Wenn Gott (nur) ein Vorwand ist

Heute ist er wieder, der „Spiele-Gott-Tag“.

Doch dieses Mal möchte ich die Gelegenheit zum Ausdruck bringen, um zu sagen, wie schockiert mich die Aussage einer Frau gemacht hat.

Ihr wisst sicher, um die derzeitige extrem brisante Lage zwischen dem Iran und den USA. In einem kurzen Interview kommentierte eine iranische Frau, dass sie keinen Krieg wollen, sondern Frieden. Aber nun habe Gott ihnen das Recht gegeben zurück zu schlagen und Krieg zu führen.

Ich bin ja noch immer der festen Überzeugung, das jeder glaubt, was er eben meint glauben zu müssen, sofern diese Personen damit keine anderen gefährden etc.. Diese Aussage ist, mal wieder, ein wunderbarer Beweis dafür, dass Religion, je nach Auslegung, (zu viel) Schaden anrichtet. Sich dann auch noch hinter „einem Gott“ zu verstecken und diesen als „Befehlshaber“ zu nutzen, ist dazu noch feige!

Nur um es gleich klar zu stellen: Das bedeutet nicht, dass ich (die) Anschläge, egal von bzw. gegen wen, in irgendeiner Form gut heiße oder besser finden würde, wenn sich Attentäter nicht auf ihren religiösen Führer berufen. Krieg und Gewalt sind immer der größte Mist, denn es leiden vor allen Dingen die darunter, die nichts dafür können.

Bleibt nur zu hoffen, dass die „großen Kindsköpfe der Nationen“ sich endlich alle beruhigen. Wir haben schließlich genug andere Probleme!

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