Erinnerungen

Abenteuer Wissenschaft

Wie ihr ja vielleicht bereits mitbekommen habt, ist meinem Göttergatten und mir noch für den Rest der Woche Urlaub vergönnt. Verreisen war dieses Jahr leider nicht drin. Aber auch ein Tagestrip ans Meer kann schön sei und wenn man grade mal nicht groß wegfahren möchte lohnt es sich manchmal sich in der eigenen Stadt umzusehen. So schnappte mich gestern mein Liebster und fuhr mit mir kurzerhand ins „Universum“. Dort wollte ich schon immer mal rein. (Manchmal können sich Männer eben doch etwas merken. *duck-und-weg*) Selbstverständlich (?) hatte ich meine Kamera dabei und habe einige Eindrücke festgehalten. Ihr ahnt was jetzt kommt!? Genau! Ich „quäle“ euch mit einem Blogbeitrag. 😉

Gegen späten Vormittag (oder frühen Mittag, je nach Sichtweise) brachen wir in freudiger Erwartung auf. Weit kamen wir jedoch nicht. Höchstens drei Meter, denn ein

Zufall oder Absicht!?!?
Zufall oder Absicht!?!?

merkwürdiges Geräusch ließ uns beide aufhorchen. Ron fuhr also zurück auf den Parkplatz und wurde schnell fündig: Ein Platten! Das an sich war ja nicht mal sooo ungewöhnlich. Was jedoch beim Reifenwechsel zum Vorschein kam schon …

Mit „neuem“ Reifen ging es dann etwas verspätet auf die Reise.

Einen Parkplatz fanden wir nur einige Meter vom Universum weg. Die Parkgebühren sind dort mit 0,70 € PRO TAG durchaus akzeptabel.

Der Eintritt war allerdings nicht ganz so günstig. 16,00 Euro haben wir berappt. Pro Person! Dafür waren wir aber auch sage und schreibe 4 Stunden dort! Verhältnismäßig also noch im Rahmen.

AusblickWas ist das Universum überhaupt? Am einfachsten lässt es sich wohl als eine Art Entdeckerpark oder ein Mitmachmuseum beschreiben. Es gibt Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen. Allerdings ist hier im Gegensatz zu anderen Museen das Anfassen der „Ausstellungsstücke“ durchaus erwünscht.

Sonderausstellung – Klangkasino

Im Klangkasino konnten wir an diversen Tischen unsere (Nicht-)Musilakisches Talent beweisen

Themenbereich 1 – Technik [Ron’s Favorit]

Wir fanden heraus wie groß wir in der digitalen sind (176), erzeugten Blitze, komponierten ein digitales Lied, erzeugten Energie und betrachteten einen Forschungsroboter.

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Themenbereich 2 – Mensch

In diesem Bereich lernten wir Lippen lesen, spielten Pacman als Team, testeten unsere Reflexe und nahmen mal schnell einige Kilo ab.

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Themenbereich 3 – Natur [Mooni’s Favorit]

Wir haben uns auf einem Datenglobus die Auswirkungen der Eisschmelze angesehen, haben Eiskristallbilder erzeugt, Wolkenbilder geformt, Rückenmark unter dem Mikroskop betrachtet und auf einem Nagelhocker Probe gesessen.

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Außenbereich

Auf dem Außengelände gibt es nicht nur viel zum Thema Luft und Wasser zu entdecken, sondern auch eine „Arena“. In dieser zogen wir uns zwischendurch zurück, um einer „Scienceshow“ zu fröhnen. Doch mit Ausruhen oder gar zugucken war nichts, denn alle Zuschauer mussten aktiv mitmachen. So spielten wir z.B. eine Einseitengitarre mit unserem Ohr und veranstalteten ein kleines Konzert mit abgesägten Luftpumpen.

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Fazit: Ich brauche unbedingt einen Ersatzakku für meine Kamera. Nach nur 190 Bildern war der nämlich leer… 😦  Ansonsten war es durch die Akustik (die des Gebäudes, nicht die selbst erzeugte ;)) leider sehr laut und auch sehr voll. Einige Exponate konnten wir gar nicht nutzen, da sich bereits Schlangen davor gebildet hatten. Was wirklich sehr schade war. Zudem schmerzte mein Herz bei den „lebenden Exponaten“ (Käfer, Fische, Quallen, Mehrgliederfüßer,…) … Interessant war unser Besuch aber allemal! Noch einmal würden wir wohl eher nicht hin gehen. Nicht weil es nicht interessant war, sondern weil wir nun ja alles gesehen haben und nur für eine Sonderausstellung noch einmal so einen hohen Eintrittspreis zahlen? Eher nicht. Wer allerdings noch nie dort war und gerne probiert statt nur ansieht, dem sei ein Besuch durchaus empfohlen. Tipp: Es gibt im UG eine Art Café mit humanen Preisen. (Ein ganzes belegtes Brötchen z.B. gibt es für 2,-€) Im unteren Bereich ist es erlaubt sein mitgebrachtes Essen zu verzehren, was vermutlich grade für größere Familien/ Gruppen eine gute Kostenersparnis ist. (Wir hatten auch unsere eigene Flasche Wasser dabei.)

Universum

 

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