Fastmassage und WürgerBürger oder Geduld ist eine Tugend*

(*Die wir nicht hatten, haben und vermutlich auch nie bekommen werden …)

Heute sollte ein toller Tag werden. Zumindest hatten mein urlaubender Göttergatte und ich mit freiem Tag und das vorgenommen. Tatsächlich startete der Tag auch gar nicht mal so schlecht, doch dann …

Zuerst hatten wir den Plan mit Öffis zu unserem Termin zu fahren, doch auf Grund eines ’spontanen Einfall’s‘ hätten wir den Bus nicht mehr erreicht, weshalb wir mit dem Auto aufbrachen. Zeitig und mit extra einkalkulierten Minuten zur Parkplatzsuche. Doch unwesentliche Zeit später standen wir in einem nervenaufreibenden Stop-And-Go. Unterhaltung boten all die Fahrer die es eilig hatten. – Hätte mein Liebster gewollt, es wären mindestens vier (von ihm) unverschuldete Unfälle drin gewesen. Ja, da durfte er auch Fluchen! – Voran kamen wir trotzdem nur schwerlich. Die Zeit spielte gegen uns und uns wurde bald klar, dass wir es nicht mehr rechtzeitig zu unserem Termin schaffen würden. So griff ich zum Mobiltelefon und teilte mit, dass wir uns leider verspäten würden. Irgendwann passierten wir den Chaosauslöser und kamen zumindest etwas schneller voran, wenn auch leider nicht wirklich lange. Doch irgendwann erreichten wir das anvisierte Parkhaus und hasteten durch die Innestadt.

Mit fast 20 Minuten (!!!) Verspätung erreichten wir unser Ziel: Eine Thailändische Massagepraxis. (Welche allerdings eher den Eindruck eines viel zu vollgestellten Wohnzimmers bei mir erweckte.) Aus unser gebuchten 1-Stünden Massage wurden so immerhin knappe 40 Minuten durchkneten und herumgedrückt werden. Verdammt, mir taten danach Stellen weh, von denen ich gar nicht wusste, dass sie schmerzen können! Auch wenn es einige Dinge gab die mich gestört haben (eher an meiner Masseurin, als an der Behandlung selbst), im Großen und Ganzen hat es etwas gebracht. – Anmerkung: Über meine Verspannungen sagte meine so etwas wie, dass mein Körper einen Baustelle wäre. Tja, … Ich sag’s ja! Mein Göttergatte ist zwar auch nicht Tiefenentspannt, hat es aber genossen. (Woher nehmen die Damen eigentlich die Ausdauer? Ich bin nach 10 Min massieren schon total k.o.!) Daher hat mein Liebster nun den Plan, dass man (= wir) das (= Massage) öfter (= mind. alle zwei Monate) machen (lassen) sollte. – Es gibt Dinge bei denen KANN ich ihm einfach nicht widersprechen. 😀

Getreu dem Jahresmotto „Man sollte so viele erste Male wie möglich haben.“ befand Ron, dass ich nach sieben Jahren in Bremen nun endlich mal ein Los der Bürgerparktobola bräuchte. Zwei Lose durfte ich mir ziehen, er tat es mir nach und wir beide gewannen – Nichts. Aber immerhin können wir jetzt mit gutem Gewissen im Bürgerpark umherwandern, haben ja acht Euro für die Erhaltung beigetragen. 😉

Büergerparktombola (2)Da der Magen irgendwann knurrte machten wir einen Abstecher in die Buchhandlung. – Nein, wir haben keine Kochbücher gekauft. Ich hatte etwas 5x „Die Neuen Wächter“ in der Hand und während ich den Laden ohne ein einziges Printexemplar verließ ergänzte mein Göttergatte seine Mangasammlung mit gleich fünf neuen Bänden. Auf dem Nachhauseweg kehrten wir ein „Böses Restaurant“ einer großen (noch böseren) Kette ein und verspeisen Veggieburger – die nicht wirklich überzeugen konnten.

Und jetzt neigt sich mein freier Tag schon wieder (viel zu schnell) zur Neige. Die Sonne ist ums Haus gewandert und weicht langsam, unsere Katzen fordern Abendbrot und mein Wecker wird Morgen wieder um 05:15 Uhr klingeln. Erbarmungslos.

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