Träumst du noch? [Rezension – Jugendfantasy]

Endlich bin ich auch mal in den Genuss gekommen eines meiner Wunschbücher zu lesen, welches allerdings schon etwas älter ist. Ich muss schon sagen: Ich hatte etwas verpasst. 😉

~°~ Das Buch ~°~

Melanie Stoll

Greifbar

208 Seiten

Amrun [15.04.2014]

ISBN 9783944729459

~°~ Klappentext ~°~

Sie kennt ihn nicht. Er würde sein Leben für sie geben. Nacht für Nacht durchlebt die siebzehnjährige Dorey einen Traum, den sie sich nicht erklären kann. Geheimnisvoll, mysteriös – so wie Julian, der eine Verbindung zu ihr zu haben scheint. Als sie erkennt, dass beides zusammenhängt, eröffnet sich ihr eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Sie erlebt Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und die Doreys Leben für immer verändern werden.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Die Geschichte ist ein wunderbares Cover verpackt. Stonehenge bei Nacht für das Mystische, sowie Federn für die Träume stimmen bereits sehr schön auf den Inhalt ein. Mir gefällt das Cover richtig gut.

Nacht für Nacht ereilt Dorey genau derselbe Traum. Sie kann sich nicht erklären warum oder was dieser bedeuten soll. Mehr durch Zufall lernt sie Julian kennen – und ab da steht ihr Leben plötzlich Kopf. Alles beginnt mit einem Raben, der auf ihrem Balkon sitzt und sie förmlich anstarrt. Wie sich schnell herausstellt handelt es sich tatsächlich um einen äußerst „komischen Vogel“, um nicht zu sagen, um jemanden den sie sogar kennt. Aber würde sie sich nicht erinnern, wenn sie wirklich einen Jungen kennen würde, der sich in ein Tier verwandeln kann? Nach und nach erfährt Dorey die Wahrheit. Wie es scheint hatte sie bereits ein Leben. Doch was „damals“ wirklich passiert ist, darüber schweigen sich die neuen alten Bekannten gemeinsam aus. Doch als merkwürdige angsteinflößende Schatten auftauchen erfährt Dorey die Wahrheit. Eine Wahrheit die so unglaublich ist, dass sie beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln …

Eine tolle – und wirklich mal etwas andere – Geschichte. Anfangs bleiben einige Fragen offen, doch je weiter der Leser vorankommt, desto mehr laufen die Handlungsstränge zusammen.

Melanie Stoll hat einen schönen, leicht ausschmückenden Schreibstil, dennoch schafft sie es viele bildliche Beschreibungen unterzubringen, so dass das Lesen wirklich ein Vergnügen war.

~°~ Fazit ~°~

Eine wunderbare spannende Geschichte zum Träumen.

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Leidensweg einer Migränepatientin 3.4

Freitag. (Gestern)

Ein ganz normaler Morgen. Na ja fast.

Ich musste bereits eine Stunde vor meinem Göttergatten arbeiten, so dass er gerade aufstand, als ich an der Wohnungstür stand und gerade „auf dem Sprung“ war. Wobei mit Springen nicht wirklich viel war. Ich hatte nämlich übelste Migräne, mit allem Drum und Dran. Da ich aber einen (relativ) kurzen Arbeitstag vor mir hatte, dachte ich es würde schon gehen. Mein Liebster schaute mich skeptisch an: „Ich dachte du bleibst heute Zuhause?“ – „Warum das denn???“ – „Weil es dir offensichtlich NICHT gut geht!!!!“ (Natürlich hatte er mein Kloschüsseltango kurze Zeit vorher gehört.) – „Ach, geht schon …“ Und weg war ich. Mit dem Fahrrad. Mir kam der Arbeitsweg schon ewig nicht mehr soooo lang vor.

An der Arbeitsstätte angekommen war ich auch zugegebenermaßen mehr als k.o.. Da ich im Sitzen arbeite, ja nicht ganz so wild – oder doch? Glücklicherweise war noch nicht so viel los, dass ich noch keinen Kunden am Telefon hatte, sondern mich um den ganzen Schriftkram kümmern konnte. Anfangs ging das auch noch. Halbwegs. Doch je mehr die Zeit verging, desto mehr verschwammen die Buchstaben auf dem Bildschirm zu einer einzigen Masse. Gefühlt saß ich auch schon etliche Stunden vor dem Monitor. Tatsächlich war es gerade kurz über eine Stunde. Ich beschloss, dass es vielleicht doch keinen Sinn macht weiter zu arbeiten und steuerte auf meine Vorgesetzte zu. Kurz erklärt, dass es mir nicht gut geht, ich gerne gehen würde und mich hiermit krank melde. Sie sieht mich an und sagt: „Du siehst auch Scheiße aus!“(Ich finde es wirklich toll, wenn mein Gegenüber einfach direkt ist. ;-)) Als ich die Frage, ob ich das Wochenende frei hätte, verneinte, schickte sie mich geradewegs zum Arzt: „Bevor du dich morgen wieder herschleppst!“ Grmpf. Hellsehen kann  meine Teamleiterin jetzt auch schon.

Auf dem Heimweg komme ich so oder so an der Hausarztpraxis vorbei. Daher beschloss ich, diese gleich anzusteuern. Siehe da, mein Hausarzt befindet sich aktuell im Urlaub. Juhu. Also zur anderen Ärztin (Gemeinschaftspraxis) und – warten. Ich hatte ja keinen Termin … Etwa 1,5 Stunden (!) später, war ich endlich dran. Bis auf das die gute Dame meinen Blutdruck gemessen hat (Der absolut top war, wie komischerweise fast immer, wenn ich Migräne habe. *Schulter zuck*), gab es noch das obligatorische „Ausruhen und viel trinken.“, sowie das Attest für das – nun freie – Wochenende.

Ich schickte eine Nachricht an meinen Göttergatten, dass meine Chefin mich zum Arzt gejagt hat. Die Antwort viel kurz und knapp aus: „Richtig so!“ – Verschwörung, ehrlich Mal!

Kaum Zuhause habe ich bis abends (fast) Nichts anderes gemacht, als geschlafen, so fertig war ich.

 

Samstag. (Heute)

Turbomodus aktiviert.

Heute hätte ich eigentlich arbeiten müssen. Aber meine Teamleiterin will mich ja nicht sehen. 😉 Schon blöd, denn ich habe mich gestern offenbar so viel ausgeruht, dass ich heute (fast) gar nicht stillsitzen kann. Ich habe sogar direkt nach dem Aufstehen den kompletten Haushalt, mit allem Drum und Dran, gemacht. – Und die Katzen werfen mir böse Blicke zu, weil sie nicht in Ruhe schlafen können und auf Frauchens Schoß sitzen geht schon mal gar nicht.

Ich wünschte wirklich dass diese Reihe mal ein Ende findet. Mein Körper schreit auch förmlich nach einem Chiropraktikerbesuch. Leider fehlt dafür derzeit das nötige „Kleingeld“ – und wieder einmal stellt sich die Frage, warum nie für etwas gezahlt wird, was wirklich Heilung bringt …

In diesem Sinne ein schönes und gesundes Wochenende für euch! 🙂