Dankeschön

Mal ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal „Danke“ gesagt und es auch so gemeint? Ich meine jetzt nicht das obligatorische Danke („Reichst du mir mal bitte das Wasser?“ – „Klar, bitte.“ – „Danke.“), sondern so wirklich aus vollem Herzen Danke. Bedankt man sich vielleicht einfach zu oft, so dass es keinen Wert mehr hat? Oder viel zu wenig? Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Gestern z.B. war ich wirklich dankbar dafür, dass „Heike“, unsere DHL-Botin, zurück ist. Ich hatte sie seit Monaten nicht gesehen und hatte bereits die Befürchtung, dass Sie aufgehört hat. Aber nein, sie ist noch da! Und das freut mich nur, weil dann alles mit den Lieferungen klappt, sondern weil sie einfach ein regelrechter Sonnenschein ist. Gute Laune pur und das nicht nur selten, sondern ansteckend. Danke Heike, für all die sonnigen Momente und tollen Gespräche.

Passend zum Thema möchte ich aber auch mal Danke sagen:

Danke an alle Leser von Gedankenteiler. Egal ob ihr nur lest, „gefällt mir“ klickt oder auch kommentiet: Ich danke euch von Herzen, denn ohne Leser würde das Schreiben nur halb so viel Spaß machen. ❤

Wem habt ihr heute schon gedankt und wofür? Verratet es in den Kommentaren. DANKE. 🙂

Blasen für den Ton

Heute ist nicht nur Freitag und, zumindest für die Meisten, Beginn des Wochenendes, sondern auch der

Tag der Blockflöte

Irgendwie haftet diesem Blasinstrument ein doch recht verstaubtes Image an: „Das ist was für Kinder!“. Stimmt ja auch irgendwie. Zumindest als ich noch jung war, hat fast jedes zweite Mädchen Blockflöte gespielt. Sogar ich hatte eine blaue Blockflöte, die es zu irgendeinem Kinderliederbuch gab. Ich habe dann eine Freundin zum Unterricht begleitet und sie hat später versucht mir das Spielen beizubringen. Betonung liegt hier eindeutig auf versucht. Ich wollte Lieder spielen und keine Noten lernen. Da war mir einfach zu viel Mühe vor dem Erfolg (oder eben zu viel Ungeduld). So wurde nichts aus meiner Musikkarriere. – Später lernte ich aber immerhin noch Klanghölzer und Triangel! 😀

Mal ehrlich, gibt es – außer in Mittelalterbands – noch Erwachsene, die Blockflöte spielen? Spielt die vielleicht noch jemand von euch? 😉

Wenn Gott (nur) ein Vorwand ist

Heute ist er wieder, der „Spiele-Gott-Tag“.

Doch dieses Mal möchte ich die Gelegenheit zum Ausdruck bringen, um zu sagen, wie schockiert mich die Aussage einer Frau gemacht hat.

Ihr wisst sicher, um die derzeitige extrem brisante Lage zwischen dem Iran und den USA. In einem kurzen Interview kommentierte eine iranische Frau, dass sie keinen Krieg wollen, sondern Frieden. Aber nun habe Gott ihnen das Recht gegeben zurück zu schlagen und Krieg zu führen.

Ich bin ja noch immer der festen Überzeugung, das jeder glaubt, was er eben meint glauben zu müssen, sofern diese Personen damit keine anderen gefährden etc.. Diese Aussage ist, mal wieder, ein wunderbarer Beweis dafür, dass Religion, je nach Auslegung, (zu viel) Schaden anrichtet. Sich dann auch noch hinter „einem Gott“ zu verstecken und diesen als „Befehlshaber“ zu nutzen, ist dazu noch feige!

Nur um es gleich klar zu stellen: Das bedeutet nicht, dass ich (die) Anschläge, egal von bzw. gegen wen, in irgendeiner Form gut heiße oder besser finden würde, wenn sich Attentäter nicht auf ihren religiösen Führer berufen. Krieg und Gewalt sind immer der größte Mist, denn es leiden vor allen Dingen die darunter, die nichts dafür können.

Bleibt nur zu hoffen, dass die „großen Kindsköpfe der Nationen“ sich endlich alle beruhigen. Wir haben schließlich genug andere Probleme!

Der laute Versuch leise zu sein

Achtung, Anekdotenalarm! 😉

Kennt jemand von euch noch Jessica Fletcher? Ja, da werden Erinnerungen wach, nicht wahr? 🙂

Für die jüngere Generation (oder alle die sich nicht mehr erinnern können): Es handelt sich um die Hauptfigur aus „Mord ist ihr Hobby“. Jessica ist Witwe und landet mit ihrem ersten Kriminalroman auf der Bestsellerliste. Auf einem Kostümfest, anlässlich einer Pressekampagne, kommt es zu einem Mord. Jessica ermittelt und gerät von da an immer wieder in Mordfälle…

Die erste Folge wurde, im Original, so um 1984 ausgestrahlt. Bald sollte die Serie jedoch auch in Deutschland Erfolg feiern. Hat sie, zumindest was meine Eltern angeht. Während mein Vater absoluter Columbo-Fan war, gefiel meiner Mutter „Mord ist ihr Hobby“ besser. (Was sicher auch an der weiblichen Ermittlerin gelegen haben mag.) So jedenfalls bin ich u.a. mit Krimiserien aufgewachsen. Auch ich fand die Fletcher besser, aber nicht, weil sie besser ermittelt hat, sondern weil sie auf der Schreibmaschine geschrieben hat. Davon war ich total fasziniert. Ich habe diese Szenen geliebt, wenn sie an ihrem Tisch saß und lostippte. (Der eigentliche Mordfall interessierte mich dabei nicht.) Ich war sogar so fasziniert, dass ich mir selbst eine Schreibmaschine wünschte. Am liebsten natürlich so eine richtig alte, wie Jessica sie hatte.

Schon damals habe ich selbst gerne geschrieben und irgendwann wurde mein Flehen erhört und Papa kam mit einer Schreibmaschine – nur für mich (!) – nach Hause. Es war quasi eine moderne alte, nicht ganz so retro, wie in der Serie, aber auch keine neumodische elektrische, die damals langsam immer mehr auf den Markt kamen. Und sogar ein 2-farbiges Farbband bekam ich dazu! Eine Hälfte Schwarz, die andere Rot. – Um mit der anderen Farbe zu schreiben, musste man das Band komplett herausnehmen und andersherum wieder einsetzen. Heutzutage kam mehr vorstellbar. – Ich war total happy und tippte von nun an Alles. (Außer meine Hausaufgaben, weil wir die in ein Heft eintragen musste und das nicht in die Schreibmaschine passte.^^)

Auch war ich damals bereits Frühaufsteherin. Meist war ich schon gegen 4 Uhr wach, besonders an den Wochenenden. Da ich ja viel geschrieben habe, musste das Farbband irgendwann natürlich gewechselt werden. Ich hatte auch bereits eines da, leider bekam ich das selbst aber (noch) nicht hin. Praktischerweise war mein Bruder zu Hause und (vermutlich noch) wach, also bat ich ihn um Hilfe. Er hat mir das Band ausgewechselt und meinte: „Aber du willst doch JETZT nicht schreiben? Mama und Papa schlafen noch!“ Voller Überzeugung antwortete ich: „Ich schreib leise!“ Nach einem skeptischen Blick wurde ich wieder alleine gelassen und machte mich ans Werk: „Tipp – Tipp – Tipppppp – Tippp – Ring — Tip – Tip Tip Tip Tip“. Dann stand mein Bruder wieder bei mir im Zimmer und meinte, das wäre zu laut. Kein Problem! Ich tippte die Buchstaben laaangsaaaam, damit der Schlägelkopf nicht so auf das Papier knallt und es leise ist. Davon war ich ganz fest überzeugt! (Übrigens war das ganz schön anstrengend, weil das total lange gedauert hat und ich dadurch immer genervter wurde. ;-)) Was in meiner Theorie durchaus alles Sinn ergeben hat, scheint praktisch nicht funktioniert zu haben, denn schon bald stand meine Mutter in der Zimmertür… Mein Bruder kam dazu. „Warum hast du ihr das Band denn ausgewechselt?“ – Schulter zucken. „Sie hat gesagt, sie schreibt leise…“

Ein Furz geht um die Welt

Wer es hat zuerst gerochen, dem ist es aus dem A… gekrochen!“

Na, wer von euch kennt diesen Satz und weiß, worum es geht? Kleiner Tipp: Es ist etwas, dass jeder macht, aber (fast) niemand zugibt. Und das obwohl er ganz natürlicher, biologischer Vorgang ist:

der Furz

Medizinische Erklärung: „Durch den Anus ausgestoßene Blähungen, durch Gase, die im Darm oder Magen entstehen.“

Irgendwer fand, irgendwann, wohl mal, dass man sich nicht für diese biologische Notwendigkeit schämen sollte und hat den „Furz-Tag“ ins Leben gerufen. Und, seien wir mal ehrlich, die meisten werden entweder Rot, wenn ihnen etwas entfleucht ist oder sie versuchen es zu überspielen. Furzen ist einfach nicht gesellschaftsfähig. – Was mich wirklich wundert, da viele Leute über Dinge, wie z.B. Krampfadern oder Eiterbeulen und selbst sexuelle Krankheiten, öffentlich reden (z.B. im Bus). Dabei gibt sogar Kunst-Furzer! Der Londoner Bernard Clemmens schaffte sogar einen Weltrekord, in dem er 2 Minuten 42 Sekunden furzte. – Jeder hat eben so sein eigenes Hobby. 😉

Vor etwa 30 Jahren, hat die EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung) hat einen passenden Song herausgebracht:

Alle, die Kindern das Thema näherbringen möchten, können es ja mal mit diesem Lied versuchen:

Zu welcher Fraktion gehört ihr: Überspielen, Totschweigen und hoffen das es niemand merkt oder steht ihr zu euren Flatulenzen? Hinterlasst einen Kommentar und sorgt mit dafür, dass biologische Vorgänge nicht weiter ein Tabuthema bleiben.

Raus aus dem Haus

Das Fest der Hiebe Liebe ist vorbei und es wird Zeit sich des Weihnachtsbaums zu entledigen. Noch besser ist es natürlich erst gar keinen zu haben, falls doch gibt es hier einige Tipps zur „Entsorgung“:

Diese Variante wird von meinen Schwiegereltern genutzt. (Allerdings freuen sich dort die Ponys. ;-))
Bei dieser Version entsorgt man (ungeliebte) Möbel und Geschenke gleich mal mit. 😉
Diese Idee braucht ein wenig Vorbereitung – und offebar tolerante Nachbarn. 😉

Welche Variante würdet ihr nutzen oder habt ihr vielleicht noch eine ganz andere Idee?

Kommt ein Vogel geflogen

Das Roaming schnell ins Geld gehen kann, musste schon der eine oder andere Urlauber feststellen. Im letzten Jahr hat es dann aber auch Wissenschaftler erwischt. Die russischen Ornithologen hatten Steppenadler mit Sendern ausgestattet. An Hand der regelmäßigen eintreffenden SMS sollte der Standort übermittelt werden. Das hat auch alles einwandfrei funktioniert. Nur die Adler hatten andere Pläne: Statt, nach dem Sommeraufenthalt nach Hause zu kommen, flogen die weiter in den Iran. Die SMS wurde weiter gesendet – und kostet von dort etwa 25x so viel!

Damit das Projekt weiterlaufen konnte, musste sogar ein Kredit aufgenommen werden, denn die Vogelforscher waren nun total pleite. Bleibt nur zu hoffen, dass die Steppendadler dieses Jahr mal „zu Hause“ Urlaub machen. 😉

Was meint ihr: Ist die SMS bereits veraltet oder, zumindest für Forschungszwecke, noch immer ein gutes Mittel?

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