Vom Schließen und Beschlüssen

Das die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird, ist kein Geheimnis.

Das, auch durch die Corona-Pandemie, viele Unternehmen in eine Krisenlage geraten sind, auch nicht. – Bei den „großen Playern“ frage ich mich allerdings, was die für Contoller haben, dass die alle nach Finazhilfen vom Staat schreien. Die „Kleinen“ müssen ja, im Großen und Ganzen, auch zusehen, wo sie bleiben. Oder eben auch nicht. Wie ich heute erfahren habe, schließt das „Hendrixx„, eine kleine, aber urgemütliche Kneipe mit Livemusik. Zugegeben, ich war nicht oft dort, aber wenn war es immer wirklich toll. – Und sicher wird es nicht der einzige „kleine Laden“ bleiben, der mit 30% Gewinn und 100% Kosten nicht weiter existieren kann.

Hendrixx
(Screenshot)

Auf was für Ideen die „Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Energie“ jetzt wieder kommen, ist dann aber doch sehr kurios: Sie gaben eine Empfehlung an Mindestlohnkommision ab, den Mindestlohn in Deutschland (z.Z. 9,35 EUR / Std.) abzusenken – oder zumindest keine Erhöhung im kommenden Jahr durchzuführen. Ironischerweise findet sich die Empfehlung in einem Dokument mit dem Titel „Wachstumsprogramm für Deutschland„…

[Quelle: dpA]

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