Markenware – ohne Preise

Was ist Utryme?

Manch einer kennt das vielleicht: Man hat nur ein begrenztes Budget und steht nun im Supermarkt vor all den verlockenden Angeboten. Im Kopf überschlägt man dann, ob dieser oder jene Artikel noch mit in den Einkaufskorb wandern kann. So in etwa könnt ihr euch utryme vorstellen: Ihr habt einen Einkaufsrahmen und packt munter alles in den Warenkorb, was ihr wollt. OHNE dabei auf den Preis zu achten, denn dieser wird euch gar nicht angezeigt. Nur ein grüner Balken zeigt an wie viel noch geht. Das „überschlagen“ übernimmt hier Utryme für euch. Ist das Budget erreicht, könnt ihr auch keine Artikel mehr hinzufügen. (Änderungen sind aber solange möglich, bis ihr die Bestellung abgesendet habt.) Auch wichtig: Jeder Artikel kann nur 1x ausgewählt werden. Es ist also nicht möglich etwas das euch richtig gut gefällt gleich mehrfach in den Warenkorb zu legen. – Da es hier ja auch „nur“ darum geht Artikel zu testen, ist das völlig okay.

Lieferung

Ging sehr schnell. Innerhalb von nur 2 Werktagen war meine Bestellung bereits bei mir. Geliefert wird immer mit DHL. Extra Versandkosten müssen nicht bezahlt werden. Diese sind bereits in dem Gesamtbudget eingerechnet. (Anmerkung: Es ist nicht klug ein 5 kg Paket an eine Packstation liefern zu lassen und diese dann bei 30°C, in der Mittagszeit, nach Hause zu schleppen…)

Meine erste Box („unboxing“)

Die Schärfe kommt erst im Nachgang! 😉

Neugierig was drin war? Bitteschön:

Uni-Eagle Chili Sauce Sriracha scharf // 475g – 3,99 EUR

„Die Hot Chili Sauce besteht zu 56% aus Chillies und sorgt für eine perfekte & angenehme Schärfe zu jedem Gericht – für Saucenliebhaber & Chilifans genau das richtige.“

Mühlhäuser Creme Birne // 300g – 1,69 EUR

„Mühlhäuser Creme ist ein feiner Fruchtgenuss ganz ohne Stücke. Ausgesuchte Früchte werden hierfür sorgfältig passiert und so zu einem besonders cremig-weichen Fruchterlebnis. „

Konsistenz okay, mir aber etwas zu bitter.

Barnhouse Krunchy and Friends Chocolate Chunks // 500g – 4,49 EUR

Keksiges Krunchy und goldgelbe Cornflakes – die beiden vertragen sich nicht nur super, nein, sie sind wie füreinander geschaffen. Die Flakes verleihen diesem Krunchy eine feine Maisnote und machen es besonders locker und leicht. Barnhouse Krunchy and Friends Chocolate Chunks: einfach köstlich-schokoladig!

Dr. Oetker Vitalis Kraftfutter Tomate // 45g – 0,99 EUR

Dr. Oetker Vitalis Kraftfutter Tomate punktet mit einer Kombination von fruchtiger Tomate und mediterraner Würzung.

Dr. Oetker Vitalis Kraftfutter Schoko // 45g – 0,99 EUR

Der leichte Protein Müsli Snack von Dr. Oetker verspricht mit zwei Sorten Schoko-Stückchen den vollen Schokogenuss.

Cheesepop Emmentaler // 20g – 0,89 EUR

Hier zählt nur eins: Käse. Die würzigen Cheesepop Emmental sind luftig und knusprig und der Hit bei jedem Buffet oder der After-Work-Party. Genießen Sie diese Leckereien pur oder über dem Salat und Suppen für eine kräftigere Note. Bei dem gepufften Emmentaler kann man nicht nur einmal zugreifen, denn dieser Snack hat Suchtpotenzial.

Lühders Ginger&Fruit Blutorange-Grapefruit [vegan] // 80g – 0,99 EUR

Mit den Lühders Ginger&Fruit Snackwürfel jetzt Fruchtgummi anders genießen! Die veganen Fruchtgummis kommen in den Sorten Pfirsich/Blutorange und Ananas/Grapefruit daher und werden durch kandierte Ingwerstücke komplettiert. Dabei bestehen die Fruchtgummis aus dem Hause Lühders zu 80 % aus Fruchtsaft! Genießen Sie die Ginger&Fruit Snackwürfel in Ihrer Pause zwischendurch oder nehmen Sie den fruchtigen Genuss mit aus Ausflüge.

Lühders Ginger&Fruit Limette-Hibiskus [vegan] // 80g – 0,99 EUR

Die Snackwürfel Ginger&Fruit aus dem Hause Lühders begeistern mit fruchtigen Fruchtgummi-Kompositionen und kandierten Ingwerstücken! Dabei trifft Zitrone auf Limette und Apfel auf Hibiskus mit 80 % Fruchtsaft. Genießen Sie die veganen Snackwürfel Ginger&Fruit von Lühders in Ihrer Pause zwischendurch, auf Ausflügen oder einfach als fruchtigen Snack zwischendurch!

Viba Krokant Nougat Tafelschokolade // 100g – 2,49 EUR

Cremig und knusprig zugleich. Mit Viba Krokant Nougat werden Nougatfreunde auf köstliche Art und Weise verwöhnt. Die hochwertige Tafel besteht aus feinster Edelvollmilchschokolade, die mit einer unvergleichlich zarten Nougatfüllung verführt. Aromatische Krokantstückchen in der Creme sorgen für einen angenehmen Biss beim Naschen. 

iChoc White Nougat Crisp [vegan] //80g – 1,99 EUR

Weiße Rice Choc veredelt mit feinstem Haselnussnougat und knusprigen Haselnusskrokant-Stückchen

iChoc Super Nut [vegan] // 80g – 1,99 EUR

Geröstete Haselnusshälften, umschlungen von zartester Bio-Reisdrink-Schokolade. Supergirls don’t cry… when they have Super Nut.

iChoc Choco Cookie [vegan] //80g – 1,99 EUR

Knuspriger dunkler Kakao-Keks im Einklang mit zarter Rice Choc.

iChoc EXPEDITON Sunny Almond [vegan] //50g – 1,69 EUR

Dunkle Mandel Nougat Schokolade mit knusprigen Mandelstückchen, gesüßt mit Kokosblütenzucker.

iChoc EXPEDITION Caribbean Gold [vegan] //50g – 1,69 EUR

Feinster Kokosblütenzucker schenkt dieser cremigen weißen Tafel ihre goldene Färbung und verleiht ihr einen einzigartigen Geschmack mit leichten Noten von Malz und Karamell. So wundervoll lieblich wie ein karibischer Sonnenuntergang.

Lonka Crunchy Fudge Rice Crisps // 160g – 1,29 EUR

Göttlich!!! Soooo lecker!!!!

Knusprige Schale, weicher Kern. Lonka Crunchy Fudge Rice Crisps überzeugen mit ihren äußeren und inneren Werten. Unter einer Decke aus feiner Milchschokolade verbirgt sich köstliches Weichkaramell, das zart auf der Zunge zergeht und sanft die Geschmacksknospen verwöhnt. Die krossen Reiscrispies in der Umhüllung geben den Leckerbissen einen crunchigen Pepp und machen Lust auf mehr.

Leider ein Fehlkauf, da echtes Karmin enthalten ist. 😦

SoundyCandy Knister-Knallbonbon mit Karamellgeschmack //35g – 5,99 EUR

Weltweit erstes patentiertes Knister Knall Bonbon mit Special Effekt . Längster anhaltender Knister-Genuss durch Bonbon Format, bis zu 6 Minuten

ColaRebell Craft Bonbon //40g – 1,39 EUR

Leckerer Koffeinkick für Zwischendurch. Macht auch munter – nur nicht lange…

Rebellisch stark im Geschmack. Gib Dir mit der ColaRebell Weck Mich Classic den Geschmacks- und Erfrischungs-Kick. Diese Bonbons sind intensiv, stimulierend, kraftvoll und lösen eine pure Gaumenrevolution aus. Guarana, natürliches Taurin und die nötige Dosis Chili vereinen ihre Kräfte für ein neues Erlebnis. Und der bewährte Cola-Geschmack leistet wahre Überzeugungsarbeit.

Gerolsteiner Kräuterwasser Apfel-Melisse-Lavendel [vegan] //0,75l – 1,89 EUR (+0,25 EUR Pfand)

Der natürliche Geschmack von fruchtigen Äpfeln mit der süßlich-herben Note von Melisse und Lavendel schaffen gepaart mit Gerolsteiner Mineralwasser ein ganz neues Frische-Erlebnis.

Mehrner Quelle Heilwasser// 1 l – 3,75 EUR (+015 EUR Pfand)

Das Wasser der Mehrner Quelle zeichnet sich durch eine einzigartige Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonat Mineralisierung aus. Sein Geschmack ist besonders weich.

Benediktiner Weissbier Alkoholfrei // 0,33 ml – 0,79 EUR (+0,08 EUR Pfand)

Unser Alkoholfreies – der erfrischend isotonische Durstlöscher, vitaminhaltig und kalorienreduziert, mit 40% weniger Kalorien als Benediktiner Weissbier Naturtrüb, da alkoholfrei.

MISCHE, nicht Mietze, wie ich im Video gesagt habe. 😀

3x Astra Kiezmische // 0,33ml – je 0,69 EUR (+ je 0,25 EUR Pfand)

Das Radler auf St. Pauli-Art mit 2,5 % Alkohol. Prickelnde Mischung aus 50 % leckerem Astra Bier und 50 % fruchtiger, trüber Zitronenlimonade.

2x Astra Rakete // 0,33 ml – je 0,89 EUR (+ je 0,25 EUR Pfand)

Start frei für die perfekte Party: Astra Rakete. Mildherb bei starken 5,9% Alkohol und erfrischendem Citrus-Vodka Aroma. Geht ab! 

SINGHA Original thailändisches Bier // 0,33 ml – 1,59 EUR (+0,25 EUR Pfand)

Singha ist die einzige Brauerei, die den königlichen Wappenvogel Garuda auf seinen Produkten abbilden darf. Dem Singha Bier (Lager) ist von den Biertrinkern das Premiumbier-Signet erteilt worden.

Ficken // 0,02ml – 0,62 EUR

Aus Deutschland stammt der fruchtige Ficken Likör aus der Jostabeere. Es handelt sich hierbei um eine Fruchtkreuzung aus der Johannis- und der Stachelbeere. Diese leichte Spirituose kann nicht nur pur genossen werden, sondern insbesondere auch in Verbindung mit Softdrinks oder Fruchtsäften.

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Auch wenn ich hier nur Lebens- und Genussmittel bestellt habe, so gibt es auf Utryme u.a. auch Kosmetik-, Drogerie- und Haushaltsartikel. (Selbst Wein und Tabakwaren können bestellt werden.) Zwischen allen Kategorien darf beliebig gemischt werden.

Preis

Die einzelnen Preise herauszufinden für gar nicht so einfach. Dieses lag vor allen Dingen daran, dass nicht alle Artikel in einem Supermarkt gelistet sind. Mir wurden daher etliche Verkäufer angezeigt, die teilweise enorm unterschiedliche Preise hatten. Für meine Berechnung habe ich daher einen Durchschnittspreis genommen. Damit bin ich auf folgende Gesamtsumme gekommen:

48,02 EUR (+ 1,98 EUR Pfand)

Bei Utryme bezahlt habe ich 19,90 EUR, da ich einen Gutschein eingelöst habe. Der reguläre Preis für die Box wären 24,90 EUR. So oder so, habe ich also mehr für mein Geld bekommen, als ich bezahlt hätte, wenn ich alle Produkte einzeln zusammen gekauft hätte. (Von der gesparten Zeit mal ganz abgesehen.)

Fazit

Ein unkomplizierter Bestellprozess, eine schnelle Lieferung, die Ware kam unbeschädigt an und auch das Preis-Leistungsverhältnis ist durchaus okay. Der Vorteil bei Utryme ist in jedem Fall, dass man seine Artikel selbst zusammenstellen kann. So findet niemand etwas, dass er vielleicht nicht mag oder verträgt in seinem Paket.

Warum in meinem Paket „zu viel“ war, konnte ich bisher leider nicht herausfinden. Laut Bestellbestätigung war jeder Artikel auch nur 1x im Warenkorb und es fehlte auch keiner. Aber immerhin ist das in diesem Fall ja besser als zu wenig. (Sobald ich eine Rückmeldung von Utryme habe, werde ich diesen Beitrag entsprechend ergänzen.)

Ich werde in jedem Fall öfter mal wieder im Shop vorbeischauen und stöbern, ob ich etwas Neues interessantes entdecke. Wer jetzt selbst einmal bestellen möchte, bekommt mit dem nachfolgenden Gutschein 5 EUR Rabatt. Viel Spaß! 🙂

[Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Produktplatzierung und Namensnennung.]

Im Dienste der Wissenschaft

Der Aufruf

Vor einigen Tagen war ich mit Asathor an der UNI Bremen. – Nein, wir haben nicht immatrikuliert. – Unser Besuch galt einer Forschungsarbeit. Genauer gesagt der Masterarbeit eines Psychologiestudenten. Ja, wir waren menschliche „Versuchskaninchen“. Klingt langweilig? Dann solltet ihr erst einmal erfahren, worum es denn geht. Wie Jeremy so schön zusammen gefasst hat: „Ich untersuche, ob Menschen mit verschiedenen Einstellungen, sich in ihrem Realitätsgefühl unterscheiden. (Kurz gefasst.)“ Nun, ich gebe zu, dass das noch immer langweilig klingt und wohl weder ich, noch mein GöGa hätten den Weg auf uns genommen. Wäre da nicht das WIE gewesen:

Die Aufgabe war es einen halben Fragebogen zu beantworten, dann eine halbe Stunde zu spielen und danach die zweite Hälfte zu beantworten. Häh? Spielen??? Klingt immer noch uncool!? Kann ich ändern, das Zauberwort besteht aus zwei Buchstaben:

VR

Gespielt wurde ein Fantasyrollenspiel. Statt wie bei herkömmlichen Videospielen ist man allerdings mitten im Spiel. Statt eine Figur einfach nur zu steuern, ist man diese Figur. Da ich bereits seit längerem immer wieder betone, das ich eine VR-Brille (oder noch besser gleich das Set!) haben möchte, war ich sofort bereit mich als Probandin zur Verfügung zu stellen. Und da auch Asathor das einfach schon immer mal ausprobieren wollte, meldete ich uns beide an.

Genutzte Technik: VIVE VR-Sytem

Geist vs. Verstand

Damit das Spiel nicht gespoilert wurde, musste einer draußen warten. Ich durfte anfangen und in die Welt von „Witching Tower“ eintauchen. Als Brillenträgerin hatte ich ein wenig Schwierigkeiten, die Schrift richtig zu lesen. Aber das war nicht weiter schlimm, da die Texte auch angesagt wurden (wenn auch leider nur auf Englisch). Die restliche Grafik war dafür super real. Mein Gehirn war schon bald an einem Punkt angelangt, an dem es sich zerteilen wollte: Es gibt in dem Spiel mehrere seeeeehr Tiefe Abgründe – und ich habe Tiefenangst (Höhenangst). Nun musste man an einer Stelle über so einen Abgrund klettern und das auch noch an einer Wand, an der nur einige Steine herausragten – und nicht alle davon waren stabil… Obwohl ich WUSSTE, dass es nicht real ist und mir (real) überhaupt nichts passieren KANN, hat mein Körper alle Alarmanlagen angeschaltet: Meine Hände wurde nass, meine Beine weich, mir wurde etwas schwindelig und übel – und alles in mir schrie: „NEIN! Wir klettern da AUF KEINEN FALL rüber!!!“ Gefühlt habe ich ewig dort gestanden und nach einem anderen Ausweg gesucht. Ich war sogar kurz davor das Spiel abzubrechen. – Hier ein Hoch an Jeremy, der in seinem Studium offenbar einiges gelernt hat. Ich weiß zwar nicht wie, aber irgendwie bin ich dann doch noch auf die Seite geklettert. Leider ging durch meine Angst doch recht viel Zeit drauf, so dass die halbe Stunde schon vorbei war, ehe ich das erste Level geschafft hatte… 😦

Monitoring

Da ich nun das Spiel kannte, durfte ich zugucken, wie Asathor sich so schlägt. Tatsächlich war es auch interessant, einfach nur auf dem Monitor zuzusehen. Mein Liebster stellte sich da auch nicht so blöd an wie ich, sondern marschierte förmlich nur so von einem Rätsel und einer Herausforderung zur anderen. (Typisch Gamer. ;-)) Allerdings konnte auch er nicht das erste Level, vorm Ablauf der Zeit, komplett meistern. Aber immerhin war er kurz davor. (Es fehlte wohl nur noch ein einziges Rätsel.) Da die VR-Brille kabelgebunden war, stand Jeremy immer hinter/ vor/ neben dem Spieler, damit wir uns nicht vertüddeln oder stolpern. Das war besonders lustig, als Asathor mit seiner Fackel ausholte, um sich gegen eine angreifende Fledermaus zu verteidigen. Real sah es so aus, als würde er mit dem Controller den armen Studenten erschlagen wollen, der sich immer wieder duckte. Ein Bild für die Götter! 😀 😀 😀

Das Game

Worum es wirklich geht

Ganz am Ende erklärte Jeremy uns noch, was ganz genau er erforscht. Da seine Studie noch einige Wochen läuft, kann ich hierzu leider nichts schreiben, um Beeinflussung potentieller Probanden zu vermeiden. Nur soviel: Ich war definitiv eine erstklassige Testperson. 😉

Fazit

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Es war einfach nur MEGA. (Danke an dieser Stelle auch Andrea, ohne die ich wohl nicht einmal etwas von dem Aufruf mitbekommen hätte. :-)) Auch wenn sich die Technik an der einen oder anderen Stelle noch verbessern sollte, war es eine tolle Erfahrung. – Ja, jetzt möchte ich erst recht so einen VR-Brille. Am liebsten mit einem virtuellen Kletterparcours, denn dann kann ich vielleicht meine Angst überwinden. Wie unser Psychostudent mir erklärte, gibt es so etwas sogar und VR wird inzwischen auch immer mehr zu Therapiezwecke genutzt. Na dann: Zur Angstbewältigung via VR komme ich wieder! 😉

[Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Verlinkung und Namensnennung.]

Jung geblieben

So, da bin ich wieder. Und nein, ich fühle mich nicht älter. – Außerdem haben viele Kolleginnen gesagt, dass sie auch noch mal so jung sein möchten. Und nochmal nein, ich habe nicht behauptet, ich sei 29 geworden! 😉

Aber, wie hätte es anders sein können, auf der Arbeit angekommen musste ich mir erst einmal meinen Schreibstich zurückerobern. Zwischen Luftballons, (geschmolzener^^) Schokolade und Happy Birthday-Flitter konnte ich danach den (Arbeits-)Tag starten. Und bevor jetzt jemand denkt, dass das Schweinchen ein Porträt von mir sein soll: Mir wurde gesagt, dass es sich um ein Glücksschwein handelt. (Heute war es allerdings bereits verschrumpelt und ich musste es vor dem Bürohund retten!) Der Arbeitstag war dann relativ durchwachsen, was allerdings daran lag, dass meine Kollegin in einer Schulung war und – natürlich – ausgerechnet in ihrem Bereich Rückfragen kamen. Aber irgendwie haben wir auch das geschafft. Morgen ist sie wieder da und kann das Chaos beseitigen. 😉

Bei über 30°C und klarem Himmel, kam ich mehr als erschöpft und aufgeheizt Zuhause an. (Das ist echt nicht mein Wetter. Was für ein Frühling!) Nachdem ich dann wieder zu Atem gekommen war, telefonierte ich kurz mit meinen „Eltern“. (Obligatorisches Gespräch zu Geburtstags- und Festtagen.)

Mein GöGa hatte sich extra frei genommen und überraschte mich mit einem kleinen Picknick. – Samt selbstgebackenen Brötchen! Total lecker. Mjami. So verbrachten wir einige Stunden in trauter Zweisamkeit.

Als sich das Picknick dem Ende neigte, kam es sogar noch ein Geschenk. Oder besser gesagt sogar zwei: Das „I am Zombie“-Spieler-Set, sowie den passenden Quellenband. Mal sehen, ob ich dafür irgendwann mal ein Abenteuer zusammenstricken kann…

Vom älter werden

Und wieder geht ein Jahr. Oder besser gesagt es ist gegangen. Ein weiteres Jahr in dem mein Lebensbaum Blätter abgeworfen hat. Die Krone lichtet sich zwar etwas, aber noch ist jede Menge Laub daran, so dass meine Lebensbaum wohl – hoffentlich – noch einige Jahre übersteht.

Es ist so eine Sache mit dem Alter. Wen man noch ganz jung ist, freut man sich meistens auf den eigenen Geburtstag. Da kommen Menschen zusammen die man mag, es gibt Geschenke und man selbst steht, als Geburtstagskind, im Mittelpunkt. Später dann gibt es zwar immer noch Geschenke, doch die Gäste sind weniger geworden. Nicht immer, weil ihr Lebensbaum bereits verwelkt ist, sondern auch, weil sich mit der Zeit die Spreu vom Weizen getrennt hat. Auch mit dem Feiern ist das so eine Sache. Die meisten mögen es. Ich lernte bereits als Kind, dass (meine eigenen) Geburtstagsfeiern doof sind, denn es gab Streit. Immer. Grundsätzlich und jedes Jahr. (Wie auch an Weihnachten, weshalb ich bis heute eine Abneigung gegen diese Festivität habe.) Als junge Erwachsene startete ich einen neuen Anlauf. Doch auch diese Feier war nicht das wahre. [Merke: Nie an Tagen feiern, an dem Fußball-WM läuft!]

Mein letzter Geburtstag den ich gefeiert habe, wird also wohl mein 25. bleiben. Und das ist auch okay so. Ich bin eben einfach kein Fan von großem Tamtam. Umso mehr freue ich mich daher auch, dass mein Liebster sich extra frei genommen hat, um meinen diesjährigen Geburtstag mit mir verbringen zu können. In trauter Zweisamkeit.

Da ich den Job erst gewechselt habe, wollte ich nicht direkt am Anfang schon nach einem freien Tag fragen. Ich für meinen Teil muss also erst noch ein wenig „Geld für Katzenfutter“ verdienen gehen. Zumindest habe ich bereits Mittags Feierabend, so dass noch Zeit für Dinge bleibt, von denen ich bisher höchstens ahne. (Nennt man wohl „Überraschung“ ;-))

Und wie es ja inzwischen irgendwie Tradition ist: Wer Geburtstag hat, versorgt seine Kollegen mit Kuchen. Darauf freuen diese sich bereits. Original-Tenor: „Oh, Geburtstag. Morgen gibt‘s Küchen!“ 😀 – Ich bin mir sicher, dass einige Kollegen/innen nur gratulieren, damit sie kein schlechtes Gewissen haben, wenn sie sich auf den Kuchen stürzen. 😉 Aber das ist eine andere Geschichte…

Himmel und Hölle [Serientipp]

Wie wäre es denn zum (langen) Wochenende mal mit einer Serie in der (ehemalige) Erzengel einfach mal so gar keine Lust haben, dass zu tun, was Himmel bzw. Hölle von ihnen verlangen? „Good Omens“ stellt klar, dass es mehr gibt, als nur Schwarz und Weiß – und es oft keine Grenzen zwischen „Gut“ und „Böse“ gibt. Staffel 1 dieser humorvollen Serie gibt es derzeit kostenlos über Prime Video.

(D)EINE Wahl! #weilwichtig

„Und wenn euch Klima wichtig ist, dann sollte euch auch diese Europawahl wichtig sein, denn Klima kennt halt keine Ländergrenzen.“ [Mai Thi Nguyen-Kim]


Wenn DU eine Stimme hast, dann NUTZE SIE!

Wahllokale sind (in Deutschland) geöffnet von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Ob Frühaufsteher oder Langschläfer, ob freier Sonntag oder Job,..: Es gibt keine Ausrede.
(Und immer dran denken: Nur wer wählt, darf hinterher auch meckern! ;-))

Todesarten einfach auswürfeln [Rezi – Thriller]

Stefan Ahnheim

10 Stunden tot

(Ein Fabian-Risk-Krimi)

496 Seiten

Ullstein [02.05.2019]

ISBN 978-35502000052

Bei diesem Thriller hat mich nicht das Cover angezogen, eher im Gegenteil. Ich kann sogar eher raten, was dort dargestellt wird. (Ein Flussbett?)

Die Beschreibung hat mich dann jedoch sehr neugierig gemacht. Ein Mörder, der Opfer, Zeitpunkt und Todesart auswürfelt!? Da zuckte glatt meine Rollenspieler-Würfelhand und wollte das Buch ergreifen! Letzten Endes fand es dann ja auch seinen Weg zu mir und ich konnte mich in knapp 500 spannenden verlieren. Mag anfangs etwas viel klingen. – Ich persönlich bevorzuge ja auch eher etwas dünnere Bücher. – Doch dank der flüssigen Schreibweise und den spannenden Handlungssträngen, waren die „10 Stunden“ schnell vorbei. Angenehm kurze Kapitel lassen den Leser das Buch auch mal aus der Hand legen und später schnell wieder einsteigen.

Ein Mörder, der an die Macht der Würfel glaubt, ist an sich ja schon mal eine interessante Sache. Doch hier passiert wesentlich mehr, als nur ein Mord: Während die Polizei in einem Mordfall ermittelt, bei dem ein syrischer Junge in einer Waschmaschine zu Tode kam, brennt eine Asylbewerberunterkunft. Der Verdacht einer fremdenfeindlichen Tat liegt nahe. Doch dann geschehen weitere Morde, einer perfider als der andere. Je mehr Hinweise die Polizei findet, desto schneller scheint sich alles was sie haben, in Luft aufzulösen und sie stehen wieder am Anfang. Fabian Risk, der eigentlich aktuell nicht im Dienst ist, wird zurückgeholt und lässt sich auf ein doppeltes Spiel ein…

Was mir hier gut gefallen hat, sind die vielen verschiedenen Mordarten. Oft ist es so, dass Serienkiller eine Vorliebe für eine Waffe etc. haben. Hier hat der Mörder es ausgewürfelt und, dank des „Schicksals“, wurde jedem Opfer ein anderer Abschied zu teil. Diese Szenarien sind so anschaulich erklärt, dass es fast ein wenig so war, als würde man über eine Kamera zusehen. Ein wenig erschreckend, aber auch deswegen unglaublich packend. Hinzu kommt, dass es mehrere Handlungsfäden gibt. So gibt es nicht nur die Morde und den Brandanschlag, sondern auch teils noch ganz eigene Päckchen, welche die Charaktere zu tragen haben. Und hier hat der Autor sich dann auch etwas verzettelt: Während am Anfang langsam eins zum anderen kommt und die Fäden zusammen laufen, gab es am Ende eher ein Knäuel, welches sich ein wenig verheddert hat. Ich kann nicht sagen, ob hier bei der Übersetzung etwas verloren gegangen ist. Es wirkt jedenfalls so, als würden gleich mehrere Kapitel fehlen. Sehr schade!

Trotz allem: Ein rasanter und durchweg spannender Thriller, der endlich mal etwas anderes bietet. Wer bildlich Beschreibungen und einen rasanten Schreibstil liebt, wird hier (Lese-)Spaß haben.

Bei „10 Stunden tot“ handelt es sich um den vierten Band einer Reihe, rund um Kommissar Fabian Risk. Ich selbst kenne keinen der Vorgänger und fand nicht, dass mir hier etwas an (Vor)Wissen fehlte. Ein Einstig ist also direkt mit diesem tollen Thriller möglich.

~°~ Reihenfolge ~°~

10 Stunden tot [Band 4]

Minus 18° [Band 3]

Herzsammler [Band 2]

Und Morgen du [Band 1]

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