Erinnerungen

Er sprach es werde Licht, doch kannte er den Schalter nicht [Kinotipp]

Wir waren seit langer, langer, langer, langer … Zeit mal wieder im Kino.

Früher – also sehr viel früher – zu Teeniezeiten, war ich meist dreimal in der Woche im Lichtspielhaus. Dann war die Schulzeit vorbei und es fehlte entweder an Zeit oder Geld. Meine Besuche wurden immer seltener und jetzt werde ich auf meine alten Tage selbst etwas mäkelig und störe mich u.a. am leuchten der Handydisplays überall um mich rum. 📱😡 Verdammt, was glaubt ihr wozu im Kino das Licht ausgeschaltet wird? 🙄 Damit man den FILM sehen kann. Der Blick wird jedoch durch die ganzen – viel zu hellen – Lichtquellen von der Leinwand abgelenkt. Also BITTE: Wenn ihr ins Kino geht, schaltet eure Mobiltelefone aus oder lasst sie zumindest einfach in der Tasche. 📴📵 Und keine Ausrede, dass ihr nur wissen wollt, wie spät es ist. Glaubt mir, ihr werden es MERKEN, wenn der Film vorbei ist. Ja, ich weiß, das ist voll retro, aber hey, irgendwann kommt ja bekanntlich alles wieder. Ihr könntet Trendsetter werden! 😁

Sorry Leute, aber das MUSSTE ich jetzt einfach endlich mal loswerden. 🙆🏻‍♀️😇

Was ich aber eigentlich sagen wollte:

Da mein Liebster total Lust darauf hatte mal wieder ins Kino zu gehen, zogen wir los um einen Film auf der großen Leinwand zu schauen. 📽 Es gab da einen Film, der uns beide reizte und so landeten wir in „CATWEAZLE“. Es war zwar etwas ungewohnt Vormittags ins Kino zu gehen (dieser Film lief zu keiner anderen Zeit), aber es auch einen sehr großen Vorteil: Es waren insgesamt nur 6 Besucher da. – Und mitgerechnet. Ironischerweise nur eines davon ein Kind! Vermutlich sehen den Film eh eher „ältere“ Leute, die mit Otto Waalkes aufgewachsen sind. So wie Asathor und ich. Ich finde allerdings das Otto an Ernsthaftigkeit gewonnen hat. Vermutlich liegt das nicht an seiner hier gespielten Rolle, sondern an den Schicksalsschlägen in der Vergangenheit. Mir gefällt dieser ernstere Touch sogar richtig gut. (Ich war noch nie ein Fan von übertriebener Blödelei.)

In CATWEAZLE teleportiert sich der gleichnamige Zauberer in 1000 Jahre in die Zukunft. 🧙 Durch ein Missgeschick verliert er seinen Zauberstab, den er aber unbedingt wieder braucht, um in seine Zeit zu kommen. Bei seiner Suche trifft Catweazle auf Benjamin. Der 12jährige ist leider genau so vom Unglück verfolgt. Besonders nach dem Tod seiner Mutter ist das Verhältnis zu seinem Vater extrem angespannt und in der Schule wird er von einigen Jungen gemobbt. Zwar hat Benny keine Freunde, aber einen starken Willen. Er will Catweazle helfen, den Stab wiederzubekommen. Leider hat er die Rechnung ohne Dr. Metzler gemacht, die nur an dem Wert des Zauberstabes interessiert ist. Um ihren Job – und ihren Ruf – zu retten ist ihr kein Mittel zu Schade. 😬

Nette Geschichte, tolle Schauspieler (Hennig Baum, Otto Waalkes, Katja Riemann, Julius Weckauf, Heike Makatsch,…) passende Musik (Dank Kinobetreiber jedoch mal wieder alles viel zu laut), kurzum: Die 96 Minuten sind gut investiert. Uns hat der „CATWEAZLE“ gut gefallen. (Wer keine Lust auf Kino hat: Ab 13. Dezember wird der Film im Stream erhältlich sein.)

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