„Sie sind verstorben.“ – kurioses aus dem Amt

Es ist mal wieder soweit: der Reformationstag – oder auch Halloween steht mit schaurigen Gestalten vor der Tür … Der Legende nach ist die Grenze zwischen Leben und Tod heute sehr dünn, so dass Tote unter uns weilen … Viele wissen gar nicht mehr, warum dieses Fest überhaupt gefeiert wird. Echt traurig, denn hätte Jesus den Riesenkürbis nicht besiegt, wären wir wohl gar nicht hier und könnten uns darüber Gedanken machen. 😉

Alles Blödsinn? Genau, denn dafür braucht es gar keinen bestimmten Tag. Zumindest nicht in Bremen. Hier bekommen die Verblichenen sogar Post! Sogar von Amtswegen. Ja, ja, echt wahr!

So hat dass Jobcenter im September 2015 einem Mann einen neuen Bescheid geschickt. Blöder Inhalt, denn dort drin stand dass ihm die Leistungen gestrichen wurden. Der Grund wurde praktischerweise gleich mit aufgeführt: „Nach einer mir vorliegenden Mitteilung sind Sie verstorben.“ Sehr nett vom Amt, denn vielleicht wäre das dem Mann ja noch gar nicht aufgefallen? Soll’s ja geben, Seelen die noch herumwandeln, weil sie eben nicht wissen dass sie tot sind. Sollte der Verstorbene zu viel Leistung erhalten haben, muss er natürlich etwas zurück zahlen. Ganz klar. Wie gut dass er darüber noch mal einen gesonderten Bescheid erhält. Eine Adresse konnte ich nicht ausfindig machen, aber Ämter haben da ja so ihre Möglichkeiten – und offensichtlich einen guten Draht ins Jenseits. [Ob dass die Hölle ist, weil man selbst nach dem Tod keine Ruhe vor der Bürokratie hat???]

 BriefAnEinenToten

Advertisements

So ein Mist, wir haben zu wenig Scheiße!

Dass der Mensch Tierbestände immer mehr dezimiert hat, ist bekannt. Dass die Natur nicht ungestraft mit sich machen lässt ebenso. Ob Erdbeben oder Flutwellen, die Quittung kommt.

Wir lernen ihn sehr früh kennen, den Nährstoffkreislauf. Und (leider) lernten wir viel zu spät, dass wir diesen Kreislauf aus dem Fugen bringen. Oder besser bereits gebracht haben.

Wir lernen schon in (vor) der Grundschule dass der Dung von Käfern & Co. wichtig für den Boden ist. Bei sämtlichen Berechnungen & Co. wurde gerade größeren Tieren dabei keine große Bedeutung im Nährstoffkreislauf zuteil – und das führt zu heute immer schlechter werdende Erde …

Nehmen wir nur einmal die Blauwale. So ein Koloss wiegt etwa 200 Tonnen. Sein Fressen findet er in Tiefen des Ozeans, seinen Exkrementen erledigt er sich allerdings nahe der Oberfläche. Forscher fanden nun heraus, dass dieses wie eine riesige Verteilerpumpe wirkt. Nährstoffreiche Fäkalien werden so in einem erheblichen Maße an die entlegensten Orte transportiert. An Land und in Wasser. Ohne diese Nährstoffe würde hier nichts wachsen …

Im Gegensatz zu vor einigen Jahren ist die Nährstoffverteilung bereits um 6% gesunken. Die Folge ist besonders ein starker Phosphormangel. Dieser führt dazu das Pflanzen sehr viel langsamer wachsen oder eben auch gar nicht. Ebenso können Blüte- und Fruchtbildung verringert werden.

Ich habe mich mal (halb)schlau gemacht und mal geschaut, auch welche Lebensmittel wir dann verzichten bzw. uns arg einschränken müssten. Dabei kam ich zu diesem Ergebnis:

Äpfel

Blumenkohl

Citrusfrüchte (z.B. Apfelsinen, Limetten, Mandarinen, Zitronen, …)

Getreide

GurkenGurke

Himbeeren

Hopfen

Karotten

Kartoffeln

Kirschen

Mais

Nelken

PfirsicheRoteRüben

Pflaumen

Raps

Rettich

Rote Rüben

Salat

Schwarze Johannisbeeren

Sellerie

Sojabohnen

Sonnenblumen (= Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl/ -margarine, …)Zwiebeln

Stachelbeeren

Tomaten

Weintrauben

Zuckerrüben

Zwiebeln

Natürlich kann ich keine Garantie auf Richtig- u. Vollständigkeit geben. Dennoch finde ich, dass es schon eine ganze Menge ist. Stellt euch nur mal vor ihr geht in den Supermarkt und denkt euch die eben aufgezählten Obst- u. Gemüsesorten, sowie sämtliche Produkte in denen sie enthalten sind weg. – An dieser Stelle auch das Bier nicht vergessen! 😉

Aber wie gut dass die Forscher auch gleich einen kleinen Hoffnungsschimmer geben, sie sind sich nämlich einig dass die Wiederherstellung der Tierbestände helfen KÖNNTE.

Klingt wirklich gut, allerdings ist es trauriges Fazit:

Der Mensch muss offensichtlich erst etwas vernichten, um es wieder aufzubauen, statt es einfach gleich zu erhalten …

Ich habe ein Geheimnis … [Rezension]

~°~ Das Buch ~°~

Tino Schrödl

Die Regeln des Schweigens

Verlag : Ueberreuter Verlag // Oktober 2015

ISBN: 9783764170424

Hardcover 288 Seiten

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

~°~ Klappentext ~°~

Als Phils Schwarm Mona ihn ihren Freunden, den Mitgliedern eines »Geheimclubs « vorstellt, beginnt für Phil eine aufregende Zeit. Die Clique bietet Phil an, dem Club beizutreten, vorausgesetzt er gibt den anderen ein Geheimnis von sich Preis, das bisher noch niemand kannte. Denn der Club sammelt und verwaltet die Geheimnisse anderer Menschen, um so die Welt besser verstehen zu können. Doch als Matt, eines der Mitglieder, immer größere Machtfantasien entwickelt und die Geheimnisse für seine Zwecke zu missbrauchen versucht, droht das Ganze außer Kontrolle zu geraten. Und warum wird Phil das Gefühl nicht los, dass die Clubmitglieder etwas vor ihm verbergen?

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

An Phils Schule brennt es. Das Gebäude wird soweit zerstört bzw. Unbenutzbar gemacht, dass die Schüler auf andere umliegende Schulen aufgeteilt werden. Für Phil bedeutet das nicht nur mehr Fahrtzeit, sondern auch einen Geschichtslehrer der ihm den Unterricht zur Hölle macht. Warum Herr Walter ihn zu drangsaliert kann keiner verstehen, da es offensichtlich keine Verbindung zwischen den beiden gibt.

DieRegelnDesSchweigensIn Phils Klasse geht auch Mona und diese lädt ihn bald ein Mitglied in einem Club zu werden. Einem Club der Geheimnisse. Dieser Club hat es sich Aufgabe gemacht Geheimnisse zu sammeln. Geheimnisse von und über andere Menschen. Natürlich würden diese ihre Geheimnisse nicht freiwillig hergeben und so beschatten und beobachten die Mitglieder andere Menschen. Mal Bekannte, mal Freunde, mal Verwandte und dann aber auch Wildfremde. Die Geheimnisse die dabei ans Licht kommen sind teilweise sehr düster … Das findet ziemlich schnell auch Phil heraus und plötzlich scheint es ihm, als würde ihn jeder anlügen. Aber auch Phil selbst hat ein Geheimnis, welches niemand erfahren soll. Zu allem Überfluss steht dann auch noch die Polizei vor seiner Tür …

Ich hätte mir gewünscht, dass es sich aufgeklärt hätt, warum Herr Walter Phil so behandelt hat. Das war für mich nicht nachvollziehbar. Gab es da einen Grund?

Zudem wäre ein wenig mehr Spannung toll gewesen. Es gab zwar die ein oder andere Stelle an der selbst ich ein wenig ins Schwitzen geriet, aber diese waren nun auch wieder nicht so richtig aufregend und viel zu schnell wieder vorbei.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich wirklich sehr gut und zügig lesen. Es gibt keine schwierigen Wörter oder ähnliches, über die ein(e) junge(n) Leser(in) stolpern könnte.

~°~ Fazit ~°~

Auch wenn dem Roman das ein oder andere bisschen Spannung fehlt, so hat es doch einen hohen Lerngehalt. Es zeigt sehr gut, dass ein Geheimnis sehr schnell gefährlich werden kann, besonders so ein brisantes wie in diesem Fall. Auf der anderen Seite macht der Roman auch deutlich, dass man als Zuhörer nicht einfach etwas zusammen reimen und dieses dann verbreiten sollte. Denn das kann nicht nur für einen selbst gefährlich werden …

Tücken der Technik

Heute ist erst Dienstag und irgendwie ist in der Woche bereits der sprichwörtliche Wurm drin. Es geht schon bei der Zeitumstellung los, denn die Weckzeit meines Biowecksrs hat sich ja nicht geändert. Blöderweise mein Biorhtymus aber auch nicht. Was bedeutet dass ich nun bereits um 04:00 Uhr (Ja, MORGENS!) hellwach bin. Aber wie heißt es so schön: „Der frühe Vegetarier isst den besten Seitan“ oder so ähnlich.

Ich also gestern Morgen halbwegs motivert los. Im Institut angekommen stellte ich dann sehr schnell fest, dass wir keine Internetverbindung hatten. Nun gut, braucht man jetzt nicht zwingend. Blöderweise ist unser ganzes Schulsystem online aufgebaut. Wir haben also ein virtuelles Klassenzimmer in dem sich Umschüler aus ganz officeDeutschland zusammen setzen und unterricht werden. Soweit die Theroie. Praktisch funktioniert das nicht, wenn es keine Internetverbindung gibt. Die gab es aber nur an meinem Standort nicht. Soll heißen, alle anderen waren im Unterricht. – Zumindest dachte ich das bis vorhin noch. – Die zuständige Koordinatorin kam alle paar Minuten mit einem bedauernden Ausdruck auf dem Gesicht und einem „Geht leider immer noch nicht“ (Da wäre ich alleine auch nie drauf gekommen, besonders weil auf meinem Hauptmonitor ein „X“ bei der Netzwerverbidnung anzeigte …) und später ein „Ich habe leide keine Ahnung wann der Techniker kommt. Kann aber noch dauern…“ (Ich überlegte kurz einen Freund anzurufen, verwarf den Gedanken jedoch schnell wieder, da dieser mit Geschäftskunden nichts zu schaffen hat. ;)) Blöd nur, dass ich 180 Minuten Unterrich gehabt hätte. Und die ersten beiden Stunden sogar Rechnungswesen, was ich wirklich SEHR gebrauchen kann. (Falls jemand von euch ein Patentrezept kennt, wie ich den Kram durch mein Zahlenabwehrsystem bekomme, möge er es bitte als Kommentar unter diesem Beitrag hinterlasen.) Die Zeit verging und besagter Techniker kam nicht. Es näherte sich die nächste Unterrichtsstunde – und noch immer keine Internetverbindung … Doch dann, PLÖTZLICH, verschwand das „X“ wie von Zauberhand und ich konnte endlich ins Klassenzimmer. Viel bekam ich aber nicht mehr mit, denn es waren die letzten 13 Minuten des Unterrichts. Für den ganzen Tag. Ich bin also um 04:00 Uhr Morgens aufgestanden und habe an diesem Tag eine Fahrtzeit von gesamt ca. drei Stunden hinter mir gebracht, um an 13 Minuten Unterricht teil zu nehmen! Ganz ehrlich, dass war wieder einer dieser Tage an dem Frau sich denkt: „Ach, wäre ich doch nur Zuhause geblieben…“schule

Ihr könnt es euch denken, auch heute war ich wieder um 04:00 Uhr wach. Natürlich (?) bin ich wieder ganz brav im Institut – kaum zu glauben, sogar das Internet geht! (Oder um es mit den Worten eines Sportlers zu sagen: „Ich bin drin!“) ich nutzte die Gelegenheit bei unser Klassensprecherin nachzufragen, was denn so im Unterricht passiert sei, als ich noch nicht online war – und erfuhr das die ersten beiden Stunden ausgefallen waren. Rechnungswesen hatte also gar nicht erst statt gefunden! Auch heute warf ich einen Blick auf den Vertretungsplan und siehe mal da: Bereits die nächsten Stunden die ausfallen sind angekündigt. Dieses Mal Marketing. Und ich bin, wie so ziemlich der Rest meiner Klasse, einfach nur total genervt. Immerhin schreiben wir in einigen Wochen unsere Abschlussprüfung …

Leidensweg einer Migränepatientin 1.6

Geschafft!

Und heute sogar in mehrfacher Hinsicht:

Als erstes Mal habe ich geschafft, überhaupt nach Hause zu kommen. Ich wäre nämlich beinahe im Büro eingeschlossen worden!!! Na ja, zumindest gibt es eine Kaffeemachine. Nur zu Essen hätte ich wohl nicht viel gefunden … Aber ist ja nochmal gut gegangen. *Schweiß von der Stirn wisch*

Geschafft!

Noch während der Fahrt im Zug habe ich mein „Unterwegsbuch“ (Ich brauche einfach immer was zu lesen für die Fahrt.) Das bedeutet ich kann mich dem nächsten Exemplar widmen. Im Moment habe ich eine Quote von ca. 3 Büchern. PRO WOCHE! Meinen SuB bekomme ich dabei allerdings nicht abgebaut, denn es kommen immer wieder neue dazu. – Und ich habe keinen Cent dazubezahlt. Vorsatz also bisher durchaus gehalten. 😉

Geschafft!

Dann ist heute Donnerstag, was ja Vitamin B12-Spritze bedeutete. Ratet mal: Genau, es war DIE LETZTE!!! 🙂 Dafür hat es auch wieder höllisch gebrannt … Die Arzthelferin kam wieder mit dem „Vitamine brennen“-Spruch. Ich: „Wenn Sie so weiter machen, esse ich bald keine mehr“. Sie: „Ist ja nur bei einer offenen Stelle im Mund.“ Ich: „Aber da brennt Zucker auch oft. Sind da auch Vitamine drin???“ 😀

Geschafft!

Wieder Zuhause erreichte mich eine Email von einer anderen Bloggerin und was ich soll ich sagen, ja, ich habe bei ihrem Gewinnspiel ein Buch gewonnen. – Nein, ich habe keine Ahnung wie ich das mache. Ich ziehe Bücher einfach magisch an. Das ist so eine Coexistenz zwischen uns. Ich kann nicht ohne sie, sie nicht ohne mich. ():o)

Geschafft!

Und noch eine Nachricht erreichte mich, eine über die ich mich RIESIG gefreut habe. Nein das ist gelogen, ich grinse noch immer im Kreis. 😛 Die Nachricht kam aus der BRIGITTE.de-Redaktion. Dort hatte ich mich für die Kollumnen-Reihe „Stimmen“ beworben. Mein Vorschlag gefiel und nun darf ich dort einen Artikel verfassen. Das Thema musste ich bereits bei der Bewerbung angeeben: Es wird aus dem Leben gegriffen sein und mit einer gehörigen Portion Ironie versehen sein. Mehr darf ich nicht verraten.

Geschafft!

Das war irgendwie alles ein wenig viel an einem Tag, besonders nach einer sehr unruhigen Nacht. Soll heißen, jetzt bin ich geschafft! Noch den Samtpfoten des Hauses ihre Mahlzeit kredenzen und dann falle ich auch schon fast ins Bett. Vielleicht schaffe ich es ja noch mich mit dem ein oder anderem Kapitel ein wenig wach zu halten, um nicht mitten in der Nacht wach zu werden. Worum es geht? Hier ein Auszug aus dem Klappentext:

Er ist das Böse.

Er ist der Rächer.

Er ist voller Hass.

Er kennt kein Erbamen.

Mehr wird nicht verraten. Nur so viel: Die nächste Rezension folgt bestimmt … Bleibt neugierig… 😉

Einen schönen Abend & eine erholsame Nacht euch

 

Mission: Chaosschule [Rezension zu Penny Pepper Bd. 3]

Heute gibt es mal eine Rezension für die jüngeren Leser, denn ich hatte das Glück und bekam ein kostenloses Rezensionsexemplar vom dtv junior Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. 🙂

~°~ Das Buch ~°~

Ulrike Rylance

Penny Pepper (Band 3) – Chaos in der Schule

Dtv Junior 2015 / Seiten: 144

Empfohlenes Lesealter: 7 – 11 Jahre

~°~ Klappentext ~°~

Beim Talentwettbewerb an Pennys Schule geht alles schief: Die rechnende Ratte Rudi ist nicht mehr in ihrem PennyPepperKäfig, statt flotter Rockmusik ertönen bayerische Volkslieder, und gerade als Dschastin seine Spürhund-Fähigkeiten unter Beweis stellen will, rennt eine schwarze Katze auf die Bühne und löst ein Riesenchaos aus. Mega-peinlich, schließlich ist sogar ein Fernsehteam vor Ort! Dass das alles Zufall ist, können Penny und Co. bald nicht mehr glauben. Aber wer könnte ein Interesse daran haben, die Show zu sabotieren?

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Was sofort auffällt sind die ganzen Zeichnungen. Das ganze Buch ist von vorne bis hinten (und von hinten nach vorne) gefüllt mit einer Menge Bildern. Ob nun die Protagonisten selbst, oder Gegenstände die gerade zum Text passen. Alles sind in schwarz gehalten und haben ein wenig den Stil eines Comics. Dadurch wirken sie sehr lebendig und oft lustig. In jedem Fall sind sie wirklich toll anzusehen.

PennyPepper„Chaos in der Schule“ ist der dritte Band der Penny Pepper-Reihe. Ich selbst kenne die Vorgänger nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es für das Verständnis dieses Bandes nötig gewesen wäre.

Die Geschichte dreht sich um einen Talentwettbewerb. Das Fernsehen kommt an Penny‘s Schule und alle sind total aufgeregt. Jeder der Schüler und sogar einige Lehrer haben sich tolle Sachen ausgedacht, um den Wettbewerb zu gewinnen. Von Bauchrednern über Akrobatik bis hin zu Gesang und Zaubershow wird hier alles geboten. Penny, Flora, Marie und Ida treten natürlich mit ihrem Spürhund Dschastin auf. Als es endlich soweit ist und der erste Schüler auf der Bühne steht, geht plötzlich alles schief. Benötigte Dinge sind spurlos verschwunden, andere vertauscht, manches beschädigt, … Das Chaos ist perfekt und das Fernsehteam ist kurz davor genervt seine Ausrüstung zu packen und zu verschwinden. Penny und ihren Freunden ist das gar nicht recht, besonders da sie Sabotage vermuten. Wie gut das die Freunde einen Detektivclub haben! Sofort beginnen sie mit ihren Ermittlungen. Doch ganz so einfach wie die Kinder es sich vorgestellt haben, ist es dann doch nicht. Der Fall wird immer verwirrender …

PennyPepperDer Schreibstil des Buches ist locker-fluffig. Es liest sich ein wenig wie Pennys Tagebuch, da es aus ihrer Sicht geschrieben wurde. Die Charakter, von klein bis groß, sind alle sehr gut ausgearbeitet und sofort sympathisch. Oft musste ich jedoch über die doch noch sehr große Naivität der Kinder schmunzeln. Lustige Stellen gibt es in diesem Roman jedoch einige, ebenso spannende. Eine schöne Mischung.

Schwierige Wörter werden sehr lustig erklärt. – Und ich hoffte oft, dass der junge Leser nicht alles zu ernstPennyPepper nimmt. – So wissen wir nun das eine Konferenz etwas ist auf dem Erwachsene reden und viel Kaffee trinken; ein Augenzeuge ein Augenzeuge ist, weil er mit seinen Augen etwas gesehen hat und eine Harfe ein Musikinstrument ist, welches aussieht wie eine Mischung zwischen Bügelbrett und Gitarre.

Da Penny Mitglied in einem Detektivclub ist, gibt sie den jungen Lesern auch gerne Tipps. PennyPepperSo lernen angehende Detektive(ninnen) wie sie an der Körpersprache erkennen, wenn jemand lügt und wie man einen Schuhabdruck konservieren kann.

Die Schriftarten in dem Buch sind total gemischt, haben unterschiedliche Größen, Formen und Formatierungen. Es wirkt zusammengewürfelt und sehr unruhig. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Struktur gewünscht.

Zusammen genommen ist dieses Buch eine lustige Abwechslung zwischen anderen Detektivgeschichten. In diese Penny Pepper Geschichte kann sich jedes Schulkind leicht hineinversetzen. Durch die Tipps gibt es auch nach dem Lesen noch etwas zu entdecken.

~°~ Sonstiges ~°~

In der Erstausgabe haben sich einige Fehler eingeschlichen. Der Verlag hat diesen Ausgaben die korrigierten Seiten beigelegt. – Hat auch nicht jeder. 😉

~°~ weitere Bücher ~°~

Band 2: Penny Pepper – Alarm auf der Achterbahn

Band 1: Penny Pepper – Alles kein Problem

Jemand, nicht etwas

Es ist wieder soweit: Das Thermometer zeigt nur noch einstellige Temparaturen an und die Menschen lümmeln sich dick ein. Wer im Sommer gegen die Hitze wetterte, schimpft jetz über die Kälte. Auch mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken, immer dann, wenn ich die ganzen Fellkragen, Fellstiefel, … und neulich sogar einen Pelzmantel .. sehe …

Mir würde warm (um’s Herz) werden, wenn die Menschen endlich (tierfreie) Alternativen tragen würden. Davon gibt es wahrlich genug – von nicht tierischen Fellträgern leider auch …

Tierschutz

(Teilen ausdrücklich erwünscht.)