Freizeitpark(s) der anderen Art

Advertisements

Eine (neue) Göttin ist erkoren – und eine neue Religion gleich mit

Nach den Pastafari, die ursprünglich als Spaßreligion gegründet wurde, sind wir an Glaubensrichtungen ja so einiges gewohnt. Wen wunder es, dass nun etwas Neues um die Ecke kommt?

Beyism. So heißt eine neue Religion aus den USA. Die Gründerin Pauline John Andrews hat kurzerhand die Sängerin Beyoncé Knowles als neue Göttin auserkoren. Ihre Kirche nennt sich „National Church of Bey„. Gerüchten zufolge soll es demnächst auch eine „Beyble“ erscheinen. Andrews kündigte an, dass es nicht nur eine eigene Kirche geben soll, sondern sogar ein Treffen mit der Gottheit. Vielleicht ist ja gerade das die Faszination an Beyism. Wann hat man denn sonst schon die Möglichkeit seinen Gott (vor dem eigenen Tod) persönlich zu treffen? 😉

Ich kann hier nur wieder ein Zitat von Klaus Eberhartinger bringen, da es einfach zu treffend ist:

„Jeder soll glauben, was er glauben muss.

Nur soll er nicht glauben, dass die anderen das auch glauben müssen.

Dann haben wir kein Problem.“

Ob sich viele Gläubige finden und Beyism zu einer neuen Weltreligion aufsteigt bleibt abzuwarten.

 

Bremen hat’s – Humor

Viele kennen es sicher, das Onlinesatiremagazin Der Postillon. Mit immer neuen Meldungen (die nicht jedem gefallen, aber viele begeistern), sorgen die Zeilen für eine bunte Abwechslung des oft grauen Alltags. Aber wusstet ihr das hinter den (auch) zwei Bremer Buben stecken? Nein? Ihr habt wohl gedacht, Norddeutsche haben keinen Humor, was? 😉

Peer Gahmert und Phillip Feldhusen stecken hinter den Pointen. Stefan Sichermann, seines Zeichens  „Big Boss“ sendet jeden Morgen eine E-Mail an seine Autoren. Die werden dann kreativ und es entsteht ein Artikel, an dem wir uns später erfreuen dürfen.

Beworben haben sich die beiden Bremer aber nie. Es funktionierte genau andersherum, da die beiden schon länger die Eine Zeitung, ein Online-Satire-Magazin, betrieben, wurde der Postillon auf sie aufmerksam.

Im letzten Jahr starteten sie mit der, etwas anderen, Talkshow „Ausgerechnet ich“. Hier kamen Gäste zu Wort, die u.a. auf Fragen beantworten wie „Huch, ich habe aus Versehen eine Zeitmaschine gebaut und reise nun durch die Jahrhunderte – worauf muss ich jetzt achten?“ oder „Verflucht! Ich muss ein Flugzeug landen, weil der Pilot tot ist!“

Damit wäre es wohl bewiesen: Bremen hat Humor!

Kinderwagen schieben – für den Frieden

Seit geraumer Zeit nutze ich nur noch sehr selten die öffentlichen Verkehrsmittel. Meinen Nerve hat da bisher eher weniger geschadet, treiben mich u.a. „Rotzhochzieher“, „Musikaufdreher“, „über-Bänke-Schreier“ , „Klimanalagen-Fensteraureißer“ und selbst „Kinderwagen-Blockierer“ einfach nur auf.

Wie einige Mütter, hier in Bremen, bewiesen haben, kann man auch für viel Action sorgen, wenn es darum geht, wo man denn nun seinen Kinderwagen im Bus abstellt.

In diesem Fall wollten vier Frauen, alle mit Kinderwagen, in denselben Bus. – Es ist erstaunlich wie sehr Kinderwagenschieber ignorieren, dass es auch noch andere Fahrgäste gibt und das Gefährt stumpf vor den Türen platzieren, als gehöre ihnen die Welt. (Da quetsche ich mich beim Aussteigen dann extra durch, da ich dafür einfach absolut kein Verständnis habe!) – Diese vier jedenfalls konnten sich einfach nicht darauf einigen wer welchen Stellplatz bekommt. Es ging so weit, dass eine der Frauen handgreiflich wurde. Eine andere rief daraufhin ihren Mann an, der mit seinem Bruder zu der Haltestelle kam. Zeitgleich mit den beiden traf auch die Polizei  ein – und wurde von den Männern direkt beschimpft, eine Polizistin bekam sogar einen Faustschlag  ab.

An sich ja schon schlimm und irrsinnig genug. Doch während des Tumultes hat sich eine Gruppe von etwa 50 Schaulustigen versammelt, die damit dann einen Großaufgebot der Polizei auslöste, welche Platzverweise erteilen musste. Auf die zur Hilfe geeilten Männer wartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Beleidung und Körperverletzung. – Leider ist nicht bekannt, wie es mit den Kinderwagen nun weiterging. Ob die vier ein Polizeitaxi nach Hause bekommen haben? 😉

 

Behördenwahnsinn

Virgina (USA). Nick S. möchte ein Auto anmelden. An sich nichts ungewöhnliches, doch der Amerikaner hat vier Wohnsitze. Da er sich nicht sicher war, welchen er denn nun für die Zulassung angeben soll, versuchte er die Behörde zu erreichen. Wie gesagt, Nick versuchte. (Das ist Amerika offensichtlich nicht einfacher als in Europa.) Immer wieder wurde er an einen anderen Mitarbeiter verwiesen, am Ende hatte er sogar zehn verschiedene Telefonnummern bekommen.

Statt endlich einer richtigen Auskunft, bekam Nick S. die Aufforderung seine Steuerschuld zu begleichen. Aber genau das hatte er ja bereits verzweifelt versucht, daher reichte der Mann Klage ein. Diese wurde vom Gericht jedoch abgelehnt. Immerhin bekam der Kläger nun endlich die richtige Telefonnummer.

Umgerechnet 2800 Euro musste der genervte Ami zahlen – und weil er eben so genervt war, hat Nick das auf seine Art getan:

Mit 12 Schubkarren, denn in er zahlte bar –  in Ein-Cent-Münzen!

In der Behörde war man wohl etwas überrascht, nahm das Geld aber tatsächlich an. (In Deutschland wäre das wohl nicht denkbar.)

 

Da wird doch das Huhn in der Weste verrückt [Dinge, die die Welt nicht braucht]

Zugegeben, ich bin ziemlich auf Sicherheit bedacht. Sehr zum Leidwesen meiner Freude sogar ZU sehr. (Ich habe einfach Angst vor so ziemlich allem, sei es Höhe oder Tiefe oder Rolltreppen oder oder oder …)

Früher (also gaaaanz gaaaaanz früher, als ich noch klein ein Kind war), lebten bei uns u.a. Hühner. Ich hatte aber nie das Gefühl, dass ich die besonders schützen müsste. Vielleicht lag das auch daran, dass wir sehr am Ortsrand und ohne Nachbarn, Straßenverkehr etc. gewohnt haben. *Ironie an* Wer weiß, vielleicht wäre ich ja der Ansicht gewesen, dass auch unser Federvieh eine Warnweste benötigt!? 😉 *Ironie aus*

(K)Ein Scherz!? Erhältlich ist die Warnweste für Hühner im Onlineversand für 37,99 EUR