Urlaub 22.0 – Ich will ein Auto!

Bis vor wenigen Minuten hätte ich immer mit „Landrover“ geantwortet, wenn mich jemand nach meinem „Traumauto“ gefragt hätte. Dann las ich zufällig etwas abseits des Mainstreams und ja, ausgerechnet über Autos und lernte die Firma „Letrons“ kennen von der ich zuvor noch nie gehört hatte. Ich sah ein Video in dem Ingenieure eine innovative Idee suchen und letzten Endes aus dem Auto vor ihnen einen Carbot á la Transformer bauten. Mein Gedanke: „Interessante Werbung!“:

Ich las ein bisschen über die Firma die mit Microsoft und Intel zusammen arbeitet und musste feststellen dass ich gar keine Werbung gesehen hatte. Die haben WIRKLICH einen „Transformer“ aus einem Auto gebaut! – Kaufen kann man den übrigens auch. Allerdings sind noch keine Preise zu finden und der Hersteller behält sich vor so ein Exemplar nur an Leute zu verkaufen, dessen Ziele mit den eigenen Werten übereinstimmen. – Was das genau heißt, verrät Letrons anscheinend aber auch nicht. (Generell finde ich das aber erst einmal gut.)

Einen kleinen Nachteil hat so ein Carbot allerdings vielleicht: Es hat kein Mensch in ihm Platz, da in dem Innenraum die Technik steckt. Immerhin lässt sich das Fahrzeug, wenn man es denn noch so nennen kann, per Fernbedienung steuern. Egal. Irgendwie „cool“ ist „er“ dennoch, oder was meint ihr? 🙂

Urlaub 17.0 – Impressionen

So delle, nun bin ich zwar alles andere als wach (Derzeit plagen mich Schlafprobleme und ich kann nach fünf Stunden einfach nicht wieder einschlafen …), aber das soll mich nicht davon abhalten euch heute den gestern angekündigten Blogbeitrag zu veröffentlichen. Immerhin wollen die ganzen Fotos ja auch gesehen werden. 😉

Schwere Suche

Dass wir den ganzen Tag unterwegs waren wisst ihr ja schon. Vermutlich dachten die meisten von euch, dass wir einen Ausflug gemacht haben oder etwas Ähnliches. Nein, leider nicht. Im Gegenteil waren wir nicht einmal zu unserem Vergnügen unterwegs, sondern Zweckmäßig. Vielleicht hat der eine oder andere ja schon mitbekommen das mein GöGa und ich uns (noch immer) auf Wohnungssuche befinden. Praktischerweise konnte verschiedene Besichtigungen an einem Tag gelegt werden. – Die Wohnungen waren dabei so unterschiedlich wie die Gegenden und die Menschen.

Nachfolgend einige Schnappschüsse aus dem Familienalbum *grins* :

Keine Hexerei

Da zwischen der ersten und den weiteren Besichtigungen einige Stunden lagen, verbanden wir das Angenehme mit dem Nützlichen und besuchten meine Schwiegermutter. (Böse Zungen fragen sich jetzt sicher was das Angenehme und was das Nützliche ist. – Ich überlasse das Mal eurer Fantasie. ;)) Da wir nicht sicher waren, ob die Mutter meines GöGa zu Hause sein würde, rief ich sie vorher an. (Ja, ICH habe telefoniert!) – Hätte ich vielleicht nicht tun sollen, denn kaum waren wir da wurde uns erstmal Essen serviert. (Mütter eben!) Immerhin hat sie daran gedacht vegetarisch zu kochen. (Es gab Nudeln mit süß-saurer-Gemüse-Sauce. War genießbar).

Landimpressionen

Nicht nur, um den ganzen Eltern-BlaBla zu umgehen, sondern vor allen Dingen um uns zu bewegen, das Wetter noch ausnutzen bevor der Herbst komplett hereinbricht und allen voran mit dem „Hofhund“ spazieren zu gehen. – Knut war übrigens total dafür! 😉 – Da meine Schwiegereltern ländlich wohnen, gab es genug Gelegenheit abseits der Straße zu „wandern“. Dabei gab es so einiges zu entdecken. Aber seht selbst:

Schnuffelwuffel oder kurz: K-N-U-T, Knut ist sein Namen .. *träller*

Natur (fast) pur

Spuren des Menschen …

Mundraub

Wo wir schon an so vielen essbaren Pflanzen vorbei kamen, KONNTE ich es mir einfach nicht verkneifen mir einen Maiskolben von einem der Felder zu mopsen. (Frischer geht es nun wirklich nicht!) Doch ich hatte die Rechnung ohne meine Schwiegermutter gemacht, denn – eben typisch Mutter – bekamen wir hier noch Kartoffeln und Hühnereier. Mein Liebster setzte schon an, dass wir noch genügend Eier Zuhause hätten, doch – da die nächste Wohnungsbesichtigung im wahrsten Sinne des Wortes nur eine Straße von meinem BestBro entfernt war, dachte ich direkt an ihn und schoss ein: „Nehmen wir!“ hervor.

Ei Ei Ei

Besagter BestBro gab das „Ja“-Wort, als ich ihn nach den Eiern fragte und so bändigten wir drei gemeingefährliche Raubkatzen, um überhaupt an den Kühlschrank zu kommen. Ich muss gestehen dass dieses nur bedingt gelang, so musste ich noch ein Leckerli geben, um die Küche überhaupt verlassen zu können. Aber irgendwie gelang auch dieses und mein Brunderherz hatte am Abend grüne Eier. 😉

 

Urlaub 16.0 – Neugierig bleiben

„Die Öffentlichkeit hat eine unstillbare Neugier,

alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte.“

[Oscar Wilde]

 

EIGENTLICH wollte ich euch jetzt noch von meinem Tag berichten, von dem ich euch viele Fotos mitgebracht habe.

ABER: Selbst dazu bin ich gerade viel zu k.o.:

Wir waren von Morgens bis Abends unterwegs, mir brennen die Füße und ich kann die Augen kaum noch aufhalten.

  • warum wir unterwegs waren
  • wo es hin verschlagen hat
  • wie wir gefährliche Raubtiere gezähmt haben
  • weshalb ich Mundraub begangen habe
  • wieso ich kurz als Taxifahrerin war
  • wie Hexen sich ernähren
  • wo der Ochse langgeht
  • und warum mein BestBro jetzt grüne Eier hat

erfahrt ihr daher Morgen /samt Bildern (Ja, auch von den grünen Eierm! ;)).

BLIEBT NEUGIERIG und schaut Morgen wieder hier vorbei.

Bis dahin wünsche ich euch eine geruhsame Nacht. 🙂

Urlaub 14.0 – Amen

Phrase des Tages

Kaffeestunde ist Geisterstunde.

Es werden sämtliche Lebensgeister mobilisiert.

[Helga Schäferling]

Im Gegensatz zu meinem Göttergatten und mir, muss mein BestBro wieder seinem BrotFastfood-Erwerb nachgehen.

Auch wenn heute nicht Sonntag ist, so möchte ich dennoch ein „Gebet“ für meinen Koffeinjuky von Wahlbruder hinterlassen. –

Ich sah direkt sein Gesicht in den Kaffeebohnen, als ich diese Zeilen las! 😉

 

Das „Kaffee Unser“

—————————————–

Kaffee unser,

der du bist in der Tasse.

Geheiligt werde deine Bohne.

Dein Röstgrad komme.

Dein Brühvorgang geschehe,

wie im Coffee-Shop so auch zuhause.

Unser tägliches Koffein gib uns heute.

Und vergib uns unsere Sucht,

so auch wir vergeben den Senseotrinkern.

[Quelle: unbekannt]

Kaffee

Urlaub 13.1 – Atemlos durch London [Rezension]

Wer aktuell keine Lust auf Steampunk hat oder die Welt nichts für ihn/ sie ist, dem kann ich dieses Fantasybuch ans Herz legen. Auch wenn das Cover vielleicht etwas kitschig aussieht, so ist es voller Spannung und Humor. (Schöne Mädchen gibt es aber auch zur Genüge. ;-))

Vielen lieben Dank an dieser Stelle an den Papierverzierer Verlag, welcher mir eine Rezensionsausgabe zur Verfügung gestellt hat. 🙂

~°~ Das Buch ~°~

Alyxandra Harvey

Eiskalter Atem

Verlag : Papierverzierer Verlag

Seiten: 440 [Gebunde Ausgabe]

ISBN: 9783944544267

~°~ Klappentext ~°~

Emma, Gretchen und Penelope, junge Debütantinnen der Londoner Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, steht eine Zeit mit langweiligen Bällen, lästigen Knicksen und höflichen Konversationen bevor. Doch dann wird ein Mädchen unter mysteriösen Umständen ermordet und alle Hinweise deuten auf Emma hin. Als sie versucht, der Sache selbst auf den Grund zu gehen, findet sie mehr über sich und die gefährliche Wahrheit ihres Familienvermächtnisses heraus, als ihr lieb ist. Zudem bietet der attraktive und geheimnisvolle Cormac Fairfax an, ihr bei den Ermittlungen zu helfen. Aber kann sie ihm trauen?

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

eiskalteratem-1~ Cover ~

Dieses Cover ist in einem eisigen Blau gehalten und wird von einer jungen und attraktiven Dame geziert. Bis kurz vor Ende der Geschichte hielt ich diese Person für die Hauptprotagonistin Emma. Später fand ich heraus, dass Emma jedoch grüne Augen hat und damit ausscheidet. Um wen es sich handelt konnte ich leider nicht herausfinden, dennoch finde ich es schön und auch, zum größten Teil, passend zur Geschichte.

~ Eindrücke / Meinung ~

Die Geschichte spielt in London zur viktorianischen Zeit. Diese Kulisse ist sehr schön in den Umgebungsbeschreibungen, wie auch in den Handlungen der Protagonisten wiedergegeben. (Zur damaligen Zeit waren die Menschen im Gegensatz zu uns heute, doch recht prüde.) Schon beim Prolog wird der Leser nicht nur mitten in diese Zeit versetzt, sondern auch direkt ins Geschehen, begleitet er doch ein Mädchen namens Moira – bei einem Einbruch!

Startet das erste Kapitel scheint das zerlumpte Mädchen erst einmal vergessen, denn statt über den Dächern Londons wechselt die Perspektive nun in die High Society. Die Cousinen Emma, Penelope und Gretchen sind Debütantinnen und werden mit diversen Bällen in die Gesellschaft eingeführt. – Um einen Ehemann zu finden. Allerdings ist das so ziemlich das Letzte was die drei wirklich interessiert und so langweilen sie sich immer wieder aus neue. (Konnte ich sehr gut nachvollziehen, mir würde es nicht anders gehen!) Was sie nicht ahnen: Ihr Leben wird bald aufregender als ihnen lieb ist, denn sie sind Hexen! Vielleicht wäre es nie aufgefallen, denn sie standen unter einem Zauber, der sie Magie gar nicht verstehen ließ. Doch dann werden Debütantinnen ermordet aufgefunden und jedes Mal findet Emma die Leiche. Schnell gerät sie dadurch in Verdacht. Kann sie ihre Unschuld beweisen oder wird sie vom Orden für eine Tat bestraft, die sie nicht begangen hat – oder kann Emma sich vielleicht einfach nicht mehr erinnern? Eine wilde Jagd, in einer magischen Welt, voller wirrer Gestalten, beginnt.

eiskalteratem-3

Der Anfang der Geschichte ist direkt rasant, dann nimmt sie etwas ab und wirkte 1-2 Kapitel etwas verwirrend auf mich, doch dann ging es bis zum Ende spannend weiter. Der Schreibstil ist sehr gut, das Buch lässt sich nicht nur flüssig lesen, sondern ich konnte gar nicht mehr aufhören und habe die Seiten verschlungen. (Nur sinnbildlich natürlich. ;-)) Wunderbar waren für mich die Fährten, denen Emma und ihre Verbündeten nachgejagt sind – und mich in die Irre geführt haben. Die Folge: Eine überraschende Wendung am Ende. Genau so liebe ich es!  🙂

~°~ Fazit ~°~

Anfangs befürchtete ich, auch auf Grund des Covers, eine kitschige Liebesgeschichte. Stattdessen bekam ich einen Krimi in der magischen Welt des alten Londons. Bis auf wirklich wenige Kapitel hat mich die Geschichte gefesselt. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und haben Leben. Es war nicht wie lesen, sondern wie dabei sein.

eiskalteratem

Buch mit meiner „Vertrauten“ 😉

Urlaub 12.0 – Ist das Kunst oder kann das weg?

Zitat des Tages

„Wenn ich wüsste was Kunst wäre,

würde ich es für mich behalten.“

[Pablo Picasso]

 MonaLisaAbstrakt

Ich weiß nicht wieso, aber heute gelüstet es mich einfach nach Leonardo Da Vinci. (Leonardo wie der Glashersteller, Da Vinci wie der Film, nur ohne Kot Code). Mindestens eines seiner berühmtesten Bildern werden wohl die meisten von euch kennen: Die Mona Lisa und/ oder das Abendmahl. – Übrigens war er zu Multitasking fähig: Er konnte mit der einen Hand schreiben und mit der anderen malen. Zeitglich! –  Doch der Mann hatte noch wesentlich mehr, als den rechten Pinselschwung drauf. Viel mehr – und ebnete damit den Weg für viele Dinge, die wir heute nutzen.

Theater, Theater

Eine Mischung aus Kunst und Erfindungsreichtum entwickelte Leonardo beim Theater. Dort war er u.a. für die Kostüme und Bühnenbilder zuständig. Dabei erfand er Praktisches wie z.B.  den Scheinwerfer in dem er eine Holzkiste mit Spiegeln auskleidete, eine Kerze hineinstellte und vorne eine Linse anbrachte, um das Licht „groß und schön“ zu machen. (Gerüchten zufolge erfand Da Vinci auch die erste Drehbühne) und „Lustiges“. Zur Belustigung erfand er nämlich das Spiegelkabinett.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft

Nicht nur im künstlerischen Metier werkelte der Erfinder.

So hatte Leonardo bereits einen Taucheranzug „erfunden“: Ein Luftsack sollte die Atmung unter Wasser ermöglichen, während ein zusätzlich entwickeltes Atemgerät (der Korkschwimmer), dem Taucher die Luft über Schläuche zuführte. Eine gleichzeitige Regelung von GetriebeAtem- und Frischluft war möglich.

An Land war er maßgeblich an der Entwicklung der Fördertechnik beteiligt. Lasten- und Verladekräne und sogar Schwimmbagger finden sich in seinen Aufzeichnungen.

Und die meisten kenne sie wohl alle: die Geschichte von Ikarus. Ja, denn auch hier war Leonardo da Vinci es, der eine Flugmaschine baute (inspirierte später Erfinder zum Bau des Hubschraubers) und auch gleich noch den Fallschirm erfand.

Daneben gibt es noch viele, verhältnismäßig kleine, Erfindungen wie z.B. den Vorreiter des Kugellagers. Doch auch Wasserturbinen, Kornmühlen, Walzmaschinen und vieles andere hat dieser Mann modernisiert bzw. „einfach“ selbst erfunden, z.B. die Schere.

Offenbar konnte ihn Nichts aufhalten. – Außer die Ablehnung seiner Erfindungen, denn viele geniale Ideen entwickelte er nie, da (potentielle) Kunden nicht einmal einen Prototyp bestellten.

Erklärbär

Der Erfinder war der erste Mensch, der erklären konnte WARUM der Himmel uns blau erscheint.

Voraussicht

Im Alter wurde Da Vinci zwar nicht senil (Glaube ich jedenfalls.), dafür schrieb er so etwas wie eine Art Tagebuch in dem er seine Gedanken festhielt. Je älter er wurde, desto öfter sinnierte er über „das Ende der Welt“. Sinngemäß hat er in etwa folgendes wiedergegeben:  „Die Luft wird immer dünner, die Feuchtigkeit fehlt, worauf die Erde austrocknet und nichts mehr wächst und gedeiht. Die Tiere werden verhungern und auch die Menschen. Das Ende einer einstmals fruchtbaren Erde steht bevor. Sie wird wüst und leer sein.“  Klar, man kann in allem etwas hineininterpretieren, aber ich finde dafür, dass es vor rund 600 Jahren geschrieben habe, sind wir auf den besten Weg genau diesen Zustand auszulösen. Bleibt die Frage was zuerst da war: Die Prophezeiung oder der Hang zur Selbstvernichtung?

Waldreiter

Übrigens, die Erkenntnis, dass man an den Ringen eines Baumes dessen Alter ablesen kann, stammt auch von ihm.

Tierisch stark!

Neben all dem war Leonardo aber auch  (quasi) Tierschützer. Auf Märkten war es damals üblich lebende Tiere zu verkaufen. (Leider gibt es diese Praktiken in einigen Ländern noch immer …). DaVinci kaufte dort auch Tiere. Aber statt sie zu halten oder zu töten, ließ er sie frei! Das tat er nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder!

= = =

Zusammenfassend möchte ich hier schreiben: Für mich war Leonardo Da Vinci ein „echt cooler Typ“ – und wenn es um Freigeister wie ihn geht, ist Geschichte alles andere als langweilig. 😉

Urlaub 11.2 – Waldreiter Part I

Niemand hätte geahnt das es einmal tatsächlich soweit kommen würde. Doch es geschah. Der Himmel verdunkelte sich, der Strom viel aus, das Wasser tropfte nur noch aus den Hähnen. – Wenn man Glück hatte. …

Waldreiter

… Vorhandene Nahrung war bald aufgebraucht, wer noch irgendwie laufen konnte, versuchte sich durchzuschlagen.

Waldreiter

In der Hoffnung noch andere Überlebende zu finden. Irgendwo dort draußen …

 

FORTSETZUNG FOLGT