Mooni wirft das Stöckchen – “23 nervige Dinge, die jeder Katzenbesitzer kennt”

Es ist zwar schon eine ganze Weile her, dass Auricularis ein Stöckchen warf, doch heute habe ich es gefangen und anlässlich des Internationalen Katzentages ist es perfekt die Fragen zu beantworten. 🙂

Mit uns leben zwei Katzendamen. Beide Prinzessinnen – zumindest verhalten sie sich stets so, als würde ihnen die Welt gehören. 😉

Bei beiden Damen handelt es sich um Europäische Kurzhaarkatzen und beide stammen aus eher unbekannten Verhältnissen. (Katzen die keiner haben wollte…) Aronia ist fast 3 Menschenjahre jung, Minou etwa 5 Menschenjahre. (Allerdings sind das Schätzungen der Tierärzte. Wie alt die beiden sind, wissen wohl nur sie selbst.) Vom Charakter her sind die beiden sich sehr ähnlich: Beide verspielt, kuschelig und beide wissen was sie wollen – und das wird zur Not auch lautstark eingefordert! 😉

  1. Zur Tür rennen, um den Pizzaboten zu empfangen – und sich auf dem Weg dahin fast das Genick brechen, weil die Katze genau zwischen die Beine läuft.

Das ist bei uns absolut kein Problem. Unsere beiden Prinzessinnen mögen keine lauten Geräusche und verstecken sich wenn es klingelt. – Trefferquote: 0 %

  1. Von wegen Lego-Steine. Barfuß auf Katzenstreu treten – das nervt! Tut vielleicht nicht ganz so weh, dafür ist es aber auch in den Schuhen. Und in den Socken.

Oh ja! Die Katzenstreu liegt so ziemlich überall. Vorzugsweise dort wo man es am wenigsten erwartet… IN den Socken eher nicht, sondern darunter. So verteilt Mensch das ja auch viel besser an strategisch ungünstigen Stellen! Natürlich (?) schmerzt es wenn man darauf tritt. Wenigstens etwas Abhilfe schafft es den Badewannenvorleger, eine Fußmatte oder ein Handtuchdavor zu positionieren. – Trefferquote: 75 %

  1. Haare, Haare überall.

Jepp. Katzenhaare sind immer und überall! Vorzugsweise an Kleidungsstücken mit denen man grade das Haus verlassen will und viel zu spät dran ist, um sich noch mal umzuziehen. – Trefferquote: 100 %

  1. Besuchern erklären, warum sie vor dem Verlassen der Wohnung besser den Fusselroller benutzen.

Nope. Die Besucher die das Haus betreten leben zum größten Teil selbst mit Samtpfoten und Stubentigern zusammen. Sie sind also längst mit Katzenhaaren überseht, wenn sie über unsere Türschwelle kommen. – Trefferquote: 0 %

  1. Überhaupt hat man den Fusselrollenverschleiß eines ganzen Dorfes.

Jein. Das zählt eigentlich nur für mich. Das Herrchen des Hauses wischt ggf. kurz über’s Shirt und ignoriert den Rest einfach. Da ich im Büro (leider?) nicht mit Fell auftauchen kann, benutze ich öfter eine Fusselrolle. Besonders bei dunkler Kleidung. – Trefferquote: 60 % [P.S.: Ich wünsche mir die Ultimative Waffe gegen Katzenhaare: Einen Trockner!!!]

  1. Den damit einhergehenden, schleichenden und doch unvermeidlichen Verlust jeden Katzenhaarallergikers aus dem Freundeskreis.

Nö. Was aber auch nicht schwer ist, denn der einzige Freund den ich habe, hat selbst Katzen. Und was Bekannte angeht, so wüsste ich nicht dass da jemand eine Katzenhaarallergie hat. – Trefferquote: 0 %

  1. Besuchern außerdem erklären müssen, warum sie in DER Sofaecke jetzt leider nicht sitzen können. Die Katze könnte schließlich jederzeit Anspruch auf ihren Lieblingsplatz erheben und sehr ungehalten werden.

Nein. Eine Ecke des Sofa’s „gehört“ Minou. Sie hat dort ihre Kuscheldecke (Nicht Kuscheldecke, weil die so kuschelig ist, sondern weil sie stets gestreichelt werden will, wenn sie dort drauf liegt.) Wenn Besucher da sind versteckt sie sich oder zieht sich auf ihren Kratzbaum zurück. – Trefferquote: 0 %

  1. Keine plausible Erklärung für das finden, was die Katze mit den Schuhen macht und sich ein bisschen dafür schämen.

Eine Erklärung haben wir nicht. Allerdings stört es uns auch nicht. – Trefferquote: 50 %

  1. Morgens schon vor dem Weckerklingeln geweckt werden. Gern mit einem beherzten Sprung auf den Bauch, mit Tatzenschlägen ins Gesicht oder schmerzhaftem Gelecke der rauen Katzenzunge an derselben Stelle.

Die Zunge fährt uns nicht durchs Gesicht. Von dem Sprung können wir allerdings Lieder singen. Allerdings nicht nur Morgens, sondern auch Abends. Vorzugsweise wird sich dabei richtig gemütlich hingelegt, also immer schön die Krallen in alles was da so unter den Pfoten liegt … – Trefferquote: 70 %

  1. Tütenweise ausgefallenes, ungenutztes Katzenspielzeug im Schrank. Es wird lieber leidenschaftlich Papier zerfetzt und in der Wohnung verteilt.

–Jein. Aber immerhin die Katzenangeln werden sehr gerne bespielt und zumindest Minou mag auch die Quietschemaus. Ansonsten ist „aus dem Fenster gucken“ oder „Insekten jagen“ offenbar interessanter. Aber Papier zerfetzen? Absolut nicht! Trefferquote: 50 %

  1. Ähnlich verhält es sich mit der Kratzbaumlandschaft – warum die nehmen, wenn sich das Ledersofa doch sooo viel besser anfühlt unter den Krallen?

Nö. Die Kratzbäume werden beide sehr gerne und regelmäßig genutzt. Das leidet höchstens beim Toben. – Trefferquote: 1 %

  1. Durch trommelfellzerfetzendes Miauen geweckt werden, von einem Wohnungsbrand ausgehen – und dann ist nur der Futternapf nicht voll genug.

Sehr sehr selten. Unsere Prinzessinnen bekommen eben regelmäßig und genug zu Fressen. – Trefferquote: 5 %

  1. Zimmerpflanzen ganz nach oben stellen müssen, weil sie ausnahmslos für Katzengras gehalten und angefressen werden.

Absolut kein Problem. Wir haben – bis auf drei Bambuspflänzchen – gar keine Zimmerpflanzen. 😉 – Trefferquote: 0 %

  1. Sein Notebook nicht benutzen können, weil die Katze gerade darauf schläft.

In unserem Haushalt gibt es gar kein Notebook! – Trefferquote: 0 % [Allerdings hat Aronia den PC für sich entdeckt und schreibt ihren eignen Blog! ;)]

  1. Streichel mich. Streichel mich. Streichel mich. BEISS! Ja, hier ist schön. Hier ist seeehr schön. Wunderbar. KRATZ!

Nö. Aronia lässt sich nur kraulen. Auch Minou steht total auf gekrault und gestreichelt werden. Wenn sie sich dabei jedoch richtig wohl fühlt, streckt sie ihre Pfoten aus und auch die Krallen. Ist da Menschenhaut im Weg gibt es dabei auch mal Kratzer. – Trefferquote: 20 %

  1. Das Haarbällchen-Hochwürg-Geräusch, das selbst im Tiefschlaf Alarmbereitschaft auslöst.

Nicht wirklich. Das Katzen Haarbällchen auswürgen ist völlig normal. Unsere beiden machen es aber fast nie. – Trefferquote: 10 %

  1. Ignoriert werden.

Na das kommt ganz darauf an. Wenn die Mädels etwas wollen, werden wir nicht ignoriert. 😉 Trefferquote: 50 %

  1. Sich beim Sex beobachtet fühlen. Weil man beobachtet wird.

Yes! Wenn Katze sich nicht zurückzieht, wird man förmlich angestarrt. Aber glücklicherweise gibt es ja Türen– Trefferquote: 40 %

  1. Hinterhältige, nasenschleimhautperforierende Pupse. Das etwas, was so niedlich aussieht, derart stinken kann.

Naja. Geht eigentlich. Das was mehr stinkt ist oft der Mundgeruch. – Trefferquote: 10 %

  1. Sich für den Körperumfang des Stubentigers mit “Das ist bloß Winterfell” oder “Er ist eben kastriert” rechtfertigen.

Nö. Ich finde die beiden sind vollkommen „gut“ gebaut. Nicht zu dünn und nicht zu dick. – Trefferquote: 0 %

  1. Keinen Karton stehen lassen können, ohne das die Katze ihn sofort in Besitz nimmt. Und anschließend in seine Einzelteile zerlegt.

Auch nicht. Irgendwie interessieren sich die Prinzessinnen nicht für Kartons. Sie setzen sich nicht rein und zerpflücken auch den Karton nicht. – Trefferquote: 0 %

  1. Wenn man die Katze finden will, legt man einfach frisch gewaschene und gebügelte Klamotten aufs Bett.

Jein. Es kommt selten vor das sich eine Katze auf der frisch gewaschenen Wäsche niederlässt. – Trefferquote: 10 %

  1. Und schließlich das geheime Wissen: Die Menschheit bräuchte aufgrund der schier unendlichen Biomasse-Produktion keine Atomkraft mehr, wenn es gelänge, Energie aus Katzenhaaren zu gewinnen.

Mir gefällt der Gedanke nicht. Das würde nur wieder dazu führen, dass Katzen (oder auch andere Tiere) qualvoll ihrer Haarpracht beraubt werden … – Trefferquote: 0,00 %!!!

Erkenntnis nach Beantwortung dieser Fragen: Bei den Tieren die bei uns leben handelt es sich offensichtlich nicht um Katzen oder aber es sind Katzen von denen irgendetwas Besitz ergriffen hat!

Hiermit schmeiße ich das Stöckchen in Richtung anderer weiter, die das Reich der Katzen teilen dürfen. 😉

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