Astrologiedaten

[Erstveröffentlichung: 2009/04/04]

Westlich: Zwilling
Aszendent: Krebs
Element: Luft
Geburtszahl: 7
Geburtsstein: Tigerauge
Planet: Merkur
Geschlecht: männlich
Farbe: gelb-orange und grün
Tarot-Karte: VI – Die Liebenden
Glücksstein: Beryll, Smaragd

Chinesich: Hahn

Indianisch
Totem: Hirsch
Element: Luft
Clan: Schmetterling
Die Natur: blüht und verbindet sich
Winde: Ostwinde

Keltisch: Feigenbaum
Aspekt: Empfindsamkeit
Glückszahl: 20
Glücksstein: Edelopal
Fixstern: Al Hecka und Lesath

Wenn der Hahn mit dem Drachen …

[Erstveröffentlichung: 2009/01/31]

In einem der Gruppen (auf einer Site, bei der ich alle paar Monate mal reinschaue… sorry Karin…) geht es aktuell darum wer unter welchen chinesischen Tierkreiszeichen geboren wurde … und somit welche Eigenschaften ein jeder hat. Unabhängig davon das ich einen Hang zur Esoterik habe und sogar (etwas) abergläubisch bin, finde ich die Parallelen doch immer wieder interessant.

Ich bin Hahn. Laut den Charaktereigenschaften bin ich somit ein lebendiger und oftmals enthusiastisch. Ich verfüge über Witz, Mut und Lebensfreude, bin aber im Umgang mit Worten manchmal unbedacht bis scharfzüngig.

Lebendig? Ich würde mal sagen das richtet sich je nach meiner Gemütslage daher, mit Augenzwinkern, ja. Entusiastisch? Ganz klares JA! Wenn ich mich für etwas begeistere, höre ich nicht (so schnell) auf davon zu schwärmen…. Witz? Böse Zungen behaupten ich könnte dem ein oder anderen Comedien die show stehlen. Mut??? Öhm…. Ich würde mich eher als riesen großen Feigling bezeichnen. Allerdings habe ich inzwischen Dinge getan, bei denen frage ich mich noch immer woher der Mut dazu kam!? Lebensfreude? Auch wenn ich mir manchmal überlege allem ein Ende zu setzen, so würde ich es doch nie tun! Wer sagt mir denn das ich die Probleme nicht einfach mitnehme? Wieso weglaufen, wenn ich an den Heruasforderungen wachsen kann? Wenn man das mit Lebensfrude gleichsetzen kann, dann auch hier ein ja! Mit Worten unbedacht und scharfzüngig? Ich drücke es lieber anderes aus: Ich sage was ich denke (meist ohne noch einmal darüber nachzudenken)…. Habe ich eine „scharfe Zunge“, weil ich nicht jedem „Honig um den Bart schmiere“???

Weiter steht dort ich bin eine Perfektionistin in vielen Bereichen ihres Lebens. Ich neige dazu, meine persönlichen Ansprüche zum Maß aller Dinge zu machen. Besonders in Momenten des eigenen Erfolgs, lasse ich andere gerne Hochmut und Ungeduld spüren, vor allem wenn diese scheinbar meinen Anforderungen gerecht wurden.

Perfektionistin? Das ist leider eine meiner Eigenarten, die sich unmöglich mit meiner Ungeduld kombinieren lässt. Ich will immer alles (mehr als) 100%ig machen, doch dafür braucht es in der Regel Geduld… Jemand sagte mal zu mir: „Perfektion kann man anstreben, aber man darf sie nie erreichen wollen – denn sonst macht man sich verrückt!“ Obwohl es sich hierbei um die Aussage eines Bibliothekars handelt konnte er mir bei meinem „Bücherproblem“ nicht helfen. [Anmerkung: Ich habe die Macke ständig alles sortieren zu müssen. Wenn ich meine Bücher nach Größe sortiert ins Regal stelle, stimmt das Alphabt nicht mehr. Stelle ich sie nach dem Alphabet auf, sind sie nicht mehr nach Größe sortiert… Probleme die ich nicht lösen kann, beschäftigen mich über Jahre. Dieses schon über ein Jahrzehnt… Falls also irgendjemand eine Idee hat, möge er/ sie mir bitte meinen Seelenfrieden bescheren!] Persönliche Dinge zum Maß aller Dinge? Schätze das ist grade geschehen… Hochmut im Moment des Erfolgs? Na, wer ist denn nicht stolz auf seinen Erfolg? Anspruchsvoll? Jepp, denn ich weiß was ich will! Aber ich gehe immer wieder Kompromisse ein, meist bin ich es die zurücksteckt…

Gegen Ende steht geschrieben das ich über große Energien verfüge, die ich gerne mit anderen teile. Ich kann sehr geschickt sein und bin stets bereit, Vorteile zu erkennen und zu nutzen. Ich bin fleißig und enthusiastisch, wenn ich mir einmal etwas vorgenommen haben.

Große Energien? Manchmal zu groß…. Leider verlässt sie mich meißt auf dem Höhepunkt, aber teilen werdeich sie dennoch immer wieder! Sehr geschickt? Öhm… Also DAS streite ich jetzt vehement ab, denn ich weiß absolut nicht wobei! Vorteile erkenne und nutzen? Erkennen meißt ja, aber teilweise zu feige sie zu nutzen… Fleißig und enthusiastisch, wenn ich mir etwas vorgenommen habe? Auf jeden Fall am Anfang, wenn meine Energie sich noch auf dem Höhepunkt befindet. Allerdings muss ich zugeben das ich nicht so schnell aufgebe, wenn mir etwas wichtig ist – und ich dabei teilweise auf die „verrücktesten“ Ideen komme um mein Ziel zu erreichen.

Am Ende heißt es ich stehe zu meinen Entscheidungen und bin stets bemüht, Wort zu halten. Man kann sich meistens wunderbar auf mich verlassen.

Zu Entscheidungen stehen? Keine Ahnung warum, aber mir fällt dazu grade ein Satz meines Stifvaters (zu dem Zeitpunkt hatten wir uns nicht wirklich verstanden) ein, den er ziemlich am Anfang zu meinem damaligen Freund sagte: „[…] Roswitha ist manchmal echt zum kotzen, hat ihren eigenen Dickkopf. Aber eines muss ich ihr lassen: Wenn sie einen Freund hat, steht sie 100%ig hinter ihm! [..]“ Bemüht Wort zu halten? NEIN! Darum bin ich nicht bemüht, ich halte es ganz einfach! Dinge die ich nicht halten kann verspreche ich erst gar nicht! Verlässlichkeit? Mmh…. Ich bin mir manchmal nicht mal sicher ob ICH mich auf mich verlassen kann…. Ist eben alles nicht so einfach mit der Selbsteinschätzung. Schenkt man meinen Arbeitszeugnissen Glauben, so scheint zumindest etwas dran zu sein…

Die Sterne erzählen auch gleich vom „geeigneten“ Partner. Demnach wären eine Ratte (…scheut sie sich manchmal auch nicht davor, andere zu manipulieren), ein Pferd (…Schlagfertigkeit kann sich urplötzlich in Gezänk oder taktlose Beleidigungen verwandeln…) oder ein Drache (…macht sie aber auch zu unruhigen, manchmal reizbaren Zeitgenossen…) ideal für mich. Aber was ist schon ideal? Wer will denn schon den „perfekten“ Partner? Sind es nicht grade die „kleinen Unperfektheiten“ die einen Menschen so liebenswert machen?

Weihnachten fällt aus!!!

[Erstveröffentlichung: 2008/12/21]

Denk euch ich habe das Christkind gesehen.
Ich habs überfahren, es war ein Versehen.
Ich hatte gerade die Äuglein zu
und träumte am Steuer von himmlischer Ruh.
Es gab einen Rumms, danach war es still,
dann hing es mir vorne im Kühlergrill.

Etwas später sah ich den Weihnachtsmann.
Er trieb gerade seinen Rentiere an.
Ich wollte ihn überholen, den langsamen Wicht,
doch beachtete ich den Gegenverkehr nicht.
Ich wich noch kurz aus, doch leider nicht Santa
und schon hing auch er in meinen Manta.

Danach traff ich auch den Nikolaus.
Er kam gerade aus dem Freudenhaus.
Er sah sich um, ganz verstohlen
Und wollte über der Straße neue Kondome holen.
Mein Wagen hat er wohl übersehen,
letzendlich blieben nur die Stiefel stehen.

Und die Moral von der Geschicht:
Fahr so schnell Dein Auto nicht.
Denn wie ich zu Haus war da mußte ich heulen.
Mein Wagen der hatte drei riesige Beulen:
Vom Christkind, Weihnachtsmann und Nikolaus;
tja dieses Jahr Weihnachten fällt definitiv aus.

Mein Baum

[Erstveröffentlichung: 2008/12/07]

Mein Baum

(für Alex ;o))

….

Mein Baum war eine Birke. Sie stand einige Meter von unserem Haus entfernt. Rechts neben ihr nur noch eine Eberesche. Weit und breit gab es keine anderen Bäume, die dem Duo ihre Schönheit hätten streitig machen können. Die Eberesche stand stets in orange farbender Pracht, die Vögel genossen das großzügige Mahl. Leider waren die Äste des Baumes zu verworren, als das man in ihnen hätte klettern können.

Doch zum Glück gab es noch die Birke. Sie war größer als das Haus. Ihre Äste waren so weit auseinander, das man grade den nächsten erreichte. – Hier erwies es sich als Vorteil im Grundschulalter bereits relativ groß zu sein. – Natürlich kamen Freunde fast immer zu mir. Neben meiner Mutter, zu der nach kurzem jeder Mama gesagt hat, war auch die Birke der Grund. Keiner hatte einen so schönen Kletterbaum wie ich. Die Jahreszeit spielte keine Rolle. Es machte immer Spaß sich durch die Äste zu hangeln. Allerdings habe ich mich nie bin ganz nach oben getraut.

Eines Abends überkam mich der Wunsch es zumindest einmal zu versuchen. Im Fernsehen hatte ich gesehen das Bergsteiger sich sichern. Natürlich wollte auch ich auf Nummer sicher gehen. Im Schuppen fand ich ein dünnes Seil. Ich band es um den Baumstamm und schließlich um meine Taille. Meine Mutter hatte immer gesagt ich müsste meine Knoten fester machen, damit sie nicht dauernd aufgehen. Ich zog so fest ich konnte und machte noch einige Knoten mehr, nur zur Sicherheit. Eigentlich hätte die Klettertour jetzt beginnen können, doch leider hatte ich das Seil unter zwei Äste gebunden, kam also kein Stück weiter. Da stand ich nun auf einem der untersten Äste, hilflos und alleine.

Es wurde bereits dunkel. Ich weiß nicht wie viel Zeit verging, ehe ich meinen Vater nach mir rufen hörte, ich solle reinkommen. Als keine Reaktion folgte, mir war die Situation schrecklich peinlich, kam mein Vater zu mir. Er erfasste die Situation, gab irgendeinen blöden Spruch von sich (leider kann ich mich daran nicht mehr erinnern) und benutzte seine Zigarette um das Seil durchzuschmoren. – Auch er hatte meine Knoten nicht aufbekommen. – Ich habe mir danach nie wieder ein Seil umgebunden und mich damit abgefunden die höchsten Äste nur von unten zu sehen…

Ich habe diesen Baum geliebt, mehr Zeit auf ihm als irgendwo anderes verbracht. Als wir einen Aufsatz mit dem Thema „Mein Lieblingsplatz“ verfassen sollten, habe ich selbstverständlich „meine“ Birke gewählt. Ich schrieb nicht viel, grade mal eine Seite, doch was ich schrieb schien zu gefallen. Ich bekam ein 1+!!! Mächtig stolz machte ich mich auf den Weg nach Hause und überfiel meine Mutter mit einem Redeschwall. Als sie endlich zu Wort kam sagte sie nur ich solle mal aus dem Wohnzimmerfenster gucken. Das tat ich…

Noch heute schmerzt die Erinnerung des Anblicks: Die Birke, mein Kletterbaum, mein Lieblingsplatz, meine beste Freundin,… lag auf den Boden!!!

Einfach abgesägt!!!

Zerstört, getötet…

Einer Lärmschutzwand gewichen…

R.I.P.

[Erstveröffentlichung: 2008/10/23]

Bin ich wirklich eine Bestie ???

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist im Obergeschoss des Hauses.
Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt.
Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein..

Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen.. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude.
Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, armes Kind, das musst du meist selbst machen, sie wollen nur ihre Ruhe haben …

Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand.
Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und … AU!
Das hat weh getan!
Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel.
Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt.

Du tust es wieder, wieder jaule ich laut auf, unter dem Schmerz.
Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel.
Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein.
Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen.

Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum.
Wo ist deine Mutter?
Warum läßt sie uns wieder so lange allein?
Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht?
Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder.
Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor.

„Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!“, hallt die Stimme
deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag
mich nicht besonders.
Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast, und sie in Ruhe lässt.
Sie will immer nur ihre Ruhe haben.
Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.

Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab.
Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht wehtun, weiß du meinst es nicht böse.
Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf.
Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde.
Sie wollen nur ihre Ruhe haben …

Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend.
Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht.
Ich will dir nicht wehtun, ich liebe dich doch!
Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich.
Doch du hörst nicht auf, jagst mir eine Klammer nach der Anderen ins Ohr.

Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht.

Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus.
Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange.
Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen.
Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört …
Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien.

Plötzlich geht alles ganz schnell.
Deine Mutter kommt, reißt dich an sich.
Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto.

Er bringt mich zum Tierarzt. „Sofort einschläfern, die Töhle hat mein Kind gebissen!“, brüllt er aufgebracht.
Der Tierazt kennt mich, er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich
das wirklich getan haben soll.
Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die annähernd 100 Heftlammern in meinem Ohr sieht.
Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze.

Er muss es tun, ist dazu verpflichtet …

Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen.
Aber ich werde berühmt sein.
Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen.
Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein:
„HUND ZERFLEISCHT KIND!“
In den Artikeln wird es heißen:
„Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht…“
Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert.
Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren, einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.

Aber niemand wird sagen was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige.
Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber.
Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten.
Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr.

Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt …

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