Leidensweg einer Migränepatientin 0.7

Ehrlich, ich hätte nicht gedacht das ich das Mal sagen/ schreiben würde, aber: Ich hätte noch zwei Wochen Praktikum dran hängen soll! Zumindest diese ist absolut nicht meine Woche!!! 😡

Das letzte Wochenende verbrachte ich mit meinem BestBro und es war einfach klasse. Obwohl ich alles andere als nachtaktiv bin, hielt ich bis 03:00 Uhr durch. (Wäre mein Gastgeber nicht ins Bett gegangen, hätte ich vermutlich noch `ne Stunde dranhängen können.^^) Tatsächlich war der Abend/ die Nacht wirklich sehr entspannend. Ich hatte Spaß, konnte mich gut unterhalten und ich konnte sehr gut schlafen. – Wie gut dass wir noch genug Filme für ein weiteres Wochenende haben. 😉

Der Sonntag gestaltet sich dann etwas anders als geplant, da mein Göttergatte in der Hektik seinen Schlüssel vergessen hatte. Soweit nicht wild, da ich meinen ja hatte. Nur blöd, wenn an seinem auch der Autoschlüssel hängt und ich mich zudem am anderen Ende der Stadt befinde … Glück im Unglück: Mein Schatz hatte seine Portemonnaie dabei und Geld um den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreten. Allerdings hatte das auch den Nachteil, dass wir erst gegen 22:30 Uhr Zuhause waren. Erbarmungslos sollte mein Wecker um 05:50 Uhr klingeln … Ich schlug ihm ein Schnippchen und folgte dem Unterricht von Zuhause. Leider ist mein Mikrofon der Meinung, dass ich mich nicht mündlich beteiligen soll… *grmpf*(Das Problem kam gleich mal auf meine „Admin-to-do-Liste ^^)

Am Mittwoch musste ich wieder von Zuhause teilnehmen, was allerdings an einen 2-stündigen (!!!) Zahnarzttermin lag. (Es hat doch schon Vorteile, wenn man online Unterricht bekommt. ;)) Nach dem Aufstehen hatte ich Mirgäne und dacht nur: „Scheiß Timing!“. Nach einer Tablette und einem Kühlpad legte sie sich zum Glück ein wenig. Ich hasse Zahnarztbesuche ja sowieso, dieser trug nicht zu mehr Sympathie bei: Bei einem Zahn wurde einfach vergessen mir eine Spritze zu geben und beim Abschleifen musste die Ärztin niesen. – Und das war nur ein kleiner Auszug …. Obwohl ich die zwei Stunden bei der Docrette nur lag, war ich danach total k.o.. Die Zahnarzthelferin riet mir, mich Zuhause hinzulegen und auszuruhen. Ich tat das, was ich am besten kann und ignorierte es. Die behandelten Zähne pokerten unangenehm.

Heute, am Donnerstag, hatte ich nach dem Aufstehen eine dicke Backe und leichte Schmerzen an den behandelten Zähnen. Beim Zähne putzen blutete es und vor Schmerzen hätte ich beinahe laut aufgeschrien. (Tat ich nur nicht, weil mein GöGa noch schlief.) Die Blutung hörte nicht auf und die Schmerzen erst recht nicht. Ich dachte „Okay, wird schon wieder.“ Und machte mich in die Schule auf. Von dort rief ich bei meiner Zahnärztin an, um zu fragen ob ich warten soll bis sich das beruhigt oder ob ich heute Nachmittag vorbei kommen soll. Ich konnte noch nicht mal ausreden, als ich die Antwort: „Kommen Sie SOFORT her.“ erhielt. Tja… Nach Rücksprache machte ich mich dann also wieder auf den Rückweg – und ärgerte mich, überhaupt den Weg gemacht zu haben. Aber gut, immerhin konnte ich so lesen. 😉 Nach meinem Notfallzahnarztbesuch hatte ich noch mehr Schmerzen als vorher … Man soll ja das Positive sehen: Immerhin merkte ich meine Kopfschmerzen nicht mehr wirklich. 😉

Da ich von Ärzten ja nicht genug bekommen kann (HAHA), ging es am Abend zu meiner Hausärztin, mein Vitamin B12-Doping zu holen. Da die Arzthelferin, wie fast immer abends, alleine war, dauerte es eine ganze Weile bis ich dran kam. (Ich hasse warten!) Das Aufziehen meiner Spritze fand in einem Raum statt, als ich wartete. In dem anderen Labor wartete ebenfalls ein Patient, der bereits Panik bekam. (Hihi) Er wurde jedoch beruhigt, dass er sie nicht bekommen würde – und dass es sich „nur“ um Vitamine handelt. Darauf antwortete er so etwas wie „Na, dass wäre jetzt ja auch nicht schlecht.“ – Hallo!? Mir meine Drogen streitig machen wollen, soweit kommt das noch!!! Ich bekam mein B12 – und mir wurde wieder erklärt, dass Vitamine nun einmal brennen. Wenn mir das beim nächsten Mal auch erklärt wird, werfe ich mal in den Raum, dass ich dann keine Vitamine mehr Essen werden. 😉

2 Antworten zu “Leidensweg einer Migränepatientin 0.7

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s