Erinnerungen

Today is not my day – again and again …

Ich dachte ja bereits gestern es sein nicht mein Tag – und dann kam heute. Und ich weiß es ist nicht mein Tag:

Rasselbande

Von gestern auf heute übernahm ich das Catsitting bei meinem BestBro, der irgendwo in Berlin verschollen zu sein scheint. (Zumindest habe ich seit gestern Abend nichts mehr von ihm gelesen.) Das hatte seine Höhen und Tiefen, denn EIGENTLICH mag ich die befellte Rasselband ziemlich gerne – und der Eigennutz nur noch 30 statt 90 Minuten Fahrweg zur Arbeit zu haben hat natürlich auch etwas für sich. Doch eine Rasselband ist ja keine Rasselbande, wenn sie nicht rasselt und so war der viel zu frühe Morgen (mal wieder seit 03:00 Uhr auf), einfach nur anstrengend … [Hier geht’s zum Catsitting.]

Phex

Und einen Euro dazu bezahlt

TicketDa ich, trotz allem, extrem früh los musste, hatte ich keine Wahl als eine Nachtlinie zu nehmen. Das bedeutet bei uns leider das ein Zuschlag von 1,- € fällig ist. (Steht auch so an den Haltestelle/ auf der Ticketinfo des Verkehrsbetreibers.) Na was soll‘s, also entsprechendes Zusatzticket gezogen. Und natürlich kam DANACH die Durchsage: „Sehr geehrte Fahrgäste. Bitte beachten Sie, dass auf den Nachtlinien der XY bis 4 Uhr Morgens ein Nachtlinienzuschlag gelöst werden muss.“ – Ja, ich bin erst nach vier Uhr gefahren. Mist! – Und es ging nicht nur mir so, auch viele andere Fahrgäste haben den Zuschlag gelöst. Unnötigerweise wie sich ja herausstellte. – Jetzt wissen wir wenigstens, wo die Betreiber ihr Geld verdienen. (Ach ja, nächstes Jahr werden die Preise um 1,50 EUR angehoben … Wie jedes Jahr.)

Verfolgt

Zu dem Ärger mit dem unnötigen Ticket kam eine extrem überfüllte Straßenbahn. Selbstverständlich mit jeder Menge viel zu lauter Musik aus Handylautsprechern, pubertierenden Jugendbanden, grölenden Männern, zickigen Frauen und sabbernden älteren Herrschaften und Bierflaschen schwingenden jüngeren Leuten. Fast ein wenig wie Freimarkt in der Straßenbahn *Ironie an* Ja, ich hatte total viel Spaß …  *Ironie aus*

Ich konnte es gar nicht erwarten meine Haltestelle zu erreichen, um dem „Spaß“ zu entkommen! Blöderweise arbeite ich in einem Stadtteil in dem mehrere Flüchtlingsunterkünfte untergebracht sind. Eines sogar direkt neben meinem Dienstgebäude. So hatte ich unliebsame Begleitung. – Bitte nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Flüchtlinge/ Ausländer. Allerdings habe ich etwas dagegen belästigt zu werden. (Wer nicht?) Leider war einer der Typen der Meinung anzuschließen und mich, im wahrsten Sinne des Wortes, von der Seite anzulabern. So hatte ich dann einen hinter und einen neben mir, auf der anderen Seite Sträucher/ Gebäude. Das alles im Dunkeln und sehr früh morgens = niemand außer uns Dreien weit und breit. Ich bin eigentlich alles als zimperlich oder ängstlich, aber ich muss ehrlich zugeben, dass diese Situation zu einem ziemlichen Adrenalinschub geführt hat. Ich war noch nie SO froh meine Arbeitsstelle erreicht zu haben!!!

(Leider scheine ich kein Einzelfall zu sein. Meine Kollegin kommt mit dem Fahrrad und ihr sind nach Feierabend ebenfalls mehrere „fremdländische“ Männer gefolgt und haben ihr irgendwas hinterhergerufen. Sie sind nervig, aber friedlich und zum Glück nur eine Minderheit. Das sollte hier nicht vergessen werden.)

Sitzstreik

Da war ich dann endlich in Sicherheit und das auch noch pünktlich. Als ich das Stockwerk betrat auf dem sich unser Großraumbüro befindet guckte ich dann nicht schlecht: Zwei meiner Kollegeninnen saßen auf dem Flur. „Noch keiner da.“ Ich setzte mich also dazu und wir warteten zu Dritt. – Gerade an Sonn- und Feiertagen kommt es öfter vor, dass derjenige, der die Tür öffnetSchloss, „pünktlich“ kommt. Also wunderten wir uns nicht wirklich. Die Zeit verging und nach und nach trafen immer mehr Kollegen und Kolleginnen ein. Nur niemand der den Code für die Tür hatte. Bedeutet: Während ich eigentlich hätte längst arbeiten müssen, saß ich VOR dem Büro und wartete. Einige Kollegen schmiedeten schon Pläne, wann sie nach Hause gehen würde. Ich war da ein wenig Spielverderber und merkte an, dass wir dazu verpflichtet sind erst einmal einen Vorgesetzten zu kontaktieren. Wir riefen also unseren Abteilungsleiter an. Mailbox. Nachricht draufgesprochen. Wieder warten. Mehr Kollegen kamen. Langsam wurde es etwas kühl, was es nicht besser machte. Schließlich wurden unkonventionelle Wege genutzt und jemand der die Tür öffnen kann über Social Media angeschrieben. – Der schrieb dann zurück: „Seit ihr drin?“ – Wirklich witzig … Immerhin fand er eine Lösung und wir konnten endlich ins Büro. Inzwischen waren für die ersten Wartenden (u.a. ich) sage und schreibe 70 Minuten vergangen!!! Warum wir nicht rein kamen? Der liebe „Türöffner“ hatte verschlafen. Nachdem er erreicht werden konnte brauchte er noch einmal fast 2,5 Stunden, um auch wirklich aufzutauchen. – Erwähnte ich schon, dass der Gute erst ganz frisch bei uns angefangen hat … Natürlich bekommen wir auch diese bezahlt, aber ich hätte mir wirklich besseres vorstellen können.

= = =

Und jetzt brauche ich eine heiße Dusche und einen noch heißeren Kakao! Außerdem freue ich mich auf leckeres Essen jede Menge Ausgleichskuscheln mit Mann und Maus Katze(n). Besonders Letzteres kann ich heute wirklich gebrauchen. (Vielleicht schnurrt auch deshalb bereits Aronia auf meinem Schoß.)

Ich hoffe euer Tag war besser!?

4 Gedanken zu „Today is not my day – again and again …“

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