Leidensweg einer Migränepatientin 2.0

Lange ist es her, dass ich einen Beitrag in dieser Rubrik geschrieben habe. Was soll ich sagen: Mir wäre es auch lieber, wenn ihr das jetzt nicht lesen würdet, denn dann würde ich heute nicht wieder mit allen Tücken der Krankheit kämpfen … 😦

Inzwischen sind – dank den Betablockern – auf ein bis zweimal im Monat reduziert. (Wer sich erinnert: Zuletzt traten sie 1-2/ Woche auf!) Leider kann ich nicht beeinflussen, wann die Migräne mir einen Besuch abstattet und irgendwie erraten kann ich es leider eben so wenig.

Heute wachte ich bereits total „gerädert“, mit Kopfschmerzen, leichten Kreislaufproblemen und anderen „Wehwehchen“ auf. „Wird schon irgendwie gehen.“ dachte ich mir und fuhr brav zur Arbeit. Leider ging es nicht und wurde auch nicht besser. Eher umgekehrt. Als ich nach einigen Stunden dann endlich selbst eingesehen hatte, dass ich total unproduktiv bin und damit weder mir noch meinem Arbeitgeber etwas Gutes tue, ging ich zum Teamleiter. Dieser verbat mir vom Stuhl zu fallen (Zählt so etwas eigentlich als offizielle Dienstanweisung? 😉 ) und schickte mich nach Hause, wo ich jetzt vor mich hinvegetiere …

Ich hätte wirklich lieber auf die Migräne verzichtet und damit auf den unfreiwillig freien Nachmittag. In diesem Zustand bekomme ich ja eh Nichts auf die Reihe … 😦