Gegfangen im ewigen Eis [Rezension – Roman]

Bei diesen sommerlich-heißen Temperaturen sehnt man sich doch ab und an nach Arktischem Klima. Wer nicht mal eben an die Kaps reisen kann, dem kann ich dieses Buch über eine (streng genommen sogar zwei) Antarktisexpedition empfehlen. Aber Achtung! „Everland“ ist nichts für zeitbesaitete Leser!

~°~ Das Buch ~°~

Rebecca Hunt

Everland

384 Seiten

Luchterhand [13.06.2017]

ISBN 9783630874630

[auch erhältlich als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch]

~°~ Klappentext ~°~

Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enhüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

~°~ Eindrücke/ Meinungen ~°~

Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die Gebundene Ausgabe. Der Schutzumschlag ist geriffelt und erinnert (auch damit) ein wenig an altes (Pack)Papier. Mit dem Motiv eines Segelschiffs im Eis, sowie dem Anker passt es gut zur Geschichte. – Den Zusatz „Voyage Sea Travel“ finde ich allerdings etwas deplatziert, denn der größte Teil der Geschichte spielt sich in der Antarktis, auf dem „Festland“ ab.

Strenggenommen handelt es sich bei diesem Buch sogar um zwei Geschichten, die – zumindest theoretisch – auch separat gelesen werden können. Es geht um zwei Expeditionen in die Antarktis. Die erste startete 1913, die zweite brach (zum Jubiläum der ersten) 2012 auf. Genauso sind die Kapitel aufgeteilt. Der Leser wird in die Zeit zurück – bzw. vorversetzt.

Erste Expedition. Die Ausrüstung ist nicht nur klobig und schwer, sondern auch alles andere als fortschrittlich. Die drei Forscher verunglücken auf dem Weg zur Insel, mit Mühe und Not können sie sich retten und bangen fortan auf Rettung. Tag um Tag vergeht, gefangen im ewigen Eis. Die mühsam gesammelten Vorräte gehen zur Neige, kein Schiff ist zu sehen. Kälte, Hunger und auch die Tag-und-Nacht-Gleiche zerren an den Nerven der Drei. Wären sie besser dran, wenn sie sich einem Verwundeten, der nur Reserven kosten, entledigen? Sollten Sie versuchen eine entlegene Forschungsstation zu erreichen oder an Ort und Stelle auf Rettung warten? …

Decker, Jess und Brix, welche fast 100 Jahre später auf die Insel kommen, haben zumindest moderne Ausrüstung und sind auch besser vorbereitet. Doch auch Ihnen begegnen schnell die Tücken der unwirklichen Welt, in der bei Minusgraden ihre Haut verbrennt und Medikamente wie kleine Schätze sind.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird dem Leser, dass es bei der ersten Expedition ein Geheimnis gab. Warum fand diese, teils schlecht vorbereitet, Expedition wirklich statt? Nach und nach zeigt sich ein dünnes Netz aus Verrat, Gier und Neid, aber auch aus wahrer Freundschaft und Forscherdrang.

Ein spannender Schreibstil, der den Leser neugierig hält und ihn in eine atemberaubende, wenn auch gefährliche, Welt versetzt.

~°~ Fazit ~°~

Die Geschichte ist in jedem Fall nichts für zarte Gemüter, geht es doch immer wieder um den Tod. Ab und an von Menschen, sehr oft aber von Tieren. Robben die totgeknüppelt werden, Pferde die erschossen und Hunde die gegessen werden. Dazu kommt schwarzes (nicht mehr wirklich lebendes) „Fleisch“ am Menschen. Teilweise verlangte das selbst mir so einiges ab. Meine Gefühle schwankten zwischen Faszination und Ekel, zwischen Mitleid und Verachtung, … Eine spannende Reise, an einen der vielleicht faszinierendsten Orten dieser Welt.

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Ungewöhnliches Strandgut – Lebwesen gibt Forschern Rätsel auf

An der Küste von Seram (Indonesien) wurde etwas an den Strand gespült von dem bisher keiner so genau weiß, was es ist. Die einen tippen auf einen Buckelwal, die anderen auf einen Riesenkalamar. Wieder andere sind sich sicher, dass es ein Seeungeheuer ist. Marine-Forscher sollen Proben entnommen haben, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. –  Was auch immer es ist (oder besser gesagt leider war), es ist in jedem Fall unglaublich faszinierend.

 

Staub für die Forschung – Echte oder Ente: Die Auflösung

staubWie habt ihr den 1. April 2015 überstanden? Wurdet ihr hereingelegt oder hat euch vielleicht selbst der Schalk unter die Arme gegriffen? Ich habe, wenn auch unfreiwillig, meinen Kollegen reingelegt. Und euch!?!? 😉

Gestern berichtete ich euch vom „Ersten Deutschen Staubarchiv (zum Bericht geht’s hier: https://gedankenteiler.wordpress.com/2015/04/01/staub-fur-die-forschung) und fragte „Echt oder Ente?“.

Ich wollte es auch nicht glauben, aber es ist KEINE Ente! Das Deutsche Staubarchiv gibt es tatsächlich. Glückwunsch an alle die richtig lagen! 😀

Wer gerne mehr erfahren möchte wird auf der Homepage des Archives fündig:

http://deutsches-staubarchiv.de

STOP! Ice Bucket Challenge = Tierversuche!!!

„Das Wenige, das du tun kannst, ist viel,

wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst.“

[Albert Schweitzer]

>>> ACHTUNG! Nichts für seichte Gemüter! Enthält grausame Bilder von gequälten Tieren! <<<

Es ist Samstag, Wochenende. Viele von euch freuen sich endlich mal abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Ihr schaut auf den Social Networks was eure Freunde so machen, lacht über Videos bei denen sich Andere Eiswasser über den Kopf schütten. Ja, auch ihr habt schon von der sich immer weiter ausbreitenden „Ice Bucket Challenge“ gehört. Und da ist sie auch schon, eure Nomenierung. Aber mal ehrlich, fr Eiswasser ist es zu kalt, Urlaub ist eh zu Ende und Geburtstage stehen grade nicht an. Da spendet ihr lieber für den (vermeintlich) guten Zweck. Laut Regeln der Challange überweist ihr das Geld an die „ALS Association“. Ihr freut euch, kein Eiswasser und etwas Gutes getan. Super, da kann das Wochenede kommen.

Doch habt ihr auch einmal tiefer mit „ALS“ beschäftigt? Es steht für „Amyotrophe Lateralsklerose“ und ist eine Nervenerkrankung. Klar das Ärzte und Forscher versuchen ein Medikament oder eine Behandlungsmethode zu finden. Ist ja auch eine tolle Sache. ABER: NICHT WENN ANDERE LEBEWESEN DAFÜR LEIDEN / STERBEN MÜSSEN!

Ihr habt keine Ahnung was ich meine? Dann habe ich ein Foto für euch. Ich habe lange überlegt ob ich diesen Screenshot einfüge, denn mir kamen bereits beim ersten Mal die Tränen und hätte mich beinahe übergeben. Aber genau deswegen MUSS ich es hier zeigen, um die Menschen aufzurütteln. Es zeigt schließlich nichts als die unschöne und grausame Wahrheit … :,(

DAS ist es, was mit den Spendengeldern gemacht wird:

„Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ warnt daher AUSDRÜCKLICH davor an die „ALS Association“ zu spenden. Es gibt genügend andere Organisationen die keine Tierversuche durchführen, an die jemand spenden kann. Hier findet ihr die Stellungnahme des Vereins: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/projekte/stellungnahmen/1612-tierversuche-in-der-als-forschung

Bitte unterschreibt auch entsprechende Petionen gegen Tierversuche (nicht nur) bei der ALS-Foschung, beispielsweise diese:

http://www.thepetitionsite.com/683/112/085/stop-animal-laboratory-experiments-at-janssens-pharmaceutica-in-belgium-/?cid=FB_TAF

Versteht mich bitte nich falsch, ich möchte niemanden den Spaß verderben!!! Aber noch weniger möchte ich, dass andere Leiden müssen!!!

Es ist schlichtweg FALSCH!