Das Geschäft mit der Lust

Schon vor Monaten haben die Anwohner (und einige Händler) eines benachbarten Stadtteils Unterschriften gesammelt. Nicht FÜR etwas, sondern GEGEN etwas und zwar gegen ein „Eroscenter“, wie es heutzutage heißt. Früher nannte man es schlicht und einfach Puff. Heute ist man dazu anscheinend zu prüde. Ebenso wie zuzugeben, dass Mann dort war. (Außer Mann gehört zu meinem Bekanntenkreis. Hier weiß ich von 80 % das sie, mindestens ein Mal, dort waren. Mit den anderen 20 % hatte ich das Thema bisher einfach nicht.)

Ich kann ja verstehen, wenn Anwohner sich über eine solche „Institution“ beschweren, sofern diese in einem Wohngebiet betrieben werden soll. Hier geht es jedoch um ein Gewerbegebiet (<– Eindeutig zweideutig ;)).  Ich persönlich finde da nichts verwerfliches dran. – Natürlich immer der Voraussetzung das es sich um „legale Prostitution“ handelt und niemand zu etwas gezwungen wird! – Ich für meinen teile werde auch weiterhin im angrenzten Einkaufscentrum shoppen. Und zu den „Gegnern“ der 24 Lustzimmer, Bar und Konferenzraum (<- Ein Schelm wer dabei Böses denkt ;)) kann ich nur sagen: Leben und Leben lassen.

 

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3 Antworten zu “Das Geschäft mit der Lust

  1. Hallo St._Moonlight,
    ich muss als Mann meinen Senf mal dazugeben.
    Puffs oder Bordelle, sowie Eroscenter hat es in früheren Zeiten immer und überall gegeben. Ich habe mal für einen Eros Center Fotos gemacht und habe mich nur gewundert, wie locker und freundlich und entspannt dieser Puff geleitet wurde.
    Ich weiß zufällig, dass einige jüngere Männer darunter leiden, dass sie nicht mal irgendwo Dampf ablassen können. Und wenn das alles sauber und ordentlich über die Bühne geht, ist dagegen absolut nichts einzuwenden. Und außerdem wird der sexuelle Missbrauch dadurch stark eingegrenzt!!!!
    Sex gehört nun mal zum Leben schlichtweg. Ohne dem wäre kein(r) von uns am Leben.
    Deshalb bemühe ich mich, über Sexualität offen zu schreiben:
    https://4alle.wordpress.com/category/sexualitaet/
    Scheinbar immer noch ein Tab..?..
    LG
    Jürgen aus Loy (PJP)

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  2. Ganz einfach und wie schon seit ewigen Zeiten:
    Doppelmoral
    Und diese Doppelmoral kann dann darin enden, dass vieles in einer Grauzone stattfindet, die es den Betroffenen nicht ermöglicht, unter guten Bedingungen zu arbeiten.
    Komischerweise habe ich das Gefühl, dass wir schon toleranter waren

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