Chill OUT [Der Vorsatz zum Sonntag]

„Und wie viel kostet das Gratiswochenende?“

[Homer Simpson]

 

„Dieses Wochenende machen wir einfach mal nix, okay?“ – „Ja, klingt gut. Einfach mal chillen.“ – „Genau.“

Das Wochenende kam.

Das „Nix“ wurde zu:

  • Wohnung putzen / Geschirrspüler ein- und ausräumen
  • Wäsche waschen / trocknen / wegräumen
  • Fahrradschlauch kaufen / Fahrrad reparieren
  • Auf Paketboten warten / Post abgeben
  • [RPG tauglichen] Tisch und [zu wenig RPG taugliche] Stühle kaufen, transportieren, aufbauen
  • Schrank kaufen, transportieren, aufbauen (Ja, selbstverständlich habe ich mich dabei verletzt…)
  • Chaos wieder aufräumen, was durch die Umbauten entstanden ist
  • Transporter für den nächsten Möbeltransport organisieren
  • und natürlich alles was man eh so täglich macht, wie die Körperpflege, Katzen bespaßen usw.

Nun ist das Wochenende fast vorbei und wir sind total k.o.. Soviel zum Chillen …

Aber am nächsten gemeinsamen freien Wochenende machen wir bestimmt vielleicht wirklich nix! 😉

Albtraum in Pink

„Zahnarzt: Ein Taschenspieler,

der während er Metall in deinen Mund hineinsteckt,

Münzen aus deiner Tasche herauszieht.“

[Ambrose Bierc]

 

Am Montag war nicht nur Frühlingsanfang, sondern auch Tag des Glücks. Vielleicht bin ich deswegen glücklich meinen vorerst letzten Zahnarzttermin hinter mir zu haben. – Weniger Angst habe ich aber dennoch nicht, eher im Gegenteil.

Was bisher geschah …

Irgendwann passiert es wohl jedem Mal. Da zwackt es und es hilft nichts: Ein Zahnarztbesuch muss her, in der Hoffnung, dass der Mann oder die Frau in Blau oder Grün es wieder richtet. So kam es, dass ich todesmutig einen neuen Zahnarzt aufsuchte. (Durch den Umzug wäre meine alte Zahnärztin recht weit entfernt.) Das ist an sich schon mal etwas spannendes, da ich ja nie weiß an wen ich gerade. (Leidvolle Ärzteodyssee.) Um mich zumindest etwas zu orientieren habe ich mich an die Ärztebewertungen von anderen Patienten im Internet gehalten und mir jemanden in meiner Nähe gesucht. Eine Gemeinschaftspraxis.

Ich geriet an den Mann. Das erste was mir auffiel war der lasche Händedruck, der auf eine geringe Wertschätzung schließen lässt. Na gut, er soll ja auch nicht Händeschütteln, sondern Löcher stopfen. In meinem Fall war das leider nicht möglich, da sich meine Zahnwurzeln entzündet hatten und sehr gereizt waren. Daher gab es „nur“ etwas zur Betäubung, damit sich alles wieder beruhigt. Außerdem sollte ich zur Wurzelbehandlung (*schauder*) wiederkommen. Dafür hätte er allerdings keine Termine mehr frei, daher würde das seine Kollegin machen. „Na gut, mir egal. Hauptsache irgendjemand macht es.“ dachte ich, nicht wissend auf was ich mich da eingelassen hatte …

Was danach geschah …

Den Folgetermin hatte ich dann, wie abgesprochen, bei der Zahnärztin. Sie scheint noch verhältnismäßig jung zu sein – und trägt weder Grün, noch Blau, sondern Pink! Das ist immerhin besser als Weiß, denn so kann gilt mein Zitat – „Ärzte sind Engel in Weiß, die Ihre Seele an den Teufel verkauft haben.“ – ja nicht. 😉 – Blöd nur, wenn man als Patientin eh schon Angst hat und dann schnell bemerkt, dass die Hände der Zahnärztin zittern. Und ich meine nicht so ein wenig, sondern richtig dolle! Obwohl ich Augen geschlossen hatte, spürte ich das in meinem Gesicht. Ich habe also versucht mich voll und ganz auf meine Atmung zu konzentrieren. Durch-die-Nase-ein-und-durch-die-Nase-ausatmen. Wie ein Mantra. Irgendwann hatte ich es dann geschafft und lebte sogar noch!

Aber ich musste noch einmal wiederkommen, denn erst wenn ich keine Schmerzen mehr haben würde, könnte man den Zahn füllen. Half ja nichts …

Gegenwart …

Todesmutig begab ich mich wieder in (unter?) die Hände der zitternden Zahnärztin. Erstaunlicherweise hatte ich so gut wie keine Schmerzen, so dass es schon fast entspannend war. (Vielleicht hatte ich in der Nacht zuvor auch einfach zu wenig geschlafen.) Während ich da so Mantraartig vor mich hin atmete und nicht böses ahnte geschah es! Erst roch es nach verbrannten Haaren und Fleisch, dann spürte ich es auch. Heiß, heiß, heiß!!! Reflexartig begann mein Körper zu zucken, um der Pein auszuweichen. Schon hörte ich ein gestammeltes „Entschuldig, Entschuldigung.“ Und spürte etwas Kühles an meinem Mundwinkel. Die Frau in Pink hatte es geschafft mich zu verbrennen!

Bis auf das es noch den ganzen Tag ein wenig schmerzte passierte nichts. Am nächsten Tag wachte ich jedoch mit einer Brandblase am Mundwinkel auf, die dann blöderweise auch aufplatzte. Verdammt war das schmerzhaft! Jetzt ist „nur noch“ die Wunde übrigen, aber die schmerzt leider nicht gerade wenig. Auch wenn es nicht mit Absicht war, meine Angst vor Zahnarztbesuchen hat dieses Erlebnis definitiv  keinen Abbruch getan!!!

Die Zukunft? Ist ungewiss …

 

Meer Würfel!!! [Reisebericht von der HeinzCon 2017]

Da es Conventions eher in der Mitte Deutschlands gibt und die Nerd hier oben im Norden immer das Nachsehen haben, hat der Uhrwerk Verlag vor vier Jahren beschlossen das zu ändern. Und *schwubs* war die HEINZCON geboren. Bereits vor einigen Jahren hat es mich mit meinem GöGa, sowie Frumpel dorthin geschlagen. „Damals“ allerdings auf einen Sonntag, an dem leider nicht (mehr) ganz so viel los war. Immerhin konnten wir der Interviewrunde beiwohnen.

 

Dieses Jahr sollte alles anders werden. So sind wir nicht nur zu Dritt, sondern sogar zu vier nach Norden-Norddeich gefahren. – Weibliche Unterstützung ist schließlich nicht immer verkehrt! 😉 – Wir brachen sehr früh auf, was „gewisse Leute“ mit „Dies grenzt an Körperverletzung!“ titulierten. – Aber der Eintritt von immerhin 7,00 EUR, sowie die insgesamt 4 Stunden Fahrt, mussten sich ja auch lohnen!

Bei strahlendem Sonnenschein und unter einem hellen Himmel, trafen wir an der Nordseeküste ein. Den Schild zur HeinzCon wies ein DINA4-Zettel – manche Dinge ändern sich wohl nie. ^^ Da mein BestBro gefahren ist, waren wir viel zu früh am Ziel unser Reise. Da war zumindest genügend Zeit etwas GANZ wichtiges zu erledigen: AB ANS MEER!!!

Danach widmeten wir uns dem Nerdkram für den wir da waren: Jede Menge Vorträge, Workshops und Austausch. Auch wenn es „Normalos“ nicht glauben mögen, aber bei diesen Workshops lässt sich auch was für die Realität lernen. So konnte ich z.B. mein Wissen mit Tricks, Kniffen und Struktur zum Schreiben (von RPG-Abenteuern) erweitern.

Mein Bruderherz nutzte die Zeit um sich, mal wieder, ins Rampenlicht zu drängen. Wir dürfen ihn dann demnächst als Würfeldealer in einer kurzen Rolle bewundern.

Und selbstverständlich sind wir nicht umhin gekommen, unsere Rückreise zu erleichtern, indem wir unsere Geldbörsen geleert haben.

Für den allerersten Splittermond-Roman fand sogar eine Lesung statt. – Da ich mich aber in der Schreibwerkstatt befand, war mein weiblicher Gegenpart so lieb, mir eine Widmung zu holen. (Wenn auch leider mit kleinem Fehler, da ein „o“ fehlt. Aber der Wille zählt ja auch.)

Von morgens bis abends war es ein reiner „Nerdtag“ im Zeichen des Rollenspiels. Das hat mächtig Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend. – Zum Ausgleich haben wir dann am nächsten Tag direkt mal was Neues gemacht und ein Rollenspiel gespielt. *g* Ich liebe solche Wochenenden! 🙂

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Warum ich für die Arbeit einen Fernseher brauche und sowieso die Beste bin [Kundenmund]

Ich arbeite in der Kundebetreuung. Leider muss ist das bei vielen Kunden äußerst wörtlich zu nehmen, da ich Ihnen total logische und selbst erklärende Dinge so erklären muss, dass es ein kleines Kind versteht. Was natürlich oft sehr anstrengend ist und mich vor Verzweiflung in die Tischkante beißen lässt.

Aber es gibt auf der anderen Seite auch Kunden, die einen über den Tag helfen. Zum einen, weil man mächtig über die Aussagen schmunzeln kann. So rief ein Mann bei mir an der eine Frage hatte, bei dem ich ihm nicht weiterhelfen konnte. (Er hatte die falsche Nummer gewählt.) Ich gab ihm die Nummer der Fachabteilung und bat dort anzurufen. Statt das einfach zu machen, erzählte er mir von irgendeinem Angebot, dass ich „ja wohl unbedingt schon Mal gesehen haben müsste“. Hatte ich nicht, auch nicht obwohl [Zitat] „Aber das läuft doch dauert in der Werbung. Das kann man gar nicht nicht sehen!“ [Zitat Ende] Doch ich kann, immerhin haben wir gar kein analoges TV. Wir streamen Filme und Serie. Das war es auch schon. Hörbar geschockt antwortete besagter Kunde, dass ich, wenn ich keinen Fernseher habe, auch gar nicht da arbeiten darf, wo er gerade anrufen würde. Schon gar nicht als Frau … – Wie gesagt, er war in der völlig falschen Abteilung …

Und dann gibt es da noch die Kunden bei denen einem das Herz aufgeht. So konnte ich in meinem Fachgebiet einer Dame schnell und unkompliziert helfen. Ihre E-Mail die darauf zurückkam warf schon Fragen bei den Kollegen, was ich denn mit der Kundin angestellt hätte. Ganz einfach: Nur meine Arbeit gemacht und Ihr Anliegen schnell und unkompliziert gelöst. Allerdings war die Gute schon so genervt das Sie sich bei mir mit folgenden Worten [Auszug] bedankte: „Ich bin Ihnen überaus Dankbar. … Ich war schon völlig verzweifelt und dann erwische ich Sie und mit einem Klick ist alles erledigt! … Sie sind einfach großartig. … P.S.: Roswitha[s] sind sowieso die Besten. Muss wohl am Namen liegen. ;)“ – *arrogant-und-mit-einem-großen-Grinsen-zwinker*

Auch wenn so ein Job oft sehr anstrengend ist. Die vielen „bunten“ Leute machen ihn immer wieder spannend! Danke, ihr Kunden der Welt! 🙂

Wenn der Autor über die Rezensentin

Früher hätte meine Mutter über mich gesagt ich würde viel lesen. Als ich älter war dann das ich sehr viel lese. Jetzt fällt ihr, glaube ich, langsam keine Steigerungsform mehr ein, denn statt 2-3 Bücher die Woche verschlinge ich nun bis zu zehn in der Woche (natürlich je nach Länge). Das würde natürlich ein riesen Loch in den Geldbeutel sprengen, selbst wenn ich die Exemplare bei Recyclingwichteln mitzähle. Doch glücklicherweise hat es auch Vorteile Vielleserin zu sein und seine Rezensionen zu veröffentlichen. Es hat ein wenig gedauert, doch dann kam bookder Tag an dem mich die Autoren direkt angeschrieben haben. Oft brauchen gerade neue Autoren, die selbst verlegen ein Sprachrohr, um das Buch bekannt zu machen, da das Geld für Werbung fehlt. Tatsächlich hatte ich bisher niemanden dabei, der nach einer „5-Sterne-Rezension“ gebettelt hat. Im Gegenteil waren alle an meiner ehrlichen Meinung interessiert. „Damit ich weiß, was ich beim nächsten Mal besser machen kann.“ Finde ich sehr gut. Abgesehen davon, dass ich nicht käuflich bin. Wenn ich ein Buch schlecht finde dann ist das so, da ändert auch ein Zureden vom Autor nichts. (Wo wäre da auch noch der Sinn einer Rezension???)

Lange Rede, kurzer Sinn. Nach und nach kamen dann auch größere Verlage dazu. Viele Bücher bekomme ich inzwischen vor ihrer Veröffentlichung, meist als E-Book. Bei vielen Rezensionsexemplaren ist die Veröffentlichungsfrist für die Buchbesprechung aufgehoben. Bedeutet, ich darf meine Meinung bereits vorab kundtun. Genau das mache ich, wie ihr ja sicher bereits bei meiner ein oder anderen hier veröffentlichen Rezension festgestellt habt.

Jetzt sollte man meinen, dass den Autoren bekannt ist, dass auch deren Verlage Rezensionsexemplare vergeben. Doch offensichtlich ist das noch nicht bei jedem angekommen. Ich veröffentliche in einer Buchcommunity meine Meinung zu einem Buch, welches erst in zwei Wochen erscheint. Es dauerte gar nicht lange und ich erhielt einen bissigen Kommentar unter meine Rezension. „Das Buch könne ich gar nicht gelesen haben, denn es sei ja noch gar nicht veröffentlicht wurden!“ stand dort. „Okay“, dachte ich, die Verwunderung kann ich nachvollziehen. Doch der Kommentar ging noch weiter – alles andere als nett. Das Beste daran waren aber gar nicht mal die (äußert unfreundlichen) Vorwürfe an sich, sondern dass es sich dem Kommentator um den Autoren handelte!!! Also ehrlich mal, zum einen ist es alles andere als Verkaufsfördernd, wenn Leser „angemacht“ werden und zum anderen finde ich, dass es ein schlechtes Bild auf den Verlag wirft. Findet hier keine Kommunikation zwischen den beiden statt???

Bei Autoren kann es fast daran liegen, dass ich sein Buch „nur“ mit drei Sternen bewertet und am Ende von einem Kauf abgeraten habe. Offensichtlich ist er nicht kritikfähig. – Erinnert mich an einen Autoren, bei dem ich vor einigen Jahren bemängelt habe, dass in seinem Roman immer nur von einer Zigarettenmarke die Rede ist, statt einfach andere Formulierungen wie Glimmstängel, Zigarette, Fluppe, … zu nutzen. Daraufhin hat der sich in sozialen Netzwerken richtig darüber aufgeregt. ^^

Ob es sich wirklich nur um einen Zufall handelt, dass es sich hier um denselben Verlag handelt, in dem die beiden ihre Bücher verlegt haben? Oder ist es vielleicht am Ende sogar so, dass sich hier einfach nicht kritikfähige Schreiberlinge tummeln??? – Wir werden sehen, denn ob die Autoren nun meckern oder nicht, ich rezensiere munter weiter – ob es ihnen nun passt oder nicht. Basta! 😉

book

Wie sieht es denn bei euch anderen Leseratten und Bücherwürmer aus?

Hattet ihr auch schon solch kuriose Nachrichten von den Autoren oder sogar verärgerten Fans?

Als wäre es gestern gewesen … Jubiläum des Todes

Auf den Tag genau ist es heute 20 Jahre her.

An diesem Tag vor zwei Jahrzehnten wurde ich erwachsen.

Mit 15 Jahren.

Ein Jahr zuvor kündigte es sich an.

Wie aus dem Nichts waren sie plötzlich da.

Zwei Tumore hatten es sich in seinem Kleinhirn gemütlich gemacht.

Chancen auf Heilung gleich Null.

Chancen auf Aufschub äußerst gering.

„Der Arzt sagt, ich habe vielleicht noch einen Monat …“

„Du musst jetzt stark sein“.

„Versprich mir, dass du auf deine Mutter aufpasst.“

All diese Worte kamen wie durch Watte bei mir an.

„Ich werde sterben.“

Dieser Satz hämmerte unaufhörlich in meinem Kopf.

Nach einigen harten Wochen bescherte uns das Schicksal noch fast ein ganzes Jahr.

Doch irgendwann …

Und dann waren sie wieder da, die Worte der Erwachsenen.

Nicht zu mir. Über mich. Flüsternd.

„Sie hat noch nicht verstanden was passiert ist.“

Und wie ich verstanden hatte. Aber ich sollte doch stark sein.

Was war denn nun verkehrt daran, wenn ich es war!?

Auf das obligatorische „Herzliches Beileid“ fand ich nur eine Antwort:

„Bringt ihn auch nicht wieder zurück.“

Ja Papi, ich war stark und doch habe ich in den letzten 20 Jahren viele Tränen vergossen.

Eines hat sich in all den Jahren nie geändert:

Ich vermisse dich … ❤

Foto: Bolsius / Gütegemeinschaft Kerzen

Foto: Bolsius / Gütegemeinschaft Kerzen

Siehe auf: 06:30 Uhr

Verschollen

Ich bekomme, verhältnismäßig, viele Pakete. Vor unserem Umzug, mit gemietetem Haus, war es daher sehr praktisch einfach eine Abstellgenehmigung zu erteilen. – Insbesondere da mein damaliger Mitbewohner stets von den Paketboten aus dem Bett geklingelt wurde … ():-)traslocatore02

Inzwischen sind wir zwar in die Zivilisation gezogen, allerdings auch in eine Wohnung und auch wenn es schön ist das z.B. die Fenster dicht sind, so fehlt nun die Möglichkeit Pakete sicher abstellen zu lassen. Da der Großteil der Pakete mit DHL geliefert wird, bin ich dazu übergegangen die Pakete direkt in die Filiale liefern zu lassen. (Sehr zum Leidwesen des Ladenbetreibers, da wir die Sachen nur 1x/ Woche abholen und der Laden nicht wirklich groß ist. ;)) Leider lässt sich, je nach Artikel und Anbieter, nicht alles dorthin liefern. Ab und an muss es dann, ganz klassisch, nach Hause geliefert werden.

Damit man allerdings in eine Postfiliale liefern kann, muss man auf einer Onlineseite registriert sein. Soweit so gut. Allerdings könnte man dann, zumindest theoretisch, auch eine Packstation liefern lassen. Ich persönlich traue diesen Stationen nicht, da man ja nie weiß was bzw. ob tatsächlich wirklich etwas in dem Fach liegt – und man nimmt ja bereits die Sendung an, bevor das Fach sich öffnet.

Doch es wäre ja zu einfach, wenn das mit der Lieferung alles so einfach klappen sollte. So bekam ich dann, bei der Lieferung zu mir nach Hause, plötzlich eine E-Mail, sowie eine SMS mit der Benachrichtig: „Leider konnte Ihre Sendung nicht in die gewünschte Packstation eingestellt werden. Ihre Sendung liegt daher für Sie in der Filiale XY“ –Ähm, hallo? Ich lasse NICHTS an die Packstation liefern, wie kann das dann nicht in die GEWÜNSCHTE Packstation geliefert werden??? Nach ellenlangen Suchen in den hintersten Winkeln fand ich dann meine DHL-Karte, die man zur Abholung benötigt. Bei einem Spaziergang, der gefühlt nicht enden wollte (Von wegen „Die ist gleich um die Ecke.“!), fanden wir dann auch die besagte Packstation und ich kam auch an meine Sendung.

dhl

Doch was DHL kann, dem will DPD anscheinende unbedingt noch einen drauf setzen:

Ich erhielt bei einer Bestellung die Nachricht vom Händler, dass DPD Lieferprobleme gehabt hätte. Mir wurde die Sendungsnummer mitgeschickt. Ein Blick auf die Sendungsverfolgung und – Drei riesengroße Fragezeichen über meinem Kopf, denn dort stand „Leider konnte unter Zusteller die angegebene Empfangsadresse nicht finden.“ – Nun, wir wohnen direkt an einer Hauptverkehrsstraße und die Hausnummer steht unübersehbar am Haus. Abgesehen davon ist das DPD-Lager etwa drei Straßen von hier entfernt und einer der Fahrer wohnt scheinbar eine Straße weiter.  Wie bitte, kann das Haus also übersehen werden??? Nun gut, ich nutzte die Möglichkeit der Zustellung am Wunschtag. Von DPD kam die entsprechende Bestätigung – und ich wartete den ganzen Tag. Vergebens … Laut der Sendungsverfolgung hatte sich der kleine Transporter auch gar nicht bewegt. Wo mein Paket ist jetzt? DAS wüsste ich auch wirklich gerne …

dpd

*UPDATE 19.02.2017*

Ich habe mich an den Händler gewendet und bekam folgende Antwort:
„Hallo, es tut mir leid dass es diese Probleme gibt. Auch für uns als Händler ist es teils unverständlich weshalb DPD Probleme mit regulären Adressen hat. Ich habe nun darum gebeten die Ware zuzustellen und ihre [Handynummer] als mögliche Referenz angegeben. Ich hoffe es klappt jetzt mit der Zustellung und kann mich nur nochmals bei ihnen für den mangelhaften Service entschuldigen.“

Mal sehen, ob’s was bringt …