Erinnerungen

Markus Heitz wieder im Rollenspielgeschäft [HeinzCon 2018]

„Es riecht irgendwie in diesem Raum… – Nach Rollenspielern!“

[Patric Götz]

 

Wir – in diesem Fall sind das ein Bekannter, mein GöGa und meine Wenigkeit – waren am vergangenen Wochenende in Norden-Norddeich. Aber nicht, um dort Urlaub zu machen und es auch stand kein Ausflug auf eine Insel auf dem Plan oder eine Wattwanderung (Wobei das Schild „Ins Watt mit Anita“ doch so seine Reize hatte… ;-)) Nein, wir waren unterwegs in Sachen „Nerdtum“, denn – wie die letzten Jahren – fand dort die

5. HEINZCON

statt.  Eine Veranstaltung für Pen&Paper-Rollenspieler. (Das sind die, die zusammen mit Stift und Papier  an einem Tisch sitzen, welches meist unter einem Haufen Süßigkeiten vergraben ist, und die seltsamsten Geräusche und Aussagen sich geben und zuweilen auch mal um den Tisch tanzen, nachdem sie gewürfelt haben. Rollenspieler sind eben auch nur Menschen oder Zwerge oder Riesen oder Elfe oder Varge oder… ;-))

Ankunft

Nachdem wir uns die Eintrittsbänder gesichert hatten – diese Mal für unglaubliche 10,00 EUR p.P. (puh), erfüllten wir = ich erst einmal mal die Freundschafts-/Familienpflicht: Karten schreiben. (Ist ja ein Kaff da, so wird der Postbriefkasten erst heute um 16:30 Uhr geleert…) Anschließend ging es dann kurz ans Meer, das obligatorische Foto machen. Wie vor zwei Jahren war es aber wieder mit ohne Meer (Ebbe). Lange habe ich es, auf Grund der Temperaturen (eisiger Wind, Regen) nicht draußen ausgehalten, so dass wir dem – ebenfalls obligatorischen – DINA4-HeinzCon-Schild ins Warme folgten.

Da bis zum ersten Workshop noch Zeit war, schlenderten wir durch die Verkaufshalle. Allerdings wirkte sie irgendwie weniger gefüllt als im Jahr zuvor. Zu gucken und drin blättern gab es dennoch einiges – und natürlich war abzusehen, dass zumindest einer aus unserem Trio nicht gehen würde, ohne den Urwerkverlag zu unterstützen. 🙂

Workshops & Co.

Zeitig sicherten wir uns Plätze und genossen „die Show“:

Qua Vadis Splittermond 2018

Uli Lindner gab einen kurzen Rückblick in 2017 und einen Einblick in 2018 zum Thema Splittermond. Was kam, was ist für 2018 geplant. (Wer noch auf den Magieband wartet: Sie arbeiten dran. ;-))

Projekt X + (Workshop)

Darauf waren wohl alle gespannt: Was plant Uhrwerk für ein Neus Projekt? Im Web munkelte man bereits von „irgendwas mit SciFi“. Ein Raunen ging durch die Menge, als dann niemand geringer als Markus Heitz vorne Platz nahm. Später sollte eine Lesung von ihm stattfinden, doch was machte er in diesem Workshop? Uhrwerk hat den Fantasy-Bestsellerautoren mit seinen Zwergen ins Boot geholt. Gearbeitet wird nun einem Pen&Paper-Rollespiel „Die Zwerge“ (mit den, etwas angepassten, Regeln von Splittermond). Ja, viele (Fantasy)Autoren waren selbst mal Rollenspieler bzw. sind es noch heute. 😉

Aber auch die Spekulationen im Netz waren nicht weit hergeholt, denn neben den Zwergen hat Uhrwerk sich die Rechte an Justifers gesichert. Auch diese RPG wird mit den (angepassten) Splittermondregeln erscheinen.

Damit möchte Uhrwerk auch die für Rollenspiel begeistern, die bisher eher weniger Interesse daran zeigten, weil sie z.B. einfach noch nicht das richtige System gefunden hatten.

Lügen, Gift und Staatsempfang – Intrigenabenteuer (Workshop)

Diese Schreibworkshops sind für mich persönlich immer ein Highlight. Hier gab Stefan Unteregger Tipps & Tricks für das Schreiben von Intriegenabenteuern. – Und konnte auch fast nicht genug davon bekommen, über sein „Baby“ – Die Hexenkönigin – zu reden. 😉 Ich habe aus diesem Workshop, für mich und mein Abenteuer, viel mitgenommen – insbesondere die Lust auf das Gameplay für die Hexenkönigin. 🙂

(Übrigens ist der Verlag immer wieder auf der Suche nach neuen Abenteuern. Wer also Lust hat, darf sein Exposé von max. drei Seiten gerne dort einreichen.- Eine Antwort kann allerdings auch mal bis zu drei Monate dauern.)

Qua Vadis Uhrwerk 2018

Eingangs ging es „nur“ um Splittermond, später dann um den Uhrwerkverlag selbst. In welche Richtung hat er sich entwickelt und wo soll es hingehen? Patric Götz und Uli Lindner standen Rede und Antwort. (Viel Neues, außer das bereits erwähnte, gibt es hier jedoch – meiner Meinung nach – nicht zu berichten.)

Patric wurde dann auch gleich mal daran erinnert, dass sein Verlag – vom Schreibtisch im Wohnzimmer bis heute zum zweistöckigen Büro – im nächsten Jahr 10jähriges feiert. War ihm gar nicht bewusst, daher konnte er auch noch nichts zu etwaigen Jubiläumsausgaben / Aktionen etwas sagen. (Eine Biographie seiner selbst lehnt er allerdings ab.)

Abreise

Auch wenn wir fast nur rumsaßen, so war es doch wirklich anstrengend und irgendwie waren wir wohl alle froh, als wir den Heimweg antraten. Wie nicht anders zu erwarten natürlich nicht, ohne noch etwas Hellblaues zu erwerben… oder wie ich es kommentierte: Unser Spielleiter hat neues Foltermaterial!“  😉

Fazit

Insgesamt etwa vier Stunden Autofahrt, insgesamt über sechs Stunden vor Ort sitzen, nur SüßestoGo und schlechte Luft. Zusammenfassend würde ich sagen: Ja, es hat sich gelohnt. 😉

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