Mooni machts – Vegetarische Grillspieße (schnell und lecker)

Das Wetter inzwischen mehr als sommerlich, so dass es sich empfiehlt gar nicht erst raus zu gehen. (Hausarzt: „Cremen Sie sich ein, wenn Sie in die Sonne gehen?“ Ich: „Nee. Ich mag keine Sonne. Gehe also nicht in die Sonne.“ Hausarzt: „Aber wenn Sie in die Sonne gehen würden, würden Sie sich eincremen?“ Ich: „Ja. – Aber ich gehe ja nicht in die Sonne!“ (Genervter) Hausarzt: „FALLS Sie – irgendwann einmal – in die Sonne gehen, empfehle achten Sie auf ein Sonnenschutzprodukt das vor UVA und UVB-Strahlen schützt.“ Ich: Nicke und denke: „Was gibt es heute eigentlich zu Essen?“ :D)

Für alle die aber rausgehen, sagen wir mal, um zu Grillen, habe ich heute das passende Rezept. Vegetarisch versteht sich. Ich habe die vor x-Jahren das erste Mal gemacht und im Laufe der Zeit verfeinert, bis sie so lecker sind, das es (für mich) keine Veränderung mehr bedarf. (Die haben auch schon Fleischesser überzeugt! ;))

~°~ Moonis vegetarische Grillspieße ~°~

~°~  Zutaten ~°~

(für 10 Spieße)

300 g Räuchertofu oder anderen Fleischersatz (Kann auch weggelassen werden, dann einfach mehr Gemüse verwenden.)

10 große Champignons (Die braunen sind geschmacksintensiver)

10 Cocktailtomaten

1 Zucchini

1 Paprikaschote (Ich empfehle hier Rot.)

10 Holzstäbe/ Schaschlikspieße

8 EL Öl

8 EL Sojasauce

4 EL Tomatenketchup

2 EL Senf

Salz, Pfeffer, Paprikapulver (rosenscharf), ggf. Cayennepfeffer

~°~ Zubereitung ~°~

Sofern Tofu oder „Fleischersatz am Block“ verwendet wird, diesen in Würfel schneiden.

Die Zucchini, sowie die Paprika in etwa gleichgroße Würfel schneiden.

Solltet ihr große Pilze erwischt haben, diese ggf. durchschneiden. Kleinere Pilze dürfen ganz bleiben. Es empfiehlt sich jedoch den Stil zu entfernen.

Für die Marinade, in einer großen Schüssel, Sojasauce, Ketchup, Senf und Öl mit den Gewürzen mischen.

Nun das geschnittene Gemüse, sowie den Fleißersatz, in die Marinade geben und alles gut durchrühren, so das alles benetzt wird.

Wer Zeit hat stellt nun alles abgedeckt für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, dann entfaltet sich der Geschmack später am Besten. Diesen Schritt könnt ihr aber weglassen und direkt zum Aufspießen übergehen.

Dazu einfach immer abwechselnd die verschiedenen Gemüsesorten (die marinierten, sowie die Tomaten) aufspießen. *Achtung Klischeealarm* Natürlich könnt ihr auch „Frauenspieße“ nur mit Gemüse oder „Männerspieße“ mit nur bzw. viel Fleischersatz machen. 😉

Die Spieße nun, z.B. in einer Grillschale, für 5-6 Minuten grillen, dabei immer mal wieder wenden.

Tipp: Diese Spieße lassen sich auch super im Backofen zubereiten. Dazu einfach bei 180° ca. 20 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit drehen.

~°~  Guten Appetit ~°~

 

Mooni machts – Vegane Lasagnesuppe

Weder mein Göttergatte, noch meine Wenigkeit sind wirkliche Suppenliebhaber. Als Vorspeise können wir damit leben, aber als Hauptgericht? Eher weniger. Um so überraschter blickte mein Liebster drein, als ich ihm offenbarte, dass es Suppe geben würde. Begeisterung kam aber dann auf, als ich mitteilte welche Kreation auf den Tisch kommt: Lasagnesuppe! Definitiv etwas anderes und auch für (Nicht)Suppenliebhaber ein Genuss. 😉

LASAGNESUPPE

~°~ Zutaten ~°~

750 ml Gemüsebrühe (Wer es flüssiger mag, eben entsprechend mehr)

500g passierte Tomaten

400g stückige Tomaten

200g Lasagneplatten (aus Hartweitzengrieß)

2 Packungen Veggie-Hack (180g) (Alternativ auch Tofu)

50g Tomatenmark

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 TL Oregano

1 TL Basilikum

Salz, Pfeffer

Olivenöl

 

~°~ Zubereitung ~°~

Die Zwiebeln von der Schale befreien und fein würfeln.

Das Öl erhitzen, erst die Zwiebeln auf mittlerer Hitze, anschwitzen und danach auch den fein gehackten Knoblauch und das Veggie-Hack dazugeben.

Sobald die Mischung ein leichtes „Brataroma“ verströmt, das Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.

Nun sowohl die stückigen, als auch die passierten Tomaten dazugeben und die Hitze weit aufdrehen. (Vorsicht spritzt!)

Während die Suppe aufkocht die Lasagneplatten in kleine Stücke brechen. (Am besten in einen Gefrierbeutel geben und dem Mann in die Hand drücken. So hat’s bei mir funktioniert. ;-))

Fängt die Suppe an zu blubbern, die „Nudelstückchen“ und Kräuter dazugeben. Gut umrühren.

Nun die Hitze wieder reduzieren, so dass die Suppe nur noch köchelt. Das darf sie nun etwa zehn bis fünfzehn Minuten (Abhängig von der Größe eurer Nudelstückchen.)

Die Suppe ist fertig, sobald die Teigstückchen gar sind.

Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt z.B. Baguettebrot.

~°~ Guten Appetit ~°~

Mooni macht’s – Bananenkonfitüre

Ich bin kein sooo großer Konfitürenfan. Aber wenn, dann dürfen es bei mir am liebsten ungewöhnliche Kreationen sein.

Eine solche habe ich heute in der Küche gezaubert. Lecker, besonders auf kräftigem Brot.

~°~ Bananenkonfitüre ~°~

~ Zutaten ~

 5 reife Bananen (ca. 750 g)

3 (Saft-)Orangen (Sollten ca. 500 ml Saft ergeben.)

250 g Gelierzucker (3:1)

~ Zubereitung ~

1.

Die Orangen halbieren und auspressen. Den Orangensaft in einen Topf geben.

Tipp: Die Orangen rollen, damit sie mehr Saft geben.

2.

Die Bananen von ihrer Schale befreien und mit einer Gabel zu Muss zerdrücken.

Die Bananenmasse zu dem Orangensaft im Topf geben.

Tipp: Werden die Bananen vom kürzeren Ende geöffnet, lösen sich die Fäden (fast) alle mit ab.

3.

In das Bananen-Orangengemisch den Gelierzucker geben und alles gut verrühren.

Nun für etwa 1 Stunde ziehen lassen.

4.

Schraubgläser mit klarem Alkohol desinfizieren und für die Abfüllung bereitstellen.

Tipp: Ich nutze hier einfach leere Gläser von anderen Konfitüren, Obst, Gemüse etc.

5.

Nach der Stunde das Gemisch bei Großer Hitze und unter ständigem Rühren mind. 5 Minuten aufkochen.

6.

Die Konfitüre vom Herd nehmen und mit einer Kelle in die vorbereiteten Gläser füllen.

Die Gläser sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

So stehen lassen, bis die Konfitüre abgekühlt ist.

7.

Fertig! 🙂

~°~ GUTEN APPETIT ~°~

Mooni machts – Instant-Gemüsebrühe

Gemüsebrühe kennt wohl jeder und auch in fast jedem (deutschen) Haushalt steht sie.

Oft findet man aber nicht wirklich Gemüse in dem Granulat, welches eher an einen Chemiebaukasten erinnert.

Nicht nur das dieses ziemlich ungesund ist, es ist vor allen Dingen auch recht teuer.

Dabei lässt sich dieses kleine Helferlein ganz einfach selbst machen –

Schnell. Lecker. Gesund. Günstig.

 Instant-Gemüsebrühe

~ Zutaten ~

½ Knolle Sellerie

½ Stange Porree (Lauch)

3 kleine Mohrrüben (Karotten)

1 mittlere Zwiebel

1 große Knoblauchzehe

½ Bund Petersilie

3 EL Wasser

1 TL Salz

~ Zubereitung ~

Das Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden.

Die Kräuter grob hacken.

Gemüse und Kräuter in den Mixer geben und kurz mixen.

Salz zugeben und alles 10 Minuten stehen lassen.

Jetzt alles, zusammen mit dem Wasser, fein pürieren, bis eine sämige Masse entsteht.

Schon fertig! 🙂

Instant-Gemüsebrühe jetzt in Schraubgläser füllen.

Für die Verwendung 3-4 TL der Brühe in 1 l Wasser auflösen.

Im Kühlschrank aufbewahrt hält diese leckere Brühe 1 Jahr.

Mooni macht’s – Paleo Müsli [Gluten- und Zuckerfrei]

Ich entdecke immer neue Dinge und lerne dabei sogar noch etwas. So bekam ich beim letzten Recyclingwichteln ein Wichtelkind zugeteilt, welches seine Ernährung auf „Paleo“ umgestellt hat. Okay, also erst einmal schlau machen um was es sich denn dabei nun schon wieder handelt. Aha: Quasi eine Urernährung oder ganz salopp gesagt: „Gegessen wird was in die Höhle kam.“ Getreide ist dabei z.B. ganz tabu. (Kein Brot? Also zumindest nicht so leckeres Vollkornbrot oder Pumpernickel? Nein, keine Ernährungsform für mich! Aber muss ja jede/r selbst wissen.)

Ich überlegte und überlegte was ich meinem Wichtelkind denn Schönes an Leckereien schicken könne. Dann kam ich auf die Idee einfach etwas selbst zu machen. Entschieden habe ich mich für ein Müsli – natürlich ganz ohne Haferflocken!

PALEO MÜSLI

(für 1 Schraubglas mit ca. 250 ml Inhalt)

Zutaten

25 g Cashew Kerne

25 g Paranüsse

40 g ganze Mandelnpaleomuesli

40 g Kokosflocken

40 g ganze Haselnüsse

20 g Wallnüsse

20 g Sonnenblumenkerne

30 g Kokosöl

2 EL Agavensirup (nach Geschmack auch mehr oder weniger)

Mark einer Vanilleschote

1 Prise Salz

ggf. Trockenfrüchte (z.B. Rosinen)

So geht’s

Alle Nussarten zerkleinern. Am besten mit einem großen Küchenmesser.

paleomuesli

Das Kokosöl schmelzen (z.B. kurz in die Mikrowelle) und mit dem Agavensirup, sowie dem Mark der Vanilleschote mischen.

Unter die verflüssigte Ölmischung nun die zerkleinerten Nüsse geben, die Kokosflocken und das Salz dazu und alles gut vermischen.

paleomuesli

Diese Mischung nun auf einem Backblech (mit Backpapier) streichen. Dabei darauf achten, dass die Mischung gleichmäßig verteilt.

PaleoMüsli

Die Masse wird nun bei 140°C für ca. 30 Minuten geröstet. Zwischendurch immer mal wieder alles umschichten, damit alles gut geröstet wird.

paleomuesli-1

Hat die Mischung eine leicht bräunliche Färbung bekommen ist es Zeit sie aus dem Ofen zu nehmen. (Achtung, nicht zu lange drin lassen, da es sonst verbrennt und bitte schmeckt.)

PaleoMüsli

Wer mag kann jetzt noch Rosinen oder andere Trockenfrüchte (ich habe Aroniabeeren genommen) untermischen.

Jetzt alles abkühlen lassen.

Nun ist es bereits fertig zum Genießen. Aber – wie in meinem Fall – auch eine schöne Geschenkidee. (Ist das Müsli zu einer einzigen Masse geworden, einfach in kleinere Stücke brechen oder mit dem Messer klein hacken.)

paleomuesli

Mooni macht’s – Tassenküchlein Banane [Blitz-Rezept]

Kennt ihr das? Lust auf Süßes, doch die Geschäfte sind geschlossen und auch der Bäcker hat längst Feierabend. Doch die Lust auf ein leckeres Stückchen Kuchen will einfach nicht vergehen. Jetzt noch einen Kuchen backen? Zu viel Arbeit, dauert auch viel zu lange, denn ihr wollt den am besten JETZT und nicht erst in einer Stunde! So ähnlich erging es mir heute.

Doch dann kam meine Rettung. Durch Zufall fand ich den Weg zu Julia und traf beim Stöbern auf ein Tassenkuchenrezept. Fertig in etwa fünf Minuten. Zutaten gecheckt, leicht abgewandelt, ausprobiert und für lecker befunden.

Wer von euch nun auch seinen/ ihren Hunger auf ein Stückchen Kuchen stillen möchte, so geht’s:

Bananen-Tassenküchlein im Miniformat

~°~ Zutaten ~°~

(für 1 Tasse)

3 EL zarte Haferflocken

¼ TL Backpulver

1 TL Stevia

2 EL Wasser

1,5 EL Bananenmuss (zerdrückte reife Banane)

½  TL Vanillinzucker

1 Msp. Salz

(Margarine zum Einfetten)

zutaten

~°~ Zubereitung ~°~

 

Backpulver ...

Backpulver …

... Stevia ...

… Stevia …

... Vanillinzucker ...

… Vanillinzucker …

... und Salz zu den Haferflocken geben.

… und Salz zu den Haferflocken geben.

Die zerdrückte Banane dazugeben. (Wenn diese schön braun ist, schmeckt sie am aromatischten.)

Die zerdrückte Banane dazugeben. (Wenn diese schön braun ist, schmeckt sie am aromatischten.)

Wasser dazu und alles kräftig verrühren.

Wasser dazu und alles kräftig verrühren.

Eine Tasse gut mit Margarine einfetten.

Eine Tasse gut mit Margarine einfetten.

Die Masse in die Tasse füllen ...

Die Masse in die Tasse füllen …

... und bei 600 Watt für 3 Minuten in der Mikrowelle backen.

… und bei 600 Watt für 3 Minuten in der Mikrowelle backen.

Tipp: Wie beim "richtigen" Kuchen, kann auch hier eine Stäbchenprobe gemacht werden.

Tipp: Wie beim „richtigen“ Kuchen, kann auch hier eine Stäbchenprobe gemacht werden.

Küchlein auf eine Untertasse o.ä. stürzen ...

Küchlein auf eine Untertasse o.ä. stürzen …

... und nach Lust & Laune dekorieren.

… und nach Lust & Laune dekorieren.

Zugegeben, optisch ist dieses Küchlein nicht unbedingt eine Pracht,

aber dafür schmeckt es wirklich gut und beseitigt die Lust auf Süßes im Handumdrehen.

Viel Spaß beim Nachbacken und

~ GUTEN APPETIT ~

Urlaub 5.1 – Fruchtige Erfrischung

Im Urlaub geht man nicht nur alles gemütlicher an, man kann auch Abläufe einfach mal ändern.

Daher haben wir gerade Nachtisch gegessen – das „richtige“ Essen gibt es dann später. 😛

Es muss ja nicht immer Eis sein, auch eine fruchtige Creme kann den Gaumen erfreuen und erfrischend wirken. Da man im Urlaub aber auch meist keine Lust hat, groß zu kochen, habe ich eine Zitronencreme gezaubert – in wenigen Minuten und ganz ohne kochen. – Ach ja, lecker war sie auch. 😉

Zitronencreme

Für deie Creme 500 g Magerquark mit 200 ml Schlagsahne mischen.

Von einer Zitrone die Schale abreiben, sowie die Zitrusfrucht auspressen. Abrieb und Saft zur Quark-Sahne-Masse geben. Etwa zwei Esslöffel Stevia (oder Zucker, nach Geschmack auch mehr) unterühren. Ein Eiweiß steif schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.

Fertig!

🙂

zitronencreme