Das Geschäft mit der Lust

Schon vor Monaten haben die Anwohner (und einige Händler) eines benachbarten Stadtteils Unterschriften gesammelt. Nicht FÜR etwas, sondern GEGEN etwas und zwar gegen ein „Eroscenter“, wie es heutzutage heißt. Früher nannte man es schlicht und einfach Puff. Heute ist man dazu anscheinend zu prüde. Ebenso wie zuzugeben, dass Mann dort war. (Außer Mann gehört zu meinem Bekanntenkreis. Hier weiß ich von 80 % das sie, mindestens ein Mal, dort waren. Mit den anderen 20 % hatte ich das Thema bisher einfach nicht.)

Ich kann ja verstehen, wenn Anwohner sich über eine solche „Institution“ beschweren, sofern diese in einem Wohngebiet betrieben werden soll. Hier geht es jedoch um ein Gewerbegebiet (<– Eindeutig zweideutig ;)).  Ich persönlich finde da nichts verwerfliches dran. – Natürlich immer der Voraussetzung das es sich um „legale Prostitution“ handelt und niemand zu etwas gezwungen wird! – Ich für meinen teile werde auch weiterhin im angrenzten Einkaufscentrum shoppen. Und zu den „Gegnern“ der 24 Lustzimmer, Bar und Konferenzraum (<- Ein Schelm wer dabei Böses denkt ;)) kann ich nur sagen: Leben und Leben lassen.