Advent Advent, alles brennt …

Na, wer von euch Heiratswilligen hat in der letzten Nacht in den Spiegel geschaut und den zukünftigen Ehemann darin gesehen? (Und wie sah er aus? – Ich bin ja icht neugierig! *g*) Angeblich soll das ja in der „Losnacht“ (in der Nachtvom 29. auf den 30. November) möglich sein. 😉

Aber heute soll es nicht um Brautwerbung und Hochzeiten gehen. (Darüber fluche ich dann im nächsten Jahr, wenn mein Schwager heiratet. ^^) Vielmehr geht es inWeihnachtsbaumdiesem Beitrag um Advent. Fals ihr das noch nicht gemerkt habt: Heute IST der Erste Advent! Wer meinem Blog schon länger folgt weiß das ich ein Grich bin. Was ich auch mache, es gelingt mir einfach nicht mich vollends vor Weihnachten mit seinem ganzen Drumherum zu verstecken … *grmpf* Los geht es ja schon bei der ganzen Dekoration. Ich muss nicht mal ein Geschäft betreten. Nein, über sämtichen Straßen die ich passieren muss hängen Lichterbögen und Weihnachtswünsche. Aus den (Schau-)Fenstern winkt der Weihnachtsmann oder es ist sogar schon ein geschmückter Baum zu sehen. Von den ganzen saisonalen Süßwaren die mich bereits bei sommerlichen Temperaturen haben aufstöhnen lassen, will ich gar nicht erst reden…

WeihnachtenAber es heißt ja so schön: Man soll Feuer mit Feuer bekämpfen. Wirklich Feuer habe ich nicht, dafür fehlt mir grade ganz eindeutig die Energie. Was ich aber habe ist ein Funken. Und den nutzte ich jetzt, um einfach selbst „ein bisschen Weihnachten“ zu verbreiten. (Vielleicht habe ich ja Glück und irgendwann geht das allen so auf die Nerven, dass sie nie nie nie wieder dieses komerzielle Fest feiern wollen. Who know? Meine Schwiegermutter habe ich immerhin schon soweit, dass sie auf Geschenke verzichten will. ;))

Los ging die Umsetzung bereits gestern, als ich bei Tee und Baumkuchen dem Geschwärme von weihnachtlichen Bräuchen lauschte. Wie es sich gehört gab es auch Geschenke. Auch ich hatte etwas geholt und in lustigem Weihnachtlichen Geschenkpapier verpackt. Der Beschenkte war peinlich berührt.  Auch ich bekam etwas. Verpackt war das nicht zwar nicht so schön, aber es kommt ja bekanntlich auf den Inhalt an –  und der kam in Form einer Lok, samt Anhänger für den Kombitransport zum Vorschein! 😀

lok Aber Weihnachten ist ja eigentlich das „Fest der Nächstenliebe“. Wenigstens da sollte einmal an die gedacht werden die Nichts haben. Würden alle Geschäfte und allen voran die Städte auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten, würde das eine Menge Strom sparen. Nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Und das gesparte Geld würde locker ausreichen jedem Obdachlosen etwas zu Essen zu geben…

Fall ihr bisher noch keine Weihnachtsdeko habt: Verzichtet doch dieses Jahr einmal auf „Echte“. Als Alternative kann ich euch z.B. einen digitalen Advenskranz anbieten. Kostenos, nadelt nicht, raucht nicht, …


Adventskranz 3D downloaden

Wie könnte es anderes sein, natürlich gibt es auch eine entpsrechende App. Adventskranz to go, bekommt ihr z.B. hier (kostenlos):

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OE+W

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Google London – Da stehen einem die Haare zu Berge!

Heute geht es einmal nicht um öffentlich Verkehrsmittel oder Beschwerdemanagment, sondern um „Allgemeine Tagesthemen“. „Verry British“ dieses Mal, denn es geht um ein Ereignis in London. Obwohl, von EINEM Ereignis kann man wohl auch nicht mehr sprechen, denn die Meldungen häufen sich bereits:

Vor dem Büro von Google hat sich etwas aufgetan. Irgendwie scheint dort ein elektrisches Feld entstanden zu sein. Kleine Videos von Passanten dokumentieren das Ereignis, denn wer dort vorbei geht, dem stehen die z.B. die Haare zu Berge – und das nicht nur sprichwörtlich! Angeblich sei die Elektrizität förmlich spürbar und, wie könnte es anders sein, klagen einige sogar über körperliche Beschwerden. Von Nasenbluten bis zu Zahnschmerzen ist alles vertreten. Ich warte nur noch auf eine entsprechende Klage: „Ich auf dem Nachhauseweg, dabei passierte ich, wie jeden Tag, das Bürogebäude von Google. Ganz plötzlich fühlte ich mich anderes. Mir wurde ein wenig schwindelig. Da es ein harter Tag war, dachte ich mir nichts dabei. Zuhause legte ich mich auf die Coach und als ich aufwachte… Mein Bauch … Er war rund, wie eine kleine Kugel. Ich … ich… bin schwanger! Dabei hatte ich gar keinen Sex!!! Das kann NUR an dieser Strahlung bei Google gelegen haben!!!“

Nun bleibt aber noch die Frage nach dem „Warum“. Darauf gab es, bis zur Veröffentlichung meines Beitrages, noch keine abschließende Information. Dafür aber eine Menge Theorien. Die Naheliegende soll ein beschädigtes Kabel sein, das dort unter der Erde liegt. Aber mal ehrlich, so ein ungeklärtes Phänomen ist doch viel schöner, oder? Das lässt viel mehr Raum für Spekulation.

Ich musste spontan an ein Kraftfeld denken. Mein Mitbewohner guckt öfter eine Serie bei der es so etwas wie einen Zeitriss gibt und der hinterlässt Spuren. Allerdings scheint mir das a) ein wenig weit hergeholt und b) reden wir hier ja von einem Google-Gebäude. Die könnten natürlich unter der Erde so ein super cooles „Böse-Buben-Labor“ haben und dort an der Vernichtung der Menschheit arbeiten. Oder an der Übernahme der Weltherrschaft. (Eher Letzteres!) Ich glaube allerdings das es sich eher um eine weitere/ intensivere Methode handelt Wissen (über uns) zu sammeln. Und Antwort „d)“ ist bekanntlich immer die Richtige … 😉

Welche (kuriosen oder sachlichen) Ideen habt ihr denn so für dieses „magnetische Feld“?

Mutter wird bei klirrender Kälte mit ihrem Baby aus dem Bus geworfen

Bremen [Nord]

  1. November 2014

Es ist etwas Merkwürdiges passiert. Als ich auf dem Heimweg im Bus saß – Ja, es geht mal wieder um Öffentliche Verkehrsmittel. – wetterte plötzlich der Busfahrer, höflich, aber bestimmt vernahm ich: „Das geht so nicht!“ und ähnliches. Verwirrt blickte ich von meinem Buch auf. Mich konnte er jedenfalls nicht meinen. (Sehr beruhigend.) Schließlich stieg ein südländischer Mann ein. Offenbar hatte der Busfahrer mit ihm geschimpft. Wie auch die anderen Fahrgäste wunderten wir uns, was vorgefallen war. Die Frage wurde beantwortet als zwei Minuten später eine junge Frau mit Kinderwagen ebenfalls einstieg: Der Mann hatte offensichtlich den Bus an der Abfahrt gehindert, in dem er sich schlicht und einfach davor stellte. – Ich habe absolut nichts dagegen, wenn jemand angelaufen kommt und man dann noch schnell den Fuß in die Tür stellt, damit die Person auch noch mitfahren kann. ABER: Die Frau war noch wesentlich weiter weg. Auf der anderen Straßenseite kam sie grade aus einer Seitenstraße. Ja, Deutsche haben es, im Gegensatz zu Südländern, irgendwie immer eilig, aber DA reißt selbst bei mir der Geduldsfaden. Würde es bei „Deutschen“ allerdings auch! (Nicht nur ich wunderte mich, warum der Bus nicht längst weiterfuhr.) Leider ist das hier in Bremen absolut kein Einzelfall. – Irgendwann kam die Dame dann auch mal an und quetschte sich in den ohnehin schon vollen Bus. Wo stellte sie den Kinderwagen wohl hin? Genau: Mitten in die Tür….

(Es waren bereits weitere Kinderwagen im Bus.) Das ist im Übrigen auch ein Phänomen das mir verstärkt bei Frauen mit Migrationshintergrund auffällt (Immer im Weg, immer über den Fuß ohne sich zu entschuldigen.) Ich habe das tatsächlich mal genau beobachtet, da ich dachte ich bilde es mir ein. Aber nein, offenbar sind Deutsche einfach (zu?) korrekt erzogen worden, denn fast alle stellten ihren Kinderwagen/ Buggy auf den dafür vorgesehen Platz, rückten ihn zur Seite wenn noch jemand kam, entschuldigten sich, wenn sie einen dann doch mal erwischten und eine wartet sogar auf den nächsten Bus, als sie sah wie voll er war! Vermutlich liegt es einfach daran, Kinderwagendass der Anteil von Menschen mit Mirgrationshintergrund in Bremen recht hoch ist. Aber ich gestehe, dass ich sie für ihre Gelassenheit doch ein wenig beneide…

Zurück zur gestrigen Busfahrt. Die junge Dame stand also, samt Kinderwagen, in der Tür. Ich glaube es waren vier Stationen die weitere Fahrgäste einstiegen und damit begann das (nächste) Problem. Da der Kinderwagen so stand, dass weder aus der einen, noch aus der anderen Richtung, jemand vorbei kam, ließ sich die Tür nicht schließen. Das war der Moment in dem der Busfahrer sich ein weiteres Mal beschwerte: „So geht das nicht mit dem Kinderwagen! Sie müssen bitte aussteigen.“ Er war dabei sehr bestimmt, blieb aber sachlich höflich. Die Dame versteht offenbar kein Deutsch, denn sie blieb stehen und ahnte nur dass irgendwas war, da sie alle ansahen. Der Sohn (?) war auch mit dabei und diskutierte mit dem Busfahrer. (Wieso? Warum? Weshalb?) Der Busfahrer aber wiederrum war sich seiner Position bewusst: „Ich fahre nicht einen Meter weiter, ehe nicht der Kinderwagen ausgestiegen ist!“ Was sollte die Familie machen? Ihnen blieb nichts als auszusteigen …

Generell begrüße ich solche Aktionen. Mir stinkt es schon lange und ganz gewaltig das Manche glauben sie dürften alles! ABER: Ja, der Bus war wirklich voll. Allerdings hätte der Fahrer gleich nach dem Einsteigen der Mutter schon auf das Problem hinweisen können. Dazu kommt, dass der Sohn mitteilte dass sie an der nächsten Station sowieso aussteigen würden. Da plötzlich argumentiere der Fahrer mit Vorschriften an die er sich zu halten hätte. (Der Kinderwagen wurde seit dem Einstig nicht bewegt.) Auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Busse noch alle zehn Minuten gefahren sind, es war ein doch recht „schattiger“ Abend bei 2° C und einem eisigen Wind …

Rentenaufbesserung der anderen Art – Oma auf Abwegen

„Die Herausforderung eines Rentners ist es,

die Zeit rumzukriegen ohne dabei zu viel Geld auszugeben.“

Das Lebensalter steigt, die Renten sinken. Immerhin muss ja das gleiche Geld auf immer mehr Menschen verteilt werden. Da bleibt oft nicht mehr viel übrig. (Sobald meine Generation in Rente geht gibt es vermutlich gar nichts mehr … Hallo, Altersarmut!) – Wen wundert es da noch das „Omi & Opi“ versuchen ihre Kleingeld etwas aufzubessern?

Das hatte offensichtlich auch die „Omi“ aus dem Paketshop vor. Offenbar wollte sie ihrem Enkel, der an diesem Tag fleißig mithalft (und irgendwie mehr Chaos verbreitete

Sparstrumpf (Gibts bei  Wolkendieb  auf dawanda.de)

Sparstrumpf
(Gibts bei
Wolkendieb auf dawanda.de)

als sonst herrscht) einen kleinen Obolus für seine Hilfe zukommen lassen. Ich wollte nichts als mein Einschreiben abgeben. Allerdings musst ich ein wenig warten, denn es waren noch zwei Leute vor mir. Die Dame die an der Reihe war gab zwei Pakete ab, bekam ihr Wechselgeld – und stutzte. „Da fehlen noch zwei Euro.“ „Postomi“ tat verwirrt: „Och ja, sie haben Recht. Da bin ich grade ganz durcheinander gekommen. Die habe ich noch in der Hand.“ Und übergab das Restgeld der Dame. Jetzt werdet ihr sagen: Kann ja mal passieren. Gebe ich euch Recht. WENN ich nicht zuvor beobachtet hätte, wie die alte Dame die Münze geschickt in der Handfläche verschwinden ließ. Sie drehte Münze und Hand so, dass man gar nicht sehen konnte, ob da noch was war. Wenn man eben nicht genau hingeguckt hat. Der Mann vor mir zahlte mit Karte, was die Dame mit Zähneknirschen quittierte. Zum einen waren vermutlich die Gebühren höher, als der Brief mit seinen 2,10 €, zum anderen brachte das dem Enkel ja nichts ein. Endlich war ich an der Reihe. „Paketomi“ brachte mir ein unsicheres Lächeln entgegen. (Ob sie bemerkt hatte, dass ich sie beobachtet hatte?) Könnt ihr erraten was passierte? Genau: Auch bei meinem Wechselgeld vollführte sie geschickte Bewegungen mit ihrer linken Hand – und siehe da: Ich bekam zu wenig Wechselgeld. Spätestens da war mir klar, dass es KEIN Zufall war! Das erklärte auch ihr unsicheres Auftreten. Ich habe wirklich kein Problem damit jemandem ein „Trinkgeld“ zu geben, wenn der Service stimmt oder auch mal zu sagen: „Behalten Sie den Rest.“ Aber DAS, der Versuch mich (oder andere) zu besch… geht GAR NICHT!!! Wäre es ein „echter“ Paketshop (nicht nur eine Fiale in einem Shop), hätte ich mich längst beschwert. Aber so, bleibt mir wohl nichts, als a) Meine Post in Zukunft anderswo anzugeben oder b) mein Geld immer passend abzugeben oder c) mit Karte zu zahlen. – Wie heißt es so schön: „Die Antwort ist immer D!“ Nur dazu fällt mir leider grade nichts ein… 😉

Ist euch das auch schon mal passiert, dass jemand versucht hat euch zu beschupsen? Wie habt ihr reagiert?

Ich habe mal etwas nachgeforscht. „Meine Paketomi“ ist sicher kein Einzelfall. Aber „da geht noch was“, dachten sich wohl einige andere „ältere Leute“:

Eine kleine Gruppe von drei Rentnern versuchte beispielsweise mehr als eine Tonne (!) Cannabis nach Frankreich zu schmuggeln. Der Älteste von Ihnen war 58 Jahre alt. (Der älteste Dealer, der je erwischt wurde, soll 83 Jahre alt gewesen sein.) Eine 85jährige wollte ihrem Sohn helfen, dafür schmuggelte die alte Dame Heroin aus den Niederlanden nach Deutschland. Den Erlös versteckte sie in in ihrer Wohnung. (Vielleicht in ihrem Sparstrumpf?) Der 68jährige Hans machte es sich einfach: Über Kontaktanzeigen lernte er recht vermögende Damen kennen – und entlockte ihnen mehrere Tausend Euro.

Bett

Ob das so bei der „Heroin-Omi“ aussah?

Zähne – man leidet, wenn man sie kriegt, wenn man sie hat und wenn man sie verliert.

Gibt es unter euch jemanden der so verrückt ist und gerne zum Zahnarzt geht? Falls ihr jetzt lacht: Meine Mutter ist so eine Kandidatin. Sie geht nicht nur freiwillig, sondern lässt die Behandlung (egal was!) immer ohne Betäubung durchführen. Aber nicht nur das! Meine Mutter stellt sich sogar als Schulungsobjekt zur Verfügung. Bei ihr dürfen auch Azubis Hand anlegen. „Na irgendwo müssen die doch üben!“ nimmt sie dazu Stellung. Recht hat sie. – Aber bitte nicht bei/ an/ in mir! Ihren Mut auf dem Folterstuhl habe ich definitiv nicht geerbt!!! Ganz im Gegenteil. Mein Vater hat mir offensichtlich das Adrenenalin-schießt-in-die-Höhe-Kreislauf-sinkt-ab-Angstschweiß-tritt-auf-Gen vererbt. Bis vor wenigen Jahren „musste“ immer irgendwer mitkommen und „Händchen halten“. Heute, wo ich zwar immer noch Angst habe, aber es inzwischen allein schaffe, ist mir das ein wenig peinlich. Aber was soll’s. Das gehört eben zu mir und vielleicht macht es ja jemanden der dies liest ein wenig Mut, dass er/ sie es auch schaffen kann!? Diese Person sollte an dieser Stelle AUF GAR KEINEN FALL weiterlesen!!! 😉

Wer Angst vor den Männern und Frauen in Weiß mit Folterwerkzeugen hat, fängt irgendwann sich näher mit ihnen auseinander zu setzen. (Ich zumindest versuche alles zu analysieren.)

ZAAls erstes kommt natürlich die Frage auf WAS so ein ZAHNARZT überhaupt ist. „Ein Zahnarzt ist ein Arzt, der mit dem Zurechtbiegen demolierter Zähne sein Geld verdient.“ meint Studipedia dazu. Ja, ich denke das trifft es ziemlich gut. Meine Definition wäre wohl noch „Der mit der Folter schmerzgeplagter Menschen sein Geld verdient.“ Mein bester Freund fragte vor Jahren mal seinen Zahnarzt WARUM dieser ausgerechnet diesen Beruf ergriffen hat. Dieser stellte eine Gegenfrage: „Was meinen Sie denn?“, die Miguel mit: „Dafür muss man entweder Sadist oder Geldgierig sein.“ Der Zahnarzt grinste und sagte mit der Einstellung könne er leben. – Anmerkung: Ich glaube das wäre einer der Momente, in dem ich aus der Praxis geflüchtet wäre!!! – Tatsächlich bestätigt Studipedia diese Ansicht, dort steht: „Das Geheimnis an dem Erfolg der Zahnärzte ist, dass sie mit dem Teufel (Welcher auch mal gleichzeitig Deutsche Gesundheitsministerin war) einen Vertrag geschlossen haben, um mit ihrem Hobby, kleine Kinder zu quälen, viel Geld verdienen und dann auch noch privat versichert werden.“ AHA! Da haben wir es!

Irgendwann fing ich an darüber nachzudenken, WARUM ich überhaupt Angst vor dem Zahnarztbesuch habe. Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich als Kind nach einem Praxisbesuch IMMER Zahnschmerzen hatte. Das obwohl überhaupt nichts gemacht wurde, nur Kontrolle. Trotzdem schmerzte mein Gebiss. (Gedankengang: Ob einem heimlich etwas gegeben wir, was die Schmerzen auftreten, sobald man die Praxis verlassen hat, damit man zwangsläufig wiederkommt?) Später wurde es nicht besser. Ein Zahnarzt passte mir eine Schiene an. Soweit so gut. Nur saß die so fest um die Zähne, dass sie einen permanenten Druck ausübte – und ich permanente KopfschmerzenZA2 hatte. „Das muss so eng sein.“ sagte der Arzt. „Ich trag das Ding nicht und wechsle den Zahnarzt.“ War meine Antwort. Bei meinem letzten Zahnarzt waren es die Füllungen die Probleme machten. Zwar schmerzte es wenig, aber die Füllungen fielen zwei Wochen später wieder raus. Nicht nur einmal…. Ich war genervt… Aber es kam noch besser: Ich klagte über (leichte) Zahnschmerzen. Da sein nichts, die Behandlung wäre abgeschlossen. Vielleicht bekam ich deswegen Unterlagen mit Preisen für Füllungen, Kronen, Implantate und all so etwas, dass ich mir einfach nicht leisten kann!?

So begab ich mich die Suche nach einem neuen Zahnarzt. Mal wieder. Wirklich einfach war es wahrlich nicht, denn alles was ich zu hören bekam war: „Wir nehmen keine neuen Patienten mehr auf. Tut mir Leid.“ Mir auch! Ich war so verzweifelt, dass ich mich sogar an meine Krankenkasse wandte und dort das Problem schilderte. Einen Zahnarzt der derzeit Patienten aufnimmt könnten sie mir nicht nennen, aber Notfällen dürften generell nicht zurückgewiesen werden. Die Nummer der Ärztekammer schickte man mir gleich mit, falls ich mich beschweren wolle. Nein, wollte ich nicht. Ich wollte – ausnahmsweise – einfach nur mal zum Zahnarzt!

Irgendwann, meine Backe wurde stetig dicker, erbarmte sich eine Sprechstundenhilfe mir einen Termin zu geben. In Behandlung bleiben durfte ich aber nur, wenn ich mich mit Vormittagsterminen abfinden könne. – Habe ich etwa eine Wahl???

Zahnärzte und das erlebte sind nur ein Punkt von vielen, der mich einst den Satz schaffen lies:

„Ärzte sind Engel in weiß, die ihre Seele an den Teufel verkauft haben!“ [Roswitha Pick]

In diesem Sinne entschuldigt mich bitte. Ich habe einen Termin …

… beim Zahnarzt… 😦

Ein Telefon ist eine Annehmlichkeit, zwei sind Luxus, drei sind eine Extravaganz – gar keines ist das Paradies!!!

 „Der Brief ist ein unangemeldeter Besuch, ein unhöflicher Überfall – schrieb Nietzsche.

Man merkt, daß er die Schrecken des Telefons noch nicht kannte.“

© Ulrich Erckenbrecht

 

Es war einmal …

Telefon… eine Stieftochter dem Mann ihrer Mutter und derer selbst eine elektronische Brieftaube schickte. Im Schnabel einen Zettel mit lieben Grüßen und ihrem doch vorzeigbaren Zwischenzeugnis. Auch konnte sie nicht umhin dazu die Worte „Damit wäre die Frage >Meinst du, du schaffst das?< wohl beantwortet.“ (An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Erziehung der Tochter von Argwohn und den Sätzen „Du schaffst das sowieso nicht“ geprägt war.) Was die (Stief-)Tochter jedoch nicht ahnte:  Mit der Absendung dieser Brieftaube löste sie einen regelrechten Telefonterror aus! Wer sie kennt weiß, dass die Frau das elektronische Gerät – und vor allen Dingen deren Benutzung – verbascheut. (Nicht ohne Grund hatte sie sich schließlich für die elektronische Brieftaube entschieden.) Doch ihr Stiefvater ist das genaue Pendant. Es scheint als bestehe er förmlich aus Telefonsträngen! So kam es dass er, vielleicht ermutigt durch ihre Email, zumindest wirkte es so, zum Telefon griff und seine Stieftochter anrief. Wie könnte es anderes gewesen sein: Sie war nicht im Hause. So versuchte er es später noch einmal. Nur stand sie dort grade am Herd und bereitet ein gar köstliches Mahl. In Ruhe wollte sie essen, als es erneut klingelte. Später, als die Frau Zeit hatte, klingelte es wieder. Alles was sie noch tat war den Kopf zu schütteln und ans Telefon gerichtet zu sprechen: „Sprech auf den Anrufbeantworter, wenn’s wichtig ist.“ Genau das tat der Mann auch. Sie kam jedoch nicht mehr dazu sich die Nachricht anzuhören und so kam es, dass am nächsten Tag wieder das Telefon klingelte. Einmal, zweimal, … Ihre Finger griffen bereits in Richtung Telefonkabel, als es endlich verstummte. Ob sie zurück rief? Sie hätte es wohl getan, wenn es EINE Nachricht gewesen wäre. Aber auch dann, wenn SIE Zeit (und Muse) dazu gefunden hätte. Doch der „Telefonterror“ erreichte das genaue Gegenteil…

Und wenn sie nicht gestorben sind, so versuchen sie noch heute sich (nicht) zu erreichen!

ENDE

Da lobe ich mir doch das „gute alte“ Wählscheibentelefon. Das hatte eine Schnur die man sich um den Hals wickeln konnte oder mit der man spielen konnte, die Wählscheibe baute bereits Frust ab, während man wählte, … und überhaupt: „Früher“, so ganz ohne Handy und ständiger Erreichbarkeit waren Verabredungen mehr wert. Ein Kurzfristiges Absagen war ja gar nicht möglich. „Wir“ waren noch pünktlich. 😉

Zu dem Wählscheibentelefon habe ich ein herrliches Video gefunden. Kindern wird ein solches Gerät vor die Nase gestellt und dann solle sie Fragen dazu beantworten, z.B. wie man wohl eine SMS damit schreibt. Schaut es euch an. Wer die alten Telefone noch kennt, wird sich sicher köstlich amüsieren! 😀

Übrigens: Für die Leute, die Ruhe und Stille lieben, wurde die telefonlose Schnur erfunden. 😉

Gestorben wird immer

Heute ist TOTENsonntag. Genau richtig, um sich einmal mit dem Thema Tod auseinander zu setzen oder noch besser dem, was danach kommt. Nein, nein, ich meine nicht „Himmel“ oder „Hölle“, sondern noch eine Station davor: Leichnahmentsorgung. Allgemeinhin als auch Beerdigung bekannt. Mache machen sich keine Gedanken darüber („Mir doch egal, bin dann ja tod und bekomm‘ das sowieso nicht mehr mit!“), Andere haben eine Versicherung in die sie fleißig ihren hart erarbeiteten Lohn einzahlen, damit die Hinterbliebenen nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Aber seien wird doch mal ehrlich: Viele von uns (mich eingeschlossen) KÖNNEN sich gar nicht solch eine Vorsorge leisten…

Da bleibt unseren Hinterbliebenen vielleicht nichts als uns in einem Schuhkarton zu verbuddeln. Doch halt, wann bekommt man heute noch Kartons zu den Schuhen? Höchstens man bestellt online. Beim „Großen Z“ vielleicht. Da hätte der Postbote mal einen Grund zum Schreien!

UrnenDeko

Urnendeko

Glücklicherweise gibt es da inzwischen aber auch günstigere – und teils chickere – Alternativen. Vielen Dank an dieser Stelle an Trigun, der mich darauf aufmerksam machte.Die „Bestattungsagentur“ bietet nämlich „Do-It-Yourself-Bestattungs-Sets“. Selbstausätze! Da kann man schon zu Lebzeiten aktiv vorsorgen. Einen Grabstein gibt es im Set „Classic“ enthalten, bei der Version „Burn baby burn“ erhält man alles für eine Urnenbestattung. Inklusive Bunsenbrenner versteht sich. Mein Favorit, so als „Ökotussi“ ist aber das Set „Rotenburg“. In diesem gibt es u.a. einen Fleischwolf und ein Kochbuch für die Hinterbliebenen.  Da spart man sich doch gleich Beerdigung, Friedhofsgebühren und Abendessen! Wer sich dennoch für eine Urnenbestattung entscheidet, der hofft vielleicht im Wohnzimmerschrank zu stehen. Aber wer möchte schon so ein tristes Gefäß in der Vitrine stehen haben? Auch daran hat man bei der Bestattungsagentur gedacht: Auf der Homepage gibt es einen Dekosatz zum Download. Einfach ausdrcuken, ausschneiden, an die Urne kleben und sich des Ergebnisses freuen. Wer jetzt Lust zum sterben bekommen hat, kann sein Set hier bestellen: www.bestattungsagentur.de

Bestattungsagentur

Wer das alles für absoluten Blödsinn hält und noch ökologischer vorgehen möchte, für den gibt es auf www.rent-a-sarg.de auch die Möglichkeit einen Sarg zu mieten. Zur Bestellung muss nur das vorraussichtliche Sterbedatum angegeben werden. Die Betreiber bitten um Punktgenaues sterben, damit mit der Lieferung nichts schief geht. Ist doch machbar, oder?

Aber bei all den Liebsten die man irgendwann leider „unter die Erde“ (oder ins Feuer, ins Wasser oder zur Schwiegermutter bringt) dürfen natürlich auch die literarischen Geschöpfe nicht vergessen werden. Jeder der selbst schreibt wird wissen wie schnell einem die erschaffenen Protagonisten und andere Charaktere ans Herz wachsen. Für all jene, ob sie nun den Freitod wählten oder einem Verbrechen zum Opfer fielen, gibt es eine virtuelle Ruhestätte. Die Nekropedia.

Nekropedia

Ich schließe mit den Worten von Norman Mailer:

„Sterben kann gar nicht so schwer sein – bisher hat es noch jeder geschafft.

In diesem Sinne:

Einen erfreulichen TOTENsonntag euch allen!