Bücher (Rezensionen)

Es ist noch lange, noch lange nicht genug [Rezension – Dysopie-Satire]

Karsten Krepinsky

Rückkehr der ISombies

92 Seiten

CreateSpace Independent Publishing Platform

ISBN 978-1523796199

[auch als E-Book erhältlich]

 

~°~ Klappentext ~°~

Politisch. Unkorrekt. Die Fortsetzung der subversiven Zombie-Satire »Angriff der ISombies«.

Regisseur Uwe Moll nutzt die Gunst der Stunde, um die Apokalypse in Berlin auf Zelluloid zu bannen, während sich im Reichstag eine Bedrohung unbekannten Ausmaßes zusammenbraut …

Halt! Hier Grenze!

Sie verlassen die Political-Correctness-Zone!

Attention!

You are leaving the PC sector!

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Die ISombies wurden noch (?) nicht vernichtet, sondern setzen weiterhin alles daran, ihren Plan in die Tat umzusetzen: Die Menschheit zu konvertieren! Berlin ist von Sombies überrannt, den es gibt hier nur noch wenige Menschen. Und die, die es gibt, versuchen alles um sich zu schützen. Bis auf eine kleine Truppe mutiger (oder komplett irrer, Ansichtssache) „Helden“: Frank, Sophie, Kai und Can, die bereits im ersten Teil hervorstachen, sind auf dem Weg die Welt zu retten. Oder zumindest Berlin. Für den Anfang.

Aber ganz so einfach wird das offenbar doch nicht, denn neben den Tücken, die solch eine Apokalypse überhaupt mitbringt, gibt es noch allerlei andere Tücken. – Teilweise auch menschlicher Natur, wie einen traumatisierten Kriegsveteran, der offenbar kein Fan von Wegwerfbecher ist. 😉

Und nicht zuletzt ist da die „Presse“: Ein Privatsender versucht aus dem (Welt)Untergang Profit zu schlagen, indem jeder und alles aufnimmt, um den „Film der Film“ veröffentlichen zu können. Blöd nur, dass Sombies sich so gar nicht an ein Drehbuch halten wollen.

Tipp: An einer Stelle wird die Melodie des „Walkürenritts“ erwähnt. Es empfiehlt sich die Musik nebenbei laufen zu lassen, dann bekommt man als Leser/in ein ganz eigenes Erlebnis, 😉

Karsten Krepinsky besticht auch in diesem Band wieder mit einem herrlich lockeren und unkomplizierten Schreibstil. Und natürlich mit jeder Menge Klischees und Vorurteilen, die selbst die hartnäckigsten Leser wohl nie SO sehr erreichen könnten.

Wichtig: Um in den vollen Genuss der Geschichte zu kommen, ist es erforderlich, den Vorgänger zu kennen. Ein Quereinstieg würde zu sichtlichen Verwirrungen führen. – Und wer will sich schon fühlen, als hätte er (oder sie) Würmer im Kopfe? Eben!

 ~°~ Fazit ~°~

Mir hat auch der zweite Teil der „ISombie“-Reihe wieder gut gefallen, denn neben überraschenden Handlungen, gab es wieder jeder Menge Humor. Allerdings konnte mich dieser Teil nicht ganz so sehr überzeugen, wie sein Vorgänger. Ich hoffe sehr, dass zum Abschluss (Episode3) noch so ein richtiges Highlight passiert.

 

~°~ Reihe ~°~

Episode 1: Angriff der ISombies

Episode 2: Rückkehr der ISombies

Episode 3: Bekehrung der ISombies

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