Migräne

Leidensweg einer Migränepatientin 2.4

Urzeit war gestern

Es ist schwer zu glauben, aber ich habe heute den aufrechten Gang gelernt! Das liegt natürlich nicht daran, dass in mir ein Neandertalerweibchen schlummert (Okay, vielleicht manchmal doch.^^), sondern das ich heute – noch vor der Arbeit (!) – bereits den nächsten Termin beim Chiropraktiker hatte.

Dieses Mal dauerte es grade mal etwa 30 Minuten, da ja nicht die ganze Voruntersuchung gemacht werden musste. Während am Freitag quasi „an der Oberfläche gekratzt“ wurde, so wurden heute alle Wirbel einer Kontrolle unterzogen. Die Diagnose war wie erwartet auch nicht besonders gut: hier ein Schiefstand, da irgendein lustig klingendes Syndrom, hier ein eingeklemmter Wirbel, … Meine linke Schulter beispielsweise war nach innen gedreht. Ja, ich habe immer dagesessen wie ein nasser Sack. – Meine Eltern haben dieses „Sitz gerade“ alles andere als konsequent umgesetzt. (Liebe Kinder, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würden, ABER: Manchmal sollte man tatsächlich aus seine Eltern hören…) – Nachdem meine Schulter heute „korrigiert“ wurde, sitze ich mit geradem Rücken da ohne mich anzustrengen. Um ehrlich zu sein, ist das total ungewohnt, weil plötzlich viele Dinge einfach weiter weg sind. Selbst meine Füße. 😀 Ich fühle mich als wäre ich gewachsen, nicht nur Äußerlich. 😉

Rückblick

Beim letzten Termin brachte ich einen gewichtigen Unterschied von 9 kg (mehr rechts) auf die Waagen. Heute zeigten die Waagen nur noch einen Unterschied von 6 kg. 3 kg Gewichtsausgleich in nur drei Tagen! Der CP kommentierte dieses mit: „Das kommt zwar schon Mal vor, ist aber sehr selten. Bei den meisten Patienten dauert es länger.“ Hah! Endlich mal was, was ich besser kann! 😛

In einigen Tagen steht bereits der nächste Termin an, da bei der Chiropraktik die Kontinuität eine wichtige Rolle spielt. Immerhin sollen die Wirbel ja auch alle richtig sitzen und dann auch dauerhaft in ihrer Position bleiben. Heute hat es mich wieder 50 EUR gekostet, genau so viel, wie ich beim nächsten Mal wieder berappen muss. – Dafür muss ich über einen Tag arbeiten und gebe das Geld dann in nur 30 Minuten aus. Typisch Frau! 😉 – Aber mal ehrlich, auch wenn es schon ein wenig schmerzt, dass Geld SO schnell auszugeben, bin ich doch jetzt schon mega froh diesen Schritt (endlich) gewagt zu haben. Ich hatte seit Beginn der Behandlung nur am nächsten Tag ganz leichte Kopfschmerzen, die aber bereits nach einigen Stunden von alleine verschwunden sind.

Wieder erwarten KEINE Migräne! Ich fühle mich auch generell einfach fitter und JA, es fühlt sich VERDAMMT gut an! 🙂

skelett

 

3 Gedanken zu „Leidensweg einer Migränepatientin 2.4“

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