Vermisst… [22. Todestag]

„Es kommt für jeden von uns irgendwann eine Zeit im Leben, wo große Traurigkeit das Herz weinen lässt. Aber grade dann, sollten wir uns der Taten erinnern, die dafür sorgten, dass dieses Herz oft auch lachen durfte, denn es sind Erinnerungen an geliebte Menschen, die in uns weiterleben und uns den Weg weisen können. Ein Leben lang. Wir müssen nur lernen ihre Stimmen zu verstehen, zu vertrauen und zu folgen.“

[aus Die Chroniken der Windträume]

Ich vermisse dich Papa… ❤

Einfach nur, weil er mich dafür hassen wird! ;-)))


Kaum zu glauben, aber HEUTE ist der TAG DER TAGE.

Der Tag auf den ich (fast) 8 Jahre gewartet habe:

Mein BestBro/ Bruderherz wird heute EIN HALBES JAHRHUNDERT jung.

Grund genug, EUCH ALLE zu bitten einmal bei ihm vorbeizuschauen und einen netten Kommentar zu hinterlassen! 🙂

Da ich es wohl NIE WIEDER sagen/ schreiben darf:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum GEBURTSTAG!!!

Hier geht es zum Blog des Geburtstagskindes:

Blog Miguel

Denn mein ist die Rache

Im Hause RoRo wird ja bereits seit M-O-N-A-T-E-N gebastelt, gemalt, geschrieben, (ab)besprochen,… Jetzt aber wurden die Vorbereitungen extrem verschärft, denn wir befinden uns im Endspurt. (Das wird ein Spaß! – Zumindest für alle, bis auf Einen  😀 oder, in Anlehnung an einen Standartspruch des Selbigen: 99% von uns werden Spaß haben ();-))

Nachbarn tauschen???

Tok

Tok

Tok Tok

Tok Tok Tok

Tok Tok Tok Tok Tok Tok Tok Tok

RADABUUUUUUUUM

Tok

Tok Tok

Tok Tooook Tooook

So in etwa könnt ihr euch unseren heutigen Wecker vorstellen, denn im Haus nebenan sind (noch immer) Bauarbeiten. An sich bereits nervig genug, doch bei einem Blick auf die Uhr mussten wir die Augen erst einmal reiben, um zu wissen, dass wir nicht träumen: 04:27 Uhr!!!

Okay, ich weiß ja, dass ich extrem empfindlich bin, was Geräusche angeht. (Da bin ich ein wenig wie Arabella Kiesbauer, die mal einen Gast aus dem Studio geschmissen haben soll, weil der die ganze Zeit mit einem Kugelschreiber klickte.) Aber ehrlich: MITTEN IN DER NACHT???

Es wurde dann noch „besser“, zwischen den Geräuschen, die klangen, als würde jemand mit roher Gewalt Wände einreißen (wollen), drangen auf einmal die Schreie eines Mannes – mit SEEEEHR lauter Stimme (allerdings in einer mir unbekannten Sprache) in unsere Wohnung. Hätte ich nicht gewusst, dass es Bauarbeiten sind, ich hätte gedacht, da drüben geschieht ein Mord. Ernsthaft. Was auch immer der Typ da geschrienen hat, es klang zum Fürchten.

Inzwischen ist es ruhiger geworden. (Das ganze Haus ist ja jetzt auch, mehr oder weniger, wach.) Dafür ertönt nun seit bestimmt einer Stunde ein – für meine Ohren nervtötender – Singsang an mein Ohr. Klingt wie ein Mantra oder ein Gebetsgesang. Vielleicht ja die Entschuldigung für die Flüche zuvor? Bei mir (uns) hilft es jedenfalls nichts, da bleibt nur (mal wieder) zu sagen/ singen:

Freiheit. Ein Abschied.

Hallo zusammen,

ja, mich gibt es noch. Augenblicklich habe ich nur sehr viel um die Ohren, so dass ich einfach gerade nicht wirklich zum Schreiben kommen. Sorry dafür. Einer der wohl größten Ereignisse ist die Kündigung bei meinem Arbeitgeber. Letztlich waren mein Arzt und ich uns einig, dass ich diesen Beruf nicht ewig ausüben könne und er alles andere als hilfreich bei meiner Migräne ist. (Die Zwangshaltung, sowie die ständige Arbeit am Bildschirm, sowie die unregelmäßigen Zeiten und der Stress hatten zu teils extrem heftigen und lange anhaltenden Anfällen geführt.)

Knapp 3 Jahre durfte ich bei meinem Arbeitgeber am Standort Bremen tätig sein. Drei Jahre Freud und Leid. Doch nun ist es Zeit weiterzuziehen. (Als LETZTE aus meiner damaligen Schulungsgruppe. Das ausgerechnet ich mal am längsten durchhalten würde, wer hätte das gedacht?) Nun war es soweit: Mein letzter Tag…

„Rosi²“ hat sich verabschiedet. (Es gibt noch eine zweite Rosi/ Roswitha am Standort , daher habe ich mir irgendwann das ² zugelegt.)

Eine Kollegin meinte, dass ich total strahlen würde. Vielleicht war die Kündigung dann die richtige Entscheidung!? Komisch fühlt es sich dennoch an.

Den Tag zuvor, stand ich laaange in der Küche und haben vier verschiedene Kuchen (Vanille- mit Sreuseln, Zebra-, Orangen-, Schokokuchen mit Schokosbits) für zwei Abteilungen gebacken. Hat sich gelohnt, kam super an. 😉

Ich sage: Tschüss SAP, hallo Word und Excel. Tschüss Verfügbarkeitsroulette, hallo geregelte Arbeitszeiten. Ich sage tschüss Wochenendarbeit, hallo freie Wochenenden/ Feiertage. Ich sage tschüss Mindestlohn, hallo angemessenes Gehalt. Ich sage tschüss Getränkeautomat, der Geld schluckt, hallo Freigetränke. … aber LEIDER sage ich auch tschüss zu liebgewonnen Menschen. Viele Kollegen/innen/x sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Sie haben mir geholfen diese Zeit, mit allen Höhen und Tiefen, durchzustehen. DIESE werde ich RICHTIG DOLLE vermissen!!!

Und dann habe ich auch noch so ein super tolles Abschiedsgeschenk bekommen:

Die WalterCard-Gold (Ist die für den Wiedereintritt ins Unternehmen???)

glückliche Konfitüre (mit interessantem Statement)

zwei klimpernde Mäuse für unsere Tigerkrallen (Aronia und Minou bedanken sich an dieser Stelle)

Minou gefällt die Maus…
. genau wie Aronia

und etwas, mit dem ich im Leben nicht gerechnet (und mich vielleicht genau dewegen so mega gefreut habe): Einen Gutschein für HighlanderGames. (Für alle Nicht-Nerds: Da bekommt man Rollenspieldinge. Wenn ihr BingBangTheorie kennt: So Spiel mit Papier, Stift und Würfeln, bei dem man um den Tisch sitzt und seinen Zwerg Feuerstrahlen abfeuern lässt.)

Tausend Dank an die (ehemaligen) Kollegen. Voll ins Schwarze!

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, verließ ich das Unternehmen. Ein Blick zurück auf das Gebäude, tiefes durchatmen und dann der Blick nach vorne: FREI.

Nun verbringe ich die Zeit bis zum Eintritt in den neuen Job (Überstunden und Resturlaub sei Dank), damit die Geburtstagsvorbereitungen abzuschließen, denn – auch wenn derjenige welche es nicht hören / lesen will: Es ist nicht mehr viel Zeit…

Wo ist Heimat? [Rezension-Jugendbuch]

Nicky Singer

Davor und Danach

384 Seiten

Dressler [21.01.2019]

ISBN 978-3-7915-0100-0

[auch als E-Book erhältlich]

Angezogen von dem wirklich schönen, und zugleich geheimnisvollen, Cover, fand ich zu diesem Buch.

Wer bist du und kannst du immer DU bleiben? Eigentlich sollte die 14-jährige Mhairi in Geborgenheit und ohne Sorgen aufwachsen dürfen. Doch dank ihren Vorfahren, muss sie nun um ihr Leben fürchten: Naturkatastrophen, sengende Hitze, Hunger,… Die Überbevölkerung fordert ihre Opfer. Die Regierung hat daher eine Notlösung erstellt: Ab einem gewissen Alter wird man sterben – zur Not wird nachgeholfen. Wer bereits vor diesem „Rentenalter“ gehen will, hat ab 15 Jahren die Möglichkeit einige Jahre seines Lebens zu „spenden“, was nichts anderes bedeutet, als das diese Person aus dem Leben ausscheidet. Nur eben früher. Mhairi jedoch will nur eines: LEBEN! So macht sie sich auf in den Norden, wo dieser Erlass (noch) nicht gilt, doch dabei gerät sie nicht nur an physische Grenzen…

Umso mehr wollte ich erfahren, wie Mhairi reagiert, welchen Herausforderungen sie sich stellen muss und wie sie sich verändert: Wird das Mädchen ihre FESTUNG bis zum Rand füllen oder sie bis auf die Grundmauer niederreißen? Und so begleitete ich sie auf einem Abenteuer, auf das sie gerne verzichtet hätte. Zusammen versuchten wir zu überleben, kämpften. Ums Essen, ums Überleben, um die Hoffnung.

Ein wunderbar prägnanter und doch gleichsam lebendiger Schreibstil, bei dem es wirkt, als wäre der Leser Teil der Geschichte. Es war interessant direkt dabei zu sein, dennoch war mir die Geschichte insgesamt ein wenig zu „weich“. Auf Grund des Klappentextes hatte ich eine ganz andere Erwartungshaltung und wurde leider ein wenig enttäuscht.

Insgesamt ein (gar nicht so) dystopischer Roman mit vielen aktuellen Themen, rund um das Große Thema Flucht.

Kurzes Lebenszeichen

Guten Morgen zusammen,

bitte nicht wundern, dass es hier gerade wieder etwas ruhiger wird. – Besonders da es seit Dezember ja (fast) wieder täglich Beitrage gab.

Besonders da es seit Dezember ja (fast) wieder täglich Beitrage gab.

Berufsbedingt bin ich gerade extrem eingespannt. – Ich mache in den nächsten zwei Wochen 30 Überstunden… – Wenn ich nach einem (für mich extrem langen) Tag nach Hause komme, bin ich, so wie gestern, einfach nur total k.o. und will eigentlich nichts anderes, als ins Bett. Trotz allem werde ich versuchen zumindest sporadisch euch mit einem Beitrag zu beglücken. Seit mir aber bitte nicht böse, wenn mal ein oder zwei Tage nichts kommt.

Ganz lieben Dank für euer Verständnis. ❤

Ich wünsche euch einen schönen (Arbeits-)Tag (und einen früher Feierabend 😉 )

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