Da kommt der Hund in die Pfanne! [Video zum Sonntag]

Weder Hund noch Schwein essen?

Richtige Entscheidung, denn JEDES Leben ist etwas wert.

Ideen für vegetarische Gerichte findet ihr hier: Go Veggie

Subsystem: Kind

Ich kann einfach nicht anders! Derzeit lese ich u,a. Das Echo der Erinnerungen von Richard Powers und da stieß ich auf ein Zitat, welches ich euch nicht vorenthalten möchte – und ganz besonderes nicht meinem BestBro. Es ist sozusagen eine Antwort/ Ergänzung auf seinen Blogbeitrag. (Ihr solltet ihn mal fragen, welche Ausbildung er gemacht hat. Das ist ein lustiges Paradoxon.) 😉

Dr. Weber: „Und Sie wollten keine Kinder?“

Krankenpflegerin Barbara: „Diese neuronalen Subsysteme?“, fragte sie. „Wie viele davon gibt es? Ich habe das Gefühl da geht es zu wie Wahlmännergremium.“

me :)

me 🙂

Kennt ihr noch solch kuriose/ verrückte/ lustige etc. Aussagen in denen Kinder mal nicht als die tollsten Geschöpfe der Welt verehrt werden? Schreibt sie in die Kommentare! Ich bin echt gespannt, ob und was es da noch so gibt. 😀

Warum Frauenlogik heute Sinn macht! ;)

Deswegen ist dieses auch kein Blogbeitrag, sondern lediglich ein Hinweis, eine Notiz oder ein Verweis. (Dürft ihr euch dann am „Aussuchtag“ aussuchen, weil ich am „Welt-Großzügigkeitstag“ dann nett zu euch bin. :D)

Kurzum heute ist „Opposite Day“ oder auch „Gegenteiltag“!

Was das ist, wozu das nicht gut ist und warum es einfach jeder braucht (Der Gegenteiltag ist sinnlos, da aber Gegenteiltag ist, ist er dann ja sinnvoll.) werde ich euch heute nicht berichten sondern müsst ihr selbst nachlesen. – Ist ja Gegenteiltag. 😉

Einen Link gibt es aber dennoch. – Muss ja im Gegensatz zu sonst nett sein… ():-)

Gegenteiltag

Heißhunger lecker weggebacken [mit Rezept]

Wie ihr ja wisst koche und backe ich leidenschaftlich gerne. Gestern war mir nach letzteren und da ich mit „kochen“ dran war, wieder DIE Gelegenheit etwas Neues zu probieren – und zu sehen, ob der Proband es überlebt. *hust* Ich kann berichten das mein Göttergatte noch unter uns weilt. (Ich im Übrigen auch! <–Ja, ich habe natürlich auch davon gekostet.) Ihr wollt jetzt endlich wissen WAS es denn gab, oder? Die Antwort lautet: Frittierten Hefeteig. Wer jetzt „Häh!???“ denkt ist vermutlich kein Ungar und wer sich die Haare ausreißt, ist vermutlich einer. 😉

Das Gericht nennt sich „Lángos“ und ist ein Hefeteig, welcher in Fett ausgebacken (frittiert) wird. Anschließend bestreicht man den Fladen mit einer Sauce und kann ihn nach Wunsch belegen – oder aber man nimmt die süße Variante und isst ihn z.B. mit Konfitüre. Ich entschied mich für die deftigere Variante, passend zum Wetter. (Es ist immer schön, wenn man eine Ausrede hat! *g*)

Das erste Mal gegessen hatte ich es im letzten Jahr auf dem Schlachtezauber und gestern hatte ich einfach Heißhunger drauf. Nur ist der Schlachtezauber ja erst wieder Ende des Jahres. Da half nur selber machen und zwar so:

Lángos (oder Langosch)

(für 6 Fladen die jeweils etwa so groß wie ein Kuchenteller sind.)

500 g Mehl Typ 405

100 ml Vollmilch

1 gestrichener TL Zucker

1 Tütchen Trockenhefe

200 ml Trinkwasser (lauwarm)

2 EL weiche Pflanzenmargarine

Salz

Pflanzenöl zum Frittieren

° ° °

Die Milch lauwarm erhitzen, Zucker und Hefe in ihr auflösen.

Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine kleine Mulde formen und mit der Hefemilch füllen. Etwas Mehl drüber und etwa 5 Minuten gehen lassen.

Nun das Wasser, das Salz, sowie die Margarine zum Vorteig geben.

Alles richtig kräftig mit den Händen durchkneten. (Es kann hier auch ein Handrührgerät mit Knetharken verwendet werden, aber ich bin da altmodisch und finde dass bei so Tradionsgerichten die Liebe besser mit einfließt, wenn die Hände benutzt werden. Außerdem macht das einfach mehr Spaß! ^^) Wenn der Teig noch leicht klebrig ist, dann ist er genau richtig.

Jetzt ist erst einmal eine Menge Geduld gefragt: Für eine Stunde muss der Teig nun „zu Ende gehen“. (Keine Sorge, er läuft nicht weg!) Ihr könnt die Gehzeit verkürzen, wenn ihr den Teig – in einer feuerfesten Schüssel! – in den Backofen (50°C) stellt.

Hat der Teig etwa die doppelte Größe erlangt, ist er bereit für die Verarbeitung.

LángosImÖlDen Teig noch ein letztes Mal durchkneten. Anschließend in sechs gleichgroße Teile aufteilen und aus jedem dieser Teigstücke einen Fladen formen.

In einer hohen Pfanne das Pflanzenöl erhitzen und einen Fladen hineingeben. Ab und an wenden. Wenn er goldbraun ist herausnehmen. (Geht schnell, je nach Dicke etwa 3-4 Min.) Das mit den anderen Teigfladen wiederholen.FertigerLángos

Da sie sehr fettig sind empfiehlt es sich das Endprodukt auf einem Küchenkrepp abzutropfen.

So ein Lángos schmeckt auch so schon gut. Aber noch besser sind sie belegt. Ich entschied mich für Honigsauerrahm, jede Menge Gemüse und Schafskäse. Mega lecker! Mein GöGa probierte eine Variante mit Sauerrahm, Krautsalat, Paprika, Salami und Pfefferkäse. Auch er fand die Mischung „genau richtig“. Ihr seht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Veggievariante

° ° °

Was kommt auf eure Lángos? 🙂

Entgangene Freude

Vor genau einer Woche geriet ich um etwa diese Zeit sehr ins Schwitzen und ins Zittern.  Nein, ich hatte kein Fieber! Es war viel mehr eine Angst die mich überkam. Prüfungsangst um ganz genau zu sein. Vor einer Woche hatte ich meine mündliche Abschlussprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Handelskammer.

Bereits bei der schriftlichen Prüfung vor nicht einmal zwei Monaten raste mein Plus und klopfte mein Herz alles andere als leise. Nicht gerade einfach sich zu konzentrieren, wenn während der Prüfung auch noch von einem Migräneanfall angegriffen wird… Mit Mühe und Not habe ich es aber geschafft und glücklicherweise blieb ich bei der mündlichen Prüfung davon verschont.

Da ich mir dachte „Bestehen, egal wie.“ suchte ich nach Tipps gegen Prüfungsamt und probierte es z.B. mit dem gucken von Talkshows vor der Prüfung. (Würde ich normalerweise nicht einmal aus sehr viel Langeweile ansehen.) Ob nun die besagten Talkshows, das tiefe Atmen oder das im Kopf singen („Probier’s mal mit Gemütlichkeit.“) geholfen haben kann ich leider nicht sagen. Wichtig ist nur: Es ist vorbei! – Und nichtAbschluss nur vorbei, sondern ich darf mich nun auch ganz offiziell als Kauffrau bezeichnen.

Als ich aus dem Prüfungsraum kam fragte mich die Dame an der Rezeption ob alles in Ordnung sei. So fertig war ich – und sah offenbar auch so aus. 😉 Ich teilte meinem GöGa und meinem BestBro das Ergebnis mit und machte mich, völlig erschöpft, auf den Heimweg wo ich mir erst einmal einen Vodka genehmigte.

Aber etwas fehlte: Die Freude. Als ich vor einigen Tagen bei meinem BestBro war um u.a. „mein“ überbackendes Brot einzufordern, fragte mich dieser: „Und? Fühlt sich gut an, mal was durchgezogen und geschafft zu haben, oder?“ Ich fühlte in mich, aber leider nein. Ich habe die letzten zwei Jahre sehr viel gelernt und, trotz meinen gesundheitlichen Problemen nie aufgegeben und am Ende sogar die Abschlussprüfung bestanden. Nur freue ich mich darüber einfach nicht. Es ist mehr so ein „Ja, toll.“  Mein Freund kam singend zu mir, meine Koordinatorin viel mir sogar um den Hals, selbst meine Mutter freute sich. [Auf ihre Art.]  Warum freue ich mich dann nicht? Leider weiß ich darauf keine Antwort. Doch meine Vermutung: Dieses Gefühl sagt aus was ich schon längst wusste: DIESER Beruf ist einfach nichts für mich …

Wie man mit einem Tannenbaum (auch) nach Weihnachten Spaß haben kann

Heute Morgen blickte ich auf den Abfallkalender und sah, dass dort extra ein Abholtermin für Tannenbäume aufgeführt ist. Natürlich führte das bei meinem GöGa und mir gleich zu einstimmigen Protesten über die Unsinnigkeit von Weihnachtsbäumen. Sie werden gepflanzt, gehegt und gepflegt, nur um dann abgeholzt zu werden um recht schnell auf dem Müll zu landen … (Dabei gibt es doch nun wirklich genug Alternativen!)

Aber nach dem Fest ist vor dem Fest. Zumindest wenn es nach Ina D. geht, welche uns gerne an ihrer Erfahrung teilhaben lässt. Auch sie hat so einen abgeholzten Tannenbaum mit echten Nadeln. Damit selbige nicht überall ihre Spuren hinterlassen, hat Ina den Baum eingewickelt, fest verschnürt und neben die Mülltonne gelegt. Ihr Nachbarn sind nun besonders ruhig und freundlich. Ina sagt dazu:

„Ich habe unseren Weihnachtsbaum eingepackt, damit er nicht so viel Schmutz macht. Dann habe ich ihn neben die Mülltonne gelegt. Seither sind unsere Nachbarn extrem ruhig geworden, renovieren nicht mehr, hören keine laute Musik. Weiss nur nicht warum …“

Tja, woran das wohl liegen mag? Da bereue ich ja schon fast das wir keinen Weihnachtsbaum hatten.  😉

Tannenbaum

Ganz lieben Dank an Ina, welche die Erlaubnis zum Teilen gegeben hat, damit vielleicht der ein oder andere endlich Frieden mit den Nachbarn findet. 😀

„Ich schwöre (nicht)“ oder „Mehr Wodka!“

Irgendwie kann ich nicht anders, als den Blogbeitrag meines BestBro  bzgl. meiner heute erfolgten mündlichen Abschlussprüfung wie folgt zu kommentieren (von wegen Schiffchen und so^^):

Fuhrmannseid

Ich schwöre einen Eid zu Gott,

dass ich das Gut,

das mir zu fahren aufgeladen wird,

für billigmäßige Belohnung dahin fahren,

treulich verwahren und redlich überliefern will,

kein Stück verfahren oder irgend anderswo hinbringen als mir aufgegeben ist,

was mir etwa an Geld und Wechseln zurück zubringen gereicht wird,

aufrichtig und ohne einzige Hinterhaltung überreichen

und mich in allen so betragen will, wie einem redlichen, aufrichtigen und getreuem Fuhrmann gebührt.

[Aus Fuhrmann-Zunft im Jahr 1691.; Buch: Vom Saumpferd zur Transportindustrie, Seite 34]

oder, um es mit anderen Worten auszudrücken:

Theorie:
„Danach brauche ich einen Schnaps. Entweder weil ich durchgefallen bin oder weil ich bestanden habe.“ – Dozentin: „Trinken Sie einen für mich mit, dann haben Sie schon zwei.“ Ich: „Mach ich.“
Praxis:
Es gibt Situationen in denen selbst ein doppelter Schnaps nicht ausreicht …

Wodka