Was ’n Tag!

Heute ist „Tag der Verkehrssicherheit“. (Das ignorieren mindestens Autofahrer aber gerne…^^) Böse Zungen behaupten dass das Thema für den heutigen Tag sehr treffend gewählt ist, denn es ist auch mein Geburtstag.

Kuchen

Arroganz mit Margarinepott

Bekommen hat der Tag nach einer sehr kurzen Nacht. (Ich kann einfach nicht lange schlafen.) Dafür starteten wir relativ entspannt und machten noch vorm Frühstück den Einkauf. Hier hatten mein Göttergatte und ich dann direkt unseren Spaß, als sich eine Dame die schon optisch vor Arroganz nur so strotzte sich vordrängelte: Wir standen vorne an der Kasse, wären also als nächstes dran gewesen. Besagte Frau ging – ohne zu Fragen! – vor, legten ihren Pott Margarine auf das Laufband und sagte zu meinem Männe: „Ich leg‘ dann `n Euro hin und geh raus.“ Blöd nur für sie, dass da der Wikinger durch kam, von dem sie ein scharfes „Nein!“ bekommen hat. Arrogant wie sie war, ignorierte sie es. Glücklicherweise hatte ich es am Rande mitbekommen und die Kassiererin direkt auf unsere Waren hingewiesen und darum gebeten dort anzufangen, da sich die Dame gerade vorgedrängelt hätte. – Darauf fing Miss Arroganz auch noch an rumzudiskutieren. Glücklicherweise haben die (armen) Kassenkräfte die Anordnung, dass Kunden nur vor dürfen (egal wie wenig Teile sie haben), wenn die anderen Kunden damit auch einverstanden sind. Waren wir aber nicht und so musste die Dame sich L-E-I-D-E-R wieder hinten anstellen. – Und ehrlich, ich habe noch nie eine so zufriedene Kassenkraft gesehen. Sie hatte sichtlich Spaß daran unsere Brötchen so langsam wie möglich abzuzählen. Beim Rausgehen sagte ich dann zu meinem GöGa, so dass Miss Arroganz es hören musste: „Herrlich. Das hat Spaß gemacht!“ 😀 – Nicht falsch verstehen, wir lassen gerne jemanden vor, wenn er höflich fragt. Aber garantier nicht, wenn die Person einfach macht!

Zuckerschock und Spiegelei

EiAm Vormittag habe ich noch „schnell“ einen Kuchen gebacken.  Glücklicherweise fiel mir noch rechtzeitig ein, dass einer meiner Gäste Diabetiker ist. Getreu dem Motto „Man sollte so viele erste Male wie möglich haben“, habe ich den Kuchen (und die Schlagsahne) mit Stevia gesüßt. Der Geschmack war top, wenn die Kristalle sich auch leider nicht ganz so gut auflösen, wie bei herkömmlichem Zucker. – Nachdem ich beim Teig anrühren ein ganzes Ei, im wahrsten Sinne des Wortes, zugefügt hatte, verwandelte sich eines später, bei einem Besucher, unfreiwillig in ein Spiegelei.

Der Diabetiker war leider verhindert, dafür durfte ich meinen BestBro, sowie meine Schwiegermutter willkommen heißen. UhrAuch hier konnte ich das Motto „Man sollte so viele erste Male wie möglich haben“ umsetzen, denn obwohl es mein Geburtstag ist, habe ich meiner Schwiegermutter etwas geschenkt. – Lag aber einfach daran, dass sie auch erst kürzlich Geburtstag hatte und unsere letzte Begegnung auf einer Beerdigung war. Da hielt ich es einfach für unpassend ihr ein Geburtstagsgeschenk zu überreichen. Fakt ist jedenfalls das sie sich gefreut hat. 🙂

Ungeahnte Talente

Aber natürlich (?) ging auch ich nicht leer aus. Meine „Eltern“ riefen an und haben eine Karte mit dem obligatorischenMeer Geburtstagsgeld übersendet (Alle Jahre wieder …). Meine Schwiegereltern waren genauso kreativ – aber immerhin ist es eine sehr schöne Karte mit Meeresmotiv. (MEER!!!)

DieWächterMein Bruderherz schenkte mir etwas das es noch gar nicht gibt. (Muss man auch erst Mal schaffen!) Ja, klar, es handelt sich um ein Buch und zwar um „Die Wächter – Nacht der Inquisition“. Endlich wieder eine Triologie komplett! 🙂

Mein Göttergatte aber überraschte mich nicht nur mit einem Bilderrahmen und Schokolade (nie verkehrt), sondern vor allen Dingen mit seiner Kreativität! Die Schokolade entpuppte sich nämlich als Gutscheinbox! Jeder Riegel ein Gutschein von einer imaginären Südseeinsel über einen Spaziergang im Dunkeln bis hin zu (dem lang ersehnten) Besuch beim Chiropraktiker. Ich freue mich über ALLE Gutscheine, aber ganz besonders über die Umsetzung, denn ich finde das einfach wunderschön gemacht. Und was den Inhalt angeht: Es schön, dass es allesamt Gutscheine für Dinge sind die ich gerne mache oder machen würde. Vor allen Dingen aber auch die „Kleinigkeiten“ wie zugedeckt werden  oder eine Umarmung. (Klar bekomme ich beides auch so, aber ich finde das zeigt, dass MANN (seine) FRAU manchmal doch besser kennt, als sie es vermutenwürde.)

Übrigens haben Aronia und Minou einen eigenen Gutschein untergeschmuggelt. 😉

Gutscheinbox

Fantas(y)tische Welt

Am Abend gibt es dann mit dem BestBro meines GöGa ins Kino und zwar in einen Film den offenbar schon jeder außer uns gesehen hatte: Warcraft 3D. Der Film war, wie soll ich sagen, „okay“. Die grafische Umsetzung klasse, aber die Handlung leider recht lahm. Wirkliche Spannung kam nicht auf. Kann man gucken, muss aber nicht zwangsläufig im Kino sein.

Vorschau

Und jetzt? Klar, bin ich total müde. Auch diese Nacht wird nicht sehr lang, denn schon Morgen breche ich auf zu neuen (kulinarischen) Abenteuern. Falls ihr noch nichts vor habt:

3. veganes Sommerfest Bremen 11 – 19 Uhr

Selbstverständlich werde ich euch Berichten. Bleibt neugierig. 😉

Diesen Tag einmal kurz zusammen gefasst:

Er war anstrengend, aber schön. Danke an alle für die Glückwünsche (auf sämtlichen Kanälen), den Besuch, die Umarmungen und natürlich auch für die Geschenke. 🙂

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GUTE NACHT ZUSAMMEN

Leidensweg einer Migränepatientin 2.1 a

Die letzte Untersuchung beim Neurologen (mal wieder ohne dass  auch nur das Geringste festgestellt werden konnte), liegt noch nicht lange zurück. Meine letzte Migräne leider nicht. Die liegt erst zwei Tage zurück und ereilte mich an einem Tag, an dem es eine schwül-warme und drückende Luft gab. Die Hälfte meiner Kollegen hatte zumindest Kopfschmerzen, da musste ich nicht ganz alleine leiden. (Und praktischerweise waren so dann von alleine alle leiser als sonst. ;))

Doch leider ist es bereits heute schon wieder so weit: Ich schreibe euch diesen Beitrag mit, genau, Migräne. Das Migräneradar meldet für meinen Wohnort geringes Risiko (HaHa!), der „normale“ Wetterbericht kündigt dafür starkes Gewitter an – und die Luft ist, mal wieder drückend. Ich habe nicht nur Kopfschmerzen, sondern mir ist extrem heiß. (Böse Zungen behaupten es würde sich dabei um die Wechseljahre handeln.) Zudem schmerzt mich so ziemlich jeder Muskel. Ich fühle mich, als wäre mir ein Stahlkorsett mit stramm angezogenen Fäden angelegt worden. Wie ich euch ja bereits berichtete ist mein Plan einen Chiropraktiker aufzusuchen. (Ich bin verzweifelt genug.) Inzwischen habe ich mir zumindest schon mal einen ausgeguckt, welcherAmerikanische Chiropraktik anbietet – und Top Bewertungen von Patienten bekommen hat. Allerdings hat das natürlich auch seinen Preis, besonders da die Behandlung anfangs (mehrmals) wöchentlich erfolgen sollte. Ich werde daher mal das Wochenende abwarten, auf das obligatorische Geburtstagsgeld von meinen Eltern hoffen (irgendeinen Vorteil muss ein Geburtstag ja haben) und, vielleicht schon nächste Woche, eine Erstanamnese durchführen lassen.  Selbstverständlich werde ich euch berichten und euch, liebe Leidensgenossen/innen berichten, ob sich der (tiefe) Griff in den Geldbeutel lohnt.

Solange bleibt mir also nichts, als auf das Gewitter zu hoffen und mich mit kalter Cola* zuzuschütten. (* Komischerweise ist dass das einzige Getränk, welches ich mit Migräne trinken kann, ohne dass es direkt wieder hinaus befördert wird. Vermutlich so was wie ein Placeboeffekt. Immerhin helfen Placebos auch, wenn der Patient weiß, dass er Placebos nimmt. – Echt wahr!)

Ei Ei Ei [Das Wort zum Sonntag]

Ganz klar: Es liegt in der Hand der Verbraucher (uns) welchem Leiden Tiere ausgesetzt sind. Es ist schon fast zu sagen: Je günstiger das Produkt, desto mehr Leid und Qual.

Beispiel Eier: Es ist noch nicht lange her, als die Regierung beschlossen hat, dass Kücken weiterhin geschreddert werden dürfen. – Ja, tut mir (gar ncicht) Leid, wenn ihr euer Frühstücksei jetzt mit anderen Augen seht, aber die Wahrheit ist oft hart und grausam. Männliche Kücken werden LEBEND GESCHRETTERT! Kleine süße Kücken qualvoll zerfetzt. Und warum? Nur, weil sie eben männlich sind und „keinen Nutzen“ bringen. Das traurigste daran: Es ist völlig legal …

Legales Töten – aus ökonomischen Gründen

Kaum zu glauben, aber: Die US-Amerikaner haben uns etwas vorraus! Hier soll jetzt auf die Kückenfrüherkennung gesetzt werden (bis 2020):

zum Bericht

Seien wir mal ehrlich, auch wenn das ein guter Schritt in die richtige Richtung ist. Letztenendes liegt es an jedem von uns Tötungen und Qualen zu vermeiden, in dem wir auf Eier verzichten oder sie zumindest genau darauf zu achten, aus welchen Haltungsformen diese stammen.

SchlafTrunken

Gestern war ich (am vierten Tag meiner neun Tage Woche) nach der Arbeit mit Kollegen „auf Swutsch“. Während alle Cocktailanderen Cocktails, Bier und kuriose andere alkoholische Dinge wie Apfelstrudelschnaps genossen haben, beschränkte ich mich auf einen alkoholfreien Cocktail (nicht weniger lecker) und Cola. Wer mich kennt weiß, dass ich absolut kein Nachtmensch bin. An diesem Tag war ich seit um 4 Uhr auf und verabschiedete mich um etwa 22:40 Uhr von meinen Kollegen. – Übrigens habe ich heute direkt um 07:00 Uhr wieder angefangen zu arbeiten und bin seit etwa 03:40 Uhr wach, weil ich nicht schlafen konnte …

Jedenfalls war mein Bruderherz so nett mir ein Schlafplatz für die Nacht zu stellen, damit ich nicht auch noch 1,5 Stunden Fahrtweg hätte. Natürlich haben wir uns noch kurz unterhalten und nachdem ich einige Sätze von mir gegeben hatte, erntete ich ein breites Schmunzel: „Kann das sein, dass du beschwipst bist?“ Auch nicht schlecht, wo doch ausgerechnet ich so was von nüchtern war! Aber dafür war ich müde. Sehr sehr müde …

Und siehe da:

Alk

Finger weg vom Alkohol! Schlafmangel reicht, um den gleichen Effekt hervorzurufen:

20 Stunden ohne Schlaf können den gleichen Effekt hervorrufen wie 0,1 Promille!

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