags …“ findet er statt, der berühmt berüchtigte Hamburger Fischmarkt. Sozusagen direkt an der Elbe. Wer dort hin will muss wirklich Frühaufsteher sein, denn während des Sommers (April – Oktober) geht er von 5:00 Uhr bis 09:30 Uhr, im Winter (November – März) bleibt nicht viel Zeit, der Markt beginnt „erst“ von 07 Uhr – 09:30 Uhr. – JA, alle Zeiten sind MORGENS!!!

Mein Göttergatte und ich wollten es uns nicht entgehen lassen, wenn wir auch erst gegen Mitternacht ins Bett konnten, da de Bootstour ja so lange dauerte. – Und glaubt mir, ich werde zickig wenn ich müde bin! Und ich werde nie zickig! (Na ja, außer wenn mir kalt ist. Und wenn ich Hunger habe. Und wenn ich auf die Toilette muss. Aber sonst nicht. Wirklich!!!)

Wir waren, auch ohne Wecker, rechtzeitig wach und stapften, durch den trüben Morgen, zur großen Elbstraße.

Der erste Eindruck: „Warum sperren die für den Fischmarkt alles ab?“ Der zweite: „Warum sind hier so viele Taxen?“ Dass DAS nichts mit dem Markt zu tun hatte sollten wir später erfahren …

Fischmarkt
Fischmarkt

Schon von weiten hörten wir Musik und lautstarke Stimmen, um nicht zu schreiben G E S C H R E I. Hier waren wir richtig. Leider sahen wir aber auch jede Menge Menschen, trotz trüb-grauem Himmel. Aber: Wenn man schon einmal so weit vorgedrungen ist, dann heißt es auch ab ins Getümmel! Ein Spießrutenlauf, okay eigentlich eher Slalomlauf, begann. Und ja, teilweise zerrte es doch schon an den Nerven, (Ich HASSE Menschen!)

Natürlich blieben wir auch bei dem ein oder anderem Stand stehen – und versuchten angesichts der Preise nicht in Ohnmacht zu fallen…

Den schönen Gegensatz boten da die Marktschreier. Mit Worten wie „und noch einer“ oder „dabei dabei …“ erfüllten sie unsere Ohren. Wie ihr ja wisst hasse ich shoppen, aber hier siegte der Verstand: Im Kopf überschlug ich was die Ware an Wert hat, die da in einem Korb oder einer Tüte landete… und ja, es war günstiger als im Einzelhandel! (Welch‘ Vorteil, wenn man mal Packerin im Supermarkt war! ;))

Ausbeute ;)
Ausbeute 😉

Vielleicht lag es an meiner Erkältung, das mich die bunten Früchte so anlachten. Als flüsterten sie mir zu: „Du brauchst uns! Wir haben Vitamine!“ Verdammt! JA, so ein prall gefüllter

Obstkorb mit exotischen Dingen wie Ananas und Kokosnuss, Wassermelone, Bananen, Nektarinen, Orangen, Pampelmusen, Weintrauben, Cocktailtomaten und noch vielem mehr wechselte in unseren Besitz … Glücklicherweise inklusive einer stabilen Tasche!

Nicht weit und ich erlag wieder. Genau genommen hat Ron mich geschubst! Und zwar am Süßwarenstand. Ihr wisst ja; Ich LIEBE Süßigkeiten. Meine Drogen sind Süßigkeiten, sag‘ ich immer. Als beim Schokoladenkönig die nächste Runde eingeläutet wurde und ich mich noch immer fragte was ich nun machen sollte, stieß mich mein Göttergatte von hinten an. Ein „Jetzt geh schon!“ und ein breites Grinsen konnte ich vernehmen – und stand schon, bewaffnet mit einer Tüte, vorm König! Das Gleichgewicht war wieder hergestellt: Vitamine UND Naschen. *grins*

Unser Plan war es eigentlich hier, in der Nähe, auch gleich zu Frühstücken. Blöderweise hatte noch alles zu. Nur der ansässige Bäcker hatte auf. Nur der hatte zwei Probleme: Zum einen war er propenvoll und zum andere redete das Personal nicht mit mir! Hallooooooo??????? Was war an diesem verflixten Morgen eigentlich los, dass mich jeder ignorierte? *grmpf* Ron befriedigte seinen Magen noch schnell mit einem „must have“, dem obligatorischem Fischbrötchen. (Ich fing einfach an den Obstkorb zu plündern und mir Weintrauben einzuverleiben. ;))

Nun hatten wir einen großen – und vor allen Dingen schweren – Korb mit (u.a.) Obst und eine leichte Tüte mit Naschwerk. (Da waren die Kalorien schwer!^^) Das musste nun ins Hotel geschafft werden. 30 Minuten Fußweg … Es fing an zu regnen …

Der Rückweg erwies sich als komplizierter, denn die Absperrungen zogen sich nun Kilometerweit. Wie wir dann auch schnell feststellten handelte es sich hier um ein Radrennen. Toll! Wegen den Rennradfahrern mussten wir Umwege laufen. 😉

Station 11 – Hauptbahnhof

Da wir nicht nur noch Zeit hatten, sondern vor allen Dingen auch ziemlich durchgeschwitzt waren, genehmigten wir uns erst einmal eine Dusche. Mein Kopf schwirrte inzwischen noch viel mehr und ich hielt mich nur mühsam auf den Beinen. Eigentlich hatten wir noch weitere Besichtigungen geplant doch, Erkältung und Migräne sei dank, war ich schon froh überhaupt irgendwie nach Hause zu kommen … 😦

Aber vorher mussten wir dringend noch etwas erledigen: Frühstück! Ich hatte seit dem Mittag im Lüneburg keine feste Nahrung mehr zu mir genommen. Wirklichen Appetit hatte ich noch immer nicht, aber mein Magen wollte etwas zum Verdauen und ich brauchte DRINGEND ein Heißgetränk. – Es könnte nämlich sein das ich ohne morgendliches Heißgetränk auch zickig werden…. – Ich sagte KÖNNTE … 😉

Da wir noch eine Stunde Zeit hatten suchten wir uns was zum hinsetzen und kehrten bei „Coffee Fellows“ ein. Von dem Laden hatte ich vorher noch nie was gehört. Da bin ich dann ja immer besonders neugierig. Hier setzt man auf Bagels. Alles wird wirklich frisch zubereitet. Da wartet man doch gerne ein paar Minuten. – Und lecker war mein großer Latte Caramel und mein Tomate-Mozzarella-Bagel allemal! (Und teuer. Aber lecker!^^)

Coffee Fellows
Coffee Fellows

An diesem Nachmittag war, für meinen Schatz, Rollenspiele-Sonntag (DSA = Das schwarze Auge). Durch unseren Hamburg-Trip hätte er eigentlich nicht teilgenommen. Da wir es aber beide für totalen Blödsinn halten, dass einer von uns Zuhause bleibt, nur weil der andere krank ist (Außer natürlich der Partner ist auf Hilfe angewiesen!) zog mein Held in die Weiten Aventuriens. Und ich? Ich zog, wohl behütet von zwölf Pfoten auf’s Sofa und lies die vielen Eindrücke des Wochenendes sacken …

~°~ Hier nochmal alle Beiträge über das Wochenende im Überblick ~°~

Ich hoffe meine „kleine Reise“ hat euch gefallen. – Keine Sorge, es werden weitere folgen. Nicht nur Reiseberichte. ;o)

1.) https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/07/20/eindrducke-eines-wochend-trips-luneburg-teil-1

2.) https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/07/23/eindrucke-eines-wochend-trips-luneburg-teil-2

3.) https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/07/25/eindrucke-eines-wochend-trips-luneburg-teil-3

4.) https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/07/26/eindrucke-eines-wochend-trips-hamburg-teil-1

5.) https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/07/27/eindrucke-eines-wochend-trips-hamburg-teil-2

3 Comments on “Eindrücke eines Wochend-Trips – Hamburg (Teil 3)

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