Pädophilie bringt niemanden um, Abtreibung schon – Die Sache mit den Priestern

[Warwick, Rhode Island, USA] Die Geschichte lehrt, dass die Kirche oft viel Einfluss ein. – Denkt man z.B. an Hexenverbrennungen und Co., nicht immer Positiven. Riccard Bucci, seines Zeichens römisch-katholischer Priester der Sared Heart Church, hat z.B. seine ganz eigene Auffassung „Gottes Willen“ durchzusetzen:

Die Regierung in Rhode Island beschloss „die Möglichkeit einer legalen und medizinisch sicheren Abtreibung“ zu schützen. Bucci gefällt das gar nicht. Er beschloss alle Politiker/innen, die zugestimmt hatten, von kirchlichen Veranstaltungen, wie Kommunion oder Hochzeiten auszuschließen. Diese sollen weder Trauzeugen sein dürfen, noch Taufpaten und auch das Reden auf Hochzeiten oder Trauerfeiern will er ihnen verbieten.

Die Schwester einer betreffenden Politikerin wurde als Kind, von einem früheren Priester, sexuell missbraucht. Als Riccard Bucci auf dieses Verbrechen angesprochen wurde, antworte er

Davon Betroffene ihres Lebens meist nicht glücklich werden und einige sich, eben auf Grund des Missbrauchs, das Leben nehmen, scheint der Priester nichts wissen zu wollen. Auch die Gemeinde hat sich bisher nicht zu der „Disziplinierungsmaßnahme“ von Bucci geäußert.

Ich kann hier nur, mal wieder, den Kopf schütteln, was die Kirche bzw. deren Vertreter sich alles herausnehmen – und vor allen Dingen, warum ihnen niemand Einhalt gebietet. Stattdessen bezahlen „wir“ sie sogar noch…

[Quelle: Washington Post]

Frauenpower [Kino: Birds Of Prey]

Was haben 5 Frauen, die verschiedener nicht sein können, gemeinsam? Das erfahrt ihr im Beitrag. 😉

Nachdem wir im letzten Jahr bereits „Joker“ gesehen haben, sehnten wir bereits „Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn“ entgegen. – Ich besonders, weil ich Harley Quinn wirklich unglaublich sexy finde. 😀 – Gestern war es soweit und ich besuchte mit Asathor das Cinemaxx in Bremen. (Inzwischen sind die Umbaumaßnahmen dort abgeschlossen und selbst die Lautstärke war, zumindest bei diesem Film, sehr angenehm.)

Harley Quinn, ursprünglich die Therapeutin vom Joker und später seine Gespielin, wird von selbigem verlassen. Doch der „Harlekin“ verschweigt allen diese „Kleinigkeit“, denn als Freundin des Jokers hat sie einen Freifahrtschein und kann sich alles erlauben ohne Konsequenzen zu fürchten. Doch selbst der schwerste Liebeskummer geht irgendwann vorüber und es wird Zeit einen Schlussstrich zu ziehen. Blöderweise erfährt dadurch wirklicher jeder, dass Harley nun Single – und damit Freiwild ist. Doch nicht nur die Jagd auf den bunten Vogel ist eröffnet, sondern auch auf Cassanadra, die dem Sionis „ausversehen“ etwas sehr wichtig gestohlen hat. Doch es gibt noch einige andere, die eine Rechnung mit Männern offen haben und letztlich haben sie nur eine Möglichkeit zu Überleben: Geballte Frauenpower!

Gespielt wird Harley Quinn von Margot Robbie, wie ich finde sehr gut. Sie scheint in ihrer Rolle voll aufzugehen. Ella Jay Basco, in der Rolle von Cassandra Cain. Konnte mich dagegen leider gar nicht überzeugen. Insgesamt gesehen ist die Besetzung aber gut gewählt.

Würde ich den Film empfehlen? Klares ja! Mir hat er sehr gut gefallen, auch wenn ich mir sowohl ein Quäntchen mehr Action, und ein klein wenig mehr Humor, gewünscht hätte.

Abgedrehter Jugen-Geist trifft auf quirliges Menschen-Mädchen [Rezi]

Janet Clark

Mina und die Karma-Jäger

Der Klassenkassen-Klau

192 Seiten [18.02.2020]

Dragonfly

ISBN 9783748800163

~°~ Eindrücke / Meinung ~°~

Milena hat ihren 11ten Geburtstag. Auf die dazugehörige Feier freut sie sich schon lange, doch dann kommt alles anders, als gedacht: Statt den geladenen Gästen steht ein wildfremder Junge vor der Tür. Erst behauptet er, ihre Gäste alle ausgeladen zu haben, weil er ihre Hilfe braucht und dann sieht ihn offenbar niemand außer ihr selbst! „Mina“ glaubt langsam an ihren Hormonen zu verzweifeln, schließlich macht auch ihre Cousine ständig schräge Dinge. Julius stellt sich als Geist heraus, der ihre Hilfe braucht, um seine Charmapunkte zu verbessern. – Derzeitiger Stand: „unterirdisch – kurz vor Nacktmull“. – Eine Aufgabe, die sich alles andere als einfach herausstellt.

Als wäre ein uneinsichtiger Geist nicht anstrengend schon genug, fehlt plötzlich noch Geld aus der Klassenkasse! Wer war es und warum? Die Suche nach dem Täter gestaltet sich als Herausforderung: Jeder Mitschüler scheint ein Geheimnis zu haben und Freunde werden zu Verdächtigen. Das Ergebnis jedoch überrascht nicht nur Milena und Julius!

~°~ Fazit ~°~

Alleine das wunderbare Cover hat mich direkt angezogen. Es hat so was von Engelchen und Teufelchen. – Und so ganz weit ist die Geschichte davon ja dann auch nicht. Alleine die Idee finde ich zwar etwas abgedreht, aber genau deswegen auch total sympathisch.

Etwas schade finde ich, dass die Bilder nur sehr klein und dann in sw enthalten sind. Die eine oder andere Seite mit „ganzem“ Bild und, vielleicht in Farbe, hätte alles ein wenig runder gemacht.

Der Schreibstil ist flüssig und ich fand es schade, dass es so schnell vorbei war. Aber glücklicherweise ist dieses ja nur der erste Band einer neuen Reihe. Ich freue mich bereits auf den Nachfolger.

All you need is love? [Gewinnspiel]

Auch wenn sich der Tag so langsam dem Ende neigt, möchte ich es mir nicht nehmen lassen euch noch ein kleines Gewinnspiel zu präsentieren. Gepackt habe ich für euch kleines Päckchen, passend zum heutigen Valentinstag.

Und das ist drin:

Lektüre zum Einstimmen:

Das Herz von Marilyn Yalom [ISBN 9783442718887]

Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann [ISBN 9783956142864]

Bauty für einen zauberhhaften Auftritt beim Date:

Shampoo und Augencreme für die Pflege, Lippenstift und Armband fürs Styling.

Liebe geht durch den Magen:

Energydrink, als Booster für das was bevorsteht oder zum Anstoßen auf einen tollen Tag und natürlich Schokolade, weil … Ach, für Schokolade braucht man doch keinen Grund! 😉

WICHTIG: Für dieses Gewinnspiel ist eine Alternative Teilnahme per Facebook möglich. Egal ob ihr euch für eine Teilnahme hier oder über FB entscheidet: Um zu gewinnen müsst ihr meinem Blog folgen bzw. der FB-Seite ein gefällt mir dalassen (wird kontrolliert!) und folgende wie folgt kommentieren:

Hinterlasst einfach einen Valentinsgruß.

Egal ob schön, lustig oder (via FB) per Bild.

Bitte beachtet die Gewinnspielbedingungen. Hier könnt sie HIER nachlesen.

Rollenspiel im Alltag

„Was zockst du denn so?“

„Haushalt.“

„Haushalt?“

„Ja, es gibt haufenweise Daily Quests. 1586 Level und so viele Quest-Gebiete, die kannnste gar nicht allle schaffen.

Und der heftigste Dungeon ist der Wäschekeller. Der Wäscheberg ist ein Endgegner, den ich noch nie bezwungen habe.“

[Quelle: Twitter/ bildderbuchbaby]

So ein Tag…

Im Bett bin ich sicher!

Kennt ihr diese Tage, in dem ihr bereits am Morgen wisst, dass ihr wieder ins Bett gehen und auf keinen Fall vor dem nächsten Tag aufstehen solltet? Bei mir war heute so ein Tag:.

Eigentlich wäre heute eine „Homeoffice“-Tage gewesen. Leider hatte unser Provider andere Pläne für mich, denn „Sabine“ hat offenbar irgendwas beschädigt und wir, sowie einige Tausende andere offline. Und da die Menschen sich ja bekanntlich von der Technik (zu) sehr abhängig gemacht haben, blieb mir nichts anderes, als mich schnell fertig zu machen, Sachen zu packen und mich auf den Weg ins Büro zu machen.

[Qulle: Screenshot Alle Störungen]

Selbsterfüllende Prophezeiung?

Beim Frühstück sagte ich noch zu meinem Schatz „Bei meinem Glück ist auch gleich noch irgendwas mit dem Bus. Ich habe da so ein komisches Gefühl.“ Ratet mal! Genau, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ging meine Odyssee weiter: Der Bus hatte Verspätung und fiel letzten Endes dann ganz aus. (Muss ich dazu erwähnen, dass es verdammt kalt, nass, windig war und ich vor kurzem offenbar meine Handschuhe verloren habe?) Als ich dann durchgefroren war, kam endlich ein Bus. Einige Haltestellen klemmte allerdings die Tür und ich befürchtete schon, umsteigen zu müssen.

Glücklicherweise schafften wir es aber bis zu meiner Umsteigehaltestelle. Allerdings mit Verspätung, so dass ich zur Straßenbahn laufen musste. – Angesichts von rutschigem Kopfsteinpflaster eine kleine Herausforderung. – Immerhin habe ich es verletzungsfrei geschafft. Kurz vor meiner Endhaltestelle ging die Bahn dann plötzlich aus und eine Weile auch nicht mehr an. Dem Fahrer gelang der Neustart dann doch noch und auch den Weg von der Haltestelle bis zur Arbeitsstätte (nochmal ca. 10 Minuten Fußweg) brach ich mir nichts.

Tücken der Technik

Mit Verspätung bin ich endlich im Büro angekommen. Theoretisch hätte ich jetzt loslegen können. Praktisch sah das anders aus, denn sowohl der PC als auch der Laptop bzw. die benötigten Programme, verlangten nach Updates. – Und in diesem Fall lässt sich das leider nicht auf später verschieben, da man sich ohne gar nicht einloggen kann. Das System zwang mich daher noch länger zu warten. – Gefühlt eine Ewigkeit. – Als es dann vollbracht war, konnte ich aber nicht etwa arbeiten: Besagtes System forderte nun ein Update vom Update! Die Zeit schien gegen mich, denn schon vor ihrem eigentlichen Dienstbeginn betrat eine Kollegin das Büro, der ich quasi zuarbeite. Panisch sah ich sie an: „Ich bin noch gar nicht fertig!“ Wie sich herausstellte, musste sie früher weg, was mich noch ein wenig mehr unter Druck setzte. Irgendwie habe ich es dann (natürlich) geschafft.

Wie oft zog sich das Chaos aber weiter durch meinen (Arbeits-)Tag: Von nicht lieferbaren Waren über falsche Lieferungen und Rechnungen bis hin Kunden mit kniffeligen Anliegen. Wenn was kommt, dann irgendwie immer alles zusammen.

Bad Day

Nachdem ich Feierabend gemacht hatte, war es gefühlt noch kälter und noch windiger als am Morgen. Vielleicht ist mir deswegen auch der Bus direkt vor der Nase weggefahren!?

Wie heißt es so schön: „It‘s just a bad day,not a bad life!“ Daher sage zeige ich diesem Mittwoch jetzt:

und Morgen ist ein neuer Tag, der dafür doppelt so schön wird. Basta! 😉

Ich versuche jetzt mal Essen zu kochen ohne die Küche abzubrennen oder mir einen Finger abzuschneiden. (Wünscht mir Glück!)

War euer Tag heute auch irgendwie durchwachsen oder lief es vielleicht sogar wie geschmiert?

Der Schnabeltierwerfer Teil 2 [Spielbericht Deponia]

Jetzt wird es aber endlich mal Zeit für die Fortsetzung! – Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, möge dieses vorweg in Angriff nehmen. Ansonsten ergibt die Geschichte noch weniger Sinn, als überhaupt schon. 😉 zu Teil 1

Allen anderen viel Spaß. 🙂

TEIL 2

Es war schnell klar das die Helden, wenn man sie denn als solche bezeichnen kann, eine Transportmöglichkeit benötigten, um ihr Ziel zu erreichen. Ein kleines Schiff bot sich da an, doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Eben! Homungoliath hatte auch direkt eine hilfreiche Idee: Auf ein wenig Papier, welches er von Casius 200 entnommen hatte, schrieb er einen Brief an die Frau eines Bootsbesitzers. Da der Rattenmensch einige Zeit zuvor eine Unterhaltung aufgeschnappt hatte, wusste er um die Namen. So erhielt Helga von seiner liebsten Helga die freudige Nachricht, dass es endlich mit dem Lottogewinn geklappt hätte! Er solle so schnell es geht nach Hause kommen, damit sie feiern und planen könnten. Tatsächlich verfehlte der Brief seine Wirkung nicht: Der Ladenbesitzer riegelte nicht einmal ab, sondern verschwand mit einem breiten Grinsen auf den schiefen Lippen. Schon schlichen drei ungleiche Gestalten an Board und setzten Kurs ins Unbekannte.

Noch eine (un)ruhige Nacht

Die Fahrt verlief erstaunlich ereignislos, so dass die Drei sich ein wenig ausruhen konnten. Uuayeahhaa‘eeiii nutzte die Zeit um zu angeln. Als Köder diente dabei eine alte, stark riechende und löchrige Käsemauke aus dem Warenbestand des Händlers. Das Glück war ihr hold, denn sie angelte eine Holzplanke! Wer in Deponia weiß ja: Jeder Rohstoff zählt!

In der Nacht ertönte ein ohrenbetäubender Lärm, der immer weiter und weiter anschwoll. Casius störte das zwar nicht, aber da er ja auch wissen wollte, was da gerade um ihn herum passiert, fuhr er seine Systeme hoch und begab sich mit an Deck. Und dann sahen der Roboter und seine Gefährten Rot. Oder besser Rotbraun, davon aber einen ganzen Felsen voll: Schrottkrabben! Offenbar waren diese Wesen sich einig, zeitgleich ihren Paarungstanz abzuhalten – und das mit entsprechenden Scherengeklapper. Da sie das Schiff aber nicht angriffen, ja nicht einmal darauf zukamen, ignorierte die Besatzung sie einfach. Ein Fehler?

Abgetaucht

Die Schrottkrabben blieben zwar nicht ruhig, aber friedlich. Am nächsten Morgen, als die Sonne bereits – vermutlich – irgendwo über dem Smog aufgegangen war, wollte man sich auf den Tauchgang zum Schiff begeben. Aus naheliegenden Gründen, hielt es Casius 200 für besser, nicht mit zu tauchen. Er überreichte den Stromumkehrer an Uuayeahhaa‘eeiii, samt der Anweisung sich nach dem Einsetzen sofort an die Nase zu fassen und auf einem Bein im Kreis zu drehen. Har-Har. Dann blieb ihm nichts als zu warten, während Rattenmensch und Eisenschwein-Händlerin die zwei Meter zur Wetterspitze tauchten. Mit Tasten und mehr schlecht als recht, fanden sie die beschrieben Ausbuchtung und setzten den Umkehrer ein. Doch nichts passierte. Uuayeahhaa‘eeiii tauchte schließlich wieder auf, um mit Casius noch einmal die Instruktionen durchzugehen, die er gespeichert hatte. Zum Leidwesen des Roboters glaubte sie einfach nicht, dass an-die-Nase-fassen und tanzen dazu gehörten. Da tauchte auch Homungoliath wieder auf, den Stromumkehrer hatte er unter Wasser zurück gelassen. Etwas ratlos stand die Besatzung an Deck und blickte in die (ungefähre) Richtung der Wetterspitze. Aber alle Anweisungen wurde genau befolgt. War das Gerät vielleicht einfach defekt? Oder wurde es falsch eingesetzt? Jeder hing so seinen Gedanken nach, als sich wie aus dem Nichts der Himmel noch weiter verdunkelte.

Fortsetzung folgt…

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