Erinnerungen

Man will eben immer das, was man nicht hat!

Die Lokführer haben den Streik beendet. Ersteinmal. Aber gut muss ICH das ja nicht finden, oder? Warum nicht? Na ganz einfach: Während des Streiks sind sehr viele auf andere Verkehrsmittel umgestiegen. Entsprechend leer waren meine! [Mir wurde schon öfter gesagt ich soll erst mal an mich denken. Mache ich denn jetzt hiermit. ;)]

Heute, Montag, fällt es dem ein oder anderem schwer sich wieder aus dem Wochenede ausfzuraffen. Ich habe damit eher weniger Probleme. Eigentlich.

Nachdem mein Schatz und ich (Noch führen wir leider eine WE-Beziehung.) uns nun 8 oder 9 Wochenende hintereinader gesehen haben, war klar, dass jeder einfach mal wieder Zeit für sich braucht. Na gut, telefoniert haben wir und auch nicht grade kurz. Nun hatte jeder von uns dieses „freie Wochenende“ und was passiert? Uns ist – beiden – langweilig. So sehr hatte ich mich darauf gefreut einfach mal das zu tun, was ich will. Ohne Rücksicht nehmen zu müssen und dann … fehlt mir genau das!

Ich hatte da aber noch Glück, denn in solchen Situationen MUSS mein Bruderherz und Mitbewohner herhalten. *g* Es läuft fast immer darauf hinaus, dass wir es uns auf dem Sofa gemütlich machen, einen Berg Süßes auf dem Tisch stabeln und (mindestens einen) Film gucken. (Ich würde es zwar nie zugeben, aber ich mag diese Abende.) Diesesmal waren es drei oder vier Folgen Sherlock Holmes. ^^ Wie ihr auf unserem Hausblog lesen könnt war das auch nicht unbedingt sooo actionreich. 😉

Früh sagten wir uns Gute Nacht und verschwanden in unsere Zimmer. Obwohl es fast zwei Stunden eher war als sonst meine „Bettzeit“ ist, schlief ich verhältnismäßig  gut. (Ich leide unter Schlafstörungen.) Und genau da haben wir wieder das Problem. Ich hatte soviel geschlafen, dass ich mich am nächsten Morgen wie gerädert fühlte. Mir tat alles weh, meine Nase war dicht und ich war vor allen Dingen mehr als müde. Ironischerweise macht viel Schlaf macht mich müde…

Mit meinem Bus klappte alles. Bei meiner Regio-S-Bahn sah das schon anderes aus. Zwar kam der Zug pünktlich an und fuhr auch pünktlich ab, doch drei Haltestellen vor meiner Ausstiegsstelle schloss eine der elektrischen Türen nicht mehr. Nach einigen Minuten kam eine Durchsage das sich die Durchfahrt daher verzögert. Oh ja, und wie sie sich verzögerte! Ich wägte ab, ob es irgendwo einen Bus geben würde, mit dem ich die Fahrt fortsetzen könnte. Doch ausgerechnet in dem Stadteil kannte ich mich nun gar nicht aus und entschied mich für den sicheren und warmen Zug. Irgendwann war die Tür glücklicherweise repariert und die Fahrt konnte fortgesetzt werden: „Sehr geehrte Fahrgäste, auf Grund einer Türstörung haben wir eine Verpsätung von 23 Minuten.“ Ach… Und ja, NATÜRLICH (?) kam ich, wie auch so ziemlich jeder andere, zu spät zur Arbeit … *grmpf*

Zum Feierabend hatte die Bahn wieder Verspätung. Aber nicht mein Zug, sondern noch die Bahn davor. Und DAS bedeutete wiederrum, dass ich einen Zug früher nach Hause nehmen konnte und auch tatsächlich früher dort ankam. Allerdings keine 23 Minuten, aber immerhin 14 Minuten. Vielleicht kann ich die fehlenden 9 Miunten ja bei der Bahngesellschaft einreichen? Immerhin handelt es sich um die kostbarste Währung: Lebenszeit!

Zug

2 Gedanken zu „Man will eben immer das, was man nicht hat!“

  1. Ich tappe weiterhin so ziemlich im Dunklen, verstehe oft nur „Bahnhof“… Aber ich versuche, den Faden hier auf Deinem Blog nicht ganz zu verlieren… LG Frank

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