ÜberLEBEN – Trotz (der) veganer Nahrung!?!

„Gewohnheit versöhnt die Menschen mit jeder Gräueltat.“

[George Bernard Shaw]

Es gibt immer wieder Menschen, die solche Sprüche raushauen wie: „ Lieber verhungere ich, als das ich dieses [vegane] Zeug esse!“. Seien wir mal ehrlich, so etwas ist zwar schnell dahin gesagt, am Ende hängen die Meisten dann aber doch irgendwie an ihrem Leben.

Oder vielleicht doch nicht?

Als „Harvey“, seines  Zeichens ein vernichtender Tropensturm, so ziemlich alles  zu vernichten drohte,  sorgten die Bewohner vor. Plünderungen und Hamsterkäufer waren alltäglich. Hamsterkäufe wurden auch in einem Supermarkt von Houston verübt.  Die Regale waren nahezu leer. Alle Regale?

Nein! Ein Regal war noch immer gut gefüllt: Das (Kühl-)Regal mit den veganen Lebensmitteln!

Matt Oswalt postete  ein Foto, eben jenes besagten Regales,  auf Twitter.

Auch wenn ich mich „nur“ vegetarisch ernähre, so nutze auch ich ab und an diese „Alternativprodukte“. – Ich höre jetzt schon (wieder) den Aufschrei: „Wer aus ethischen Gründen auf tierische Produkte verzichtet, braucht auch keine Ersatzprodukte.“ Dazu sei gesagt: Ein großer, wenn nicht sogar der größte, Teil der Vegetarier und Veganer, mag (mochte) den Geschmack von Fleisch & Co.. Wie schon gesagt, Verzicht aus ETHISCHEN Gründen! (Und besonders Neulingen helfen die Ersatzprodukten, die eben so ähnlich schmecken und aussehen.) – Was ich sagen möchte:

Gute Ersatzprodukte schmecken toll. Und, was die Bewohner von Houston vielleicht nicht berücksichtigt haben, die sind bereits zubereitet. Man kann sie auch einfach „so“ (ohne Erhitzen) essen. Schmeckt zwar nicht immer toll, hilft aber im Notfall wesentlich besser, als irgendein rohes Fleisch, welches nicht nur widerlich schmeckt, sondern auch noch irgendwelche Krankheiten auslöst.

Wie haltet ihr es mit „Ersatzprodukten“, gehört ihr auch zu denen, die sie lieber im Regal lassen würden oder wäre euch euer Überleben wichtiger?

Geschmacklos oder Zukunftsorientiert?

„Ich esse Nichts was mich anguckt – und meine Familienmitglieder schon gar nicht!“ So in etwa war damals meine Aussage, als ich noch ein kleines Kind war. Dazu sei kurz erzählt, dass ich mit jeder Menge Tieren (Enten, Gänse, Hühner, Tauben, Hasen, …) aufgewachsen bin – die (leider) als Nahrung dienten. Da war klein Rosi aber ganz anderer Meinung und hat sich strikt geweigert, ihre Freunde zu essen!

Seit nun etwa drei Jahren bin ich Vegetarierin und esse weder bekannte, noch unbekannte Tiere. (Und das fühlt sich verdammt gut an!) Heutzutage werden Vegetarier und Veganer wesentlich weder belächelt, als noch vor Jahren. Immer mehr (aber noch immer viel zu wenig) Menschen verzichten auf Fleisch. Wer seinen Konsum gedrosselt hat, achtet meist mehr wesentlich mehr auf die Herkunft und genießt den, meist besseren, Geschmack viel mehr.

„Wenn die Schlachthäuser Glaswände hätten, wären alle Menschen Vegetarier“ sagte Paul McCartney. Doch ist das wirklich so?

Bei „Kauf ne Kuh“ kann jeder eine Kuh bzw. ein Stück davon kaufen. Diese (arme) Kuh, nennen wir sie einfach mal Lotta, wird geschlachtet, wenn sie vollständig verkauft ist. (Bsp.: 60 Menschen kaufen ein Minipaket á 3,6 kg Fleisch oder 30 Menschen ein Maxipaket). Der Käufer erhält dann die Info, von wo sein „Vieh“  stammt. Alles was von Lotta nicht im bestellten Paket landet wird ebenfalls verwendet, wie z.B. die Haut (Leder), Knochen (Leim), Innerein (Tierfutter), …

Die Kuh, ist (vollständig) verkauft. Nun gibt es eine neue Benachrichtigung. Lotta wurde vom Bauern abgeholt, wird in der Region geschlachtet und weiter verarbeitet.

Lotta ist eine von vielen Kühen, die nur drei bis acht Jahre geworden ist. Zwar verspricht das Start-Up, dass alle Bauern auf das Tierwohl achten, aber seinen wir mal ehrlich: Egal wie schön Lottas kurzes Leben war, sie hatte einen grauenvollen Tod, voller Angst und Schmerz, …

Lotta hatte nichts weiter getan, als in Gefangenschaft geboren wurden zu sein und das Pech zu haben, das irgendein Mensch der Meinung war, ihrem Leben einen Ende setzen zu müssen …

 

Wie weit darf Aufklärung gehen?

Der menschliche Geist ist zu vielem fähig. Oft auch dazu Geschehnisse in Geräusche hinein zu interpretieren. Ob dieses in Dänemark geschehen ist?

Asger Juhl, seines Zeichens Radiomoderator, wollte seine Hörer auf ihre eigene Heuchelei in Bezug auf ihre Ernährungsgewohnheiten hinweisen. Auf der einen Seite würde man die Qualen der Tiere schrecklich finden, auf der anderen aber nicht zögern zu Billigfleisch zu greifen. – An dieser Stelle kann ich nur nicken. Habe ich genau das schon oft erlebt: „Ach, du bist Vegetarierin. Ich esse ja auch nur noch ganz wenig Fleisch.“ – „Das Tier stirbt trotzdem GANZ!“ … [Das ist dann meist der Moment an dem die Schimpftriaden seitens der Omnis auf Veganer beginnen.]

Dass selbst ein Radiomoderator nur mit gutem Zureden nicht viel erreichen kann, dachte sich wohl auch besagter Däne, denn in einer der letzten Live-Sendungen soll er ein Kaninchen mit einer Luftpumpe erschlagen haben. Allan, so der Name des Tieres, soll von ihm zuerst zur Beruhigung gestreichelt worden sein und dann getötet. – Die Beratung zur Tötung erfolgte von einem Zoo, welcher dem Studio geraten hatte einen stumpfen Gegenstand zu nutzen …

Es gibt zwei Videos von der Aktion:

Das eine zeigt die Beruhigung des Tieres, das zweite einen Kochtopf (in dem das Kaninchen (angeblich) gekocht wird.) Von der Tötung gibt es kein Video. Aber zumindest einen Audiofile, den der Sender veröffentlicht hat.

Der Privatsender 24syv nimmt zu der Aktion in sofern Stellung, dass sie zugeben eine Debatte anzetteln zu wollten. Ob das Tier dafür wirklich zum Opfer wurde bleibt offen.

Die Debatte jedenfalls ist in vollem Gang. Und, so der Sender, sei das Kaninchen nicht umsonst gestorben, denn man hätte es gegessen …

Eine krasse Aktion, die hoffentlich viele Menschen endlich wachrüttelt, denn Lebewesen bleibt Lebewesen. Ganz egal ob Hund, Katze, Kaninchen, Kuh oder Schwein!

 Allan - Opfer im Kampf um Tierrechte???

Allan – Opfer im Kampf um Tierrechte???

Warum sich der Kampf lohnt!

„Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden,

aber sie können das Wort nicht ergreifen.

Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen,

die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen.“

[Denis de Rougemont]

Erinnert ihr euch noch an Mimi & Dolly, die „Affenschande von Wedemark“? Die beiden Schimpansen wurden aus enger und tierquälerhafter Privathaltung befreit in der sie ÜBER 30 JAHRE gehalten wurden. Hier nachzulesen:

http://www.peta.de/Wedemark-schimpansen?pk_campaign=2KV1-VictoryJan#.VVR7XOZ-ozY

Nun kam die Nachricht aus Holland, wo sich die beiden in einem Auffanggehege von Ärzten und Pflegern betreut werden: Trotz ihres hohen Alters haben die zwei die Eingewähnungsphase gut überstanden und genießen bereits die ersten Sonnenstrahlen in ihrem großen Außengehege.

Ein Blick in die Augen der Beiden und der Betrachter sieht, dass nicht nur die Sonne strahlt. ❤

Vergleich

Nur ein Grund von vielen (weiter) aktiv für die Rechte der Tiere zu kämpfen.

Für alle die noch weitere brauchen hat die Tierschutzorganisation peta eine kleine Auswahl zusammen gestellt, die ich hier gerne weitergebe:

1. Tiere sind NICHT dazu da, dass wir sie essen!!!

Tod ...

2. Tiere sind NICHT dazu da, dass wir sie anziehen!!!

Tod ...

3.Tiere sind NICHT dazu da, dass wir an ihnen experimentieren!!!

Tod ...

4. Tiere sind NICHT dazu da, dass sie uns unterhalten!!!

Tod ...

5. Tiere sind NICHT dazu da, dass wir sie ausbeuten oder misshandeln!!!

Tod ...

Der missbrauchte Osterhase

Na, hat der Osterhase euch schon mit tollen Überraschungen beglückt oder müsst ihr erst heute Nachmittag suchen? Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt WER der Osterhase eigentlich genau ist? So ganz sicher ist da niemand, aber er hat ja noch eine Menge Brüder und Schwestern. Ob die wohl auch Ostereier bringen? Wohl eher nicht. Nicht weil sie es nicht wollen. Sie würden sogar liebend gerne über eine grüne Wiese hoppeln, mit ihrer Familie kuscheln und mit ihren Freunden toben. Doch es gibt etwas, dass ihnen ein anderes Schicksal beschert: Den Menschen …

Hasen und Kaninchen gehören mit zu den am meisten missbrauchten Lebewesen unserer Gesellschaft:

Gemästet als (Sonntags)Braten

Rund 41 TONNEN (!!!) Kaninchen landen in Deutschland auf dem Teller – pro Jahr! Das entspricht etwa 30 MILLIONEN Kaninchen! Erschreckend: Der größte Teil (ca. 33.000 t) werden in Deutschland „produziert“. – Unter unwürdigen Haltungsbedingungen: Per Gesetz stehen Kaninchen in der Zucht nur 600 cm2 und Kaninchen in der Mast sogar nur 300 cm2 zur Verfügung – also nicht einmal 2,5 bzw. 1,5 DIN-A4-Seiten pro Tier!

Foto: Dt. Tierschutzbüro

Foto: Dt. Tierschutzbüro

Gehäutet für den Pelzbesatz

Wer an Pelz denkt, dem Fallen oft Bilder von betagteren Damen ein, die es heute fast nur noch in alten Filmen zu sehen gibt. Doch wer genauer hinsieht, dem stockt das Herz, denn jeder Dritte hat Fell an seiner Kapuze und/ oder an den Stiefeln. Einen Pelzmantel würden diese Menschen jedoch nie tragen. Nur: Wo ist der Unterschied? Es gibt keinen! Da Kaninchenfell oft günstiger ist als die Häute von anderen Tieren ( z.B. Fuchs oder Nerz), züchtet die Pelzindustrie weiter. Rex-Kaninchen beispielsweise werden nur gezüchtet um für ihr Fell getötet zu werden!

Foto: peta

Foto: peta

Misshandelt für Entertainment (z.B. Zaubertricks)

Erst vor einigen Tagen war der Elektoriese „Mediamarkt“ der beste Beweis dafür. In seinem „Oserhasenrasen“ hat der Konzern zehn Tiere in einem Wettrennen gegeneinander antreten lassen. Wohlgemerkt, wie z.B. bei einem Hunderennen, im Trikot. Sichtlich irritiert hoppleten die Tiere über den Kunstrasen. Auf ihrer Homepage hat Mediamarkt die Hasen vorgstellt. So lautet der Slogan von „Puschel to the Limit“ beispielsweise „Wenn du deine Schmerzgrenze erreichst, bist du an meiner Startlinie angekommen.“ Es bleiben berechtigte Zweifel, ob dem Konzern das Tierwohl am Herzen liegt, wie beteuert wird.

http://www.mediamarkt.de/mcs/shop/osterhasenrasen.html?uympq=vpqr

Gequält im Versuchslabor

Seit 2013 herrscht in der EU ein Verbot für Tierversuche bei Kosemetika. Doch die  REACH-Verordnung schreibt n vor, dass Chemikalien in Tierversuchen getestet werden sollen, wenn die Mitarbeiter der chemischen Industrie diesen Stoffen bei Herstellungsprozessen ausgesetzt werden könnten. Hiervon sind auch kosmetische Inhaltsstoffen nicht ausgeschlossen. Die Qualen der Tiere gehen weiter …

Quelle: peta

Foto: peta

Einsam im (Kinder)Zimmer

Manch einer kann nicht über das Betteln seines (Enkel)Kindes hinweg und gibt dem Wunsch nach einem lebenden Ostergeschenk nach. Oft ohne sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen. Viele Kanninchen fristen ihr Dasein von dem Tag an in viel zu kleinen Käfigen, im Kinderzimmer, auf dem Balkon oder im Garten. [Sie brauchen Platz zum Laufen, Springen, Haken schlagen und Buddeln!] Kanninchen werden etwa 8-12 Jahre alt, aber oft verlieren Kinder nach kurzer Zeit ihr Interesse an den Tieren und schon sind sie überflüssig sollen weg.

Foto: Polizei

Foto: Polizei

Na dann:

FROHE OSTERN …

Gleich drei Dinge auf einmal

Wie ich euch ja einst berichtete stelle ich meinen Körper seit Anfang des Jahres nicht mehr als Sarg zur Verfügung – oder kurz: Ich bin Vegetarierin. Dank einer Vielzahl von Alternativprodukten muss ich auf nichts verzichten. Zumindest Zuhause. Ab und an möchte ich aber doch mal einer Leidenschaft von mir nachgehen und auswärts speisen. (Ich gestehe: Ich liebe gutes Essen!) Selbst auf der Karte eines Steakhouses befinden sich zumindest Salate und eine Gemüseplatte. Immerhin. Die Auswahl ist jedoch oft mehr als beschränkt, vom Sattmachfaktor mal ganz abgesehen, da es bei den vegetarischen Gerichten sehr oft um Vorspeisen (zumindest wenn ich die Portionsgröße so betrachte) handelt.

Aber ich habe hier ja MINDESTENS zwei große Vorteile:

Bremen ist unter den Top-Veggie-Städten.

(Ich berichtete. https://gedankenteiler.wordpress.com/2014/11/01/bremen-goes-vegan)

UND

Einen Mitbewohner/ besten Freund der mich unterstützt. Zwar verzichtet er selbst nicht auf totes Tier, schränkt den Konsum inzwischen aber sehr ein. Unser Aufschnitt ist weitgehend vegetarisch und Fleisch soll ich für ihn auch nicht extra zubereiten. Miguel probiert, sehr mutig und geduldig, meine Alternativen. Oft findet sich darunter auch ein Ersatzprodukt das selbst er wirklich mag. (Nicht nur etwas.) – Und Miguel hat sich immer als „Ausgeprägter Fleischfresser“ bezeichnet.

UND

Um das Glück perfekt zu machen habe ich auch noch einen recht toleranten Lebensgefährten, der zwar nicht (komplett) auf sein totes Tier verzichten will, aber dafür mit mir zusammen neue kulinarische Genüsse entdeckt. Bin ich am Wochenende bei ihm Zuhause zaubert Ron mir stets ein köstliches vegetarisches Mahl. Dabei trauen wir uns immer wieder an Produkte heran die wir vorher nie verwendet haben. Obwohl sie ja schon längst da waren! Schon komisch, wie sich die Wahrnehmung verändert, wenn man einfach nur Fleisch & Fisch vom Speiseplan streicht! Der eine oder andere wird jetzt sicher sagen: „Aber das ist alle viel zu teuer!“ Dem kann ich nicht zustimmen. Klar, wer Alternativprodukte aus Soja, Saitan & Co. Verwendet zahlt ein wenig mehr, als für „echtes Tier“. Aber hier kann ich nur immer wieder die Frage in den Raum werfen: Was ist ein Leben denn wert???

Jan

Mein Göttergatte hatte Urlaub und so kam es das er mich, passend zum Wochenende, von der Arbeit holte und mich in ein Restaurant „entführte“. Aber nicht in irgendeines, sondern in die „Vegefarm“. Ein rein veganes / vegetarisches Restaurant. Endlich konnte ich „alles“ von der Speisekarte bestellen ohne irgendetwas „ohne“ zu bestellen etc.!!! Natürlich möchte ich euch nicht vorenthalten was wir erlebt haben und wie unsere Eindrücke des Restaurants so sind:

EINDRÜCKE

Lage

Die Vegefarm liegt im Bremer Ortsteil Peterswerder. Das ist die „östliche Vorstadt“ und dennoch recht zentral. Einen kostenlosen (!) Parkplatz fanden wir ganz in der Nähe, aber auch eine Straßenbahnhaltestelle ist direkt vorm Restaurant und Busse halten in einigen Metern Entfernung. Die An-/ Abreise ist also wirklich kein Problem.

Location

Im Restaurant ist alles eher schlicht und modern eingerichtet. Mit dieser Schlichtheit soll erreicht werden, dass man sich als Gast auf das Wesentliche – in diesem Fall das Essen – besinnt. Meinem Göttergatten und mir gefiel es jetzt allerdings nicht so wirklich. Es wirkt eher wie … mmhhh… ein wenig wie eine Kantine. Genauso laut ist es leider auch. Die Geräusche hallen nach und, obwohl wir „um die Ecke“ gesessen haben, drangen die Laute aus der Küche zu uns.Vegefarm

Ansonsten ist das Restaurant hell eingerichtet. Helle Holztische mit weißen und grünen, doch recht bequemen, Kunststoffstühlen (?). Auf jedem der Tische befand sich eine Blume aus Krepppapier aus deren Mitte eine kleine elektrische (!) Kerze flackerte.

Service

Nach unserem Eintreten wurden wir nicht an einen Tisch geleitet, sondern suchten uns selbst einen. (Ich bevorzuge diese Variante sowieso. Ich sitze nämlich gerne dort wo ICH will und nicht dort wo mich jemand haben will. ;)) Wir waren an einem Freitagabend dort, etwa 16:30 Uhr. Einige Tischen waren besetzt, zwei Tischgruppen reserviert, aber es war noch genügend frei, so dass man keiner Reservierung bedurfte.

Nach etwa zwei Minuten kam auch schon ein junger Mann aus dem Service, der uns die Speisekarte reichte. Aus anderen Restaurants kenne ich es so, dass direkt schon gefragt wird, ob man etwas zu Trinken wünsche. Dieses war hier nicht der Fall. War aber auch nicht schlimm, denn erst einmal muss man ja herausfinden was überhaupt angeboten wird.

Unsere Bestellungen bekamen wir stets ohne lange Wartezeiten. Ob nun Getränke oder Speisen. Auch die Rechnung brachte man uns, auf Wunsch, sehr zügig.

Auch sehr schön war das wir immer „unseren Kellner“ hatten. (Ich war auch schon in Restaurants bei dem für jede Aktion jemand anders kam, dass nervte dann doch irgendwann.)

Speis & Trank

Als Getränke wählte mein Schatz einen Orangensaft und ich eine Biozisch Litschi. Beides war angenehm temperiert.

„Wenn schon, denn schon.“ Dachten wir uns und bestellten erst einmal eine Vorspeise. Ron entschied sich für was „handfestes“: Die Knusprig vegane Hühnchenschenkel mit pikanter Currysoße, während ich von der Tageskarte die Kircherbsensuppe wählte.

Von der Menge her war es als Vorspeise wirklich gut. Meine Suppe allerdings, was ich nicht gedacht hätte, stopfte ganz schön. Ich ließ also noch eine Pfütze zurückgehen. EnteEin wenig Platz für die Hauptmahlzeit braucht man ja schließlich. 😉 Meine Kirchererbsensuppe war nichts außergewöhnliches, aber lecker. Die Hühnchenschenkel die mein Liebster verzehrte waren zwar auch lecker, erinnerten (bis auf die Optik) allerdings nicht an Huhn. Die dazu gereichte Soße war ziemlich dick und hatte einen etwas ungewöhnlichen Geschmack.

Bei den Hauptgerichten wählte Ron Geröstet vegane Entenscheiben auf chinesischen Shanghai Paksoi mit Orangensoße, während ich mich an einem vegetarischen Rindfleischsteak auf Sellerie, Paprika und Möhren in scharfer Bohnensoße mit gerösteten Cashewnüssen versuchte.

Das Rindfleisch war weicher als erwartet und traf auch nicht ganz den „echten“ Geschmack, dennoch war es lecker. Das Gemüse war knackig und schmeckte frisch. Die Soße war leicht scharf, hätte für meine Verhältnisse aber gerne schärfer sein dürfen. Die Ente die mein Liebster verzehrte war schön knusprig und zart, während das Gemüse auch hier frisch schmeckte und knackig war. Die Soße war außerordentlich fruchtig und schmeckte weder zu süß, noch zu sauer. Meinem Liebsten, wir erinnern uns „Fleischesser“ ;), mundete es ausgezeichnet!!! 🙂

Preise

Die Preise sind durchaus human. Ich gestehe dass ich mich etwas höheren Preisen, als in einem „gemischten“ Restaurant rechnete, da mir die Preise von Ersatzprodukten ja bekannt sind. Aber nein, die Preise sind sogar günstiger als für „echte“ Produkte!!!

Die Portionen sind gut, alles ist nett angerichtet, duftet toll, schmeckt gut, der Service stimmt und die Preise sind völlig okay. Unser Kritikpunkt ist hier, im Großen undHerz Ganzen, lediglich die Akustik. Ich für meinen Teil würde auch gerne noch andere Gerichte dort probieren und wer weiß, vielleicht bekomme ich meinen Liebsten ja überzeugt mich zu begleiten? Liebe geht ja sprichwörtlich durch den Magen. 😉

Bei mir jedenfalls hat diese Essensladung voll gepunktet! In Magen und Herz! ❤

Wer jetzt neugierig geworden ist und/ oder das Wasser im Mund zusammen läuft, dem setze ich noch eines drauf. Hier die Speisekarte mit all den Köstlichkeiten, weil Veganer & Vegetarier ja nur Stein lutschen … 😉

http://restaurant.vegefarm.de/eat/VEGEFARM_speisekarte.pdf