Mord dank Zeitumstellung [Achtung, Wildwechsel]

Letzte Nacht wurden die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Sehr zum Leidwesen von etwa ¾ der Deutschen, denn laut einer Umfrage finden die meisten Menschen das einfach nur unnötig und nervig. Umstritten ist es eh schon lange und auch ich hoffe, dass wir bald einfach bei der Sommerzeit bleiben.  (Meinem Körper würde das sicher auch besser gefallen. *gähn*)

Was aber nicht umstritten ist: Tieren sind Sommer- und Winterzeit herzlich egal. Sie haben ihren ganz eigenen Tagesablauf. Die Zahl von Wildunfällen steigt nach der Zeitumstellung, denn die Menschen fahren nun nicht mehr im Dunkeln, sondern in der Dämmerung. Genau der Zeit, wenn das Wild am aktivsten ist, denn dann begeben sich Hirsche und Co. auf Futtersuche. (Genau das gleiche zählt für die Abenddämmerung.) An Wäldern, sowie an Übergängen zu Waldgebieten, aber auch Feldern in der Nähe des Waldes, gilt daher hohe Aufmerksamkeit.

Und wenn sich doch mal ein Tier auf die Straße verirrt?

Laut Jagdverband sollen Autofahrer abblenden, hupen und bremsen, denn Fernlicht blendet die Tier und sie verlieren die Orientierung. Die Hupe dient ihnen genau dazu, die Orientierung (akustisch) wiederzufinden und zu flüchten.

Daher bitte: Augen auf im Straßenverkehr, damit Rothirsche, Wildschweine & Co. Leben können. ❤

Fotograf: Michal Zacharzewski