Video statt Hilfe, Sprüche statt Notruf

Leider sehen auch die Bürger in Deutschland immer öfter weg, wenn ein anderer Mensch Hilfe benötigen. In Florida ist eine Gruppe von Teenagern (14 – 18 Jahre) noch weitergegangen:

Ein Mann kämpft  in einem Teich um sein Leben. Statt dem Ertrinkenden zu helfen oder zumindest die Feuerwehr zu alarmieren, zücken die Teenis ihre Smartphones und filmen das Unglück. Damit aber nicht genug, denn die „Schaulustigen“ werfen den ums Lebenden kämpfenden Mann noch Sätze wie „Junky“ und „Es wird dir keiner zu Hilfe kommen, du dummes Miststück. Du hättest da nicht hineingehen sollen.“ an den Kopf.  Als der Mann nach seinem Todeskampf untergeht, sagt einer der Jugendlichen „Er ist gerade gestorben!“. Die Anderen? Lachen!

Die Leiche des 31jährigen Mannes wurde erst fünf Tage später, in der Nähe von Orlando, gefunden. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Florida kein Gesetz, welches Unterlasse Hilfeleistung als Straftat verfolgt …

Wie das Ganze nachvollziehbar war? Die Teenager haben das Video auf Facebook hochgeladen …

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Kritik an der Satire [Diskussion zum Sonntag]

Ein gutes Beispiel das viele (religiöse) Menschen Satire einfach nicht verstehen.

Ich frage mich:

Dürfen Menschen für Gott klagen???

Und: Warum sind die Anrufer nicht mächtig zivilisiert zu reden?

Wieso werden Vergewaltiger von ihnen in Schutz genommen?

 

+++EILT +++ Ausgedient – Neues Zuhause oder Tod +++ EILT +++

Heute gibt es mal (wieder) eine Rettungsaktion. Damit verbunden bitte ich euch diesen Beitrag so weit wie möglich zu teilen, denn die Zeit drängt.

500 Legehennen werden per Anfang August ausgestallt. (Das bedeutet, dass Sie – für die Industrie – „nicht mehr zu gebrauchen“ sind.) Darunter sind Sperber, Sussex, sowie schwarze, braune und weiße Legehennen. Die Tierschutzorganisation STINAH such ein Zuhause für diese „ausgedienten“ Tiere, denen sonst der sichere Tod bevorsteht …

Der Bauer hat eine First bis Sonntag, den 23.07.2017 gesetzt. Bis dahin muss die genaue Anzahl an Lebewesen nennen, die untergebracht werden können. Wer kann hat Freunde/ Familie / … in der Schweiz die einige der unschuldigen Tiere aufnehmen und Ihnen ein tolles neues Zuhause bieten können?

Helfer können sich entweder über Facebook an den Gnadenhof Papilion (mit Name, Adresse, Email, Handynr. und Anzahl Tiere (plus wie viele von welcher Art)) wenden oder direkt an https://www.stinah.ch/kontakt.

Es wäre schön, wenn alle Hühner vermittelt werden. Doch auch jedes einzelne Leben zählt! ❤

+++ BITTE TEILEN +++

 

Geschmacklos oder Zukunftsorientiert?

„Ich esse Nichts was mich anguckt – und meine Familienmitglieder schon gar nicht!“ So in etwa war damals meine Aussage, als ich noch ein kleines Kind war. Dazu sei kurz erzählt, dass ich mit jeder Menge Tieren (Enten, Gänse, Hühner, Tauben, Hasen, …) aufgewachsen bin – die (leider) als Nahrung dienten. Da war klein Rosi aber ganz anderer Meinung und hat sich strikt geweigert, ihre Freunde zu essen!

Seit nun etwa drei Jahren bin ich Vegetarierin und esse weder bekannte, noch unbekannte Tiere. (Und das fühlt sich verdammt gut an!) Heutzutage werden Vegetarier und Veganer wesentlich weder belächelt, als noch vor Jahren. Immer mehr (aber noch immer viel zu wenig) Menschen verzichten auf Fleisch. Wer seinen Konsum gedrosselt hat, achtet meist mehr wesentlich mehr auf die Herkunft und genießt den, meist besseren, Geschmack viel mehr.

„Wenn die Schlachthäuser Glaswände hätten, wären alle Menschen Vegetarier“ sagte Paul McCartney. Doch ist das wirklich so?

Bei „Kauf ne Kuh“ kann jeder eine Kuh bzw. ein Stück davon kaufen. Diese (arme) Kuh, nennen wir sie einfach mal Lotta, wird geschlachtet, wenn sie vollständig verkauft ist. (Bsp.: 60 Menschen kaufen ein Minipaket á 3,6 kg Fleisch oder 30 Menschen ein Maxipaket). Der Käufer erhält dann die Info, von wo sein „Vieh“  stammt. Alles was von Lotta nicht im bestellten Paket landet wird ebenfalls verwendet, wie z.B. die Haut (Leder), Knochen (Leim), Innerein (Tierfutter), …

Die Kuh, ist (vollständig) verkauft. Nun gibt es eine neue Benachrichtigung. Lotta wurde vom Bauern abgeholt, wird in der Region geschlachtet und weiter verarbeitet.

Lotta ist eine von vielen Kühen, die nur drei bis acht Jahre geworden ist. Zwar verspricht das Start-Up, dass alle Bauern auf das Tierwohl achten, aber seinen wir mal ehrlich: Egal wie schön Lottas kurzes Leben war, sie hatte einen grauenvollen Tod, voller Angst und Schmerz, …

Lotta hatte nichts weiter getan, als in Gefangenschaft geboren wurden zu sein und das Pech zu haben, das irgendein Mensch der Meinung war, ihrem Leben einen Ende setzen zu müssen …

 

Arbeit ist gefährlich – Freizeit auch

Es gibt Tage an denen fühlt man sich, als könne man Bäume ausreißen. Dann gibt es Tage, an denen fühlt man sich, als wäre man gegen eine Wand gerannt. Und dann gibt es dieses Tage, bei denen alles „normal“ ist – wäre man denn alleine auf der Welt. Während bei meinem urlaubsreifen Göttergatten heute wohl so ein Tag der Kategorie zwei ist, habe ich einen der letzten Kategorie. Und wie schon erwähnt, wer Mitmenschen hat, hat in jedem Fall Abenteuer genug.

Aufwärmphase

Bereits auf den Weg zur Arbeit ging es los. Da wir etwa zeitgleich anfingen, radelten wir gemeinsam zur Arbeitsstätte. Auf dem Weg dorthin fährt meistens mein Liebster vor, da er eh schneller ist. So auch heute. Vor der zweiten Ampel habe ich ihn dann, warum auch immer, überholt. Wie sich herausstellen sollte, habe ich ihn damit „gerettet“, denn nur haarscharf konnte ich einen Zusammenstoß mit einem Auto vermeiden, welches bei Rot abbog. (Der Fahrer hat davon offensichtlich nicht einmal etwas mitbekommen, so teilnahmslos wie er sich auf den Verkehr „konzentriert“ hat.“)

Auf der Arbeit angekommen, ging es gleich mit Systemproblemen los. Es dauerte etwa zwei Stunden, bevor sich die Arbeit so einigermaßen erledigen ließ. (Immerhin bin ich dieses Mal nicht wieder gegen den Tisch gerannt. ;-))

Vor einer Woche habe ich es geschafft, gegen die Kante eines Tisch zu rennen …

Höchstleistung

Da ich vor meinem Schatz Feierabend hatte, radelte ich alleine in Richtung Heimat. Auch auf diesem Weg muss ich mehrere Ampeln überqueren und auch dieses Mal (an einer anderen Ampel), hätte mich beinahe ein Fahrzeug erwischt. (Ratet mal, ja es ist bei Rot abgebogen …) An dieser Stelle einen schönen Gruß an den blau-weißen Paketdienstleister, dessen Fahrer es mit dem Götterboten (für mein Empfinden) etwas zu wörtlich nimmt.

Aber auch Fußgänger möchte ab und an eine Ampel überqueren. Dass dafür auch eine reine Fahrradampel taugt, dachte sich wohl ein Erwachsener, der plötzlich auf den Radweg trat und mich damit arg ins Schlingeln brachte. Wären meine Hände nicht fast immer an der Bremse, hätte ich den Mann glatt umgefahren. Und er? Brachte seinen Unmut  mit einem „Ohhhhhmmmm….. Ohhhmmmm….“ Und einem Kopfschütteln zum Ausdruck. – Was mich zu einem: „Ja Radweg, Junge!“ verleitete. [Ich bin einfach zu nett ;-)]

Da ich meistens zu faul bin, noch einmal loszufahren, kaufe ich direkt auf dem Rückweg ein. So auch heute. Bis nach der Kasse ging auch alles gut. Kaum ging ich durch den Sensor piepte ich jedoch. Ganz brav wollte ich zurück zur Kassierin, denn ich hatte ja schließlich nichts zu verbergen. Diese erwiderte meinen fragenden Blick mit einer wegwischenden Handbewegung. Offensichtlich war es zu voll, als das sie Zeit hatte, meinen Artikel noch mal über das „Anti-Alarm-Dings“ zu ziehen. Auch gut.

Die letzte Ampel befindet sich kurz vor „unserem“ Haus. Da muss ich nur noch kurz abbiegen und bin dann Daheim. Blöd nur, wenn ein Radfahrer auf dem Fußweg fährt, den Lenker voll behangen, ins Schlingern gerät und (beinahe) einen Zusammenstoß verursacht.

Endlich, sicher in der Wohnung. Alles gut!? Das erste was ich mache, ist immer durch die Wohnung gehen, Aronia und Minou begrüßen. Ein Blick ins Arbeitszimmer und – das nächste Aufstöhnen. Eine der „Damen“ hat es nicht ganz aufs Klo geschafft. Natürlich (?) hat sie ausgerechnet heute Durchfall …

Kaum in der Wohnung, klingelte es auch schon an der Wohnungstür. Ein Nachbar stand davor, vor einigen Tagen habe er ein Paket für mich angenommen, sagte er. Ich muss ziemlich verdutzt geguckt haben, denn er fragte ob ich das nicht gewusst hätte. Nein, hatte ich nicht. Zur Abwechslung hatte ich ja auch auf nichts gewartet. Wie sich herausstellte, handelt es sich um das Paket, was DHL vor zwei Wochen „verloren“ hatte. Der Nachbar hatte den Boten (Vertretung) darum gebeten, eine Benachrichtigung in den Briefkasten zu stecken. Ich hatte keine … Glücklicherweise hat das Paket dennoch den Weg zu mir gefunden. Nachbar sei Dank.

Abspann (?)

Ehrlich? Ich traue mich gerade nicht einmal Essen vorzubereiten oder den Geschirrspüler auszuräumen. Wer weiß, was mir da alles aus der Hand fällt oder ich anderweitig Schaden nehme. Vielleicht geht ja auch der Rauchmelder los???

Läuft bei mir heute, läuft …

Lüge der Freiheit [Zitat zum Sonntag]

„Wie das Vieh,

das in Gefangenschaft geboren wurde,

nicht verstehen kann, was Freiheit bedeutet,

so kann auch die Menschheit,

die in der Lüge geboren wird,

nicht erkennen was Wahrheit ist.“

[Matthias Lubos]