Erinnerungen, Fotos

Eigentlich Sonntag …

Eigentlich war der letzte Sonntag ganz anders geplant.

Aber EIGENTLICH ist ja eigentlich auch ein schönes Wort, denn eigentlich kann man eigentlich vergessen – und es eben einfach gleich anderes machen! 😉

Halloween 092Geplant war der „Nerdtag“ für die Männer und da dieser in unser WG stattfinden sollte, der Bügel- und Lese-Chill-Tag für mich. Dazu dann, an beidem Fronten, ungesundes Zeug wie Süßigkeiten und Cola. Doch schon am späten Vormittag war klar, dass die Hälfte der Rollenspieler ausfallen würde und es somit auch keinen Nerdnachmittag geben würde. Ich muss gestehen, dass ich mich ab und an tatsächlich freue, wenn D S A ausfällt, denn nicht alle „Helden“ sind meine besten Freunde und die ein oder andere würde ich schon gerne von diesem Planeten verbannen, aber dieses mal fand ich es tatsächlich schade. Hatte ich mich doch schon seelisch auf einen produktiven und Computerfreien Tag gefreut. Der PC blieb dennoch aus. Stattdessen ging es erst raus, das milde Herbstwetter um die Nase wehen lassen und ein wenig Waldluft genießen. (Harlekin besuchen.)

Am Nachmittag fielen uns allen die Augen zu. Da ging es auf zum Powernapping (früher Mittagsschlaf genannt. ^^) Die Stunde tat wirklich sehr gut. Danach waren wir halbwegs fit, aber auch irgendwie gelangweilt. So beschlossen mein GöGa und ich uns die Zeit mit einem Brettspiel zu vertreiben. Während Ron sich mit den Spielregeln vertraut machte erwachte auch mein Bruderherz von den Toten. Und spontan ersann sich, nach gescheitertem Rollenspiel und anstehenden Brettspiel, ein dritter, neuer Plan:

Erst lecker Essen gehen und dann ein wenig Action bei einem abendlichen Kinobesuch! Gleich zwei Dinge die ich wirklich sehr gerne mache! 😀

Da es ein Restaurant gab in das ich meinen Liebsten schon seit unserem Kennenlernen „entführen“ wollte und dieses zufällig auch noch Miguels Lieblingsrestaurant ist, war klar dass wir unsere kulinarische Befriedigung im „Bombay“ http://www.bombay-restaurant.de suchen würden.Okra

Für alle die dieses Restaurant nicht kennen: Es handelt sich dabei um ein indisches Restaurant. Ganz klassisch mit Tandoori-Ofen – und ich LIEBE das Nanbrot aus selbigem. *sabba* Das schöne hier ist das in der Küche keine künstliche Farbstoffe, keine Konservierungsmittel und keine Geschmacksverstärker verwendet werden. (Ein Wunder das Miguel das überhaupt isst! *lach*) Als Vorspeise bestellte Ron „Paneer Pakoras“ die wir dann netterweise mit ihm teilten. 😉 Bei dem Gericht handelt es sich um „Hausgemachten indischen Frischkäse, gewendet in Kichererbsenmehl und goldgelb gebacken“. War zwar lecker, aber wir würden es nicht wieder bestellen, denn der Frischkäsegeschmack kam einfach nicht durch. Die Kirchererbsenpanade dominierte. Als Hauptgang entschieden sich die Männer für Lamm. (Die genauen Gerichte bekomme ich leider nicht mehr zusammen, sorry.) Und ich? Na ganz klar: Vegetarisch! Und wer mich kennt weiß, dass ich sehr gerne neues probiere. Das zählt auch für Gerichte von der Speisekarte und so traute ich mich an „Bhindi Masala“ oder anders ausgedrückt „Okra mit Kokosnußcreme und südindischen Gewürzen“ Dazu Basmati-Reis und Nan. (Letzteres natürlich EXTREM wichtig!!! :D) Es war das erste Mal das ich mich an Okra getraut habe. Diese Schoten bekommt man ja nun nicht an jeder Ecke. Ich muss sagen: Wirklich sehr lecker!!!

LucyGut gestärkt brachen wir dann ins Kino auf. Auch hier stand der Film sehr schnell fest, denn es gab da einen den ich UNBEDINGT im Kino sehen wollte. (Oft reichen mir die Filme später auf DVD, weil ich einfach nicht einsehe eine enorme Summe für die entsprechenden Umgebungsgeräusche aus Popcorngeknacke, Colageschlürfe und histerisches Kreischen zu zahlen.) Aber bei dem ein oder anderen Film muss das sein. Dieses mal: „LUCY“ Eine Mischung aus Action- & SciFi in dem es um eine Droge geht, die für die für eine geistige Entwicklung – und einer enormen Auslastung des Gehirns sorgen. Kurz: Lucy bekommt Superkräfte und am Ende wird sogar die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet. Ein klasse Film der sich wirklich zu sehen lohnt. Im Nachhinein würde mir jedoch die Homeversion reichen, denn irgendwas fehlte mir hier. Leider kann ich nicht genau sagen was. Aber dem Eintrittsgeld trauere ich nicht nach. (Kleiner Tipp an dieser Stelle: Die Männer waren kürzlich in Sin City 2 und ärgern sich noch immer Geld- und Zeitverschwendung! Da ich schon den ersten Teil nicht mochte, weigerte ich mich in den zweiten zu gehen – und behielt Recht! ;))

Es war ein Abend ohne Rollenspiel, ohne Lesestoff und ohne bügeln. Dafür mit toller Unterhaltung, leckerem Essen und super Freund(en). Solche Sonntage dürfte es ruhig öfter geben!

Ein Gedanke zu „Eigentlich Sonntag …“

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