STOP! Ice Bucket Challenge = Tierversuche!!!

„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel,

wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.“

[Albert Schweitzer]

>>> ACHTUNG! Nichts für seichte Gemüter! Enthält grausame Bilder von gequälten Tieren! <<<

Es ist Samstag, Wochenende. Viele von euch freuen sich endlich mal abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Ihr schaut auf den Social Networks was eure Freunde so machen, lacht über Videos bei denen sich Andere Eiswasser über den Kopf schütten. Ja, auch ihr habt schon von der sich immer weiter ausbreitenden „Ice Bucket Challenge“ gehört. Und da ist sie auch schon, eure Nomenierung. Aber mal ehrlich, fr Eiswasser ist es zu kalt, Urlaub ist eh zu Ende und Geburtstage stehen grade nicht an. Da spendet ihr lieber für den (vermeintlich) guten Zweck. Laut Regeln der Challange überweist ihr das Geld an die „ALS Association“. Ihr freut euch, kein Eiswasser und etwas Gutes getan. Super, da kann das Wochenede kommen.

Doch habt ihr auch einmal tiefer mit „ALS“ beschäftigt? Es steht für „Amyotrophe Lateralsklerose“ und ist eine Nervenerkrankung. Klar das Ärzte und Forscher versuchen ein Medikament oder eine Behandlungsmethode zu finden. Ist ja auch eine tolle Sache. ABER: NICHT WENN ANDERE LEBEWESEN DAFÜR LEIDEN / STERBEN MÜSSEN!

Ihr habt keine Ahnung was ich meine? Dann habe ich ein Foto für euch. Ich habe lange überlegt ob ich diesen Screenshot einfüge, denn mir kamen bereits beim ersten Mal die Tränen und hätte mich beinahe übergeben. Aber genau deswegen MUSS ich es hier zeigen, um die Menschen aufzurütteln. Es zeigt schließlich nichts als die unschöne und grausame Wahrheit … :,(

DAS ist es, was mit den Spendengeldern gemacht wird:

„Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ warnt daher AUSDRÜCKLICH davor an die „ALS Association“ zu spenden. Es gibt genügend andere Organisationen die keine Tierversuche durchführen, an die jemand spenden kann. Hier findet ihr die Stellungnahme des Vereins: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/projekte/stellungnahmen/1612-tierversuche-in-der-als-forschung

Bitte unterschreibt auch entsprechende Petionen gegen Tierversuche (nicht nur) bei der ALS-Foschung, beispielsweise diese:

http://www.thepetitionsite.com/683/112/085/stop-animal-laboratory-experiments-at-janssens-pharmaceutica-in-belgium-/?cid=FB_TAF

Versteht mich bitte nich falsch, ich möchte niemanden den Spaß verderben!!! Aber noch weniger möchte ich, dass andere Leiden müssen!!!

Es ist schlichtweg FALSCH!

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Stell dir vor du liest ein Buch – und plötzlich stehst du drin! [Rezension zu Delia Band 3]

Mia war so lieb mich nicht über den Ausgang ihrer Delia-Trilogie im Unklaren zu lassen. Sie stellte mir das auch Teil 3 kostenlos zur Verfügung. Lieben Dank dafür Mia! J Endlich komme ich nun dazu euch darüber zu berichten.

~°~ Das Buch ~°~

Mia Bernauer

Delia: Das Smaragdgrüne Feuer (Delia Trilogie 3)

Verlag: IRIS Line (24. Juli 2014)

Seiten: 227 (474 KB)

ASIN: B00M3WIF3W

~°~ Klappentext ~°~

Delia hat ihre Erinnerungen verloren und lebt ihr gewohntes Leben, bis sie von Leander und seiner Familie zu früh zurückgeholt wird. Cassian wurde aus dem Exil befreit und ist mit weiteren Verschwörern auf der Suche nach ihrer Energie. Auf Befehl der Therion soll Delia in der heilige Stadt Rijon gebracht werden, um sie vor Angriffen zu beschützen. Doch was, wenn die Verschwörer die geheime Stadt der Halbwesen zum Einsturz bringt, um Delia zu finden?

Trotzdem will Delia weiterhin zu einem Halbwesen werden, bis sie den Verschwörern begegnet, die ihrem Vorhaben in die Quere kommen und ihre Zukunft mit Leander für immer zerstören wollen.

Delia3 (3)

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Im Prinzip fängt die Geschichte dort an wo sie aufgehört hat. Eine kurze Einführung, die perfekt in die Handlung eingepasst ist, führt auch neue Leser sehr gut ein. Wer nun direkt mit Band 3 einsteigt wird hier nicht stehen gelassen. Es fängt schon rasant an. Delia wird zurück in die Welt der Mischwesen geführt, denn Cassian wurde aus dem Exil befreit und hat seinen Plan, die Therion zu stürzen, noch nicht aufgegeben. Um sie zu schützen soll Delia in die heilige Stadt Rijon gebracht werden. Doch die Stadt wird angegriffen …

Hier treffen noch einmal alle (? ;)) Akteure aufeinander. Viele davon, zum Beispiel Sebastian, lernt man näher kennen. Delia, die ich aus den anderen Bänden als tolerante junge Frau kennen gelernt habe, legt hier ein ganz anderes Verhalten an den Tag. Teilweise wird sie sogar unausstehlich. Doch auch das hat seinen Grund, der sich bald erklärt ….

Vom Schreibstil ist dieser Band ähnlich seinen Vorgängern, wenn auch etwas „erwachsener“. Diese Schreibstilveränderung passt aber hervorragend, da Delia auch immer reifer und erfahrener wird. So schafft die Autorin es auch die Vorsicht die Delia inzwischen an den Tag legt auf mich zu übertragen. Normalerweise bin ich mir bei einem Buch oft sicher wer mit wem und warum. Das war ich hier auch. Dachte ich. Ja, ich hatte auch Recht mit meiner Vermutung. Allerdings passierte bis dahin noch so viel, dass meine Überzeugung ins Wanken geriet. Eine Überraschung folgte der anderen und genau DAS liebe ich an Geschichten. Ich möchte mitgenommen werden auf eine spannende Reise bei der der Ausgang ungewiss scheint … In „Das Smaragdgrüne Feuer“ wurde mir genau das geboten.

Abschließend kann ich nur sagen dass die Autorin sich hier wirklich von einem Band zum anderen Band enorm gesteigert hat. Als Leser spürt man förmlich die Entwicklung. Ich hoffe Mia nimmt mir den Vergleich nicht übel wenn ich schreibe: Wie ein Schmetterling. Aus einer kleinen, unscheinbaren, Raupe wurde nach kurzer Zeit ein schillernder Schmetterling!

Von der Delia-Reihe bin ich wirklich begeistert und kann sie, zumindest nach Neuauflage uneingeschränkt (bzgl. Fehlerkorrektur), durchaus empfehlen. Holt euch am besten gleich alle drei Bände, ihr werdet sowieso in den Bann gezogen werden sie lesen zu wollen. 😉

Doch etwas gab es das selbst mich überraschte, ein Lächeln und Tränen zugleich in mein Gesicht zauberte: Die Danksagung am Ende des Romans. Diese Zeilen findet man ja häufig, grade bei deutschen Autoren. Auch wenn sie mit dem Buch selbst meist nichts zu tun haben, so lese ich sie doch gerne. Für mich das ist irgendwie so ein „richtiger Abschluss“ eines Buches. Und nun stellt euch mal vor ihr lest diese und plötzlich – steht ihr selbst darin! Würdet ihr „dumm aus der Wäsche gucken“? Ich habe es vermutlich getan und noch mehr als einmal nachgelesen. Doch, ja, tatsächlich hat die Autorin mich in ihrer Danksagung erwähnt! Das war eine riesen Überraschung – und, ich gestehe, es ging „runter wie Öl.“ 😉 Ganz ganz ganz lieben Dank liebe Mia! Es freut mich dass ich dir helfen konnte und noch mehr das du „uns“, deine Leser, nicht vergisst! ❤

~°~ Delia-Trilogie ~°~

(Meine Rezensionen)

Band I DELIA – Die saphirblauen Augen

http://wp.me/p1m3ZZ-Il

Band II DELIA – Das rubinrote Licht

http://wp.me/p1m3ZZ-JP

Band III DELIA – Das smaragdgrüne Feuer

http://wp.me/p1m3ZZ-Rf

Ich habe einen Plan! Sommerurlaub 2014 – Urlaubsfreude verbreiten

Ein kleiner, aber doch irgendwie wichtiger Punkt auf meiner Urlaubsplanliste war: „Urlaubsfreude verbreiten“. Ein wenig habe ich das ja bereits mit leckerem Essen aus Asien gemacht. (Zumindest leben die Esser noch und lecker fanden sie es auch. Haben sie zumindest behauptet. ;)) Aber da mit diesem Punkt meinte ich etwas anderes, etwas das zum Urlaub einfach dazu gehört.

Na, eine Ahnung WAS ich meine?

Ansichtskarten verschicken! Ich finde das gehört irgendwie dazu. Nicht zuletzt um andere neidisch zu machen. *lach*

Ich habe Grenzen überwunden, Stadtteile durchschritten – und bin noch immer in Bremen. Aber wer sagt denn, dass man Urlaubskarten nicht auch von Zuahuse verschicken kann??? Eben: Niemand!

Von „Balkonien“ gab es allerdings keine Karten. War aber nicht so wild, wir haben eh keinen Balkon! 😉

Dafür aber aus Bremen. – Wer hätte das gedacht? 😀

Da habe ich doch gleich mal den Stift geschwungen und ein paar – mehr oder weniger lieben – Leuten ein paar Zeilen geschrieben.

Ansichtskarten BremenÄußerst passend entpuppte sich auch die Ansichtskarte mit der ein Kollege mich aus Tschechien beglückte. Ich habe wirklich KEINE Ahnung wie er auf so etwas kommt…. ();o).

Lieben Dank Carsten. Die Karte hängt jetzt dort wo sie hingehört: Über meinem Bett. *fg*

Ansichtskarte

Achja, auch in Zeiten von Internet, What’s App & Co.: Manchmal ist Schneckenpost doch etwas Schönes! 🙂

Schicke Post

Ich habe einen Plan! Sommerurlaub 2014 – Alte Abneigung neu geprüft

Na, schon neugierig gewesen was sich hinter meinem Urlaubspunkt „Alte Abneigungen neu überprüfen“ verbirgt?

Es geht um ein Genre. Ein Filmgenre um genau zu sein. Wie einige bereits wissen bevorzuge ich hier, genau wie bei Büchern, Horror & Thriller. Und es gibt etwas das ich auch hier absolut NICHT mag: WESTERN!!!

Mein selbsterwähltes Bruderherz weiß davon und war der Meinung ich müsse vielleicht einfach mal eine „modernere“ Variante sehen. So bekam ich kürzlich eine DVD in die Hand gedrückt – mit einem breiten Grinsen – und dem Satz: „Bitteschön. Ein MODERNER Western.“

Western sind für mich „alte Schinken“ die meist in Sepia gehalten sind und eine grobe Körnung aufweisen. Dazu noch runtergekommene Saloons, Rubensfrauen mit Strumpfbändern und Haaren auf den Szenen, Pferde und eine Schießerei. Fertig. – Okay, ich gebe zu das ist eine wirklich sehr klischeehafte Beschreibung. Aber für mich sind Western vor allen Dingen eines: Immer das Gleiche – und verdammt langweilig!

Miguel drückte mir „Young Guns“ (Special Edition, wobei das sich nur auf den Zusatz und nicht auf den Film bezog) in die Hand. „Young klingt zumindest erst mal nicht alt. 😀 Allerdings ist der Film auch „schon“ von 1988 und wohl nicht so ganz modern… Als ich eines Abend dann, mal wieder, nicht einschlafen konnte, war das die perfekte Gelegenheit die Playtaste zu drücken …

Ich musste schon direkt am Anfang schmunzeln, denn einer der Darsteller ist Emilo Estevez… (Wer mein Selbsterwähltes Bruderherz nicht kennt: Man munkelt in seiner Familie, es würde einen gewissen Verwandtschaftsgrad – über 100 Ecken ^^ – geben. So sind die Spanier eben. Stolz auf ihre Herkunft. ;))

Worum geht’s in DIESEM Film?

Um die bekannte Wild-West-Legende von „Billy the Kid“ und seiner Bande:

White Oaks in New Mexico, 1878. In einer Zeit ohne Gesetz und Ordnung kämpfen die beiden Rancher John Tunstall und Lawrence Murphy um Land und Vieh, Lincoln County in New Mexico scheint nicht groß genug für ein friedliches Nebeneinander zu sein. Um sein Eigentum – aber auch sein Leben – zu schützen heuert der Engländer Tunstall junge Männer an Herumtreiber, Waisen, Außenseiter, die auf der Ranch allerdings nicht nur arbeiten müssen, sondern auch Lesen und Schreiben beigebracht bekommen. Denn um es im Leben wirklich zu etwas zu bringen, braucht es mehr als eine schnelle Pistole, lehrt John Tunstall „seinen Jungs“. Unter ihnen befinden sich auch der romantische ‚Doc‘ Scurlock, der in seiner Freizeit Gedichte verfasst, der ruhige und besonnene Richard Brewer, der Indio Chavez y Chavez, „Dirty“ Steve Stephens, Charley Bowdre und William H. Bonney, der später unter dem Namen „Billy the Kid“ zu fragwürdigem Ruhm gelangen sollte. Als Murphy seinen Widersacher Tunstall in einen Hinterhalt lockt, ihn skrupellos ermorden lässt und die Ranch niederbrennt, schwören die sechs jungen Männer Rache. Da der Sherrif einer von Murphys Leuten ist und keinerlei Interesse daran zeigt, die Mörder von Tunstall dingfest zu machen, sind Richter Wilson die Hände gebunden. Doch dem Anwalt Alex McSween, ein enger Freund des ermordeten John Tunstall, gelingt es, die sechs Schützlinge von Tunstall zu Hilfssheriffs zu machen, die mit der Suche nach dem Mörder des Ranchers betraut werden. Als Billy jedoch einen der Revolverhelden Murphys erschießt anstatt ihn zu verhaften, wird die Lage brenzlig. Ab sofort werden sie nicht nur von Murphys Männern gejagt …

Tapfer habe ich den GANZEN Film gesehen. Bis zum bitteren Ende! Und eingeschlafen bin ich auch nicht. 😉

Aber wie fand ich’s denn nun? Werde ich zu einem Westernfan?

Das ich nicht abgeschaltet habe ist erst einmal ein gutes Zeichen. (Wer mich kennt weiß allerdings das ich auch grauenvolle Bücher zu Ende lese. Selbst „Feuchtgebiete“. Nur bei „Herr der Ringe“, habe ich nach 30 Seiten kapituliert… ^^)

Aber zurück zu Billy & Co.: Tatsächlich habe ich gelacht, sogar an mehreren Stellen. Dieser Film ist nicht so trocken wie „alte“ Western. Die Handlung ist nachvollziehbar. Bis auf eine Stelle, die ist mir auch eine Woche später noch ein Rätsel. Kennt jemand diesen Film und kann mir bitte die Stelle mit dem Haschtee und dem Indianerdorf erklären? Warum können die in der Geisterwelt da durch reiten, werden aber dennoch gesehen und was soll das verflixte Huhn??? *verwirrt dreinschau* Allerdings bestehen 80 Minuten des Films aus bloßem rumgeballer, was ich sehr schade finde. Zwar sind es keine Duells im klassichen Sinne und es sit auch alles spannender, aber zu viel macht es eben nicht besser.

Von Ton, Schnitt und Kameraführung bin ich allerdings begeistert. Auch die Musikeinbelendungen sind eher modern und sogar ein wenig fetzig.

Okay, ja, DIESER Western war BESSER als andere die ich bisher gesehen habe. Aber für meinen Geschmack gibt es auch hier zu viel wilde Schießerei und eine verwirrende Teeszene.

Ich werde kein Westernfan. Zumindest noch nicht… 😉

Vorschläge für „moderne Western“ werden gerne entgegen genommen.

Ich habe einen Plan! Sommerurlaub 2014 – Zeitreise. Auf den Spuren des Zweiten Weltkrieges.

Ein weiterer Punkt auf meinem Urlaubsplaner war eine Zeitreise. Viele fragten sich was es damit wohl auf sich hat. Eure Neugierede soll nun befriedigt werden. 😉

Zeitreise

Auch wer Urlaub hat, sollte dem Grauen nicht den Rücken kehren. Gar nicht so weit weg von unserem Haus, im Bremer Stadtteil Farge/ Rekum, liegt ein Mahnmal des Zweiten Weltkrieges:

Bunker Valentin

Denkmal "Tod durch Urlaub"

Denkmal „Tod durch Urlaub“

Es handelt sich hierbei um die Ruine einer U-Boot-Werft. Zwischen 1943 und 1945 waren hier 1000sende von Zwangsarbeitern, aus ganz Europa, am Schuften. Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge, aber auch Zivilarbeiter. Unterernährung, Krankheiten und (natürlich?) Tötungen forderten hier mehr als 1100 Opfer …

Als mir klar war, dass ich mich auf die Spuren der Schreie und Schmerzen machen wollte, so wollte ich dies nicht allein tun. Sicher ist so eine Werfterkundung auch auf eigene Faust interessant, doch mit einer Führung und jemandem der einem vielleicht noch das ein oder andere „neue“ erzählt würde es sicher mehr Spaß machen. Mein Göttergatte begleitete mich auf eine, 1,5 Stunde dauernde, Reise in die düstere Vergangenheit …

Natürlich sollte dieser Bunker auch einen Zweck erfüllen: An diesem Ort sollten die, zu diesem Zeitpunkt neuen, U-Boote des Typs XXI gebaut werden. Die Werft sollte unabhängig von feindlichen Luftangriffen mit Bombenangriffe und dabei äußerst effektiv sein. Auch das U-Boot selbst sollte technisch top sein: Die bisherige Unterwassergeschwindigkeit sollte mehr als verdoppelt, die Unterwasserreichweite bei gleicher Geschwindigkeit etwa um den Faktor 8 erhöht und die Tauchtiefe um etwa 30 % vergrößert werden. Geplant war, dass alle 56 Stunden solch ein neues U-Boot den Bunker verlassen sollte. Erst das Ende des Krieges gebot dem Einhalt.

Auf den gesamt ca. 49276 m² sollten die Teile, die aus anderen Werften Deutschlands kamen, zu einem Ganzen zusammen gebaut werden. An insgesamt 13 sogenannter „Taktplätze“ sollte jeweils ein Schritt erfolgen. Von Taktplatz 1 – Kiellegung und Verschweißung der insgesamt acht Sektionsteile bis hin zu Taktplatz 13 – Endprüfung und Auslaufen des U-Bootes.

Die Hallen sind wirklich riesig – und recht frisch. Obwohl draußen fröhlich die Sonne scheint herrscht hier eine frostig-melancholische Stimmung. Seit Jahrzehnten schuftet hier keiner mehr um sein Leben und doch ist genau das, die drückende Stimmung, die Angst, allgegenwärtig. – Aber ich finde genau das gehört auch irgendwie dazu. Immerhin ist es ja ein Mahnmal und soll mit seiner 1 Tonne Gesamtmasse an vergangene Gräueltaten erinnern.

Wobei mir grade die Vorstellung durch den Kopf spukt hier Leben und Freunde rein zu bringen. Ich stelle mir den Bunker mit bunten Blumen, Handabdrücken und lachenden Smiley vor. An den Aussparrungen ranken bunte Blumen herunter, Kinderlachen erfüllt die Hallen, … Wo man hinsieht erblickt man händchenhaltende Paare jeder Genration, Harmonie und Einigkeit liegt in der Luft … Doch dann wird es um mich herum plötzlich still, die bunten Farben verblassen zunehmend und ich erwache aus meinem Tagtraum. Um mich herum nichts als die drückende Enge des Bunkers. Ich fröstele und erinnere mich an eine schaurige Legende:

Dieser zufolge sollen sich in den Wänden Leichen türmen! Den Nazis war es ja bekanntlich egal, wenn ein Arbeiter starb. Hier arbeiteten die Menschen bis zum Umfallen. Einige sollen erschöpft in den Beton gefallen und dort qualvoll gestorben sein …

Wie Eingangs bereits erwähnt sollte der Bunker vor Luftangriffen schützen, ironischerweise fiel „Valentin“ genau diesem zum Opfer: Die Wände des Bunkers wurden in der ersten Ausbaustufe grade einmal 4,5 cm dick gebaut, ebenso wie die Decken. In der zweiten Ausbaustufe wurden die Wände mit einer Zerschellbetonschicht auf sieben Zentimeter erweitert. Die zweite Stufe wurde jedoch nicht fertig gestellt, da am 27,. März 1973 gleich zwei „Grand Slams“ (10-Tonnen-Bomben), der Allierten die Decke zerschlugen. – Diese war noch nicht ausgebaut. – Ein weiteres Mal schlugen sie am 30. März zu. Der Bunker war bereits zu 90 % hergestellt und wurde, mit diesen beiden Schlägen, fast vollständig zerstört. – Historiker und andere technische Fachleute gehen übrigens davon aus, dass „der Feind“ diesen Zeitpunkt deswegen bewusst gewählt hat, denn nach der Fertigstellung wäre „Valentin“ unverwundbar gewesen. – Und wer weiß, vielleicht wäre eine andere Geschichte geschrieben wurden …

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Mut zu Hässlichkeit? Mut zur Natürlichkeit!

Es war einmal …

… eine 32 jähirge Frau die auf einer Social Mediaplattform aktiv war. Sie kommt aus der Schweiz. Nennen wir sie Yvonne. Yvonne Meier.

Yvi ist eine lebenslustige Frau, sie mag ihr Leben und steht zu dem was sie sagt und tut. Sie ist „normal“, „Durschschnitt“ und irgendwie doch anderes.

Im Internet stellten die Meisten, sieht man einmal von Partyfotos ab, nur Fotos ein auf denen sie auch „gut“/ „vorteilhaft“ aussehen. Auch Yvonne hatte so ein (bearbeitetes) Foto als Profilbild.

Eines Tages entschied sie sich es zu ändern. Sie wollte etwas das sie „wirklich“ zeigt und lud ein anderes Foto hoch. Unbearbeitet und ohne Make Up.

Yvonne Links das bearbeitete Bild / rechts die ungeschminkte Schönheit ;)

Yvonne
Links das bearbeitete Bild / rechts die ungeschminkte Schönheit 😉

Nun gibt es da draußen aber auch Menschen die damit total überfordert sind. Wie sollte es auch anders sein, wo einem von Plakten und aus Hochglanzmagazinen nur Barbieschönheiten entgegen blicken? Die „Jugend“ ist da offenbar geschädigt. Auch verbal. Denn Yvi bekam schnell einen Kommentar:

fbNun hätte sie den Kommentar einfach löschen können oder ignorieren. Doch Yvonne entscheid sich für etwas anderes: Aufklärung!

Sie schrieb was ihr durch den Kopf ging ohne sich dabei auf die gleiche Stufe des 18jährigen Jungen zu stellen. Mit freundlicher Genehmigung von Yvonne darf euch den Brief hier zeigen:

Hahaha. Jösses. Ach ja. Ich hatte, als ich das Bild ohne Make-Up von mir postete, vergessen, dass da draussen ja eine ganze Menge Idioten rumlaufen. Solche, die ihrer eigenen Existenz in Online-Foren und auf Facebook irgendwie mehr Gewicht verleihen wollen, indem sie andere unbekannterweise beleidigen oder abwerten.

Eigentlich reagiere ich auf sowas nicht, habe mir nun aber schnell dein Facebook-Profil angesehen, welches mir verraten hat, dass du 18 Jahre alt bist. Achtzehn. Wärst du noch zwei Jahre jünger, wärst du genau halb so alt wie ich und technisch gesehen könntest du fast mein Sohn sein (bhüet mi de Hüehnervogel). Deshalb hat mich nun ein mütterlicher Instinkt dazu getrieben, dir folgende Zeilen zu schreiben:

Lieber Junge

1. Bitte werde kein Arschloch. Du bist auf bestem Weg dazu. Noch hast du die Nachwehen der Pubertät als Ausrede, aber glaube mir, solche Dinge können einreissen und haften bleiben. Und dann bist du plötzlich 35 und findest noch immer, dass Frauen auch morgens um 6 frisch fönfrisiert, geschminkt und wohlriechend neben dir aufzuwachen haben, dann ins Bad huschen sollen, nachdem sie dir einen Blowjob verpasst haben – ins Bettlaken gehüllt, natürlich, damit du ihre Cellulite nicht sehen musst – um kurz darauf mit einem Kaffee, einem Gipfeli und eventuell einem weiteren Blowjob am Bettrand wieder aufzutauchen.
Bitte werde nicht so! Um deiner selbst Willen! Solche Männer haben bei erwachsenen Frauen mit nur einem Funken Selbstwert etwa soviel Chancen wie Christoph Blocher bei Miley Cyrus.

2. Menschen beleidigen ist Vollscheisse. Du bist alt genug, um abstimmen zu gehen, du bist alt genug, um Auto zu fahren – beides Dinge, bei denen du Verantwortung für andere Menschen übernimmst. Eine solche Verantwortung hat man auch im Alltag, ob du’s glaubst oder nicht. Ist nicht grade zwischen Euch jungen Männern „Respekt“ so ein grosses Thema? Wie in den Songs von Bushido und Sido und anderen –idos? Glaubst du tatsächlich, Respekt geht nur in eine Richtung, nämlich in deine? Ich könnte hier nun eine Abhandlung darüber verfassen, wie mangelnder Respekt den Charakter zerstört, beschränke mich aber auf das, was für dich zählt: Die Girls finden’s unsexy. Also riiss di mal zäme!

3. Ich nehme an, dass du irgendwann eine Beziehung willst – natürlich erst, nachdem du ganz viele Girls flachgelegt und all deinen Homies davon erzählt hast (Theorie: 15 Girls, Praxis: 2,5 Girls). Und ich nehme an, dass die Dame, der dereinst dein Herz geschenkt werden soll, mindestens eine Gisèle Bündchen sein soll (was ich durchaus verstehe). Aber a) ist auch Gisèle ohne Make-Up imfall nicht ganz so schön wie nach 7 Stunden Photoshop. Und b) wie interessant erscheint dir eine Frau, die auf einen Typen steht, der andere Frauen einfach so als „Bitch“ bezeichnet? Als „grusigi sau“?

Lieber Junge, noch einmal: Bitte werde kein Arschloch. Heute um 12.44 warst du eins. Ich selber habe die Ruhe, sowas mit einem Lächeln abzutun, aber das hat nicht jede/r – solche Messages können ganz übel weh tun. Und ich hätte dir, basierend auf den Infos auf deiner Facebook-Seite (Alte, lösch dini Adrässe und Telefonnummere use, for God’s sake!), ganz anders die Nähte eintun können, glaub mir – und: ich hätte dir genau DAS Gefühl geben können, welches du mir mit deiner Nachricht hast geben wollen: Hässlich und wertlos zu sein. Tu’ ich aber nicht. Weils doof ist und niedrig.

So, in der Gewissheit, dass diese Nachricht eventuell rein gar nichts an deiner Einstellung ändert und du halt immer noch einfach ein 18jähriger Purscht bist: Mach’ bitte einfach Safer Sex.

Vill Liebi, Pony

 Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber ich finde es großartig und habe Yvonne meinen Respekt ausgesprochen. Warum „den Kopf in den Sand stecken“? Klar, vermutlich geht es den meisten Kommentatoren mit solch plumpen Aussagen am Allerwertesten vorbei. Aber DIESER Kommentar, samt Yvi’s Antwort ging vielleicht nicht durch die Welt, aber zumindest durch durchsprachige Foren in der EU. Und wie ihr seht „muss“ auch ich unbedingt darüber berichten, denn ich finde es ist ein kleines „Mut machen“. Einfach zu dem zu stehen was und wie man WIRKLICH ist. – Ja, auch ich bin weder eine Schönheit noch hoch intelligent. Klar, mich stört auch das ein oder andere an mir. (An einigigen Tagen auch ein wenig mehr… Grade in den letzten Tagen bekomme ich, zwar blumig verpackt, aber ins Gesicht gesagt das ich fett bin… 1,76 m/ 77 kg).  Aber das ich mir jetzt eine Hochglanzeite an den Kühlschrank hefte und mir den Finger in den Hals stecke? Nee! Ich bin eben „einfach ich“.

SEI DU!!!

Es ist schon wieder passiert! Kitten ausgesetzt

Sicher erinnert ihr euch noch an meinen Bericht über die Kitten die in einem Glascontainer „entsorgt“ wurden. http://wp.me/p1m3ZZ-MX

Gestern (Mittwoch, 13. August 2014) hätte sich das Schicksal beinahme wiederholt:

Melle Rödinghausen.

An einem Altglascontainer wurde ein Schuhkarton abgestellt.

Durch miauen aufmerksam geworden schaute ein Passant hinein:

Im Karton befanden sich vier kleine Kätzechen. Grade geboren. Sogar die Nabelschnur war noch dran …

Der „Finder“ brachte die Kleinen Wesen zu „Die Geretteten“, ein Hof der sich zur Aufgabe gemacht hat geretteten Tieren ein Zuhause zu geben.

Dort wurden die drei tierärztlich untersucht und versorgt.

Den Kitten geht es verhältnismäßig gut. Sie trinken und entdecken ihre Umgebung.

Dennoch hätte es anderes ausgehen können …

Wer einen Hinweis hat meldet sich beim Tierschutzbund, bei der Polizei oder direkt bei „Die Geretteten“. Teilen, zwecks Aufklärung, wie immer erwünscht.

Natürlich freut sich der Hof („Die Geretteten“) auch über SACHspenden. Was genau gebraucht wird erfahrt ihr auf deren Hompage.

 

 Verdammt noch mal! Ist es denn wirklich so schwer seine Katze kastrieren zu lassen???

Wer in finanzieller Not ist kann dafür Hilfe bei gemeinnützigen Organisationen bekommen.

Und wenn die Katze schon geworfen hat, dann BITTE tötet die Kleinen nicht und setzt sie auch nicht aus!

(Beides ist in Deutschland eine Straftat!!!)

Wendet euch BITTE an den Tierschutzbund oder eine der anderen Tierschutzorganisationen.

Gemeinsam wird man mit euch eine Lösung finden!