Trivia(l)

Ich dachte mir, heute verschone ich euch mal mit meinem (morgendlichen) Spaziergang und starte direkt mit dem „Tag des Trivialwissens“. Woher genau dieser Tag stammt konnte ich nicht schlüssig herausfinden, vermutlich hat steht er jedoch in Zusammenhang mit dem Buch Trivia von Carlinsky und Goodgold, welches es 1966 auf die Bestsellerlisten in New York schaffte. Da Wissen aber immer gut ist, egal in welcher Form, finde ich, dass auch hier dieser Tag begangen werden sollte und mache mit diesem Beitrag einfach mal den Anfang. 😉

Worttrennung: Tri|via

[weniger bedeutsames] Allgemeinwissen; Wissenswertes

Informationen, Nachrichten, Trivia – das holt sich keiner mehr aus dem Radio

[Quelle: DUDEN]

Da es natürlich jede Menge Trivialwissen gibt, hier eine kleine Auswahl zum Aufwärmen:

Erfindungen

1958 wurde der Dosenöffner erfunden, die Konservendose jedoch bereits 1810. Bis zur Erfindung des Öffners wurden tatsächlich Hammer und Meißel zum Öffnen genutzt.

Das Feuerzeug wurde 1779 erfunden und damit vor den Streichhölzern (die wir heute kennen), die erst Mitte des 19. Jahrhunderts auf den Markt kamen.

Tiere

Die Augen des Vogels Strauß sind, mit der Größe einer Billardkugel, die größten aller (bisher entdeckten) Landtiere.

Da Goldfische Licht benötigen, um die Farbpigmente auf Ihren Schuppen bilden zu können, verblasst seine orange Farbe, wenn er nur wenig oder gar kein Licht bekommt.

Pflanzen

In den Zellen der Pflanzen sitzen Membranen mit denen sie auf unterschiedliche Geräusche reagieren. Manche Schallwellen regen ihren Stoffwechseln und damit das Wachstum an. – Laut Forschern mögen Pflanzen sanfte Musik wie Klassik. Heavy Metal und harte Rockmusik sei dagegen schädlich.

Weltraum

Würde man mit einem Auto von der Erde bis zum Mond fahren, wäre man in etwa sechs Monaten dort. Den Weltraum hätte man allerdings bereits in etwa einer Stunde erreicht. (bei je 95 km/h)

Der nachhaltige Trinkhalm(tag)

In den USA der „National Drinking Straw Day“ gefeiert. Bei uns hätte der „Tag des Trinkhalms“, wohl keinen Bestand. Zum einen, da viele (Kunststoff-)Einwegartikel bald verboten sind, zum anderen, da wir eben nicht jeden und alles feiern. Dennoch finde ich, dass dieser Tag eine tolle Möglichkeit ist, Alternativen aufzuzeigen. Die meisten von uns kennen diese bunten Trinkhalme aus Kunststoff, auf die man irgendwie anfängt herumzukauen und die nach einem Einsatz im Müll landen.

Dann gibt es da noch die Mehrwegtrinkhalme, die den Einwegvorgängern äußerst ähnlich sehen. Meist sind sie jedoch wesentlich dicker und damit stabiler. Sie können, zumindest mit einer kleinen Bürste, einfach ausgespült werden. Aber sie sind meist eben noch immer aus Erdöl.

Eine bessere Alternativ sind da Mehrwegtrinkhalme aus Glas. Diese gibt es inzwischen auch mit dem obligatorischem Knick. Der Vorteil hier ist ganz klar der Geschmack, denn das Getränk schmeckt eben nach dem was es sein soll, da das Glas keinen Geschmack abgibt. Die Glastrinkhalme können sehr oft wiederverwendet werden – eben bis sie zerbrechen. Tatsächlich sind sie aber relativ stabil und lassen sich, genau wie die Kunststoffmodelle, einfach mit einer kleinen Bürste reinigen.

In Bielefeld (jaaaa, es GIBT diese Stadt. WIRKLICH!) kam ein Bäcker auf die Idee, einfach Makkaroni zu verwenden. Sie sind nicht nur günstig und ungefährlich, sondern zu 100% biologisch abbaubar und, wenn man denn will, auch essbar. Fairerweise sei allerdings gesagt, dass nach einiger Zeit (die aber tatsächlich länger ist als ich dachte), dann aufweichen. Ansonsten eine wirklich tolle Idee.


[c) foodiesfeed

25 Millionen Tonnen Plastikmüll landen unkontrolliert in der Umwelt, bis zu 12,7 Millionen Tonnen davon im Meer. Jedes Jahr. [Quelle: WWF] Erschreckende Bilder gehen um die Welt. So musste vor nicht allzu langer Zeit einer Schildkröte ein zehn Zentimeter langer Trinkhalm aus der Nase gezogen werden, da sie sonst erstickt wäre! Einer von vielen Gründen unnötige Dinge aus seinem Leben zu verbannen: Einwegtrinkhalme sind zumindest ein Anfang.

Frisch und freu(n)d(l)ig

Auch heute habe ich es mir nicht nehmen lassen, meine „Bewegungsserie“ fortzusetzen. So habe ich (sehr) früh am Morgen meinen GöGa zur Bushaltestelle gebracht und bin anschließend ein wenig durch die Nacht gewandert.

Wo ich eh unterwegs war, habe ich dann gleich einen Abstecher zum Bäcker gemacht. Da die beiden Damen Frühaufsteher sind, haben sie kein Problem damit, so früh zu arbeiten, ganz im Gegenteil. Ich brauchte also kein schlechtes Gewissen zu haben. ();-) Da der Bus gerade weg war, war das Café leer und ich bekam sogar (ungefragt) direkt eine Beratung dazu. Als ich gefragt wurde, ob ich das Brot geschnitten möchte, musste die Fachverkäuferin über meine Antwort schmunzeln: „Wenn Sie die Zeit haben, dann gerne. Ansonsten nehme ich es auch so.“ Sie hatte Zeit und war dazu (spätestens jetzt) sehr gut gelaunt. So fängt der Tag doch gut an: Frische Luft, Bewegung, freundliche Verkäufer und leckeres frisches Brot. So kann es weitergehen! 🙂

Zwar war meine Runde dabei heute kürzer als gestern, da ich aber später noch zur Arbeit muss und dazu das Fahrrad nehme – und dort dann auch Treppe statt Fahrstuhl – finde ich das nicht wirklich schlimm. Es ist eben wie mit z.B. Rückübungen: 5 Minuten am Tag bringen mehr, als nur einmal für 30 Minuten (meint zumindest „mein“ Chiropraktiker).

In diesem Sinne: Einen guten Start in den Tag und bewegt euch mehr! 😉

Von fühlenden Robotern und gefühlskalten Menschen

Vor 99 Jahre hat Isaac Asimov das Licht der Welt erblickt. Auch wenn er bereits verstorben ist (06. April 1992), so hat der Biochemiker etwas hinterlassen. – Abgesehen von seinen Science Fiction Romanen. – Und zwar die „Robotergesetze“. Ob Klein oder Groß, jede/r/x kennt sie. Wie könnte es auch anders sein, wo diese doch auch heute noch immer wieder in Büchern, Filmen uns Serien zitiert werden.

Und jetzt ALLE:

Robotergesetze

0. Ein Roboter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird.

1. Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.

2. Ein Roboter muss den Befehlen gehorchen, die ihm von Menschen erteilt werden, es sei denn, dies würde gegen das erste Gebot verstoßen.

3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange solch ein Schutz nicht gegen das erste oder zweite Gebot verstößt.

Passend dazu kann ich euch die Serie „Real humans“ empfehlen. (Da sie bereits etwas älter ist, lässt sie sich auf diversen Kanälen kostenlos streamen. Unbedingt bei der ersten Folge beginnen, da sonst die Handlung schwer nachzuvollziehen ist.)

So weit die Füße tragen

Es ist schwer zu glauben, doch tatsächlich war ich bereits das ganze Jahr 😀aktiv: Während mein GöGa und ich gestern über den „Deich“ gewandert sind und die Baumwipfel betrachtet haben, bin ich heute alleine losgezogen. Vor dem Frühstück, im Dunklen, für viele wohl noch mitten in der Nacht (noch vor 6 Uhr). Eigentlich brauchte ich nur ein wenig frische Luft und wollte einfach eine kleine Runde gehen (oder „um den Pudding“, wie Bremer sagen). Dann war ich aber so gut dabei, dass ich noch eine Straße weiterlief, in Gedanken dann an der nächsten Kreuzung abbiegen. Doch als ich an der Kreuzung war, dachte ich, ich könnte ja auch eigentlich die danach nehmen usw.. Und so wurden aus meinen „paar Metern“ einige Kilometer. Da es zwar kalt und windig war, ich dank Thermohose und winddichtem Mantel aber gut geschützt war, empfand ich es als sehr angenehm. Hinzu kam, dass zu der frühen Stunde, noch fast niemand unterwegs ist. Weder Mensch, noch Machine. Verhältnismäßig still war es und, auch damit, bekam ich einen etwas anderen Blick. (Was bei meiner Nachtblindheit auch irgendwie wörtlich zu nehmen ist. ;-)) Zusammenfassend kann ich jedem einen solchen (Morgen-)Spaziergang nur empfehlen.

Impressionen:

Rest vom Feste:

Neubeginn

Willkommen im Jahr 2019! Schön das ihr noch hier seit. 🙂

Ich hoffe ihr seid gut reingekommen (und habt das mit dem Rutschen nicht allzu wörtlich genommen). Viele nutzen den Jahreswechsel für neue Vorsätze (die sie dann meist eh nicht einhalten). Was auch immer ihr, für euch, geplant habt, vielleicht hilft euch diese schöne Weisheit als Motivation:

Du kannst nicht zurück und den Anfang ändern.

Aber du kannst jetzt neu anfangen und somit das Ende ändern.

Und Tschüss… [Jahresrückblick 2018]

Während 2017 mein spontanes Jahr war, könnte man 2018 leider als (m)ein krankes Jahr bezeichnen, denn es war überflutet von Krankheit und Tod. Vorgenommen hatte ich mir, mich einfach treiben zu lassen. Zumindest diesen Punkt habe ich erfüllt. Tatsächlich war das vergangene Jahr sehr anstrengend und ich bin wirklich froh, dass es sich dem Ende neigt.

Das war (mein) 2018

(Fehlende) Gesundheit

Warum auch immer, mein Immunsystem hatte dieses Jahr leider sehr viel zu kämpfen und so schleppte ich mich durch Virus, Augenentzündung, Migräne und Erschöpfung. Angeblich sei ich meist jedoch gesund gewesen und Stress der Auslöser gewesen…

Job

Besagter Stress kam (kommt) offenbar von meinem Job. Zum einen natürlich der Stress, den die Kunden bei mir auslösen, wenn man wieder alles schief läuft. (Es war teilweise nicht mehr normal, wie oft und wofür ich und meine Kollegen angeschrien und beschimpft wurden!), zum anderen aber auch durch die Arbeitszeiten: unregelmäßig, Wochenlang keine zwei freien Tage, unmögliche Planbarkeit, Überstunden über Überstunden,…in einem stickigen, dunklem Großraumbüro, und das (natürlich) alles für minimales Gehalt. Aber immerhin: Der Kollegenzusammenhalt ist super! Und trotz allem: Ich mag meinen Job und Bombenstimmung gab es auch. 😉

Action

Diese war in diesem Jahr irgendwie etwas mau. Immerhin konnte ich meinen Liebsten mal den Freimarktsumzug live zeigen und obligatorisch gab es auch die Stichvisite auf der HeinzCon. An meinem Geburtstag probierten wir GeoCaching und waren lecker Essen. Aber auch „Winter der Toten“ konnten wir (natürlich á la Mooni^^) mal wieder spielen. Aber auch nicht so Schönes gab es, wie z.B. eine (echte) Trauerfeier und einen weiteren Tod.

Aber wir konnte auch ein Leben retten: Tobi Taube ist von seinen Qualen des Taubensports befreit und darf jetzt einfach Taube sein. 🙂

Liebe

Schon ein „ganzes halbes Dutzend Jahre“ ist mein indischer Wikinger an meiner Seite und, allen Krankheiten und Widrigkeiten zum Trotz, überwiegen die Schönen Momente. @Asathor: Ich würde dich nicht missen wollen! ❤

Asathor und StMoonlight

Das gleiche zählt auch für Aronia und Minou. Auch die beiden Herrscherinnen des Königsreichs können ganz schön anstrengend sein. Doch all die schönen Momente überwiegen um ein Vielfaches. ❤

Aronia und Minou

Freundschaft

@Miguel: Ja, du alter Sack, auch dich möchte ich hier erwähnen. (Immerhin kann ich dir heute ja nicht zum Nieburtstag gratulieren!) Dieses Jahr haben wir leider relativ wenig Zeit miteinander verbracht, was ich durchaus schade finde. Zwar machen auch die RPGs Spaß, dennoch ist es einfach etwas anderes. Um so mehr sehe ich deinen Entschluss, dieses Land endgültig zu verlassen, mit gemischten Gefühlen entgegen. Ich gönne es dir von ganzen Herzen, doch du hast mich gelehrt egoistisch zu sein, daher finde ich es schade, dass ich bald ein Flugticket brauche, um dich zu besuchen. Was das wieder kostet! 😉 Danke, BestBro-Bruderherz für den Support – in allen Lebensbereichen. 🙂

Ausblick 2019

Gesundheit

Ich könnte jetzt hier die üblichen Verdächtigen, wie „gesünder ernähren“ und „mehr bewegen“ aufzählen. Aber das ist eh spätestens dann passé, wenn der Stress die Oberhand gewinnt… Zumindest einige Arztbesuche und / oder Arztwechsel habe ich geplant. Wenn Einer (Doc) nicht helfen kann (oder will?) sollte ich es mal bei einem anderen versuchen.

Job

Hier weiß noch niemand wo die Reise hingeht. Nur so viel ist für mich persönlich klar: Ich möchte weiterkommen, brauche mehr Input und vor allen Dingen Konstanz. Es gibt mehrere Wege zum Ziel, ich bin mir jedoch noch unschlüssig, welchen ich wie einschlagen werde.

Partytime

„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen.“ sagt ein altes Sprichwort. Von Festen und Feiern wird es im nächsten Jahr eine Menge geben: Ein 70ster Geburtstag ist noch nicht einmal wirklich vorbei, da steht schon ein 50ster vor der Tür. Nach kurzer Erholung gibt es dann einen 60sten Geburtstag und später dann eine Hochzeit. – Und drumherum dann noch die vergleichsweise „normalen“ Geburts- und Jahrestage. Von dieser Seite her, wird das neue Jahr schon mal ereignisreich.

Neben den Feiern, gibt es aber Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. So freue ich mich bereits auf den Spätsommer, wenn es ENDLICH wieder ins Theater geht! Und wer weiß, ganz vielleicht, werde ich ja mit meinem Lieblingsmusical überrascht. ():-)

~°~

Insgesamt steht 2019 für mich im Zeichen der Veränderung. Bei einigen Punkten schwebt mir eine grobe Richtung vor, bei anderen fehlt mir bisher der Input. Doch dass es nicht so weiter geht und sich etwas ändern muss ist klar. Ich bin daher selbst gespannt auf das neue Jahr, mit allen seinen Windungen und Wendungen. Was ich mir wünsche, ist einfach mehr „Leichtigkeit“.

Auch EUCH wünsche ich ein tolles neues Jahr, nach euren Vorstellungen, ob ihr euch nun Entspannung oder Action wünscht. Möget ihr, in jedem Fall, gesund bleiben.

GUTEN RUTSCH & EIN FROHES NEUES 2019

Urlaubsplanung [Kollegenmund]

Ich habe sehr kreative Kollegen.

In vielen Bereichen.

So zum Beispiel was Urlaubsplanung angeht.

Während die einen Brückentage nutzen, hat dieser einen anderen Plan:

„Super, ich bin nächstes Jahr 5 Jahre im Unternehmen. Das bedeutet schon mal einen Urlaubstag extra. Ich nehme noch die Woche Bildungsurlaub, in dem ich dann Jemanden kennenlerne. Dann heirate ich die Dame noch und ziehe mit meiner Frau zusammen, dass sind dann nochmal zwei Tage. Damit ich den Trauerurlaub nutzen kann, bringe ich sie dann um und natürlich muss ich dann noch mal umziehen, weil die Wohnung zu groß ist und die Erinnerungen zu stark. Und dann habe ich ja eh noch die normalen 27 Tage. Juhu, 39 Tage Urlaub!“

Ich lasse das mal so stehen… 😉

Alle Jahre wieder…

Ab morgen ist es wieder soweit: Der Feuerwerksverkauf startet und damit auch jede Menge Stress – für Mensch und besonders Tier. Erst vor wenigen Tagen habe ich mich meinen Kollegen unterhalten, die fast alle Haustiere haben und tatsächlich habe ich keinen einzigen gefunden, dessen Tier(en) die Knallerei nichts ausmacht. Von dicht an Herrchen kuscheln, bis zitternd in der Dusche verstecken und erst morgens wieder heraus kommen, war alles dabei! Und selbst mir, als Mensch, geht die Knallerei gehörig auf die Nerven: Es ist laut, dreckig und stinkt! Abgesehen davon, macht niemand seinen Dreck weg und Auto- und Briefkastenbesitzer fürchten um selbige.

Nicht zu vergessen natürlich die „freien“ Tiere. Es ist schon schlimm genug, dass selbst im tiefsten Wald noch Autos zu hören sind und rund um die Uhr Laternen brennen, müssen wir ihnen auch noch eine ganze Nacht lang Angst machen? Empfindsame Tiere können leicht einen Herzinfarkt bekommen, von Verletzungen die durch Feuer und Explosion entstehen, ganz zu schweigen!

An einigen Stellen gibt es zwar ein Böllerverbot, doch leider ist es zum einen nicht Flächendeckend, zum anderen dienst es (lediglich) den Schutz von Gebäuden. Daher bleibt nur, an eure Vernunft zu appellieren: Bitte verzichtet auf Böller und Co.! (Den Käufern am Feuerwerksstand sage ich immer, dass ich das Geld auch gerne für Sie verbrennen kann. Wollen die nur irgendwie nie…) Abgesehen davon, dass ihr etwas Gutes tut, könnt ihr das gesparte Geld ja spenden oder lecker Essen gehen oder auf etwas Größeres sparen oder oder oder. Ich bin sicher, dass es viel mehr tolle Dinge gibt, als das Geld für Rauch, Knall und Gestank auszugeben. 😉

Hier herrscht 2018 Böller-/ Feuerwerksverbot (keine Garantie auf Vollständigkeit!):

Bamberg: Bamberger Domplatz

Bremen: Marktplatz und Jonaplatz

Celle: Gesamter Altstadtbereich

Frankfurt am Main: Eiserner Steg

Goslar: Gesamter Altstadtbereich

Göttingen: Innenstadt

Hameln: Gesamter Altstadtbereich

Hannover: Innenstadt

Hildesheim: Gesamter Altstadtbereich

Köln: Dom mit Marzellenstraße und Komödienstraße

Landshut: Burg Trausnitz

Lüneburg: Gesamter Altstadtbereich

München: Schloss Nymphenburg

Nürnberg: Rund um die Burg

Quedlinburg: Gesamter Altstadtbereich

Straubing: Gesamter Altstadtbreich

Stuttgart: Schloss Solitude und die Grabkapelle auf dem Württemberg

Tübingen: Gesamter Altstadtbereich

Wolfenbüttel: Gesamter Altstadtbereich

Würzburg: Residenzplatz

Oh du schreckliche 26.0 – Kleine und große Überraschungen

Tradition

Auch wenn Weihnachten so gar nicht unseres ist, zu Festen kommt die Familie zusammen. Obligatorisch ist es bei meinen Schwiegereltern der erste Weihnachtsfeiertag, an dem die Kinder – samt Anhang – geladen werden. Ich würde nicht sagen, dass es so etwas wie Pflicht ist, dennoch sind sie sehr enttäuscht, wenn jemand nicht erscheint. Aus welchen Gründen auch immer. Und so kommt man zusammen…

Grüne Weihnachten

Meine Schwiegereltern wohnen allerdings nicht hier in Bremen, sondern – für mich – irgendwo im Nirgendwo. Wie auch schon im letzten Jahr haben wir ja kein Auto (mehr), doch 2017 lies sich planen (Urlaub sei Dank). 2018 – dank immer erst einige Tage vorher zu wissen man arbeitet, leider nicht. Immerhin, dank Überstunden, bekam ich den Tag frei. Blöd nur, dass ich auch das erst vier Tage vorher wusste und somit die Mietwagen natürlich (?) bereits ausgebucht waren. Die Alternative waren die öffentlichen Verkehrsmittel und dann von jemand vom Zielbahnhof abholen lassen. (Mitten ins Nirgendwo fährt nun einmal kein Bus.) Doch da ich am nächsten Tag in der Frühschicht arbeiten musste, wäre das eine ziemliche Hetze mit ständigem Blick auf die Uhr, gewesen. Doch glücklicherweise fand sich noch 1 Mietauto in Bremen: Ein Elektroauto! Für meinen Liebsten war es das erste Mal so einen Wagen zu fahren, für mich das zweite Mal mitzufahren (wobei das erste Mal noch in einem Testwagen der Uni war). So ging es (mehr oder weniger) „Grün“ ins Grüne. – Und das erste Gesprächsthema war auch gefunden. 😉

Familienbande

Wie drückte einer meiner Schwager es so schön aus: Er hätte sich bereits das ganze Jahr darauf gefreut, dass wir alle zusammen kommen, damit er uns gehörig auf die Nerven gehen kann. (Hat er dieses Jahr auch fast geschafft. ;-)) Nach Begrüßung und Gerede, gab es leckeres Essen (Grünkohl und Quarkspeise). Getreu dem Motto „Nach dem Essen sollst du 1.000 Schritte tun.“ schnappten wir uns anschließend den Familienhund und legten mehrere Kilometer mit ihm zurück. (Oder er mit uns, ich bin mir da nicht ganz sicher.) Nur um anschließend schon wieder zu Essen: Kuchen. – Auch eine Tradition, die ich nur von meinen Schwiegereltern kenne. Bei uns gab es „nur“ die „Bunten Teller“. Lecker war er aber – wie immer. Mjammi.

Kleine Gaben und große Geschenke

Und natürlich (?) kommt auch irgendwann der Punkt, an dem sich, im (sehr) warmen Wohnzimmer, vorm Weihnachtsbaum (grundsätzlich mit echten Kerzen), versammelt wird und ja, es gibt auch Geschenke. – Meine Schwägerin und ich, haben mehrfach versucht, die Schwiegereltern davon abzuhalten. Aber was schon immer so war… „Lasst uns doch.“ Wir haben aufgegeben… Und so kam es, dass wir mit mehr gingen, als wir kamen.

Richtig gefreut habe ich mich über das Kleinreste Geschenk: Einen Schlüsselanhänger mit Buchstaben, Schutzengel, Katze und kleiner (funktionierender!) Uhr. Der ist soooo schön. ❤ Hier hat meine Schwiegermutter sich auch richtig Mühe gegeben: Jeder hat eine, entsprechend seiner Interessen, bekommen. So hat mein Göttergatte typische Wikingerzeichen, während an dem meines Neffen ein Fahrrad baumelt usw..

Und das Beste an meinem: Er hat sofort gewirkt!

Als ich auf mein Smartphone blickte, sah ich einen verpassten Anruf und rief zurück. Freudig ging ich danach zurück ins Wohnzimmer und verkündete:

Danke, der Schutzengel hat gewirkt. Meine Arbeit hat angerufen. Ich habe morgen FREI!“ , was mit Applaus und Jubel gefeiert wurde. (Das ist seit 6 Wochen das erste Mal, dass ich zwei Tage am Stück frei habe. Um so größer ist die Freude.)

Ob es nun der Schutzengel war, mein Blogbeitrag die Menschen dazu brachte eben nicht anzurufen oder es schlichtweg Zufall war: Überraschungen gehören irgendwie zu Weihnachten. Ich werde den „geschenkten Tag“ mit Freunden verbringen und mich in eine düstere Zukunft stürzen. Mutant Zero lässt grüßen – und bin mir sicher, dass auch der Spielleiter noch jede Menge Überraschungen bereit hält. Ob die gut sind, wird sich zeigen… 😉

Im Zeichen des Rollenspiels standen auch die „Gaben“, die mein GöGa und ich füreinander gefunden haben: Das lang ersehnte „Deponia“ für IHN…
… lang ersehnte W20 für SIE. 🙂

~°~

In diesem Sinne: Eine schöne und friedvolle Rückkehr in die Normalität. Und übrigens: Nächste Woche Dienstag ist Neujahr und damit Feiertag. Nur, weil das ja auch immer so plötzlich kommt. 😀

~°~

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Oh du schreckliche 25.0 – Eine wahre Weihnachtsgeschichte

Zum einem regt es mich jedes Jahr aufs neue auf, dass es Menschen gibt, die an Heilig Abend noch einkaufen gehen oder irgendwo anrufen. Das schlimmste daran, ist dann aber der Spruch: „Das tut mir ja leid, dass Sie heute arbeiten müssen.“ – Ehrlich Leute, wenn NIEMAND an einem Fest-, Feier- oder Sonntag irgendwo hingehen, bestellen oder anrufen würde, DANN würden auch alle frei bekommen und im Kreise ihrer Liebsten feiern (oder zumindest entspannen) können. Denkt mal nach. Doppelmoral…

Aber es gibt auch durchaus Lustiges zu berichten. So z.B. dann, wenn ältere Herrschaften anrufen und nach dem Verbleib eines Pakets fragen, in diesem Fall ein „Tannenbaum“:

[…]

Kunde: „Ich warte noch auf meinen Weihnachtsbaum. Da ist noch nichts und dabei stehe ich schon jeden Tag am Fenster. Möchte den mit meinen Enkeln schmücken. Ich muss da ja irgendwie helfen, alleine schafft er das ja nicht. Weiß ja nicht wer kommt.“

Agent: „Ich habe nachgesehen, der kommt noch. Da brauchen Sie sich keine Gedanken machen.“

Kunde: „Aber ich muss doch zu Hause sein, wenn der Baum kommt. Nicht das der wieder mitgenommen wird!“

Agent: „Brauchen Sie nicht, der wird in den Briefkasten gesteckt.“

Kunde: „In den Briefkasten??? Wie soll der denn in den Briefkasten passen???“

Agent: „Die stopfen ihn da rein. Machen die öfter so.“

Kunde: „Ja…? … Meinen Sie wirklich?“

Agent: „Ja, klar.“

Kunde: „In den Briefkasten also… Na gut, wenn Sie das sagen. Und sonst können die den Baum ja auch einfach draußen hinstellen.“

Agent: „… Ja? …“

Kunde: „Da warte ich dann jetzt einfach ab und gucke weiter aus dem Fenster. Nur für alle Fälle, damit ich mit anfassen kann, wenn ich da bin. Danke und ein schönes Fest.“

[…]*

Ahnt ihr es? Hier haben Kunde und Kollegin zwar von dem gleichen – einen Weihnachtsbaum – gesprochen. Allerdings hat der Kunde auf einen echten Tannenbaum gewartet, bestellt hatte er allerdings (und das war natürlich auch das was die Kollegin sah) einen USB-Tannenbaum.

Ob der ältere Herr noch zu seinem echten Weihnachtsbaum gekommen ist, wurde leider nicht überliefert. Die Kollegin jedenfalls, fragt im Zweifel jetzt noch einmal nach. 😉

*sinngemäß nacherzählt

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