Kreisgedanken - scheinbar unlösbares

Wasser oder Feuer? Wer hasst hier eigentlich wen?

In einem Roman den ich gerade zu Ende gelesen habe, stellt sich die Protagonistin eine – recht philosophische – Frage.

Leider (?) lässt sie sich nicht weiter dazu aus,

so dass ich nun EURE Hilfe bei der Beantwortung benötige. 😉

„Kann auch Wasser den Wunsch nach Rache empfinden?

Hasst es das Feuer, seinen natürlichen Erzfeind?“

Ich bin sehr gespannt, auf eure (philosophische) Meinung. 🙂

elemente

Ich für meinen Teil würde eher sagen es ist andersherum.

Das Feuer hasst das Wasser, denn Wasser wird wieder zu etwas Neuem.

Feuer wird geboren, atmet, braucht Sauerstoff und stirbt …

11 thoughts on “Wasser oder Feuer? Wer hasst hier eigentlich wen?”

  1. Da es ja durchaus Feuer gibt, das unter Wasser brennen kann, ist es zu kurz gedacht, ist die Beziehung der beiden durchaus nicht so einfach. Aber um bei der Wasser-Frage zu bleiben: Was macht das Feuer mit dem Wasser? Es erwärmt es. Bis es irgendwann gasförmig wird – sich verändert, seine Identität und seinen Ort aufgibt, um etwas Anderes zu werden. Feuer hat die Kraft zur Veränderung, die Wasser aus sich heraus fehlt.
    Wasser ist träge. Es schwappt nicht gern. Und wenn es schwappt, dann schwappt es auch zurück und ruht wieder. Da kann die Veränderung beängstigend wirken. Und Angst kann zu Hass führen. Ich denke also durchaus, dass das möglich ist.

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  2. Die Elemente sind…

    …die gütigen wie gerechten Quellen unserer Energien, die Kinder der Natur welche das Werden und Wirken zieren. – Sie wissen zu geben und zu nehmen… zu spenden und zu zehren… zu keimen und zu enden… So erfüllen und nähren trächtig ihre Ströme, Wellen, Lichter und Flammen tosend knisternd unser aller Sein… im Überfluss… lassen wir uns tragen – vertrauen wir uns ihnen in uns an… beginnen wir zu wandeln und zu wachsen… und nehmen wir dankbar das Keimen wie das Welken an – als das was unser aller Kreislauf eben ist. DAS LEBEN!

    Sie sind frei von Wesen… bedingen jedes Leben. Unterscheiden und urteilen nicht, ergeben und ergänzen sich. Kennen weder Feind noch Freund – weder Hass noch Liebe, weder Frust noch Lust, weder Vergeltung noch Vergeben. Das Denken des freien Individuums hat verlernt mass und achtvoll mit ihnen – umzugehen. ZU LEBEN!

    © Der Autor Sandmännli

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  3. Hat dies auf Nekos Geschichtenkörbchen rebloggt und kommentierte:
    Und darum wird Philosophie selten ausführlich behandelt. Denn weder hass das Feuer das Wasser noch das Wasser das Feuer. Sowohl das eine als auch das andere bietet die Möglichkeit für einen Anfang. Feuer zerstört und aus der Asche entsteht neues Leben. Wasser mag auf den ersten Blick lebensfördernd sein, dabei kann es genauso zerstörerisch sein wie Feuer. 🐾🐱

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  4. Feuer erschafft in dem es andere transformiert, sei es das Erz was es zu dienlichem Metall schmilzt, sei es das von Zeilenende beschriebene Wasser, ja sich selbst und seine Nahrung formt es um, bis nur noch fruchtbare Asche bleibt. Auch wenn ich Peggi Liebsch recht gebe Elemente nicht zu antromorphisieren, so will ich noch kurz bei Deinem Gedankenbild verweilen. Wasser hilft Feuer in dem es das Feuer begrennzt- bevor aus der Kochstelle im Wald ein Waldbrand wird, löscht es es aus, es hilft dem Feuer und seinem Schmied in dem es das Eisen abschreckt. Warum im gesamten. Gegensatz denken und nicht in der fruchtbaren Ergänzung? So wie ein Visionär und ein Erbsenzähler, wenn sie sich wirklich aufeinander einlassen,einander furchtbar nerven , aber auch Großes vollbringen. Größeres jedenfalls als zwei Visionäre oder gar zwei Erbsenzähler!

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  5. Liebende des heiligenden Mondlichtes

    in der Dialektik gibt Es Gegensätze
    Das ist Ihre Wesensnatur
    Und Deine meine auch
    Zunächst

    Dann wenn Hass Seine Saat gesäet
    Jene aufkeimt beginnt die Polarität
    Eben Enes gegen das Andere auszuspielen
    Ja allen Ernstes zu verabsolutieren

    Willst Du „lieb sein“
    „Lieb haben“
    Oder lieben
    Das ist hier die Frage

    Die Projektion der Romanautorin besteht
    Schlicht darin Parteigängerin des Patriarchates zu sein
    Das weiblich mondig wässrige
    Wird abgetan ungerdrückt daher gefürchtet
    Und bekämpft
    Ergebnis: „Der Kampf der Geschlechter“
    Mir wird schlecht

    Wasser kann ohne Feuer Seinen Jetztzustand nie mehr verändern
    Eis schelzte nicht Wasser bildetet nie mehr Gewölk
    Regen wäre bald vergessen

    Und das Feuer wäre arbeitslos gäbe Es kein Wasser nicht
    Wechselwirkend zu und füreinander
    Wird Leben ge und erschaffen
    Mond und Sonne
    Seele und Geist
    Eins für und mit dem Anderen
    Sind beide mehr denn allein

    „Jenseits von Gut & Böse“
    Wie der weise Volksmund lehrt

    dankend
    Dir Joaquim von Herzen

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  6. Liebende heiligenden Mondeslicht

    miau, bitte lächelnd gern geschehn

    Und…
    Wasser ist ein Seelenprizip
    Die Körperlichkeit des Menschen besteht aus 80 Prozent Wasser
    Wenn dieses von Hass vergiftet ist dann hasst das Wasser nicht
    Wohl wird Es von dem Hassenden mißbraucht
    Wasser ist Jungfräulichkeit

    Jede Pfütze Kloake Schlammlache im Feuer der Sonne verdunstend
    Wird Himmelsgewölk und regnet wieder ge bereinigt rein herab

    Das Feuer findet im Wasser Seine natürliche Braut

    Zur Methaphysik des „Bösen“

    Es gibt die Wasser und die Feuerkirche
    Die exotherischen Kirchen hassten die esotherischen Schulen
    Bei den Juden Kain und Abel
    Form und Inhalt
    Subjekt & Objekt

    Wir Du und ich entscheiden ob Wasser ertränkt
    Und Feuer versengt

    Feindschaft ist der Einbruch einer niederdimensionalen Energie
    Auf ein höheres Niveau

    Friedensarbeit Heilung Therapie ist die scheinbaren Gegensätze vereinen
    Siehe der Dampfschnellkochtopf
    Die Espressomaschine

    dankend
    Dir Joaquimsherz
    Hansdampf in allen Gassen
    Feuriger Hitzkopf

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