Arbeitslos.

Kaum zu glauben, aber seit heute bin ich tatsächlich arbeitslos – zumindest bis es im neuem Job losgeht. Also immerhin drei laaange Tage. (Und nein, dafür habe ich keinen Antrag auf Bürgergeld oder wie das jetzt heißt gestellt. Glücklicherweise sind die drei beitragsfreien Tagen auch meiner Krankenkasse egal bzw. sie sehen da mal großzügig drüber weg.)

Mein Arbeitszeugnis von meinem – jetzt kann ich ihn ja so nennen – alten Arbeitgeber traf auch ein. Allerdings kann ich mich damit unmöglich bewerben, denn da stehen so Sachen wie: „… zeigte eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft…“, „…ihrer positiven Arbeitseinstellung…“, „… Verhalten äußerst vorbildlich…“ und dann erst dieser Satz: „Sie erbrachte kontinuierlich und ausnahmslos Arbeit in sehr hoher Qualität.“

Das weckt ja völlig hochgegriffene Erwartungshaltungen bei einem potentiellen Arbeitgeber! Nicht auszudenken. Hinterher erwartet man da noch das ich a-r-b-e-i-t-e!!! 😉 Kein Wunder, dass mein letzter Arbeitgeber gleich noch hierherschiebt, dass mein „Ausscheiden“ (total blödes Wort!) bedauert wird, da eine „ausgezeichnete Mitarbeiterin“ verloren geht. – Und das OBWOHL ich ja, Migräne und Virusinfekte sei Dank, ständig krank war. Was hätte da erst drin gestanden, wenn ich immer da gewesen wäre??? :O

Aber, es ist wie es ist, und jetzt genieße ich erst einmal meine kurze Arbeitslosigkeit, die ich – ganz Klischeemäßig – mit Nichtstun verbringen werde. Sprich aufs Sofa gelümmelt, Buch/ Film/ Katze/ Partner, ehe ich mich dann mit – hoffentlich neuer Energie – neuen Herausforderungen stelle.

In diesem Sinne: Ein entspanntes Wochenende euch allen. 🙂