Vom älter werden

Und wieder geht ein Jahr. Oder besser gesagt es ist gegangen. Ein weiteres Jahr in dem mein Lebensbaum Blätter abgeworfen hat. Die Krone lichtet sich zwar etwas, aber noch ist jede Menge Laub daran, so dass meine Lebensbaum wohl – hoffentlich – noch einige Jahre übersteht.

Es ist so eine Sache mit dem Alter. Wen man noch ganz jung ist, freut man sich meistens auf den eigenen Geburtstag. Da kommen Menschen zusammen die man mag, es gibt Geschenke und man selbst steht, als Geburtstagskind, im Mittelpunkt. Später dann gibt es zwar immer noch Geschenke, doch die Gäste sind weniger geworden. Nicht immer, weil ihr Lebensbaum bereits verwelkt ist, sondern auch, weil sich mit der Zeit die Spreu vom Weizen getrennt hat. Auch mit dem Feiern ist das so eine Sache. Die meisten mögen es. Ich lernte bereits als Kind, dass (meine eigenen) Geburtstagsfeiern doof sind, denn es gab Streit. Immer. Grundsätzlich und jedes Jahr. (Wie auch an Weihnachten, weshalb ich bis heute eine Abneigung gegen diese Festivität habe.) Als junge Erwachsene startete ich einen neuen Anlauf. Doch auch diese Feier war nicht das wahre. [Merke: Nie an Tagen feiern, an dem Fußball-WM läuft!]

Mein letzter Geburtstag den ich gefeiert habe, wird also wohl mein 25. bleiben. Und das ist auch okay so. Ich bin eben einfach kein Fan von großem Tamtam. Umso mehr freue ich mich daher auch, dass mein Liebster sich extra frei genommen hat, um meinen diesjährigen Geburtstag mit mir verbringen zu können. In trauter Zweisamkeit.

Da ich den Job erst gewechselt habe, wollte ich nicht direkt am Anfang schon nach einem freien Tag fragen. Ich für meinen Teil muss also erst noch ein wenig „Geld für Katzenfutter“ verdienen gehen. Zumindest habe ich bereits Mittags Feierabend, so dass noch Zeit für Dinge bleibt, von denen ich bisher höchstens ahne. (Nennt man wohl „Überraschung“ ;-))

Und wie es ja inzwischen irgendwie Tradition ist: Wer Geburtstag hat, versorgt seine Kollegen mit Kuchen. Darauf freuen diese sich bereits. Original-Tenor: „Oh, Geburtstag. Morgen gibt‘s Küchen!“ 😀 – Ich bin mir sicher, dass einige Kollegen/innen nur gratulieren, damit sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich auf den Kuchen stürzen. 😉 Aber das ist eine andere Geschichte…

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