„Er war blau angelaufen und zuckte unkontrolliert.“ – Polizeieinsatz der anderen Art

Wenn Frau in der Nacht verdächtige Geräusch gehört, die ganz stark nach einem Einbrecher klingen, kann sie doch schon mal Angst bekommen. Es klang als würde jemand bohren. Vielleicht ja das Türschloss auf? Sicherheitshalber die Polizei alarmieren!

Gleich mit zwei Streifenwagen rückte diese an. Sicher ist sicher! Auf dem Grundstück konnten die Beamten keine Person ausmachen, Verdächtige schon mal gar nicht. Doch die Geräusche hörten sie auch. Zusammen mit der Bewohnerin gingen sie ins Obergeschoss aus dem die Laute kamen.

Tatort Badezimmer. Da lag er, einfach so, mitten in der Badewanne und zuckte unkontrolliert vor sich hin, der blaue Lustmolch! Während die Beamten sich (vermutlich) zumindest ein breites Grinsen nicht verkneifen konnten, war die Bremerin (Nein, das war NICHT ich! :D) erleichtert, dass es sich doch nicht um einen Einbrecher handelte. Stattdessen um den „Blauen Maulwurf“ oder, um es für den Laien verständlich zu machen: Es war der Vibrator der Bewohnerin! Offensichtlich war er vom Wannenrand gerutscht, hatte sich dabei angeschaltet und für einen Polizeieinsatz der anderen Art gesorgt.

maulwurf

Echt wahr! Dieses passierte tatsächlich in der letzten Nacht (von Montag auf Dienstag), irgendwo in dieser schönen Stadt, die eben ein wenig anders ist. 😉

Wasser oder Feuer? Wer hasst hier eigentlich wen?

In einem Roman den ich gerade zu Ende gelesen habe, stellt sich die Protagonistin eine – recht philosophische – Frage.

Leider (?) lässt sie sich nicht weiter dazu aus,

so dass ich nun EURE Hilfe bei der Beantwortung benötige. 😉

„Kann auch Wasser den Wunsch nach Rache empfinden?

Hasst es das Feuer, seinen natürlichen Erzfeind?“

Ich bin sehr gespannt, auf eure (philosophische) Meinung. 🙂

elemente

Ich für meinen Teil würde eher sagen es ist andersherum.

Das Feuer hasst das Wasser, denn Wasser wird wieder zu etwas Neuem.

Feuer wird geboren, atmet, braucht Sauerstoff und stirbt …

Wenn ein Esel ein Pferd werden will [Hörbuch Rezension]

~°~ Das Hörbuch ~°~

Suza Kolb

Der Esel Pferdinand

Ein Esel zum Pferdestehlen

Boris Aljinovic (Sprecher)

Carola Sieverding (Illustrator)

Verlag: Der Audio Verlag (13. Januar 2017)

2 CDs / Gesamtdauer ca. 2 Stunden 38 Minuten

ISBN-13: 978-3862318339

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 – 8 Jahre

~°~ Booklettext ~°~

pferdinandMit seinem neuen Namen ist Esel Pferdinand bereits auf dem besten Weg, ein richtiges Pferd zu werden. Jetzt muss er nur noch lernen, wie man einen Reiter trägt und richtig wiehert. Leider ist beides schwieriger als gedacht: Bevor seine Freundin Emmi auf Pferdinands Rücken klettern darf, ordnet Opa Hoppe erst einmal Esel-Mucki-Training an. Und obwohl Ponymädchen Wolke ihm unermüdlich Nachhilfe im Wiehern gibt, will es nicht so richtig klappen. Doch dann entführen gemeine Pferdediebe den Junghengst Pitt und plötzlich ist es überaus nützlich, dass Pferdinand immer noch so laut iahen kann wie ein echter Esel!

~°~ Booklet ~°~

Das Booklet des Hörbuches ist sehr bunt gestaltet. Zu sehen ist der Esel Pferdinand mit seinen Freunden vom Hof. Alle Tiere kommen in der Geschichte vor, so dass dieses Bild sehr gut zum Thema passt.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Der Hörer lernt hier den Esel Pferdinand kennen, welcher einen ganz besonderen Wunsch hat: Er möchte ein Pferd werden. Ein Reitpferd!

Die junge Emmi hat ihm bereits ein „P“ vor seinen Namen gemalt, so dass er das Pferd zumindest schon im Namen trägt (PFERDinand). Nun kann ein junger Esel aber nicht einfach als Pferd fungieren – auch wenn weder Emmi, noch Pferdinand das gerne hören. Doch mit ein wenig Training kann man seine Ziele erreichen und so wird der Esel langsam auf seine neue Aufgabe vorbereitet. Und Pferdinand möchte alles ganz genau machen, daher nimmt er sogar Unterricht im Wiehern bei Wolke, einem Pferd vom benachbarten Hof. Sehr zum Unmut von seiner Familie.

Doch während der junge Esel auf dem Weg ist ein Pferd zu werden, passieren jede Menge aufregende Dinge: Die Hühner sind in Lebensgefahr und plötzlich tauchen dubiöse Männer auf, die Pitt stehlen wollen. Pitt jedoch denkt, dass sie etwas ganz andere von ihm wollen und ist hellauf begeistert. Nur Pferdinand und seine Freunde können ihn jetzt noch retten …

pferdinand

~°~ Sprecher ~°~

Mir gefällt Boris Aljinovic wirklich sehr gut als Sprecher. Er hat eine angenehme Stimme und bekommt es astrein hin sämtliche Gefühlslagen der Tiere (und Menschen) wieder zu spiegeln.

Es ist schön, dass Boris es schafft die Stimme so zu verstellen, dass es fast wirkt als würde man ein Hörspiel (und kein Hörbuch) hören. – Anfangs musste ich erst einmal nachsehen, ob es tatsächlich immer dieselbe Person ist, die da redet. Einfach herrlich anzuhören!

~°~ Altersempfehlung ~°~

Der Verlag empfiehlt hier ein Höralter von  6 – 8 Jahren. Kleinere Hörer würden die Geschichte vermutlich noch nicht richtig verstehen. Da die Geschichte knapp 2,5 Stunden gelesen wird, denke ich, dass es für die Kinder sehr schwer sein wird, sie an einem Stück zu hören. Die Handlung verstehen werden sie sicher schon, da alles anschaulich und recht einfach erklärt wird.

Ich bin wohl das beste Beispiel dafür, dass dieses Hörbuch auch für ältere „Kinder“ schön anzuhören ist. 😉

~°~ Fazit ~°~

Eine sehr schöne und auch spannende Geschichte, um die Freundschaft und die Möglichkeit alles zu erreichen, wenn man nur fest genug an sich glaubt.

 pferdinand

~ Reihe ~

Ein Esel zum Pferdestehelen (Teil 2)

Pferdsein will gelernt sein (Teil 1)

Tolle Knolle [Gedankensplitter]

Dieser Tag hatte es mal wieder in sich:

Auf der Arbeit nur nervige Kunden und quengelnde Schulungsteilnehmer,

zu Hause dann der langwierige Wohnungsputz hinzufügen, da durch neue Möbel erst alle umgeräumt werden musste,

Wäsche waschen gestalte sich ebenso als Herausforderung, da die Hausdamen ihre beschlagnahmten Stücke nicht freiwillig rausrücken wollten und selbstverständlich auch direkt mit Frauchen spielen wollten,

zwischendurch klingelte noch die Paketbotin (Ich glaube sie ist aus einem Horrorfilm entsprungen, da sie immer übertrieben grinst. Das MUSS festgenäht sein!),

schon völlig k.o. machte ich mich dann daran Essen vorzubereiten, damit mein indischer Wikinger mir nicht vom Fleisch fällt, …

Und dann fand ich SIE.

kartoffeln

Kartoffeln in Herzform. Als würden sie sagen:

„Hey, alles ist gut. Auch dieser Tag geht vorbei.“

In diesem Sinne – mit oder ohne sprechendes Gemüse – ein schönes Wochenende euch allen. ❤

Ab sofort und bis auf weiteres

Der Morgen beginnt

muedeStell dir vor, es ist noch sehr früh. Alles schläft und nur du quälst dich vom Sofa, ziehst dich müde, versucht irgendwie die Kaffeetasse gerade zu halten und in den Inhalt irgendwie in deinen Körper zu bekommen. Selbstverständlich war die Nacht alles andere als erholsam, du bist müde, hast Kopfschmerzen und frierst die ganze Zeit. (So in etwa sieht mein ganz normaler Frühschichtsmorgen aus …^^)

Fremder Mann und hübsche Frauen

Ich gestehe, ich leide ein wenig unter Kontrollzwang. Ständig muss ich gucken, ob ich auch alles dabei habe und irgendwie muss ich auch immer wissen wie spät es ist. (Ich stelle sogar meine innere Uhr, indem ich zähle, wie viele Stunden ich noch habe bis der Wecker klingelt. Dann wache ich vorm Wecker auf, um ihn auszustellen, weil ich es nicht mag vom Wecker geweckt zu werden. Moonilogik eben! ;-)) Aber – ja, tatsächlich – gibt es Momente in denen sich der Kontrollzwang zurückdrängen lässt, z.B. dann, wenn ich eh schon spät dran bin. (Also fast nie. ():-)) Ich war spät dran und schaute, entgegen meiner Gewohnheit, nicht in Fahrplan-App und stiefelte durch Eiseskälte zurtaxi Bushaltestelle. Nur kam kein Bus. „Okay“, dacht ich mir „hat ja öfter mal Verspätung.“ Dann hielt ein Taxi vor mir. Die Schiebetür ging auf und ein Mann forderte mich auf einzusteigen. Natürlich habe ich das nicht getan, sondern ihn skeptisch gemustert. Er erklärte ich solle mich beeilen, er würde uns (= mich und die anderen Gäste im Taxi. Übrigens alle samt hübsche junge Frauen.) eine Bushaltestelle ZURÜCK fahren, da hier kein Bus fahren würde. Ich zögerte kurz, nahm dann meinen Mut zusammen und stieg ein. Kurze Frage an die anderen Fahrgäste was denn mit dem Bus sei. „Wasserrohrbruch, der Bus fährt `ne Umleitung.“

Heiß, heiß, heiß!!!

heissKaum abgefahren spürte ich kurze Zeit später etwas Merkwürdiges an meinem Oberschenkel. Etwas warmen. Etwas H-E-I-ß-E-S!!! Schlaftrunken hatte ich nicht kontrolliert, ob mein Thermosbecher auch wirklich geschlossen ist. Der frisch aufgebrühte – und noch wirklich SEHR heißer Tee – ergoss sich auf einen Teil meiner Jacke und verbrühte auch gleich noch mein Bein. Super, wenn der Tag bereits so anfängt …

Frühsport

Als das Taxi hielt, kam auch gerade der Bus. Durch die Umleitung dauerte länger und aus meinem stressfreiem Umsteigen, wurden knappe zwei Minuten im Laufschritt. Immerhin Straßenbahn gerade so geschafft. Selbstverständlich schaffte es auch diese es, auf den paar Haltestellen Verspätung zu bekommen …zielflagge

Technik

Ich rannte förmlich zu meinem Arbeitsplatz, um mich rechtzeitig einzuloggen. Schaffte ich auch auf die Minute – im wahrsten Sinne! Wie könnte es anders sein, selbstverständlich streikte dann die Technik und ich kämpfte den halben Tag damit irgendwelche Programme neu zu starten. (Von quengelnden Kunden mal ganz zu schweigen.)

I am walking

Irgendwann ging auch dieser (Arbeits-)Tag zu Ende und ich konnte es gar nicht erwarten nach Hause zu kommen. Doch auch das gestaltet sich als nicht so einfach, denn die Straße war [„ab sofort und bis auf weiteres“]noch immer gesperrt. Mehrere Haltestellen wurden nicht bedient und eine Reihe von Fahrten wurde einfach gleich gestrichen. Es half nichts, wenn ich nicht noch eine gefühlte Ewigkeit in der Kälte stehen wollte, musste ich den Weg nach Hause laufen

Normalerweise habe ich das Gefühl, dass die Tage zu kurz sind. An diesem war ich wirklich froh, als er endlich zu Ende ging!!!

Und wie war euer Tag so? Würdet ihr in ein nicht bestelltes Taxi steigen?

Mittwochsteiler 04 / 2017 – Spieglein, Spieglein an der Wand

„Du stehst in einem quadratischem Raum.

Alle vier Wände, der Boden und die Decke sind komplett mit Spiegeln bedeckt.

Wie oft kannst du dich erkennen?“

Schreibt in die Kommentare, welcher Gedanke euch ALS ERSTES kam.

Bei anderen abschauen gilt nicht! 😉

 spiegel
Lösung Mittwochsteiler 03 / 2017 – Was bin ich
Das Gehirn