Leidensweg einer Migränepatientin 2.0

Lange ist es her, dass ich einen Beitrag in dieser Rubrik geschrieben habe. Was soll ich sagen: Mir wäre es auch lieber, wenn ihr das jetzt nicht lesen würdet, denn dann würde ich heute nicht wieder mit allen Tücken der Krankheit kämpfen … 😦

Inzwischen sind – dank den Betablockern – auf ein bis zweimal im Monat reduziert. (Wer sich erinnert: Zuletzt traten sie 1-2/ Woche auf!) Leider kann ich nicht beeinflussen, wann die Migräne mir einen Besuch abstattet und irgendwie erraten kann ich es leider eben so wenig.

Heute wachte ich bereits total „gerädert“, mit Kopfschmerzen, leichten Kreislaufproblemen und anderen „Wehwehchen“ auf. „Wird schon irgendwie gehen.“ dachte ich mir und fuhr brav zur Arbeit. Leider ging es nicht und wurde auch nicht besser. Eher umgekehrt. Als ich nach einigen Stunden dann endlich selbst eingesehen hatte, dass ich total unproduktiv bin und damit weder mir noch meinem Arbeitgeber etwas Gutes tue, ging ich zum Teamleiter. Dieser verbat mir vom Stuhl zu fallen (Zählt so etwas eigentlich als offizielle Dienstanweisung? 😉 ) und schickte mich nach Hause, wo ich jetzt vor mich hinvegetiere …

Ich hätte wirklich lieber auf die Migräne verzichtet und damit auf den unfreiwillig freien Nachmittag. In diesem Zustand bekomme ich ja eh Nichts auf die Reihe … 😦

5 Antworten zu “Leidensweg einer Migränepatientin 2.0

  1. “ Gefällt mir „,
    weil Du Deine Situation hier immer wieder so freimütig schilderst.
    Ich gehe einfach mal davon aus, dass diese Offenheit Dir auch ein wenig hilft.
    *
    Alles Gute … PachT

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    • Danke. 🙂
      Na ja, ich hoffe damit zumindest anderen „Leidensgenossen“ zu helfen.
      Immerhin bin und war ich selbst lange genug auf der Suche nach Ursachen, Hilfsmitteln und dem heiligen Gral.
      Wenn ich dann damit auch noch dich und andere erfreuen kann (mit dem Bericht, nicht der Migräne^^), um so besser! 😉

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  2. Ich denke bei Migräne gibt es nicht DAS universale Hilfsmittel, da jeder Körper differenziert auf (Über-)Reize reagiert. Schließlich gibt es auch nicht DEN Auslöser. Vielmehr sind es Pfennigbeträge, die irgendwann den großen Jackpot in der Kasse krachen lassen.

    Falls es Dich interessiert:
    Ich habe es mit Meditation, Akkupunktur, Schüsslersalzen, Aromatherapien und zig anderen Mitteln versucht. Diese Hilfmittel allein haben mir nicht geholfen.

    Geholfen hat:
    – Früh ins Bett, genügend Schlaf und entspanntes Aufstehen, in einem regelmäßigen Rhytmus.
    – Höhepunkte/Highlights schaffen, etwas worauf man sich den ganzen Tag oder die Woche über freut. Das kann die TV Serie am Abend sein, zu der es dann die guten Chips gibt. (Und nur dann). Der leckere Früchte-Shake zum Frühstück, ein Treffen mit Freunden, Shopping, Schwimmbad oder auch ein Buch.

    Auf jeden Fall:
    ABSCHOTTEN. Zu den Highlightzeiten: HANDY aus. Besonders wichtig, auch zu den Schlafenszeiten. Denn auch wenn das Teil auf lautlos oder so steht … so lange es blinken kann, nur Text oder nur Anrufe kommen können … bleibt der Körper unterschwellig in Alarmbereitschaft.

    In wie fern dies eine Lebensumstellung bedeutet, kann wohl nur jeder selbst beurteilen. Zusammen mit den Medis vom Doc, den eigenen Hilfsmitteln (Salzgrotte, Sauna, Schüsslersalze …) habe ich meine Migräneattaken um ca. 90% verringern können.

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  3. Ich kann da sehr gut mit dir mitfühlen, hatte gestern auch wieder einen furchtbaren Migränetag, bei dem auch keine Medikamente halfen. Mein Neurologe meint die Migräne würde bei mir stressbedingt auftreten, was soll ich da machen, ich kann ja nicht einfach sagen ab heute lass ich mich nicht mehr stressen damit ich endlich diese Migräne loswerde :-/

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