A Virtual Friend – And the music is Forever ;-)

Heute, zum Monatsende oder auch Wochenanfang (jedes Ende hat einen neuen Anfang ;)) möchte ich euch gar nicht mit viel Text nerven.

Stattdessen möchte ich (m)eine Schweizer Bekannte Valérie Paris ❤ mit ihrer Band Supporten.

Hier kommt „AVF – A Virtuel Friend“

Viel Spaß 🙂

[aus dem neuem Album „Forever 95“, 2017]

Gegfangen im ewigen Eis [Rezension – Roman]

Bei diesen sommerlich-heißen Temperaturen sehnt man sich doch ab und an nach Arktischem Klima. Wer nicht mal eben an die Kaps reisen kann, dem kann ich dieses Buch über eine (streng genommen sogar zwei) Antarktisexpedition empfehlen. Aber Achtung! „Everland“ ist nichts für zeitbesaitete Leser!

~°~ Das Buch ~°~

Rebecca Hunt

Everland

384 Seiten

Luchterhand [13.06.2017]

ISBN 9783630874630

[auch erhältlich als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch]

~°~ Klappentext ~°~

Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Gebundene Ausgabe. Der Schutzumschlag ist geriffelt und erinnert (auch damit) ein wenig an altes (Pack)Papier. Mit dem Motiv eines Segelschiffs im Eis, sowie dem Anker passt es gut zur Geschichte. – Den Zusatz „Voyage Sea Travel“ finde ich allerdings etwas deplatziert, denn der größte Teil der Geschichte spielt sich in der Antarktis, auf dem „Festland“ ab.

Strenggenommen handelt es sich bei diesem Buch sogar um zwei Geschichten, die – zumindest theoretisch – auch separat gelesen werden können. Es geht um zwei Expeditionen in die Antarktis. Die erste startete 1913, die zweite brach (zum Jubiläum der ersten) 2012 auf. Genauso sind die Kapitel aufgeteilt. Der Leser wird in die Zeit zurück – bzw. vorversetzt.

Erste Expedition. Die Ausrüstung ist nicht nur klobig und schwer, sondern auch alles andere als fortschrittlich. Die drei Forscher verunglücken auf dem Weg zur Insel, mit Mühe und Not können sie sich retten und bangen fortan auf Rettung. Tag um Tag vergeht, gefangen im ewigen Eis. Die mühsam gesammelten Vorräte gehen zur Neige, kein Schiff ist zu sehen. Kälte, Hunger und auch die Tag-und-Nacht-Gleiche zerren an den Nerven der Drei. Wären sie besser dran, wenn sie sich einem Verwundeten, der nur Reserven kosten, entledigen? Sollten Sie versuchen eine entlegene Forschungsstation zu erreichen oder an Ort und Stelle auf Rettung warten? …

Decker, Jess und Brix, welche fast 100 Jahre später auf die Insel kommen, haben zumindest moderne Ausrüstung und sind auch besser vorbereitet. Doch auch Ihnen begegnen schnell die Tücken der unwirklichen Welt, in der bei Minusgraden ihre Haut verbrennt und Medikamente wie kleine Schätze sind.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird dem Leser, dass es bei der ersten Expedition ein Geheimnis gab. Warum fand diese, teils schlecht vorbereitet, Expedition wirklich statt? Nach und nach zeigt sich ein dünnes Netz aus Verrat, Gier und Neid, aber auch aus wahrer Freundschaft und Forscherdrang.

Ein spannender Schreibstil, der den Leser neugierig hält und ihn in eine atemberaubende, wenn auch gefährliche, Welt versetzt.

~°~ Fazit ~°~

Die Geschichte ist in jedem Fall nichts für zarte Gemüter, geht es doch immer wieder um den Tod. Ab und an von Menschen, sehr oft aber von Tieren. Robben die totgeknüppelt werden, Pferde die erschossen und Hunde die gegessen werden. Dazu kommt schwarzes (nicht mehr wirklich lebendes) „Fleisch“ am Menschen. Teilweise verlangte das selbst mir so einiges ab. Meine Gefühle schwankten zwischen Faszination und Ekel, zwischen Mitleid und Verachtung, … Eine spannende Reise, an einen der vielleicht faszinierendsten Orten dieser Welt.

Mooni testet – Mousti-Click®

Ich kann nicht anders. Ich bin so tierfreundlich, dass ich für Mücken & Co. immer wieder als Buffet herhalte. Sie scheinen mich nicht nur dufte zu finden, sondern auch mein Blut durchaus lecker. An sich hätte ich damit tatsächlich eher weniger ein Problem, denn die Tierchen machen ja nur das, was eben in ihrer Natur liegt, daraus mache ich ihnen keinen Vorwurf. Blöd nur, dass mein Körper das ein wenig anders sieht und mich sofort mit dicken juckenden „Pusteln“ für meine Hilfsbereitschaft bestraft. Besonders das Jucken kann einen in den Wahnsinn treiben und um den Schlaf bringen. Ich habe schon alles Mögliche dagegen probiert, von Hausmitteln bis zu einem Arsenal an Salben und Cremes. Geholfen hat nichts so wirklich. Jetzt endlich habe ich etwas gefunden, dass (bisher) am besten hilft: Stromschläge!

Es handelt sich hier um einen kleinen Stick, der mit „Piezo-Elektrizität“ betrieben wird. Er gibt kleine elektrische Impulse ab, sobald der Knopf gedrückt wird. Dazu einfach die Spitze auf den Mückenstich auflegen, hinten auf den Knopf drücken, einen kurzen „Stromschlag“ genießen und das ganze 5-15 Mal wiederholen. (Ich komme mit etwa 5x ganz gut zurecht.) Anfangs juckt der behandelte Stich kurz sehr stark, danach ist aber Ruhe und das meist sogar für mehrere Stunden!

Ein großer Vorteil ist natürlich, dass man sich nicht ständig neu einsalben muss, sondern den Stick immer und jederzeit einsetzen kann. Ein kleiner Nachteil ist allerdings die Lautstärke, denn dieses „Klick“-Geräusch, beim Drücken ist nicht wirklich leise.

 

Ich nutze den Stick von „Mousti-Click®“. Ich habe in der Apotheke 10,49 EUR dafür gezahlt und finde das ist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Vielleicht ist dieser Stick ja auch eine Hilfe für den/ die eine/n oder andere/n Stichgeplagte/n.

In jedem Fall ein Stichfreies und entspanntes Wochenende zusammen. 🙂

 

 

FABELhafte Familienbande [Rezension – Kinderbuch]

~°~ Das Buch ~°~

Rusalka Reh

Bogumil, der Flughafenzwerg

56 Seiten

Magellan [13.07.2017]

ISBN  9783734828119

 ~°~ Klappentext ~°~

Bogumil ist ein ganz besonderer Zwerg: ein Flughafenzwerg nämlich. Doch Bogumil hat es nicht leicht. Seine Brüder Fies und Ling ärgern ihn pausenlos, und für die missmutige Zwergenmutter muss er putzen und aufräumen. Das ändert sich schlagartig, als Bogumil Freundschaft mit dem Mädchen Marli schließt. Denn schnell steht für Marli fest: Bogumil gehört nicht zur fiesen Zwergenfamilie Toggeli. Doch wo ist Bogumils richtige Familie?

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Das Bild auf dem Einband zeigt Bogumil, in seiner viel zu kleinen Kleidung. Es macht in jedem Fall Lust das Buch in die Hand zu nehmen, denn der Flughafenzwerg sieht recht frech aus. Kennt man die Geschichte, wirkt das Bild allerdings ein wenig unpassend, denn Bogumil ist nicht wirklich frech, sondern eher ein wenig Mitleidserregend.

Der kleine Bogumil ist ein Zwerg, allerdings ein ganz besonderer, denn er lebt an einem Flughafen, zusammen mit seinen Brüdern Ling und Fies. Die beiden sind leider alles andere als nett zu ihm, genau wie seine Mutter. Immer wieder wird er von den dreien drangsaliert. Während seine Brüder neue Kleidung und gutes Essen bekommen, kann Bogumil froh sein, wenn er überhaupt etwas zu Essen bekommt, auch seine Kleidung ist viel zu klein.

Eines Tages trifft Bogumil auf ein kleines Mädchen – denn Kinder können, im Gegensatz zu Erwachsenen, Fabelwesen sehen – die fest davon überzeugt ist, dass Bogumil gar kein Zwerg ist, sondern ein Elf. Sie möchte dem Kleinen helfen und ihn zu seiner echten Familie bringen. Durch Zufall werden Fies und Ling Zeuge des Gespräches – und setzen alles daran, dass Bogumil diese Reise nie antritt, denn sonst müssen sie ja z.B. die Hausarbeit selbst machen!

Neben der spannenden Geschichte gibt eine Menge schöner Zeichnungen, immer passendend zum Text.

Der Verlag empfiehlt hier ein (Vor)Lesealter von 4 – 6 Jahren. Vier Jahre halte ich hier ein wenig zu jung, denn die Handlung ist doch ein wenig komplex. Ab sechs Jahren ist aber bereits in Ordnung, denn dann verstehen die jungen Zuhörer (für Selbstlesen ist die Schrift, für mein Empfinden, zu klein), auch die Verwandtschaftsverhältnisse.

~°~ Fazit ~°~

Eine schöne und spannende Geschichte, die hier sehr praktisch in einem kleinen schönen Format gehalten ist. (Eignet sich daher sehr gut für das Reisegepäck. ;-))

Mittwochsteiler 28 / 2017 – Busfahrt

In einem Bus befinden sich 16 Fahrgäste.

An einer Haltestelle steigen 6 davon aus und 4 neue Fahrgäste aus. 

Wie viele Personen befinden sich nun im Bus?

Schreibt in die Kommentare, welcher Gedanke euch ALS ERSTES kam.

Bei anderen abschauen gilt nicht! 😉

Lösung Mittwochsteiler 27 / 2017 – Weltuntergang
Gar keine, denn es war Noah der die Tiere aufnahm. (Arche Noah)

Video statt Hilfe, Sprüche statt Notruf

Leider sehen auch die Bürger in Deutschland immer öfter weg, wenn ein anderer Mensch Hilfe benötigt. In Florida ist eine Gruppe von Teenagern (14 – 18 Jahre) noch weitergegangen:

Ein Mann kämpft  in einem Teich um sein Leben. Statt dem Ertrinkenden zu helfen oder zumindest die Feuerwehr zu alarmieren, zücken die Teenis ihre Smartphones und filmen das Unglück. Damit aber nicht genug, denn die „Schaulustigen“ werfen den ums Lebenden kämpfenden Mann noch Sätze wie „Junky“ und „Es wird dir keiner zu Hilfe kommen, du dummes Miststück. Du hättest da nicht hineingehen sollen.“ an den Kopf.  Als der Mann nach seinem Todeskampf untergeht, sagt einer der Jugendlichen „Er ist gerade gestorben!“. Die Anderen? Lachen!

Die Leiche des 31jährigen Mannes wurde erst fünf Tage später, in der Nähe von Orlando, gefunden. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Florida kein Gesetz, welches Unterlasse Hilfeleistung als Straftat verfolgt …

Wie das Ganze nachvollziehbar war? Die Teenager haben das Video auf Facebook hochgeladen …