Mooni macht’s – Bananenkonfitüre

Ich bin kein sooo großer Konfitürenfan. Aber wenn, dann dürfen es bei mir am liebsten ungewöhnliche Kreationen sein.

Eine solche habe ich heute in der Küche gezaubert. Lecker, besonders auf kräftigem Brot.

~°~ Bananenkonfitüre ~°~

~ Zutaten ~

 5 reife Bananen (ca. 750 g)

3 (Saft-)Orangen (Sollten ca. 500 ml Saft ergeben.)

250 g Gelierzucker (3:1)

~ Zubereitung ~

1.

Die Orangen halbieren und auspressen. Den Orangensaft in einen Topf geben.

Tipp: Die Orangen rollen, damit sie mehr Saft geben.

2.

Die Bananen von ihrer Schale befreien und mit einer Gabel zu Muss zerdrücken.

Die Bananenmasse zu dem Orangensaft im Topf geben.

Tipp: Werden die Bananen vom kürzeren Ende geöffnet, lösen sich die Fäden (fast) alle mit ab.

3.

In das Bananen-Orangengemisch den Gelierzucker geben und alles gut verrühren.

Nun für etwa 1 Stunde ziehen lassen.

4.

Schraubgläser mit klarem Alkohol desinfizieren und für die Abfüllung bereitstellen.

Tipp: Ich nutze hier einfach leere Gläser von anderen Konfitüren, Obst, Gemüse etc.

5.

Nach der Stunde das Gemisch bei Großer Hitze und unter ständigem Rühren mind. 5 Minuten aufkochen.

6.

Die Konfitüre vom Herd nehmen und mit einer Kelle in die vorbereiteten Gläser füllen.

Die Gläser sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

So stehen lassen, bis die Konfitüre abgekühlt ist.

7.

Fertig! 🙂

~°~ GUTEN APPETIT ~°~

Mooni machts – Instant-Gemüsebrühe

Gemüsebrühe kennt wohl jeder und auch in fast jedem (deutschen) Haushalt steht sie.

Oft findet man aber nicht wirklich Gemüse in dem Granulat, welches eher an einen Chemiebaukasten erinnert.

Nicht nur das dieses ziemlich ungesund ist, es ist vor allen Dingen auch recht teuer.

Dabei lässt sich dieses kleine Helferlein ganz einfach selbst machen –

Schnell. Lecker. Gesund. Günstig.

 Instant-Gemüsebrühe

~ Zutaten ~

½ Knolle Sellerie

½ Stange Porree (Lauch)

3 kleine Mohrrüben (Karotten)

1 mittlere Zwiebel

1 große Knoblauchzehe

½ Bund Petersilie

3 EL Wasser

1 TL Salz

~ Zubereitung ~

Das Gemüse putzen und in grobe Stücke schneiden.

Die Kräuter grob hacken.

Gemüse und Kräuter in den Mixer geben und kurz mixen.

Salz zugeben und alles 10 Minuten stehen lassen.

Jetzt alles, zusammen mit dem Wasser, fein pürieren, bis eine sämige Masse entsteht.

Schon fertig! 🙂

Instant-Gemüsebrühe jetzt in Schraubgläser füllen.

Für die Verwendung 3-4 TL der Brühe in 1 l Wasser auflösen.

Im Kühlschrank aufbewahrt hält diese leckere Brühe 1 Jahr.

Mooni macht’s – Paleo Müsli [Gluten- und Zuckerfrei]

Ich entdecke immer neue Dinge und lerne dabei sogar noch etwas. So bekam ich beim letzten Recyclingwichteln ein Wichtelkind zugeteilt, welches seine Ernährung auf „Paleo“ umgestellt hat. Okay, also erst einmal schlau machen um was es sich denn dabei nun schon wieder handelt. Aha: Quasi eine Urernährung oder ganz salopp gesagt: „Gegessen wird was in die Höhle kam.“ Getreide ist dabei z.B. ganz tabu. (Kein Brot? Also zumindest nicht so leckeres Vollkornbrot oder Pumpernickel? Nein, keine Ernährungsform für mich! Aber muss ja jede/r selbst wissen.)

Ich überlegte und überlegte was ich meinem Wichtelkind denn Schönes an Leckereien schicken könne. Dann kam ich auf die Idee einfach etwas selbst zu machen. Entschieden habe ich mich für ein Müsli – natürlich ganz ohne Haferflocken!

PALEO MÜSLI

(für 1 Schraubglas mit ca. 250 ml Inhalt)

Zutaten

25 g Cashew Kerne

25 g Paranüsse

40 g ganze Mandelnpaleomuesli

40 g Kokosflocken

40 g ganze Haselnüsse

20 g Wallnüsse

20 g Sonnenblumenkerne

30 g Kokosöl

2 EL Agavensirup (nach Geschmack auch mehr oder weniger)

Mark einer Vanilleschote

1 Prise Salz

ggf. Trockenfrüchte (z.B. Rosinen)

So geht’s

Alle Nussarten zerkleinern. Am besten mit einem großen Küchenmesser.

paleomuesli

Das Kokosöl schmelzen (z.B. kurz in die Mikrowelle) und mit dem Agavensirup, sowie dem Mark der Vanilleschote mischen.

Unter die verflüssigte Ölmischung nun die zerkleinerten Nüsse geben, die Kokosflocken und das Salz dazu und alles gut vermischen.

paleomuesli

Diese Mischung nun auf einem Backblech (mit Backpapier) streichen. Dabei darauf achten, dass die Mischung gleichmäßig verteilt.

PaleoMüsli

Die Masse wird nun bei 140°C für ca. 30 Minuten geröstet. Zwischendurch immer mal wieder alles umschichten, damit alles gut geröstet wird.

paleomuesli-1

Hat die Mischung eine leicht bräunliche Färbung bekommen ist es Zeit sie aus dem Ofen zu nehmen. (Achtung, nicht zu lange drin lassen, da es sonst verbrennt und bitte schmeckt.)

PaleoMüsli

Wer mag kann jetzt noch Rosinen oder andere Trockenfrüchte (ich habe Aroniabeeren genommen) untermischen.

Jetzt alles abkühlen lassen.

Nun ist es bereits fertig zum Genießen. Aber – wie in meinem Fall – auch eine schöne Geschenkidee. (Ist das Müsli zu einer einzigen Masse geworden, einfach in kleinere Stücke brechen oder mit dem Messer klein hacken.)

paleomuesli

Mooni macht’s – Tassenküchlein Banane [Blitz-Rezept]

Kennt ihr das? Lust auf Süßes, doch die Geschäfte sind geschlossen und auch der Bäcker hat längst Feierabend. Doch die Lust auf ein leckeres Stückchen Kuchen will einfach nicht vergehen. Jetzt noch einen Kuchen backen? Zu viel Arbeit, dauert auch viel zu lange, denn ihr wollt den am besten JETZT und nicht erst in einer Stunde! So ähnlich erging es mir heute.

Doch dann kam meine Rettung. Durch Zufall fand ich den Weg zu Julia und traf beim Stöbern auf ein Tassenkuchenrezept. Fertig in etwa fünf Minuten. Zutaten gecheckt, leicht abgewandelt, ausprobiert und für lecker befunden.

Wer von euch nun auch seinen/ ihren Hunger auf ein Stückchen Kuchen stillen möchte, so geht’s:

Bananen-Tassenküchlein im Miniformat

~°~ Zutaten ~°~

(für 1 Tasse)

3 EL zarte Haferflocken

¼ TL Backpulver

1 TL Stevia

2 EL Wasser

1,5 EL Bananenmuss (zerdrückte reife Banane)

½  TL Vanillinzucker

1 Msp. Salz

(Margarine zum Einfetten)

zutaten

~°~ Zubereitung ~°~

 

Backpulver ...

Backpulver …

... Stevia ...

… Stevia …

... Vanillinzucker ...

… Vanillinzucker …

... und Salz zu den Haferflocken geben.

… und Salz zu den Haferflocken geben.

Die zerdrückte Banane dazugeben. (Wenn diese schön braun ist, schmeckt sie am aromatischten.)

Die zerdrückte Banane dazugeben. (Wenn diese schön braun ist, schmeckt sie am aromatischten.)

Wasser dazu und alles kräftig verrühren.

Wasser dazu und alles kräftig verrühren.

Eine Tasse gut mit Margarine einfetten.

Eine Tasse gut mit Margarine einfetten.

Die Masse in die Tasse füllen ...

Die Masse in die Tasse füllen …

... und bei 600 Watt für 3 Minuten in der Mikrowelle backen.

… und bei 600 Watt für 3 Minuten in der Mikrowelle backen.

Tipp: Wie beim "richtigen" Kuchen, kann auch hier eine Stäbchenprobe gemacht werden.

Tipp: Wie beim „richtigen“ Kuchen, kann auch hier eine Stäbchenprobe gemacht werden.

Küchlein auf eine Untertasse o.ä. stürzen ...

Küchlein auf eine Untertasse o.ä. stürzen …

... und nach Lust & Laune dekorieren.

… und nach Lust & Laune dekorieren.

Zugegeben, optisch ist dieses Küchlein nicht unbedingt eine Pracht,

aber dafür schmeckt es wirklich gut und beseitigt die Lust auf Süßes im Handumdrehen.

Viel Spaß beim Nachbacken und

~ GUTEN APPETIT ~

Urlaub 5.1 – Fruchtige Erfrischung

Im Urlaub geht man nicht nur alles gemütlicher an, man kann auch Abläufe einfach mal ändern.

Daher haben wir gerade Nachtisch gegessen – das „richtige“ Essen gibt es dann später. 😛

Es muss ja nicht immer Eis sein, auch eine fruchtige Creme kann den Gaumen erfreuen und erfrischend wirken. Da man im Urlaub aber auch meist keine Lust hat, groß zu kochen, habe ich eine Zitronencreme gezaubert – in wenigen Minuten und ganz ohne kochen. – Ach ja, lecker war sie auch. 😉

Zitronencreme

Für deie Creme 500 g Magerquark mit 200 ml Schlagsahne mischen.

Von einer Zitrone die Schale abreiben, sowie die Zitrusfrucht auspressen. Abrieb und Saft zur Quark-Sahne-Masse geben. Etwa zwei Esslöffel Stevia (oder Zucker, nach Geschmack auch mehr) unterühren. Ein Eiweiß steif schlagen und den Eischnee unter die Masse heben.

Fertig!

🙂

zitronencreme

Abenteuerbrote (Brote & Abenteuer – Abenteuer Brote)

„So zahlreich die Splitter des Mondes über das Firmament ziehen,

so zahlreich sind die Abenteuer in den Weiten unserer Länder.“

[SpliMo Weisheit aus Farukan]

Es ist Sonntag (Nur falls ihr das noch nicht bemerkt haben solltet. ;)).

Die Sonne scheint (Ja, sogar hier oben im Norden)

Das Thermometer zeigt milde Temparturen (1°C, sollen aber heute noch bis zu 6°C werden)

Statt aber, wie ich es wohl tun sollte, einige Stunden durch die Natur zu streifen, werde ich aufbrechen, um Abenteuer zu erleben. Zurück in einer Zeit weit vor der Erfindung von Computern und Kameras. („Teufelszeug“). In einer Welt die voller Gefahren steckt. Ja, richtig geraten. Heute ist (endlich^^) wieder ein Rollenspieletag! Zusammen mit kuriosen Gestalten (oder wie nennt man einen Wolfsverschnitt der sprechen kann, eine Magierin der man am liebsten den Mund zunähen würde (<<– Mmh…. *grins*), eine Heilerin die ihre Patienten in Lebensgefahr bringt …) werde ich wird Keira (im übrigen die einzige Vernüftige in der Truppe! Also wie im richtigen Leben… *hust*) – Nebenher werde ich lauschen was mein Bruderherz in Barcelona erlebt hat (Ja, das IST in Spanien… Als Halbspanier muss man da wohl durch…) und auf der anderen Seite was sein Catsitter (mein Göttergatte – und übrigens auch der heutige Spielleiter) in der Zeit so erlebt hat.

Aber darum soll es jetzt nicht gehen. (IHR könnt das auf den entsprechenden Blogs; siehe Verlinkungen oben; nachlesen.)

Ich dachte ich komme heute mal wieder mit einem zwei Rezepten um die Ecke. Und ja, für Brot. – Mir ist es nämlich so ziemlich egal, ob es eine der ältersten „Erfindungen“ der Menschheit ist. Ich mag es nämlich verdammt gerne! So! Punkt! 😀

Beim letzten Mal wurde ja der Zeitmangel beklagt, daher habe ich heute etws zeitfreundliches. Ganz ohne Hefe, da spart man sich also die ganze Gärzeit – und wenn das Brot im Ofen ist, kann man eh ja was anderes machen. (Im Gegensatz zu einer Waschmaschine ist das Programm auch nicht ganz so abwechslungsreich. ;)) Außerdem werden alle Zutaten schlichtweg zusammen in eine Schüssel gegeben und schon ist der Teig (fast) fertig. – Irgendwie „Männerfreundlich“, oder? 😉

Das erste Rezept ist mein (bisheriger) Favorit, denn es ist locker, nicht zu trocken und mega-lecker:

QUARKBROT


Zutaten

500 g Speisequark

500 g Weizenmehl (Typ 405)

2 Pck. Backpulver

2 TL Zucker

1,5 TL Speisesalz

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen (Ober/ Unterhitze)

Alle Zutaten zusammen kneten, Teig in eine Kastenform geben (oder zu einem Laib formen), oben der Länge nach einschneiden.

Etwa 40 Minuten (mittlere Schiene) backen.

AUSTRALISCHES BUSCHBROT („DAMPER“)


Zutaten

500 g Weizenmehl (Typ 405)

1 Pck Backpulver

1 TL Speisesalz

2 TL Zucker

1 TL Paprikapulver

2 EL Öl

300 ml Trinkwasser

ggf. Zutat nach Wahl*

Zubereitung

Backofen auf 180°C vorheizen (Ober/ Unterhitze)

Alle Zutaten zusammen kneten, Teig in eine Kastenform geben (oder zu einem Laib formen), oben einschneiden.

Etwa 45 Minuten (mittlere Schiene) backen.

*Ich habe noch getrockente Chillie dazugegeben. – Allerdings solltet ihr bei der Menge etwas vorsichtiger sein, als ich. Mein Brot kann einen die Schuhsohlen ausziehen. Ist genau die richtige Vorbreitung für den nächsten Besuch beim Scharfrichter.

(Mega einfach, oder?! Wer diese beiden Brote nicht hinbekommt, sollte in Zukunft lieber welches kaufen… ;))

Viel Spaß beim nachbacken, guten Appetit und natürlich:

Einen wunderschönen Sonntag! 🙂

Brötchen

Faulheit schmeckt einfach besser [inkl. Rezept]

Gestern bekamt ihr keinen neuen Blogeintrag zu lesen, da ich fast gar nicht aus der Küche raus kam: Mediterrane Tortilla, Brot und zuletzt sogar noch Kuchen. Heute habe ich noch schnell Veggie Thüringer Mett gemacht. – Ich habe wohl so etwas wie eine Schaffensperiode. ():-)

Vor zwei Tagen berichtete ich euch ja über das „derzeit-nicht-nebenan-einkaufen-gehen“-Dilemma. Einkaufen kann ich im Discounter (natürlich) noch immer nicht. Blöderweise brauchten wir Brot. Dringend. Ich hätte jetzt also einfach los gehen können und meinen Hintern in einen Markt, zu einem Bäcker o.ä. bewegen können. Aber dazu war ich viel zu faul. Wer mich kennt ahnt das es in „Moonilogik“ endete: Da ich zu faul war zu einem anderen Markt zu gehen „erschuf“ ich einfach mit meinen Händen mein eigenes Brot. 😉 – Hey, wer schüttelt da mit dem Kopf? Das ist total entspannend, verbreitet super tollen Duft im Haus und schmeckt auch noch viel besser! [Punkt!]

Es ist ja schon eine Weile her, dass ich euch das letzte Mal an „meinem Brot“ habe teilhaben lassen. Daher dachte ich mir vielleicht habt ihr Lust das Wochenende zu nutzen, um mal (wieder) selbst etwas zu erschaffen. 🙂

Weizenschrotbrot

~ Zutaten ~

250 g Weizenmehl

250 g Weizenschrot

1 Pck. Trockenhefe

1 TL Zucker

250 ml lauwarmes Wasser

125 ml Milch

3 TL Salz

etwas Öl (zum Bepinseln)

~ Zubereitung ~

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Anschließend Hefe und Zucker hineinstreuen und mit ein wenig des Wassers angießen. Abgedeckt ca. 10 Min ruhen lassen.

Die restlichen Zutaten dazugeben und alles etwa zehn Minuten gut durchkneten. (Das geht zwar auch mit der Maschine, aber ich finde die „Liebe“ kommt einfach mit den Händen besser in den Teig. 😉 ) Abdecken und etwa eine Stunde (60 Min.) gehen lassen.

Nach der Zeit den aufgegangenen Teig noch einmal kräftig kneten und einen Laib daraus formen. (Der Teig eignet sich auch für Brötchen, dann verringert sich die Backzeit.) Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und noch einmal etwa zehn Minuten gehen lassen.

Das Brot oben einritzen und mit einer dünnen Schicht Fett (Öl) bepinseln.

Im vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze 180°C) für etwa 45 Min backen.

~ Guten Appetit 🙂 ~