Staub für die Forschung

Der heutige Bericht ist inspiriert von einem Radiointerview. (Nicht mit, sondern im Radio! ;)) Es ging um einen „Staubforscher“. Also so jemanden der Staub erforscht, der mit dem Mikroskop und anderen Gerätschaften guckt was sich in den Wollmäusen so tummelt. Aber ihr kennt mich ja, bei mir löst so etwas gleich wieder – zugegeben teils kuriose – Gedankengänge aus. Ich fragte mich also ob es jemanden gibt der Staub SAMMELT. Immerhin werden ja die ungewöhnlichsten Dinge gesammelt, seien es nun Vibratoren, Plastiktüten oder Chilisamen. Wieso denn nicht auch Staub???

Ich begab mich auf die Suche und wurde tatsächlich nicht nur fündig, sondern auch überrascht. Es gibt einen Mann der Staub sammelt: Wolfgang Stöcker heißt er und seine Leidenschaft wollte er teilen. So entstand das „Erste Deutsche Staubarchiv“. Inzwischen hat er über 200 Staubproben aus aller Welt, z.B. von der chinesischen Mauer und aus dem Louvre in Paris. Etwas besonders ist ja immer der Anfang und so stammt die erste „eingetütete“ Staubprobe aus dem Kölner Dom.

Und die Möglichkeiten des Staubes scheinen reichlich, so entsteht beispielsweise eine Staubstadt. Wer sich selbst auf die Reise des Staubes begeben möchte, kann dieses als Staubscout machen.

So wird Staubwischen zur Wissenschaft!!!

Echt oder Ente?  😉

Staub

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. einjohannes

    Ich wäre enttäuscht, würde sich das hier nicht als Aprilscherz herausstellen. Hat denn hier keiner mehr Respekt vor altehrwürdigen Feiertagen?

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