Menschen [Zitat zum Sonntag]

>> … Hinter (oder besser vor) ihnen rannten Tausende Männerin den Tod auf den Schlachtfeldern, Die Geschichtsschreiber nennen sie als Zahlen. Von zwanzig-, vierzig- und noch mehr tausend „Gefallenen“ werden heutzutage wenige Leser berührt. Zahlen sind anoym und keine Schicksale.


 „In zweitausend Jahren haben wir nichts dazugelernt“, behauptet ein Philosoph unser Zeit. Ich schwäche ab und sage: „Kaum etwas.“ Das ist beschämend genug.

Erkämpfte „Weltreiche“, lehrt die Geschichte, überdauern nur kurze Zeit; ewig bleibt das Leid derer, die für den Ehrgeiz der Herrschenden bezahlen müssen.

Heute wie damals.“ <<

[Josef Carl Grund in ‚Geiseln für Cäsar‘]

Viva Venezia [Rezension]

Heute möchte ich euch mal ein super Sommerbuch vorstellen, auch wenn die Handlung im kühlen Herbst spielt. 😉 Für mich ist das Genre eher untypisch, denn es handelt sich mal nicht um einen Thriller. Genau genommen habe ich nicht die geringste Ahnung in welche Sparte es passen würde. Aber dazu später mehr.

Dieses Buch fand über ein Gewinnspiel zu mir, welches der Verlag veranstaltete. Im Vorfeld durfte man sich eine Neuerscheinung des Juli‘s aussuchen. Ich weiß nicht warum ich grade dieses wählte. Vielleicht wegen dem tollen Cover, dem interessanten Klappentext oder weil ich selbst tausende von Ängsten habe. Irgendwas hat einfach geschrien: „Nimm mich!“ und ich bereue nicht diesem Ruf gefolgt zu sein!

 

~°~ Das Buch ~°~

Mascha Vassena

Das verschlossene Zimmer

Piper / 13. Juli 2015

ISBN 978-3-492-30585-3

 

~°~ Klappentext ~°~

Trotz ihrer Brückenphobie reist Lena nach Venedig, um die Familie ihrer Mutter kennenzulernen. Doch im labyrinthischen Palazzo der Orlandis kommt es zu unheimlichen Vorfällen: Weshalb kennt Lena sich im Palazzo so gut aus? Woher kommen die Schreie, die nachts durch die Gänge hallen? Lena lässt sich nicht einschüchtern und entdeckt eine tragische Wahrheit, die in den dunklen Wassern der Stadt verborgen liegt …

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Lena denkt sie kennt ihre Eltern, ihre Kindheit und sich selbst. Dann bekommen ihre Mutter und sie selbst eine Einladung nach Venedig. Der Brief stammt von einem Notar und es geht um den Verkauf einer Bank. Lenas Mutter, Gabrielle, stammt ursprünglich aus Venedig und ist von vielen Jahren nach Deutschland gezogen. Zu ihrer Familie hat sie keinen Kontakt und will diesen auch nicht, so dass sie die Einladung direkt in den Mülleimer wirft. Ihre Tochter, die von ihrer Familie überhaupt nichts weiß, nutzt die Gelegenheit ihre Mutter noch einmal zu fragen was in der Vergangenheit passiert ist, doch ihre Mutter schweig eisern.

Als Gabriella mit ihrem Mann Frank nach Afrika fliegt, um dort zu helfen sieht Lena sich in der Wohnung ihrer Eltern gründlich um. Dabei stößt sie auf ein Neugeborenarmband und ein Foto. Doch zu wem gehört es und warum ihre Mutter alles vor ihr versteckt. Welches Geheimnis liegt in der Vergangenheit?

Lena macht sich auf den Weg nach Venedig, um darauf Antworten zu finden. In der Brückenstadt kämpft sie nicht nur mit ihrer Brückenphobie, sondern auch mit ihrer „neuen“ Familie, Intrigen und dunklen Geheimnissen. Nebenbei lernst sie nicht nur etwas über alte Gemälde und die Stadtgeschichte Venedigs, sondern auch noch etwas die Liebe und vor allen Dingen über sich selbst.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig. Den Roman habe ich zügig gelesen, auch weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Immer wieder war ich mir sicher endlich zu wissen wie alles zusammen hängt und wer denn nun eigentlich mit wem verwandt ist. Immer wieder wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt und genau das liebe ich: Viele Richtungen ohne aber verwirrend zu wirken. Am Ende laufen hier alle Handlungsfäden zusammen. Die Beschreibung der Charaktere ist so gut, dass ich sie beim Lesen sogar irgendwie fühlen konnte. Ich hatte das Gefühl jeden persönlich zu kennen.

~°~ Fazit ~°~

DasVerschlosseneZimmerEs ist spannend, aber kein Krimi.

Es ist romantisch, aber kein Liebesroman.

Es ist authentisch, aber keine Biographie.

Es ist humorvoll, aber keine Satire.

Es zeigt Ängste auf, ist aber kein Ratgeber.

Es beschreibt eine Stadt mit allen Facetten, aber ist kein Reiseführer.

Dieses Buch kann man einfach nicht beschreiben, sondern MUSS man lesen!

Für mich DAS Sommertaschenbuch 2015!

~°~ über die Autorin ~°~

Mascha Vassena wurde 1970 in Mainz geboren und arbeitete nach dem Studium als Journalistin und Kommunikationsdesignerin. Sie organisierte Poetry Slams und war Mitherausgeberin eines Literaturmagazins. In den letzten Jahren veröffentlichte sie zahlreiche Kurzgeschichten und Erzählungen. Die Autorin lebt heute in der Schweiz.

Leidensweg einer Migränepatientin 0.4

Ich bin gedopt!

Heute stapfte ich mit der Vitamin B12-Injektionspackung zu meiner Ärztin. – Auch wenn ich die Beratung in der Apotheke hier super finde, so habe ich mir das dann doch online bestellt. Der Preis von etwa 4,- € statt 12,- € hat mich dann doch überzeugt. (Ja, die Leute wollen alles ganz billig. In manchen Fällen stelle selbst ich leider keine Ausnahme dar.)

Wie dem auch sei, bei meiner Ärztin an der Rezeption (oder wie auch immer das in Praxen heißt), drängelte sich direkt eine „Omma“ vor! Ich gab noch lauthals kund: „ALSO EIGENTLICH WAR ICH ZUERST DRAN!“, was sie jedoch ignorierte. Der Mann neben mir zuckte nur die Schultern und ich schüttelte den Kopf und konnte mir ein: „Und da heißt es immer ‚die JUGEND heut‘ zu Tage‘“.

Meine Spritze bekam ich dann aber doch noch. Wenn auch nicht zur Beruhigung. Im „Labor“ fragte ich: „Soll ich mich direkt B12hier so niederlassen?“ und deutete auf den Stuhl. Die Arzthelferin grinste, klopfte sich auf den Hintern und meinte: „Ich will den!“ – Ich könnte schwören, dass nach meinem „Och nöh.“ ihr Grinsen noch breiter wurde … *grml* Auch wenn ich Angst vor Nadeln habe (<– Mein Göttergatte würde jetzt wieder sagen, dass ich auch vor allem Angst habe. So gaaaanz Unrecht hat er vielleicht auch nicht. ;)) habe ich es tatsächlich überlebt und auch tapfer ertragen. Höhenflüge bekommt man davon angeblich nicht und bis ich Bäume ausreißen kann, muss ich es noch einige Male über mich ergehen lassen. Und wenn, dann soll ich mit Bonsais anfangen. Im Töpfchen versteht sich. Na, warten wir mal ab was passiert. – Bei den Migränetabletten (Sumatriptan) passiert nämlich gar nichts. 😦

Was die Höhenflüge betrifft hatte ich dann aber doch noch einen und zwar beim Verlassen der Praxis. Als ich aus dem Labor kam stand an der Rezeption die „ältere Dame“ die sich vorgedrängelt hatte. Ich konnte es mir nicht verkneifen ihr ein „Man sieht sich immer zwei Mal!“ mit Betonung wie aus einem Horrorfilm entgegen zu zischen. Hat kein anderer gehört. Sie schon, so wie sie zusammen gezuckt ist. – In der Tat glaube ich die Frau schon mehrmals gesehen zu haben. Im Garten unser Nachbarin …

Mooni macht’s – Flüssigwaschmittel

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von „Mooni macht’s“. Dieses Mal gibt es aber nichts zu Essen, sondern etwas für die Reinigung. Ich habe mich an Waschmittel versucht. Das Ergebnis ist sogar ganz gut geworden. Es ist nicht nur umweltschonender als die im Handel erhältlichen Produkte, sondern sogar wesentlicher günstiger als selbst Discountprodukte! Und keine Sorge, sauber wird die Wäsche auch. Wie heißt es doch immer so schön: „Was Oma schon wusste …“ 😉

Für ca. 1 l benötigt ihr:

  • ca. 25 g Kernseife (entspricht 1/4 Stück)Waschmittel
  • 3-6 EL Waschsoda
  • 1 Liter Wasser
  • 1 leerer „Kaninster“ oder ähnliches

 Und so geht’s:

Die Kernseife mit einem Messser möglichst klein schneiden. (Alternativ könnt ihr uach eine Reibe benutzen.)

Die kleinen Seifenteilchen in einen Messbecher geben.

WaschmittelNun 1/2 Liter (500 ml) heißes, aber nicht mehr kochendes Wasser darüber gießen und verrühren.

WaschmittelIn dieses Seifenwasser rührt ihr jetzt 3-6 EL Waschsoda. Die verwendete Menge richtet sich nach eurer Wasserhärte. Ich habe 4 EL bei mittlerer Wasserhärte verwendet. (Solltet ihr nicht wissen wie die Wasserhärte in eurem Ort ist, könnt ihr bei den jeweiligen Wasserwerken erfragen.)

WaschmittelAlles mit einem Schneebesen richtig gut verquirlen.

WaschmittelDiese Mischung in den leeren Kanister geben und eine Stunde ziehen lassen. Zwischendrin immer wieder schütteln. [Achtung! Durch das heiße Wasser dehnt sich der Kanister aus, daher bitte den Deckel ab lassen. – Außer natürlich beim Schütteln. ;)]

WaschmittelNach der Stunde mit der anderen Hälfte des Wassers, wieder heiß und nicht kochend, aufgießen und erneut schütteln.

Jetzt das Waschmittel abkühlen lassen und dabei immer wieder schütteln.

WaschmittelAnwendung:

Für die Wäsche einfach etwa 2 Verschlusskappen in das Waschmittelfach geben.

Leidensweg einer Migränepatientin 0.3

Willkommen zu einer neuen Ausgabe von „Mooni jagt Migräne“ (oder so ähnlich).

Gestern Abend hatte ich endlich den Termin zur Besprechung des Kopfschmerzkalenders und auch bekam ich das Blutergebnis mitgeteilt. Grade letzteres macht mich immer nervös. Wenn man in Kopfschmerzkalendereiner Familie mit tödlichen Krankheiten (Schlaganfälle, Krebs, …) lebt, hofft man unbewusst irgendwie doch, dass keine Anzeichen für so etwas bei einem selbst gefunden werden.

Die gute Nachricht: Was DAS angeht bin ich (offenbar und glücklicherweise) verschont. Allerdings fehlt mir so ziemlich alles andere.. Allen Voran Schilddrüsenhormone. – Na gut, dass ist seit Jahren bekannt. Nicht umsonst muss ich jeden verfluchten Tag Hormone gegen die Unterfunktion nehmen. (Sorry für das Verflucht, aber wer tgl. Medizin nehmen und auch ggf. mit den Nebenwirkungen kämpfen muss, weiß wie nervig das sein kann.)

ÜberweisungDie schlechte Nachricht: Mir fehlt es dafür an Vitamin B12, Eisen und keine Ahnung was noch. Komischerweise war das beim letzten Bluttest (im Februar des Jahres) noch alles super. Auch die Schilddrüsenwerte sind etwa um das 10fache schlechter! Selbst die Ärztin sagte, dass das nicht normal sei und sie, in so kurzer Zeit, noch nie einen so großen Unterschied gesehen hätte. Hah! Ich bin eben etwas Besonderes! Mein Vater gab mir meinen Namen, weil er etwa so viel wie „Die Hochberühmte“ bedeutet. Vielleicht wird ja eine Krankheit nach mir benannt? Ich wäre für „Mango-Mooni-Syndrom“. 😉 – Aber erst einmal muss dafür ja die Krankheit gefunden werden. Und dafür geht’s nun zum nächsten Doc: Dem Neurologen! Auch Nervenarzt genannt. Vielleicht bestätigt der das was sowie so jeder weiß: Das ich nicht ganz dicht in der Birne bin. 😉WP_20150813_004

So lange werde ich bei meiner Hausärztin „gedopt“. Jede Woche gibt es eine Vitamin B12-Injektion. Yeah!

Der neue Monat hat noch nicht einmal angefangen und ich habe jetzt schon 7 (!) Arzttermine …

Leidensweg einer Migränepatientin 0.2

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich mich mit meinem „Migräneproblem“ Hilfesuchend an meine Hausärztin bzw. ihre Kollegin wandte. Der Termin für die Besprechung des Blutergebnisses und des Tagebuches ist erst in zwei Tagen. Doch mein Körper dachte heute er müsste eine kleine Show für meine Kollegen hinlegen … [Meinem Verstand ist das immer noch oberpeinlich!!!]

Es begann alles wie immer. Ich setzte mich neben den Kollegen der mich einarbeitet, sah zu, hörte zu, … und merkte wie mein Körper immer weiter nach links glitt. Mein Versuch aufrecht sitzen zu blieben scheiterte immer mehr. Um mich herum drehte sich alles. Ich konnte meine Augen kaum aufhalten. – Was die Kollegen zu dem Denken veranlasste, dass ich am Einschlafen war. [Ironischerweise bekomme ich das um mich herum Gesagte trotz Anfall noch ziemlich klar mit.]

Dieses Mal war es aber etwas anders als sonst, denn ich hörte plötzlich mein Blut rauschen. Das war irgendwie faszinierend und unheimlich zu gleich. Blöderweise wurde mir dann nun übel und ich merkte dass ich die Kontrolle vollends verlieren würde. Gerne hätte ich irgendjemand gesagt, dass ich mich hinlegen muss, aber reden geht in so einer Situation nicht mehr. Ich kann zwar halbwegs klar denken, aber meine Lippen formen diese Gedanken einfach nicht. Das ist ein wenig so, als wäre man in seinem eigenen Körper gefangen. Kein schönes Gefühl!

Biowetter

Quelle: Screeshot

Mein Kollege [Azubi] merkte das irgendwas nicht stimmt und sagte seinem Supervisor Bescheid. Dieser, der übrigens genau neben uns am Platz saß, ignorierte das wohl mit einem Schulterzucken. Ich hörte nämlich nur ein „Lass uns rauchen gehen.“ Der Azubi ging glücklicherweise aber nicht, sondern ging zum Abteilungsleiter. Dieser stand dann vermutlich kurze Zeit später (es kam mir aber vor wie eine Ewigkeit) neben mir und berührte mich am Arm. „Hey! Alles okay?“ „Lass mal kurz die Augen auf!“ „Bist du müde oder was?“ … Während ich mehr stotternd-flüsternd als redend erklärte, dass mir schwindelig sein, bemerkte ich, dass mir Tränen über die Wangen liefen. *Sch…* „Hey, alles gut.“

Und schon waren fast alle Kollegen damit beschäftigt irgendwas für mich zu tun. Einer stützte mich, damit ich nicht wirklich vom Stuhl falle, ein anderer organisierte mir ein Glas kaltes Wasser, zwei brachten mich in den Ruheraum auf eine Liege, legten vorbildlich meine Beine hoch (Genau DAS müsst ihr machen, wenn jemand einen Kreislaufzusammenbruch erleidet!) und selbst feuchte kalte Tücher für meine Stirn bekam ich. (Wozu das gut sein sollte, ist mir noch immer ein Rätsel. Ich hatte ja kein Fieber.) Während der ganzen Aktion tauchte auch sechs Mal die Frage auf, ob ein Arzt gerufen werden sollte. – Ich verneinte, denn das hätte nur ewig langes Warten im Krankenhaus auf sich gehabt und drei Infusionen, die ich nicht hätte zu Ende bekommen können, weil ich vorher auf die Toilette müsste. Kenne ich alles schon …

Aus der anderen Abteilung kam dann auch gleich noch eine Dame – Ersthelferin – zur Hilfe. Außer das sie zu allem was die anderen anboten zu tun „Ja.“ Sagte, war sie jedoch irgendwie keine große Hilfe. Als ich „versorgt“ war, fragte sie ob sie bei mir bleiben solle oder ob ich lieber alleine wäre. Ich antworte mit einem: „Ehrlich gesagt ist mir das egal. Mir ist das alles nur grade verdammt peinlich…“ „Muss es nicht. Hätte jedem anderen auch passieren können.“ Ist immer leicht gesagt, wenn es einen eben nicht selbst getroffen hat …

Der Abteilungsleiter fragte, ob sie jemanden anrufen sollen, ob ich abgeholt werden kann und ob ich nach Hause möchte. Da die beiden die in Frage gekommen wären, ja selbst arbeiten mussten, nahm ich nur das nach Hause. – Allerdings wurde ich „gezwungen“ noch ein Glas Wasser zu trinken.

Irgendwie schaffte ich es ohne Probleme heim. Kaum Zuhause sang ich Kloschüssellieder, um mich dann mit einem Kühlpad ins Bett zu legen. Auch jetzt kann ich mich kaum auf dem Stuhl halten, musste aber einfach mal aus der Liegeposition raus, und werde mich jetzt auch wieder in die Waagerechte begeben.

Sum Sum Sum, unser Urlaub ist leider um …

Letzter Tag unseres Urlaubs. Die Sonne schien zumindest noch und so nutzten wir den Nachmittag um einen kuzren Spaziergang zu machen und uns ein Eis zu gönnen.

Die Erkenntnis daraus: Ich bin bei Tieren beliebt und Wespen fahren total auf Schokoladensauce ab! [Zitat meines GöGa: „Ich würde ja sagen „Scheuch sie weg.“ Aber ich weiß, dass du das sowieso nicht machen wirst.“ Recht hatte er! 😉

Übrigens sind auch Wespene nützliche Tiere! Sie fressenBlattläuse und andere Insekten und sie bestäuben Blüten. Das sie an unser Essen gehen ist nur ihr Instinkt. Wespen benötigen den Zucker, sowie Eiweiß. Genau wie z.B. Bienen stechen sie nur im Notfall! Also bitte wildes herumgefuchtel lassen! Es gibt andere einfache und natürliche Tricks die Tierchen fern zu halten. Kaffe zum Beispiel: Einen Aschenbecher mit drei bis vier Löffeln Kaffeepulver füllen, ein Streichholz anzünden und hineinstecken. Hält Wesepen bis zu 1,5 Stunden auf Entfernung. – Oder man bietet ihnen in ausreichender Entfernung einfach direkt etwas „Süßes“ an. Wespe freut es und Mensch hat seine Ruhe! 🙂

P.S.: Kaum zu glauben: Obwohl ich noch nie in „Bella Italia“ war, scheine ich italiensich verstehen zu können! Als wir unser Geschirr selbst abräumten und direkt im Laden zahlen wollten (Die sind da so unorganisiert, dass die Gäste eine gefühlte Ewigkeit warten müssen …) fragte der Mann hinterm Tresen uns auf italienisch was wir wollen. Anfangs war ich verwirrt, aber anscheined wandelte mein Hirn das Gehirn in eine für mich verständliche Sprache um. Geantwortet habe ich allerdings auf Deutsch. Ich übe ja noch. 😉