Mandarine oder Clementine?

Die Saison ist fast vorbei, schon irgendwie merkwürdig das der Tag der Mandarine dann erst so spät stattfindet, oder? Gegen Ende des Monats erhält mein Schatz die letzte Lieferung von seinem Baum. Allerdings habe ich ihm einen Clementinenbaum, keinen Mandarinenbaum geschenkt (oder besser gesagt, eine Patenschaft für selbigen.) Aber wo ist da eigentlich der Unterschied? Von Außen sehen sich die Früchte ja doch irgendwie zum Verwechseln ähnlich. Ich habe mich mal auf die Suche begeben und folgendes gefunden. (Der Übersichtlichkeit halber habe ich eine Tabelle erstellt.)

Clementinen sind KEINE kernarmen Mandarinen


Mandarine Clementine
Herkunft Asien Mittelmeerraum
Entdeckung 12. Jhr. v. Chr. 1912
Schale dick dünn
Fruchtsegmente 9 8-12
Fruchtfleisch orange gelb-orange
Kerne viele, meist kleine wenige bis keine
Geschmack süß-herb süß (Hoher Zuckergehalt)
Lagerung (stets kühl) Max. 1-2 Wochen Bis zu 8 Wochen
Kalorien (je 100g) 46 kcal 37 kcal
Vitamin C Gehalt (je 100g) 30 mg 54 mg
Kalzium Gehalt (je 100g) 33 mg 30 mg
Kalium Gehalt (je 100g) 210 mg 130 mg
Folsäure Gehalt(je 100g) 7 mg 33 mg

Wer sich nicht sicher ist, ob er nun Mandarine oder Clementine vor sich hat, kann dieses bereits an der Schale feststellen: Während bei Mandarinen Luft zwischen Schale und dem Fruchtfleisch liegt, sitzt das Fruchtfleisch bei den Clementinen direkt darunter. (Allerdings zählt das wohl auch nur im frischen Zustand.)

Das „weiße Zeug“ kann man mitessen

Mesokarp bzw. Albedo, also diese weißen „Fäden“, die wohl die meisten von uns abziehen, können bedenkenlos mitgegessen werden. Es enthält genau so viele Vitamine wie die Frucht selbst, sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Einziger Nachteil ist nur die gummiartige Konsistenz. (Mmh, wie war das mit den Ideen. Vielleicht kann man diese ja als gesundes Kaugummi nutzen!? ;-))

[Quellen: Zitrus-Presse, Gartenjournal, Ratgeber Gesundheit, worldofffood]

Mandarinen oder Clementinen, was ist euch lieber? Habt ihr vielleicht ein passendes Rezept (egal ob mit Mandarine oder Clementine)? Lasst gerne einen Kommentar hier. 🙂

Schlaf der Gerechten

*gäääääääääähn*

Schade, noch nicht ganz Wochenende. Das bedeutet bei uns: Der Wecker klingelt bereits um 05:00 Uhr (ja, Morgens!). Während ich Frühaufsteherin bin (und schon immer war), ist mein Liebster eine echte Nachteule. Sprich: Erst will er nicht ins Bett und später dann nicht aufstehen. Im Laufe der Jahre habe ich so den einen oder anderen Trick entwickelt, damit dann nicht nur zehn Minuten zum Frühstücken bleiben. Aber pssst, nicht verraten! 😉

Da wir ja nicht weiterschlafen können, erfreuen wir uns doch an diesen Mitlebewesen. 🙂

Lerche oder Eule, welcher Schlaftyp seid ihr?

P.S.: Schaut mal auf der Facebook-Seite vorbei.

Dort gibt es ein passendes Gewinnspiel! 😉

Ideen braucht der Mensch

Nur Mut: Versuch macht klug

Das neue Jahr ist noch nicht lange in Gang und vielleicht grade deswegen, strotzt der eine oder andere nur so vor Ideen. Passend dazu wird heute aufgefordert „einen Probeballon zu starten“ (oder veraltet „Run it up the Flagpole and See if Anyone Salutes“).

Grob gesagt geht es darum eine Idee einfach mal auszuprobieren, um zu sehen was passiert (oder eben auch nicht). Erinnert mich ein wenig an Kindertage, wenn ein Erwachsener sagt: „Probier es doch mal, dann siehst du, ob du es kannst/ magst.“ – Ich selbst habe schon ein ganzes Notizbuch voller Ideen, bei denen ich immer „Marktlücke“ denke. Leider hapert es immer am (technischen Knowhow und an der Finanzierung), dieses auch umzusetzen.

Kuriose Ideen

Andere hatten da mehr Erfolg. Hier ein paar kuriose Geschäftsideen aus aller Welt:

Wer träumt nicht von einem Kamin? Leider ist da baulich oft nur schwer umsetzbar. Zum Glück gibt es aber papestack. Der „Karton“ wird einfach über das TV-Gerät gestülpt und schon hat man einen Kamin. Garantiert Rußfrei!

Irgendwie hat es wohl (fast) jeder schon mal getan: Getränke ins Kino oder auf das Konzert geschmuggelt. Bei verschärften Kontrollen gar nicht mehr so einfach. Zur Hilfe kommt hier „The Beerbelly“. Eine Bierbauchatrappe, in der ein Tank versteckt ist. Mit Hilfe eines Trinkschlauches lässt sich dieser dann schnell wieder abtrainieren. (Für Frauen gibt es als Alternative „The WineRack“, ein Bustier mit gleicher Funktion.)

Für alle deren Papierfliegerkonstruktion nicht so fliegen will, wie sie es wünschen gibt es PowerIP FPV. An den Papierflieger werden ein kleiner Propeller und ein Funkmodul befestigt und schon lässt sich das gute Teil über eine App via Smartphone steuern.

Das frische Luft gut tut wissen wir alle, dass die nicht immer so einfach zu bekommen ist, wissen vor allen Dingen Städter. Vitality Air hat da eine Lösung gefunden: Das Unternehmen aus Kanada verkauft die Frischluft aus den Rocky Mountains. Eine 8 l Dose, die für bis zu 150 Atemzüge reichen soll, gibt es für (umgerechnet) rund 20 EUR.

Kennt ihr auch noch „Ideen“ bei denen ihr denkt: „Warum ist mir das nicht eingefallen“ oder wünschtet ihr, dass es für eine bestimmte Sache endlich mal etwas geben würde? Hinterlasst doch gerne mal einen Kommentar. Wer weiß, vielleicht wird euere Idee ja bald Wirklichkeit…!? 🙂

Z wie: Zuletzt genannt

H-A-L-L-O. Was, dass war ZU LAUT? Na na, ihr habt doch nicht etwa Z, wie zu viel getrunken???

Ob nun einfach verschlafen, verkatert oder hell wach. Ich habe etwas, dass eure grauen Zellen anregt, denn wisst ihr was heute ist? Ja, Neujahr. Aber es ist noch etwas:

Der Tag des Buchstaben Z!

Erschaffen wurde der Tag von Tom Zager, denn er fand es einfach, salopp gesagt, doof, dass sein Name immer mit zuletzt genannt wurde.

Ich finde, dass ist DIE Gelegenheit diesem schönen Buchstaben zu huldigen, in dem wir Namen mit Z (als Anfangsbuchstaben) sammeln.

Mir fallen (spontan) ein:

  • Zimmermann
  • Zabel
  • Zierlich
  • Zeise
  • Zahn
  • Zeiger
  • Zander
  • Zaunmüller
  • Zager 😉

Wer kommt euch in den Sinn oder tragt ihr vielleicht selbst einen Nachnamen, der mit Z beginnt? Schreibt es doch einfach mal in die Kommentare! 🙂

Turbulent [Jahresrückblick 2019]

Es ist wieder soweit oder besser gesagt (so gut wie) vorbei: Das Jahr 2019. Damit auch Zeit noch einmal alles zu reflektieren.

Gesundheit

Gesundheitlich war ich dieses Jahr wieder (oder besser gesagt noch immer) sehr angeschlagen. Mein Immunsystem hatte viel zu kämpfen, mein Körper hielt sich nur mit Mühe aufrecht. Nicht immer, aber sehr oft, war auch Migräne im Spiel. Mal wegen des (viel zu heißen) Wetters, mal auf Grund falscher Haltung und auch auf Grund von Stress. Passende Hilfe hatte ich versucht zu finden, wurde mir aber verwehrt. Letztlich landete ich gegen Ende des Jahres wieder beim Chiropraktiker, was zumindest etwas Linderung verschaffte.

Jobrotation

Leider wirkte sich die angeschlagene Gesundheit auch auf meine Arbeit aus, oder besser gesagt auf die Fehltage. So sollt es kommen das ich in diesem Jahr gleich dreimal die Firma gewechselt habe. Das erste Mal war allerdings freiwillig, da ich das CallCenter mit seinen (Un)Annehmlichkeiten – und leider auch richtig gute Kollegen :,( – verlassen wollte.

Tierisch gut

Mit das Beste sind selbstverständlich unsere beiden Samtpfoten. Auch wenn Aronia und Minou kein „BestCats“ miteinander sind, so sind sie sich in diesem Jahr zumindest näher gekommen 🙂

Love is in the air

Mit meinem „indischen Wikinger“ bin ich mindestens genau so glücklich, wie die letzten Jahre. Wobei nein, eigentlich noch viel mehr. ❤ Seit unserem letzten Jahrestag prangt nun auch der langersehnte) Verlobungsring an meinem Finger. 😀 Wann dann „der große Tag“ kommt, ist noch offen. (Und bevor jemand fragt: Nein, ich bin nicht schwanger! ;-))

Gewinne, Gewinne, Gewinne

Das Glück und Liebe sich nicht ausschließen, beweisen die kleinen und größeren Gewinne, die mich erreichten. Besonders gefreut habe ich mich natürlich über die Erlebnisse.

Feste feiern wie sie fallen

2019 war bei uns ein Jahr voller Feiern. Zwar kommen Geburtstage und Co. Jedes Jahr doch dieses gab es viele Runde Geburtstage (70, 50, 66,…) eine Hochzeit, hölzerne Hochzeit,… Das Jahr eingeläutet haben wir schon fast mit der Beerdigung von einem Freund. Inzwischen ist er (quasi) wirklich verstorben, in sofern war es ein würdiger Abschied. Anderen ging es nur etwas besser, denn so überlebte z.B. mein Schwiegervater einen Schlaganfall. Aber das soll an dieser Stelle nicht das Thema sein. Feiern sind ja, zumindest meistens, etwas Positives. Die meisten auf denen ich dieses Jahr war, waren in erster Linie erfüllt von Klischees und damit recht langweilig. Das Positive: die nächsten runden Geburtstage sind noch ein wenig hin. 😉

Auf die Ohren

Sogar musikalisch waren wir in diesem Jahr unterwegs. – Sofern man das Singen unter der Dusche weglässt – allerdings nur als Zuhörer. So durften wir Saltatio Mortis und Schandmaul live sehen und erleben.

So ein Theater

Auch durfte ich endlich wieder ins Theater, wenn auch nicht auf die Bühne. 😉 Mit „Love, Love, Love“ bereitete uns die Shakespeare Company ein lustiges Freilufterlebnis, während im Metropoltheater uns die „Die unendliche Geschichte“ (nicht ganz so) verzauberte.

Durchgängig Klasse waren die die Artisten und Künstler bin GOP. (Seit dem letzten Besuch kann ich sogar sagen, dass mich ein Frosch angeflirtet hat. Kann ja auch nicht jede behaupten. ;-)) Die nächsten Karten sind bereits vorhanden und wir freuen uns auf neue, aufregende und spannende Erlebnisse, von denen wir noch lange zehren werden.

Fazit 2019

Das Jahr begann recht turbulent und wurde zum Ende etwas ruhiger. Insgesamt habe ich viel erlebt, viele Menschen kennen gelernt und vor allen Dingen viele neue und auch schöne Erfahrungen gesammelt. Bis auf einige kleine Rückschläge war 2019 für mich durchaus Positiv.

Ausblick 2020

Ich begrüße das neue Jahr mit offenen Arme und sehe der Zukunft, zumindest im Augenblick, sehr Positiv entgegen. Insgesamt habe ich ein gutes Gefühl.

===

Nun bleibt mir nur noch euch einen Guten Rutsch (bitte nicht zu wörtlich nehmen ;-)) und alles Gute für 2020 zu wünschen. Kommt gut rein. Wir lesen uns direkt im neuen Jahr wieder. Bleibt neugierig. 🙂

Genussvolle Leidenschaft [Rezi: LITTLE LIBRARY COOKBOOK]

Kate Young

Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durch das Jahr

320 Seiten

Wunderaum [30.09.2019]

ISBN 9783336548095

[Werbung] Was haben Lesen und Kochen gemeinsam? Genießer machen beides mit Leidenschaft! 😉

Wer gerne und viel liest stößt dabei immer wieder auf kulinarische Highlights aus allen Welten. Oft fragt man sich wie das eine oder andere wohl schmeckt, stellt sich die Aromen auf der Zunge vor, den Duft der die Luft erfüllt… So ähnlich ging es wohl auch Kate Young. Sie ist Foodbloggerin und hat sich, durch Ihre Lieblingsbücher, zu eigenen Kreationen verleiten lassen. Zu den über 100 abwechslungsreichen Rezepten erhält der Interessierte auch gleich noch passende Buchempfehlungen. Eine durchaus spannende Kombination.

Als Hardcover mit Lesebändchen ist das Buch stabil, um mehr als nur einmal zum Einsatz zu kommen. Viele ganzseitige Farbfotos machen Lust die Gerichte direkt nachzukochen. Das Buch ist Jahreszeiten gegliedert, so dass es leicht ist, ein saisonales Rezept zu finden. Die Anleitungen sind dabei übersichtlich und verständlich. Auch Kochanfänger dürften hier auf ihre Kosten kommen. Selbst eher ungewöhnliche Zubereitungsmethoden, wie z.B. die Zubereitung im Dämpfkorb sind dabei.

Ein schön gestaltetes Buch mit vielen tollen Anregungen. Von einfachen Salat über klassische Hauptspeisen bis hin zu kleinen Highlights für besondere Tage oder Gäste, ist wohl alles dabei. Selbst wenn man grade kein Rezept aus diesem „Kochbuch“ nachkochen möchte, macht es doch Spaß darin zu schmökern.

Mooni testet – Special.T

[Werbung] Tee, nicht jeder mag ihn. Wer ihn mag, der bevorzugt meist aromatischen Tee und, je nach Sorte, ist es wichtig den Beutel bzw. das Teesieb zeitig aus dem Wasser zu nehmen. Entweder man stellt einen Timer oder guckt stetig auf die Uhr. Oder man nutzt einfach die dritte Variante: Eine Teemaschine. Klingt gleichermaßen verrückt, wie auch überflüssig? Genau das dachte ich auch. Freundlicherweise wurde mir eine „Mini T“ kostenlos zur Verfügung gestellt. Die letzten Woche konnte ich daher die Maschine genau unter die Lupe nehmen und ausreichend testen. Soviel sei schon mal verraten: Mein Fazit ist ein ganz anderes, als ich selbst gedacht hätte. Was das bedeutet erfahrt ihr am Ende des Beitrags.

~ Design ~

Ich hatte Glück und bekam ein Modell in Rot zugesendet. Total toll, da sich die Maschine so super in unsere, größtenteils, rot gestaltete Küche einfügt. Neben dem Rot gibt es die MiniT auch noch in klassischem Schwarz und schlichtem Weiß. Wer es etwas peppiger mag, kann Fuchsia wählen.

Durch die leicht geschwungene Form sieht die Maschine sehr stylisch aus. Dadurch das es sich eben um das „Mini“-Modell handelt, ist das Gerät toll für kleine Küchen. (Sie nimmt weniger Platz ein als eine Kaffeemaschine, da diese Kapselmaschine schmaler ist.)

~ Erste Inbetriebnahme ~

Wahrlich kinderleicht: Es muss gar nichts eingestellt werden oder so etwas. Ganz grob zusammen gefasst, lässt man klares Wasser (ohne eingelegte Kapsel) durchlaufen, um evtl. noch vorhandene Rückstände zu entfernen. Danach ist die Maschine auch schon bereit für Ihren ersten Einsatz.

~ Anwendung ~

Wassertank füllen, Maschine einschalten, Kapsel einlegen, Hebel nach unten drücken. Die Maschine erkennt nun die eingelegte Kapsel und zeigt dieses mit einem einem grünen Logo an. Einfach auf selbiges drücken – vorher natürlich unbedingt einen Becher darunter stellen – und schon ertönt ein Summen. Der Tee wird nun aufgebrüht. Hier braucht es nun, je nach Sorte, ein wenig Geduld. Praktisch: Die Maschine erkennt nicht nur die Kapsel, sondern automatisch auch die Ziehzeit, so dass sich das Endprodukt optimal herauskommt. – Natürlich ist es erst einmal auf „Standart“ eingestellt, um der Allgemeinheit genüge zu tun. Es besteht jedoch jederzeit die Möglichkeit die Wassermenge anzupassen. – Schon nach kurzer Zeit hat man einen Tee in seinem Becher, bei dem man nicht daneben stehen musste, um z.B. den Beutel zu entfernen. Da wir meist morgens, bevor wir zur Arbeit müssen, Tee trinken, sind sowohl der Zeitfaktor, als auch die Temperatur wirklich toll: Der Tee lässt sich sofort trinken, anders als bei einem Aufguss mit dem Wasserkocher, bei dem man sich die Lippen verbrennen würde.

~ Reinigung ~

Sowohl der Wassertank, als auch der Abfallbehälter und die Abtropfschale lassen sich ab- bzw. herausnehmen. Einer einfach Reinigung steht damit nichts im Weg. Etwas unpraktisch: Man muss erst die Abtropfschale herausziehen, um den Abfallbehälter zu entleeren. Vergisst man dieses, hat man die Teereste schnell auf dem Küchenboden. Da der Abfallbehälter aber öfter geleert werden muss, als die Schale finde ich das eher nervig.

~ Sortiment ~

Das Teesortiment umfasst über 35 Tees, die meisten sind aromatisiert. Dafür gibt es für jeden Geschmack etwas: Von milden weißen Tees über herbe Kräutertees bis hin zu kräftigen Schwarztees. Asathor bevorzugt den Klassiker „Earl Gray“ (Schwarztee), während ich mit „Intense Mint“ (Kräutertee) in den Tag starte und am Nachmittag/ Abend gerne einen „Red Romance“ (Früchtetee) genieße.

~ Geschmack ~

Sortenvielfalt hin oder her, das Wichtigste ist ja der Geschmack. Und hier kann ich sagen, dass wir positiv überrascht sind! Dadurch dass das Aroma fest in den Kapseln verschlossen ist, duftet es bei der Zubereitung bereits herrlich. Der Tee hat eine angenehme Farbe (alle getesteten Sorten) und schmecken sehr lecker. Kein Vergleich zu Beuteltee! Loser Tee kann dann aber, je nach Sorte, mithalten – vorausgesetzt dieser wird richtig zubereitet und nicht etwa verbrannt.

~ Preis ~

Der Preis für die Mini.T liegt aktuell bei 99 EUR. Im Preis enthalten sind ein Wasserfilter und eine Packung Kapseln (derzeit „English Breakfast“). Damit leider ein hoher Anschaffungspreis.

Der Preis für die Kapseln ist ein wenig von der Sorte abhängig. So zahlt man meist 3,70 EUR für zehn Kapseln bzw. 4,00 EUR für die Bio-Teesorten. Jetzt mag der eine oder andere einwenden, das 0,37 EUR für einen Becher Tee doch recht viel sind. An dieser Stelle habe ich u.a. die Getränkestationen in Backshops vorm Auge, bei den die Kunden für ein Becher heißes Wasser und einen Teebeutel 1,00 EUR zahlen. Da finde ich weniger als die Hälfte für frisch aufgebrühten Tee doch recht human.

~ Umweltaspekt ~

Natürlich sollte auch unbedingt ein Blick auf den Umweltaspekt geworfen werden: Auf der einen Seite ein Teebeutel aus Papier, Baumwolle, Metall und Kompost; auf der anderen eine Kapsel aus Aluminium, Kunststoff und Kompost. Ich zweifle daran, dass hier das eine oder das andere besser ist. Wirklich umweltschonend Tee trinkt vermutlich nur, wer sich heimische Kräuter sammelt und diese dann mit Wasser, idealerweise von purer Sonneneinstrahlung erhitzt, aufgießt.

Derzeit bestehen die Kapseln „hauptsächlich aus sehr widerstandsfähigem Polypropylen.“ Laut Hersteller wird dadurch Verpackung eingespart. Ziel ist es jedoch bis 2025 komplett recycelbare Kapseln zu nutzen. Aktuell wird angegeben, dass man die derzeitigen Kapseln über den Gelben Sack entsorgen soll. Allerdings habe ich keine Möglichkeit gefunden diese zu öffnen, um den Kompost daraus zu entfernen, daher macht diese Aussage für mich keinen wirklichen Sinn.

~°~ Fazit ~°~

Wir nutzen diese Maschine jetzt mehrere Wochen, fast täglich. Es ist eine Arbeitserleichterung, weil es zum einen weniger Handgriffe erfordert, man nichts vergessen kann und es Zeit spart. Auch der Duft, der in der Luft liegt ist herrlich und der Geschmack vortrefflich. Dadurch das die Maschine sehr kompakt ist, steht sie nicht im Weg und passt, dank ihrem tollen Rotton, wunderbar in unsere Küche. Der Preis für einen Becher Tee ist okay, da das Verhältnis zum Geschmack stimmt. – Für Vieltrinker, die Kannenweise Tee trinken, ist diese Maschine wohl eher nichts. – Trotz den positiven Aspekten werden wir die Mini.T zurück sende. [Anmerkung: Es gab vom Hersteller die Option die Maschine gegen geringe Gebühr zu behalten.] In erster Linie stört uns der ganze Müll. Aber auch die Neubeschaffung der Kapseln ist schon eine Herausforderung, will man diese direkt beim Hersteller beziehen, da nur Kreditkartenzahlung möglich ist. Und nicht zuletzt: Diese Maschine kann eben „nur“ Tee. – Es war eine interessante Erfahrung mal eine Teekapselmaschine zu testen, besonders da die Heißgetränke ja wesentlich besser waren, als wir uns vorstellen konnten, doch für uns lohnt es sich nicht wirklich.

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