Mooni testet – Special.T

[Werbung] Tee, nicht jeder mag ihn. Wer ihn mag, der bevorzugt meist aromatischen Tee und, je nach Sorte, ist es wichtig den Beutel bzw. das Teesieb zeitig aus dem Wasser zu nehmen. Entweder man stellt einen Timer oder guckt stetig auf die Uhr. Oder man nutzt einfach die dritte Variante: Eine Teemaschine. Klingt gleichermaßen verrückt, wie auch überflüssig? Genau das dachte ich auch. Freundlicherweise wurde mir eine „Mini T“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Die letzten Woche konnte ich daher die Maschine genau unter die Lupe nehmen und ausreichend testen. Soviel sei schon mal verraten: Mein Fazit ist ein ganz anderes, als ich selbst gedacht hätte. Was das bedeutet erfahrt ihr am Ende des Beitrags.

~ Design ~

Ich hatte Glück und bekam ein Modell in Rot zugesendet. Total toll, da sich die Maschine so super in unsere, größtenteils, rot gestaltete Küche einfügt. Neben dem Rot gibt es die MiniT auch noch in klassischem Schwarz und schlichtem Weiß. Wer es etwas peppiger mag, kann Fuchsia wählen.

Durch die leicht geschwungene Form sieht die Maschine sehr stylisch aus. Dadurch das es sich eben um das „Mini“-Modell handelt, ist das Gerät toll für kleine Küchen. (Sie nimmt weniger Platz ein als eine Kaffeemaschine, da diese Kapselmaschine schmaler ist.)

~ Erste Inbetriebnahme ~

Wahrlich kinderleicht: Es muss gar nichts eingestellt werden oder so etwas. Ganz grob zusammen gefasst, lässt man klares Wasser (ohne eingelegte Kapsel) durchlaufen, um evtl. noch vorhandene Rückstände zu entfernen. Danach ist die Maschine auch schon bereit für Ihren ersten Einsatz.

~ Anwendung ~

Wassertank füllen, Maschine einschalten, Kapsel einlegen, Hebel nach unten drücken. Die Maschine erkennt nun die eingelegte Kapsel und zeigt dieses mit einem einem grünen Logo an. Einfach auf selbiges drücken – vorher natürlich unbedingt einen Becher darunter stellen – und schon ertönt ein Summen. Der Tee wird nun aufgebrüht. Hier braucht es nun, je nach Sorte, ein wenig Geduld. Praktisch: Die Maschine erkennt nicht nur die Kapsel, sondern automatisch auch die Ziehzeit, so dass sich das Endprodukt optimal herauskommt. – Natürlich ist es erst einmal auf „Standart“ eingestellt, um der Allgemeinheit genüge zu tun. Es besteht jedoch jederzeit die Möglichkeit die Wassermenge anzupassen. – Schon nach kurzer Zeit hat man einen Tee in seinem Becher, bei dem man nicht daneben stehen musste, um z.B. den Beutel zu entfernen. Da wir meist morgens, bevor wir zur Arbeit müssen, Tee trinken, sind sowohl der Zeitfaktor, als auch die Temperatur wirklich toll: Der Tee lässt sich sofort trinken, anders als bei einem Aufguss mit dem Wasserkocher, bei dem man sich die Lippen verbrennen würde.

~ Reinigung ~

Sowohl der Wassertank, als auch der Abfallbehälter und die Abtropfschale lassen sich ab- bzw. herausnehmen. Einer einfach Reinigung steht damit nichts im Weg. Etwas unpraktisch: Man muss erst die Abtropfschale herausziehen, um den Abfallbehälter zu entleeren. Vergisst man dieses, hat man die Teereste schnell auf dem Küchenboden. Da der Abfallbehälter aber öfter geleert werden muss, als die Schale finde ich das eher nervig.

~ Sortiment ~

Das Teesortiment umfasst über 35 Tees, die meisten sind aromatisiert. Dafür gibt es für jeden Geschmack etwas: Von milden weißen Tees über herbe Kräutertees bis hin zu kräftigen Schwarztees. Asathor bevorzugt den Klassiker „Earl Gray“ (Schwarztee), während ich mit „Intense Mint“ (Kräutertee) in den Tag starte und am Nachmittag/ Abend gerne einen „Red Romance“ (Früchtetee) genieße.

~ Geschmack ~

Sortenvielfalt hin oder her, das Wichtigste ist ja der Geschmack. Und hier kann ich sagen, dass wir positiv überrascht sind! Dadurch dass das Aroma fest in den Kapseln verschlossen ist, duftet es bei der Zubereitung bereits herrlich. Der Tee hat eine angenehme Farbe (alle getesteten Sorten) und schmecken sehr lecker. Kein Vergleich zu Beuteltee! Loser Tee kann dann aber, je nach Sorte, mithalten – vorausgesetzt dieser wird richtig zubereitet und nicht etwa verbrannt.

~ Preis ~

Der Preis für die Mini.T liegt aktuell bei 99 EUR. Im Preis enthalten sind ein Wasserfilter und eine Packung Kapseln (derzeit „English Breakfast“). Damit leider ein hoher Anschaffungspreis.

Der Preis für die Kapseln ist ein wenig von der Sorte abhängig. So zahlt man meist 3,70 EUR für zehn Kapseln bzw. 4,00 EUR für die Bio-Teesorten. Jetzt mag der eine oder andere einwenden, das 0,37 EUR für einen Becher Tee doch recht viel sind. An dieser Stelle habe ich u.a. die Getränkestationen in Backshops vorm Auge, bei den die Kunden für ein Becher heißes Wasser und einen Teebeutel 1,00 EUR zahlen. Da finde ich weniger als die Hälfte für frisch aufgebrühten Tee doch recht human.

~ Umweltaspekt ~

Natürlich sollte auch unbedingt ein Blick auf den Umweltaspekt geworfen werden: Auf der einen Seite ein Teebeutel aus Papier, Baumwolle, Metall und Kompost; auf der anderen eine Kapsel aus Aluminium, Kunststoff und Kompost. Ich zweifle daran, dass hier das eine oder das andere besser ist. Wirklich umweltschonend Tee trinkt vermutlich nur, wer sich heimische Kräuter sammelt und diese dann mit Wasser, idealerweise von purer Sonneneinstrahlung erhitzt, aufgießt.

Derzeit bestehen die Kapseln „hauptsächlich aus sehr widerstandsfähigem Polypropylen.“ Laut Hersteller wird dadurch Verpackung eingespart. Ziel ist es jedoch bis 2025 komplett recycelbare Kapseln zu nutzen. Aktuell wird angegeben, dass man die derzeitigen Kapseln über den Gelben Sack entsorgen soll. Allerdings habe ich keine Möglichkeit gefunden diese zu öffnen, um den Kompost daraus zu entfernen, daher macht diese Aussage für mich keinen wirklichen Sinn.

~°~ Fazit ~°~

Wir nutzen diese Maschine jetzt mehrere Wochen, fast täglich. Es ist eine Arbeitserleichterung, weil es zum einen weniger Handgriffe erfordert, man nichts vergessen kann und es Zeit spart. Auch der Duft, der in der Luft liegt ist herrlich und der Geschmack vortrefflich. Dadurch das die Maschine sehr kompakt ist, steht sie nicht im Weg und passt, dank ihrem tollen Rotton, wunderbar in unsere Küche. Der Preis für einen Becher Tee ist okay, da das Verhältnis zum Geschmack stimmt. – Für Vieltrinker, die Kannenweise Tee trinken, ist diese Maschine wohl eher nichts. – Trotz den positiven Aspekten werden wir die Mini.T zurück sende. [Anmerkung: Es gab vom Hersteller die Option die Maschine gegen geringe Gebühr zu behalten.] In erster Linie stört uns der ganze Müll. Aber auch die Neubeschaffung der Kapseln ist schon eine Herausforderung, will man diese direkt beim Hersteller beziehen, da nur Kreditkartenzahlung möglich ist. Und nicht zuletzt: Diese Maschine kann eben „nur“ Tee. – Es war eine interessante Erfahrung mal eine Teekapselmaschine zu testen, besonders da die Heißgetränke ja wesentlich besser waren, als wir uns vorstellen konnten, doch für uns lohnt es sich nicht wirklich.

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