Ab in den Norden …

Mein Göttergatte und ich haben es schon wieder getan! Wir waren auf den Spuren der Wikinger … Dieses Mal zog es uns an die Nordsee. Nach Norden/ Norddeich um genau zu sein. Dort findet das „Winkiger-Fest“ statt. Bereits Morgens segelten wir mit unserem Drachenboot über Landstraßen und Autobahnen und landeten an einem nass-kalten Strand mit Meeresbrise. 😉 Wir verbrachten fast den ganzen Tag in der Vergangenheit. Geblieben sind nicht nur eine ganze Menge Eindrücke, sondern auch einige Fotos! Gerne lasse ich den Ausflug noch einmal Revue passieren und nehme euch mit auf eine Reise in die Vergangenheit …

NorddeichLeider hatten die Götter es an diesem Tag nicht ganz so gut gemeint, denn ein Boot hätten wir wirklich benötigt. Es regnete wie aus Eimern… Grade auf der Autobahn konnten wir teilweise das Fahrzeug vor uns gar nicht mehr erkennen. (Wieder einmal war ich froh, dass ich nicht selbst fahren musste.) In Norddeich angekommen steuerten wir direkt das Wikingerfest an. Zumindest theoretisch, denn praktisch wurde auf Grund des Sturmes am Vortrag  erst zwei Stunden später eröffnet.

Wir nutzten die Zeit um eine kleine Tour – und natürlich ein paar Fotos 😉 – in der Gegend zu machen.

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Etwas vom Wikingerfest konnten wir aber dennoch genießen. Leider waren die meisten Hütten/ Stände noch geschlossen und viele Marktbeschicker trauten sich auf Grund des Wetters gar nicht aufzubauen. Dafür gab es aber ein leckeres Backwerk und musikalische Unterhaltung von Ludmillus dem Barden. Ach ja, und eine gebrannte Mandel bekamen wir auch jeder, da wir mutig genug waren über eine Abgrenzung zu treten. 😀

Passend zu unserem Aufbruch ‚gen Heimat kam die Sonne hervor und der Wind flachte ab…. Die restlichen Marktbeschicker bauten auf und wir? Ergatterten zwei Flaschen Met (Eine davon übrigens VEGAN! 🙂 Über den Geschmack werde ich dann an anderer Stelle berichten.) und machten uns auf den Rückweg. – Als ganz so einfach erwies es sich jedoch auch nicht, denn dank einem Unfall gerieten wir in einen 7 km langen Stau … Ich nutzte die Zeit um das so ziemlich einzige zu machen, was ging: Fotografieren.

Wer von euch selbst Lust bekommen hat sich das Spektakel live (und ich Farbe^^) anzusehen, der hat dazu noch den Rest der Woche Gelegenheit. (Ihr solltet euch warm anziehen. An der Küste war es bei unserem Aufenthalt doch ziemlich nordisch kühl und stürmisch. Aber so etwas kann einen echten Wikinger ja nicht schocken. ;))

Es gibt kein falsches Wetter. Nur falsche Kleidung. ;)

Sche… aussehen geht bei JEDEM Wetter! 😉

Öffnungszeiten: Fr + Sa 11-22 Uhr, So 11-18 Uhr

Kosten: 6,50 € je Erwachsenen // 4,50 € je Kind (Schwertmaß bis 1,22 m bis einschl. 17 Jahre)

Programm

Winkingerfest

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Lasst uns feiern! – Ende eines Blutbades!!!

Gestern erhielt ich eine Email von Pia Rehberg, Animals Equality mit der Bitte eine Neuigkeit zu teilen. Dieser Bitte komme ich SEHR GERNE nach, denn Tierschutz geht uns alle an!

Viele von euch kennen sicher das Gadhimai-Opferfest in Nepal. Über 250.000 Tiere werden dort getötet!!! Ob Büffel, Schweine, Ziegen, Ratten oder Tauben, sie alle werden grausam vom menschenhand umgebracht. Etwa 70 % der Besucher des Festes kommen aus den Nachbarländern, wie z.B. Indien. Besonders schlimm: Auch Besucher können die von ihnen mitgebrachten Tiere auf jede beliebige Art und Weise auf dem Schlachtplatz töten. Oft werden sie von unerfahrenden Personen mit stumpfen Messern verletzt, ehe sie qualvoll verenden… Während sie selbst ihren Verletzungen erliegen sehen sie hilflos mit an wie ihre Artgenossen und Kinder unter Qualen veränden. Blut erfüllt die Luft, Schreie und Klagelieder … Ein regelrechtes Massaker ohne Sinn!!!

Dieses Opferfest findet alle 5 Jahre statt. Alle fünf Jahre in denen Tiere brutal und ohne Sinn getötet werden. Nur „im Namen der Tradion“. In den letzten Jahren ist die Zahl der Tötungen zurück gegangen. Um immerhin 70%!!! Doch die anderen 30% bezahlten weiterhin mit dem kostbarsten was sie hatten: Ihrem Leben …

Nicht zuletzt Animal Equaltiy mit ihrer Dokumentation im Rahmen der „Massaker beenden“-Kampagne, ist es zu verdanken, dass das Komittee des Gadhimai-Tempels in Nepal am Montag verkündete das:

“ … es künftig keine Tieropferungen mehr auf dem Fest geben wird!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

OpferfestDamit diese Versprechen auch eingehalten wird bittet die Tierschutzorganisation genau dieses Verprechen zu teilen. Die ganze Welt soll ein Auge auf den Tempel werfen und dafür sorgen das das Komitee bei seiner Entscheidung bleibt. Hunderttausend Tiere können so vor einem grausamsamen Schicksal und einem brutalen, sinnlosen Tod bewahrt werden.

Das Teilen dieses Beitrages (auch gerne das Verfassen eines eigenen hierüber) ist somit AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT!!! 🙂

Gelungenes Debüt [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Dinah Marte Gloch

Wo die Angst ist

Der erste Fall für Behrens und Kamm

Seiten: 352

Verlag: Kanur // 2014

ISBN: 978-3426515464

 

~°~ Klappentext ~°~

Potsdam: Auf einen türkischen Abiturienten wird auf offener Straße ein Mordanschlag verübt. Ins Visier der Ermittlungen gerät schnell ein stadtbekannter Neonazi. Ausgerechnet Psychologin Behrens soll Hauptkommissar Kamm mit ihren unkonventionellen Methoden bei den Ermittlungen unterstützen. Ein brisanter Fall, gefährliches Terrain – und der einzige Zeuge schweigt …

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Der 19 jährige Türke Noyan Akay wird eines Abends brutal zusammen geschlagen. Schnell fällt der Verdacht auf einen bekannten Neonazi. Noyan liegt im Koma und somit bleiben bei der Ermittlung nur die Zeugen. Doch schnell wird klar, dass sich diese sich immer weiter in Widersprüche verwickeln. Hauptkommissar Sigi Kamm bekommt bei seinen Ermittlungen Unterstützung von der Psychologin Dr. Alicia Behrens deren Patient, auf Grund von Drogenmissbrauch, Noyan ist. Dumm nur dass der Kommissar und die Psychologin vor Jahren einmal zusammen vor Gericht standen und noch einen Disput offen haben …

Ich war mir sehr schnell sicher den Täter zu haben und wollte den Charakteren immer wieder zurufen: „Du ermittelst in die falsche Richtung!“. Doch bald sollte ich feststellen, dass auch ich in eine völlig falsche Richtung gedacht hatte … – Und genau das liebe ich an Romanen. Überrascht zu werden.

Die Protagonisten die in diesem Roman auftauchen sind so unterschiedlich wie ihre Beweggründe und Weltanschauungen. Eben wie im richtigen Leben. Es ist ein wenig als wäre man selbst ein Teil des Ganzen. Ob nun Angehörige, Freunde oder selbst Vermieter und Arbeitgeber, hier scheint jeder ein Geheimnis zu haben. Nach und nach kommt der Leser dahinter – und staunt oft nicht schlecht!

~°~ Fazit ~°~

Spannender Roman mit (leider) viel zu aktueller Thematik, dadurch aber authentisch. Als Leser fühlt man sich hier mittendrin. Das Gleichgewicht ist sehr gut gehalten. Hier werden die Taten der Neonazis weder aufgebauscht noch verschönt. Auch die Taten und Beweggründe der anderen Charaktere (egal ob Türken oder Deutsche) werden nicht übertrieben dargestellt, so dass es eine authentische Mischung ergibt wie sie jeden Tag vonstattengeht.

Ein äußerst gelungener Debütroman. Ich freue mich bald mehr von der Autorin zu lesen.

WoDieAngstIst

~°~ über die Autorin ~°~

Dinah Marte Golch wurde 1974 in München geboren. Sie begann 1999, nach einer Karriere als Werbetexterin, für das Fernsehen zu schreiben und wurde 2011 für ihr Drehbuch Tatort: Nie wieder frei sein mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen FernsehKrimi-Preis ausgezeichnet. Inzwischen wurden mehr als fünfzig ihrer Drehbücher für Tatort und Serien wie Edel & Starck, Der Bulle von Tölz und Berlin, Berlin verfilmt. Von 2004-2007 schrieb sie ihre eigene Krimi-Reihe Stadt, Land, Mord! und betreute die Spielfilme auch als Producerin. Seit 2011 unterrichtet sie regelmäßig als Gastdozentin an der Filmhochschule München. Dinah Marte Golch hat eine Ausbildung zur Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation und lebt in Berlin.

Pimmelalarm!!!

Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das zählt offenbar auch für die Kunst, denn in Portland hängen seit einigen Tagen jede Menge Dildos in den Strommasten! Wenn ihr jetzt denkt ich hätte mich verschrieben, nein ich meine tatsächlich die Lustbringer!

Immer zwei der Dildos sind aneinander gebunden und wurden offenbar über die Stromleitung geworfen. – Ähnlich wie es einst diesen Trend mit den „alten“ Schuhen gab. Vielleicht erinnert sich der/ die ein/e oder andere ja noch daran!? – Ob es sich bei diesen „Gummipimmel“ aber um Kunst handelt weiß allerdings auch niemand. Die Behörden stehen bisher vor einem Rätsel. Immerhin ist inzwischen geklärt dass das Gummi durch den Strom nicht in Brand geraten kann.

Was glaubt ihr: WARUM hängen (ausgerechnet) Gummidildos über den Strommasten?

Mein Tipp: Es handelt sich um eine Aufklärungskampangie oder um einen recht aufsehnerregenden Werbegang eines Erotiktoysherstellers. (Mein Vorgesetzter ist der Meinung es dient der Ablenkung, da irgendwas in der Politik im Busch ist.  Ähnlich wie in dem Film „Wag the dog“.)

Leidensweg einer Migränepatientin 0.1

Mein erster Urlaubstag und ratet mal wie er begann? Genau: Mit Regen, tierischen Kopfschmerzen und dem Anflug eines Mirgänseanfalls. Abgesehen von meinen Schilddrüsenhormonen (gegen Unterfunktion) musste ich aber leider nüchtern bleiben. Ergo auch keine Schmerztablette … Da ich, eben aus Gründen des Urlaubs, meine Monatskarte an meinen BestBro abgetreten habe nahm ich den Weg zum Arzt zu Fuß auf. – Das Angebot meines Göttergatten mich zu fahren lehnte ich bewusst ab.

Der Spaziergang und die frische Luft taten nicht nur gut, sondern sorgten auch dafür dass das Blut abnehmen ausnahmsweise mal nicht weh tat. Tatsächlich wurde auch mal direkt eine Ader zumSumatriptan Anzapfen gefunden! – Evtl. habe ich dieses Mal ja auch die Chance das die Einstichstelle nicht gründ und blau wird. Im übrigen war nicht wirklich etwas vorbereitet, wie die Ärztin mir beim letzten Mal vormachen wollte, die Sachen wurden zusammen gesucht als ich im Wartezimmer saß und die Labels direkt nach der Blutentnahme ausgedruckt. Vermutlich können die anderes/ vorteilhafter abrechnen, wenn ein Patient zweimal kommen muss … – Was mich daran erinnert, dass ich schon längst mal eine Versichertenauskunft von meiner Krankenkasse einholen wollte. – Immerhin habe ich inzwischen verschriebene Migränetabletten. Allerdings mit dem Wirkstoff Sumatriptan. Dafür sind darin gleich 12 Stück enthalten für die ich die obligatorischen 5 Euro dazu bezahlt habe. Ob sie helfen wird sich zeigen.

BlutabnahmeWährend die Arzthelferin meine Daten in den Computer eintippte fragte sie mich, ob es mit meiner Migräne inzwischen besser geworden sei. Wahrheitsgemäß antowrtete ich ihr, dass ich grade aktuell schon wieder Kopfschmerzen hätte. Ein mitleidiger Blick und die Aufforderung das ich mich mal entspannen und nicht immer so pessimistisch denken solle. Die hat leicht reden. Ich drehe ja schon im Kino durch, wenn ich nicht irgendwas in der Hand habe, an dem ich nebenbei „rumspielen“ kann. Und was das pessimitische angeht, so kann ich nur meinen jungen Religionslehrer und Pastor zitieren: „Wer pessimistisch denkt, kann nur positiv überrascht werden.“ In welche Richtung das Blutbild tendiert erfahre ich in 2,5 Wochen. Dann wird sich zeigen, ob sich ein Mangel von irgendwas findet. (In jedem Fall von Eisen, den habe ich schon länger – und zwar weit vor meiner Zeit als Vegetarierin!)

Ob ich mich an die Empfehlungen der Arzthelferin halte? Noch bevor ich durch die Haustür trat hing ich Wäsche auf. Aber zumindest kurze Zeit später setzte  ich den „Befehl“ der Arzthelferin um und genoss in aller Ruhe mein Frühstück. Außerdem versuche ich mir grade ein Beispiel an meinem GöGa zu nehmen, der die MEinung vertritt, dass man an seinem ersten Urlaubstag NICHTS machen sollte. Ich werde also versuchen den Urlaub „ruhig“ zu starten. Was das „positiv denken“ angeht: Ich glaube jetzt einfach mal ganz fest daran, dass die neuen Tabletten wirken … 😉

Leidensweg einer Migränepatientin 0.0

„Ärzte sind Engel in weiß,

die ihre Seele an den Teufel verkauft haben.“

[Roswitha Pick]

Es gibt viele geplagte Menschen und ebenso viele die von Kopfschmerzen oder gar Migräne geplagt sind. Ich erinnere mich dass ich bereits in der Grundschule immer ein Aspirin dabei hatte, da ich zwischendurch Kopfschmerzen bekam. Genauer untersucht wurde das aber nie, das Kind hat eben „einfach nur“ Kopfschmerzen … Blöd nur dass das Kind älter wurde und mit zunehmendem Alter auch die Kopfschmerzen stärker und häufiger wurden. Was taten Eltern und Ärzte? Genau, die Medikamentendosis erhöhen. Aus Aspirin wurde Paracetamol. Dann wurde das ältere Kind erwachsen und die Kopfschmerzen verwandelten sich in Migräne. Was bisher passierte? Genau: „Nehmen sie eine Paracetamol oder Ibuprofen, dann wird das schon.“ Leider wurde es nicht …

Garantiert bin ich nicht die Einzige, die versucht gegen das System anzukämpfen und statt immer stärkeren Tabletten eine dauerhafte Lösung möchte, um die Anfälle einfach gleich zu vermeiden. Doch abgesehen davon das ich Kassenpatientin bin, haben die sprichwörtlichen „Götter“ hier nicht den Schweiß, sondern viel Geduld vor den Erfolg gesetzt.

Nachdem ich die letzten Monate immer öfter mit einem Migräneanfall zu kämpfen hatte, beschloss ich dass es so nicht mehr weiter geht. Medikamente können ja nicht alles sein, besonders da es mindestens immer ein komplett verlorener Tag ist. Ein Tag an dem der Betroffene nicht im Stande ist irgendetwas zu machen. Zu der verlorenen Lebenszeit kommt das schlechte Gewissen: gegenüber dem Partner, der Familie, den Freunden und selbst dem Arbeitgeber. Man will, kann aber nicht. Gefangen im eigenen Körper. So fühle ich mich zumindest bei jedem Anfall …

Mitte der Woche war es dann wieder soweit: Kreislauf nicht wirklich vorhanden, dass Gefühl der Kopf würde explodieren, stetiges Erbrechen, Durchfall, Licht- und SchildLärmempfindlichkeit. Ich kam keine drei Meter weit. Es half nichts, ich meldete mich krank und rief in der Hausarztpraxis an um einen Termin zu machen. Als Antwort bekam ich das meine Ärztin (Es handelt sich um eine Gemeinschaftspraxis) erst am nächsten Tag wieder da sein würde. Half ja nichts, ich brauchte an diesem Tag eine Krankmeldung. Also ab zur Arztkollegin. So gegen 10:15 Uhr sollte ich dort sein – und damit begann das Abenteuer:

Gegen 10 Uhr war ich in der Praxis. Die Sprechstundenhilfe teilte mir mit dass sich alles ein wenig gestaut hätte und es mind. noch eine Stunde dauern würde. Kein Problem, ich war auf Wartezeit eingestellt. Um 11:02 Uhr wurde ich ins Sprechzimmer gesetzt, eine Hilfskraft fragte schon mal einige Daten ab, was ich denn überhaupt für Beschwerden hätte usw.. Sie verabschiedete sich mit den Worten: „Noch einen kleinen Moment, Frau Doktor kommt gleich.“ Das „gleich“ ein ziemlich schwammiger Begriff ist, wurde mir recht bald klar, denn um etwa 11:35 Uhr war noch immer keine Frau Doktor da. (Mir ging es immer schlechter, die Augen fielen zu und langsam aber sicher fing ich an vom Stuhl zu gleiten.) Etwa zehn Minuten später hörte ich das in das Nachbarsprechzimmer jemand gesetzt wurde und diesem Patienten gesagt wurde: „Dauert noch einen kleinen Moment, da wir jetzt erst einmal Frühstückspause machen.“ So schlecht es mir ging, ich dachte nur: „Das kann jetzt echt nicht wahr sein!“ Leider war es wahr. Irgendwann kam die Ärztin dann, obergutgelaunt. Es kam die typische Arztfrage: „Was kann ich denn für sie tun?“ – Ehrlich mal, WAS könnte ein Arzt denn nur für jemanden tun der in die Sprechstunde kommt??? *Kopfschüttel* – Ich war ja

bereits darauf eingestellt und antwortete: „Wenn Sie so fragen genau drei Dinge: Eine Krankmeldung für heute, Naratriptan auf Rezept und eine Dauerhafte Lösung, damit diese Anfälle gar nicht erst auftreten!“ Die Ärztin sah mich etwas irritiert an und es ging los: Ob ich denn sicher wäre die Krankmeldung nur für diesen Tag zu brauchen, nicht auch gleich für morgen. Nein, dieser Tag würde mir reichen. Wer mir denn bisher Triptan verschrieben hätte, davon würde ja gar nichts in der Akte stehen. Niemand, gibt es frei in der Apotheke. Wir mir nur zu teuer. Ich musste die Ärztin erst einmal aufklären, dass es diese Tabletten wirklich OHNE Rezept in der Apotheke gibt. (Vor

Heiliger Gral vieler Migränepatienten

Heiliger Gral vieler Migränepatienten

Jahren gab es eine riesen Berichterstattung darüber, komisch dass sie das nicht mitbekommen haben will.) Für Teil drei drückte ich ihr mein Kopfschmerztagebuch in die Hand, welches mir die Apothekerin gab, als ich doch einmal öfter nach Triptan verlangte und brav die letzten sechs Wochen ausgefüllt hatte. Das würde nicht so einfach gehen, stellte die Ärztin klar, da müsste Blut abgenommen werden, ich müsste zum Neurologen, ich müsste, … – Das war der Moment an dem ich dachte: „Das Abenteuer beginnt…“

Es liegt also noch ein langer, langer, sehr sehr langer Weg vor mir und eben diesen möchte ich aufzeigen. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen Betroffenen selbst in eine bestimmte Richtung zu steuern und mir den Überblick zu behalten. Über Erfahrungsaustausch würde ich mich natürlich auch sehr freuen! 🙂

Morgen habe ich den ersten Termin. Zum Blut abnehmen. – Das ging nämlich nicht als ich sowieso schon da war (und sogar nüchtern), weil die Helferin „das erst vorbereiten müssten“. Sei es drum.

Dieser Beitrag trägt die Nummer 0.0 jeden weiteren werde ich um die jeweils nächste Zahl erweitern. Hoffen wir mal dass die Nummern ausreichen bis eine Lösung oder zumindest „richtige“ Hilfe gefunden wird …

Mir wäre es wirklich lieber wenn … [Fliegendes Spaghettimonster]

Einen Ave Spagehetti zusammen oder auch einfach einen wunderschönen Guten Morgen. 😉

Es ist Sonntag und einige werden heute die „Gotteshäuser“ stürmen und ihrem Gott/ ihren Göttern zu huldigen. Grund genug sich einmal anzusehen, was das „Heilige Spgahettimonster“ eigentlich so für „Gebote“ hat. – Nein, ich bin noch immer nicht religoös, noch dieser Spaßreligion beigetreten. Werde ich auch nicht. – Aber ich habe mich schon immer gerne mit anderen „Kulturen“ beschäftigt und diese Pastareligion hat irgendwie meine Faszination erregt. Besonders nachdem ich die acht „Regeln“ gelesen habe und fast immer nur nicken konnte!!!

  1. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest dich nicht wie ein oberheiliger Heuchler aufspielen, wenn du meine nudlige Güte beschreibst. Wenn irgendwelche Leute nicht an mich glauben, ist das echt okay. Ich bin nicht so eitel. Außerdem: Es geht nicht um diese, also weich nicht vom Thema ab.
  2. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht meine Existenz als Mittel benutzen, zu unterdrücken, jemanden zu deckeln, zu bestrafen, fertigzumachen und/oder du weißt schon. Ich verlange keine und benötige keine Opfer. Und Reinheit ist was für Trinkwasser, nicht für Menschen.
  3. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht Leute wegen ihres Aussehens beurteilen oder was für Klamotten sie anziehen, oder wie sie reden, oder wie auch immer – sei einfach nett, okay? Oh, und kriegt das mal in eure Dickschädel: Frau = Person. Mann = Person. Klar? Klar. Eine ist nicht besser als der andere, solange wir nicht über Mode reden. Tut mir leid, aber ich hab das den Frauen überlassen und einigen Kerlen, die den Unterschied zwischen dunkeltürkis und scharlachrot kennen.
  4. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nichts tun, das Dir selbst oder Deinem bereitwilligen, volljährigen und geistig gesunden Partner peinlich sein müsste. Wem das nicht passt, der kann mich mal am A **** lecken. Wem das auch nicht passt, der sollte am besten die Glotze ausmachen und zur Abwechslung ein Stück spazieren gehen.
  5. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest Dir die verklemmten, frauenfeindlichen Vorstellungen anderer nicht auf nüchternen Magen anhören. Esst etwas, dann macht euch über die Idioten her.
  6. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht Multimillionendollar-Kirchen, Moscheen, Tempel, Schreine für Meine Nudlige Güte erbauen. Das Geld kann man nun wirklich sinnvoller anlegen. Sucht euch etwas aus:
    • Armut zu beenden
    • Krankheiten zu heilen.
    • in Frieden leben, mit Leidenschaft lieben und die Kosten von Kabelfernsehen senken.
    Mag ja sein, dass ich ein komplexes, allwissendes Kohlenwasserstoffwesen bin, aber ich mag die einfachen Dinge im Leben. Ich muss es wissen, ich bin der Schöpfer.
  7. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht rumgehen und Leuten erzählen, ich würde zu dir sprechen. Du bist nicht SO interessant. Nimm dich mal zurück. Und ich sagte dir bereits, dass du deine Mitmenschen lieben sollst, kannst du keinen Hinweis erkennen?
  8. Mir wär’s wirklich lieber Du würdest andere nicht so behandeln, wie du nicht selbst gern behandelt werden möchtest, es sei denn, du bist mit Sachen zugange, in denen, ähm, eine Menge Leder, Gleitcreme und Las Vegas eine Rolle spielen. Sollte die andere Person auch darauf abfahren, dann macht es, siehe auch Punkt 4, macht Fotos und bei der Liebe Mikes, benutzt KONDOME! Hätte ich nicht gewollt, dass es sich gut anfühlt, dann hätte ich Stacheln oder so drangebastelt.

[Quelle: Das Evangelium des Fliegendem Spaghettimonsters]

Mein Favorit ist ungeschlagen Nummer 2 und euer?

Ich kann nur immer wieder die Aussage von Klaus Eberhartinger wiederholen, der einst zur Ankündigung eines Songs feststellte:

„Jeder soll glauben was er glaubt, dass er glauben muss. Nur soll er nicht glauben das andere das auch glauben müssen. Dann haben wir kein Problem!“

In diesem Sinne einen schönen (friedlichen) Sonntag euch allen. 🙂