Rollenspiel [RPG / P&P]

Mord im Schwimmenden Zirkus [Spielbericht Teil 3]

System: Splittermond

Abenteuer: Mord im Schwimmenden Zirkus von Michael Kasternig

aus An den Küsten der Kristallsee

[Teil 2 – aus Spielersicht]

zu Teil 1 HIER ENTLANG

zu Teil 2 HIER ENTLANG

ACHTUNG! SPOILER! Wer das Abenteuer noch nicht gespielt hat, sollte daher lieber später wiederkommen!

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Das verschwundene Kind

Völlig aufgelöst stammelte Midinia uns vor, dass ihre Tochter verschwunden sei. Wir hatten allerhand damit zu tun, sie erst einmal zu beruhigen, um überhaupt etwas zu verstehen. Natürlich boten wir uns direkt an, bei der Suche nach Simah zu helfen. Zuvor fragten wir jedoch nach Anhaltspunkten. So erfuhren wir, dass Ashkim mit ihr befreundet ist. – Was uns an sich schon ein wenig misstrauisch werden ließ, dennoch half er bei der Suche. Eben WEIL sie seine Freundin sei, wie er betäuerte.

Schlau wie wir (meistens) sind, beschlossen wir uns in kleine Grüppchen aufzuteilen und den Schiffsverband systematisch zu durchkämmen. – Natürlich mit den Füßen, nicht mit einem Kamm!!!

Arrou machten sich gemeinsam mit Bao auf den Weg zum „Freund“ des Mädchens. Kesha unterstützte Midinia und Sierena, während meine Zwerghaftigkeit mit Elja loszog. Akribisch durchsuchten wir die Boote und sahen uns nach Spuren um. Elja glaubte schon eine interessante Spur zu haben, allerdings entdeckte sie in in ihrem Übereifer dann doch nur Steine. – Immerhin waren diese recht ansprechend anzusehen.

Ein lebhafter Fund

Doch schon bald sollten wir auf etwas anderes stoßen: Siemah! Zeitgleich mit uns kamen auch Arrou, Bao und Ashkim bei ihr an. Auf die Frage was sie denn da mache, antwortete das Mädchen: „Ich habe hier geschlafen, um meine Ruhe zu haben!“ Kinder!!! Bao und Arrou ließen ihre Blicke schweifen und entdeckten doch tatsächlich ein Messer auf dem Boot! Geistesgegenwärtig versteckt Arrou es. Später untersuchten wir es genauer. So wie es schien, handelte es sich um eben jenes Messer, mit dem Landiel ermordet wurde! Kesha fand heraus, dass die Klinge sowohl frisches, als auch altes Blut aufwies. Wir vermuteten, dass man versucht hatte es zu vermischen. Auf unsere Bitte hin, führte uns Siemah zu der Stelle, an der sie das Messer gefunden hatte. Das Mädchen erzählte uns, dass sich das Messer in einem Netz verfangen hatte. Für uns lag damit nahe, dass der Täter versucht hatte, die Tatwaffe zu entsorgen.

Spürnase

Bao nutzt die Gunst der Stunde und schleicht sich zum Monsterzelt. Sein eigentlicher Plan war, zu sehen, ob eines der Geschöpfe frisch verletzt ist. Doch er schnappte stattdessen etwas auf, das – sehr wahrscheinlich – nicht für andere Ohren – schon gar nicht seine – bestimmt war: „Sie sind mir auf die Schliche gekommen!“ Als er genauer hinsieht, sieht er, dass die Stimme zu Vahlin gehört. Prentos Assistenten! Und dieser erzählt es – ausgerechnet – einer Finsterschwinge!!!

Als Bao uns von seiner Beobachtung berichtet, verteilen sich die Mitglieder unser kleines Grüppchens, um das Monsterzelt herum. Sie wollen warten, bis Vahlin das Zelt verlässt und ihn dann zur Rede stellen. Ich mache mich, zusammen mit Arrou, auf dem Weg zu Ss’io, in der Hoffnung, dass er, während seiner Gefangenschaft, etwas beobachtet hat. Wirklich viel konnten wir aber leider nicht in Erfahrung bringen, nur das Vahlin immer sehr lange vor dem Käfig der Finsterschwinge gestanden und sie förmlich angestarrt hat. Stand er etwas die ganze Zeit unter dem Einfluss des Geschöpfes? – Was einen Mord natürlich nicht besser macht…

Strafe muss sein

Als Vahlin das Zelt verlässt, tritt Kesha vor ihn und spricht ihn auf unseren Verdacht an. Ihr Gegenüber versucht heimlich etwas aus einer Tasche zu holen, Kesha wird geblendet und Vahlin tritt die Flucht an. Doch offenbar hat er nicht damit gerechnet, dass ihm noch andere Gestalten auflauern. – Arrou und ich sehen den Kampf bereits von weiten, doch wir sind zu weit weg, um einzugreifen. (Ich kann nicht behaupten, dass ich das auch nur annähernd schlimm fand…) Elja gelingt es schließlich Vahlin zu Fall zu bringen. Chanchenlos ergibt er sich schließlich. Auf die Frage nach dem WARUM, erfahren wir, dass Landiel ihm im Weg stand. Als Strafe wurde Vahlin die Verbannung auferlegt. Da uns die Aussetzung in einem Boot auf offener See, wie bei den Afali üblich, irgendwie doch zu rabiat erschien – und wir Bedenken haben, dass er zum Zirkus zurück kommt und weitere Morde begibt – setzen wir ihn auf Eoria an Land.

Ss’io bietet uns an, uns eine Weile zu begleiten, da er in unser Schuld stünde. Doch ich winkte ab, immerhin habe ich ihn nicht befreit, um ihn wieder gefangen zu halten. Er sei frei und könne tun und lassen was er wolle. Sollte er uns begleiten wollen, so dürfe er dieses gerne tun. Nur eben aus freien Stücken! Wir erfuhren das der Naga zusammen mit seiner Familie entführt wurde. Irgendwann wurden sie getrennt. Nun möchte er sich auf die Suche nach ihnen begeben. Bis Eoria wird er dazu gerne bei uns bleiben und auch, sofern er kann, mithelfen. Sei es an Deck oder im Kampf. (Fragt hier auch mal jemand den Zwerg? Ich brauche wirklich KEINE Kämpfe!!!) Auf unser Überfahrt werde ich ihm ein wenig basargnomisch beibringen, damit sich mein neuer Freund (besser) verständigen kann.

Wir für unseren Teil können nun endlich unseren Weg nach Eoria fortsetzen. – Und das nächste Mal lassen wir einen schwimmenden Zirkus einfach einen schwimmenden Zirkus sei. Mit der Zerstreuung und Unterhaltung hatte ich mir das nämlich irgendwie anders vorgestellt…

[Abenteuer Mord im schwimmenden Zirkus: BEENDET]

~°~ Belohung ~°~

Neben Ruhm, Ehre und einer neuen spannenden Geschichte (Gibt es etwa noch einen anderen Grund, warum Abenteuer sich immer wieder auf so etwas einlassen???) überreichte uns Landiels Bruder 10 Lunare, da er dankbar dafür war, dass endlich alles aufklärt wurde. Auch andere Bewohner der Gemeinschaft zeigten sich uns gegenüber erkenntlich. So durften wir uns Gegenstände (im Gegenwert von max. 10 Lunaren) aussuchen. Prechta wir den Afali von unser Hilfe erzählen. Sollten wir irgendwann wieder auf die Afali treffen, wird uns unser (guter) Ruf vielleicht nützlich sein (Einstellung +1). Und einen Freund haben wir mit Ss’io ebenfalls gewonnen!

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